Oberwang
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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Oberösterreich | |
| Politischer Bezirk | Vöcklabruck (VB) | |
| Fläche | 39 km² | |
| Koordinaten | 47° 52′ N, 13° 26′ O47.86694444444413.433333333333573Koordinaten: 47° 52′ 1″ N, 13° 26′ 0″ O | |
| Höhe | 573 m ü. A. | |
| Einwohner | 1602 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 41 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 4882 | |
| Vorwahl | 06233 | |
| Gemeindekennziffer | 4 17 21 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Oberwang 90 4882 Oberwang |
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| Politik | ||
| Bürgermeister | Wilhelm Waldl (ÖVP) | |
| Gemeinderat (2003) (19 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Oberwang | ||
Oberwang ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Salzkammergut mit 1.572 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Mondsee.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Oberwang liegt auf 573 m Höhe im Salzkammergut. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,2 km, von West nach Ost 8,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 38,7 km². 62,8 % der Fläche sind bewaldet, 32,% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind: Gessenschwandt, Grossenschwandt, Oberaschau, Oberwang, Radau, Traschwandt.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: Gespalten; rechts in Grün eine silberne, aufrechte, rechte Hirschstange, links in Silber ein grüner Palmzweig. Die Gemeindefarben sind Weiß-Grün.
Die Hirschstange gilt als Hinweis auf die Bedeutung der Jagd im Rahmen der Wald- und Forstwirtschaft in dieser Gemeinde, während der Palmzweig als Attribut des Pfarrpatrons St. Kilian für die frühe Christianisierung dieses Gebietes um das 748 gegründete Benediktinerkloster Mondsee steht.
[Bearbeiten] Geschichte
Im Jahre 951 wird anlässlich einer Waldschenkung an das Kloster Mondsee der Ortsname "Oberwang" erstmals urkundlich erwähnt.
Am 15. Januar 1145 wird der Klostervorsteher, Abt Chunrad Bosinlother von Mondsee, nachdem er den Kirchendienst in der Pfarrkirche zu Oberwang versehen hatte, ermordet. Der Leichnam wurde am Tatort verscharrt. An der Stelle, wo Chunrad von seinen Mördern eingegraben wurde, hat eine Wasserquelle den Leichnam herausgebracht. An dieser Stelle befindet sich heute der "Konradbrunnen".
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Wilhelm Waldl von der ÖVP.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.443 Einwohner, 2001 1.572 Einwohner.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Pfarrkirche Oberwang ist dem hl. Kilian geweiht. Der Hochalter (1707-1708) von Meinrad Guggenbichler stellt die Ermordung des hl. Kilian dar.
Die Konradkirche aus dem Jahr 1470 ist dem hl. Martin geweiht. Der Altar wurde vermutlich von Hans Waldburger geschaffen. In der Kirche ist jenes Brett zu sehen auf dem der ermordete Abt Konrad verbrannt werden sollte. Die künstlerische Ausstattung der Kirche mit Glasfenstern und Grabkapellen mit Fresken stammt von der Künstlerin Lydia Roppolt, deren Anliegen die Erhaltung und Ausgestaltung der Konradkirche war.
Oberwang ist der Heimatort des Fidelen Bauern . Die gleichnamige Operette wurde von Leo Fall aufgrund einer Begegnung mit dem fidelen Bauern - Josef Schossleitner - komponiert.
Im Sommer 2008 wurde der Themenweg "Lebensroas" eröffnet.
[Bearbeiten] Weblinks
- DORIS-Karte
- Gemeindedaten von Oberwang bei der Statistik Austria
- Statistische Basisdaten und Kennzahlen von Oberwang
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