Obhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
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Obhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Obhausen hervorgehoben
51.39972222222211.666666666667176Koordinaten: 51° 24′ N, 11° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Saalekreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Weida-Land
Höhe: 176 m ü. NN
Fläche: 26,34 km²
Einwohner: 1826 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06268
Vorwahl: 034771
Kfz-Kennzeichen: SK (Früher QFT, MQ)
Gemeindeschlüssel: 15 0 88 265
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 43
06268 Nemsdorf-Göhrendorf
Webpräsenz:
Bürgermeister: Kay-Uwe Böttcher (CDU)
Lage der Gemeinde Obhausen im Saalekreis
Karte
Ortseingang, 1954

Obhausen ist eine Gemeinde im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Weida-Land an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Nemsdorf-Göhrendorf hat.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Obhausen liegt zwischen Halle (Saale) und Nordhausen.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:

  • Altweidenbach
  • Döcklitz
  • Neuweidenbach

[Bearbeiten] Geschichte

In einem zwischen 881 und 899 entstandenen Verzeichnis des Zehnten des Klosters Hersfeld wird Obhausen als zehntpflichtiger Ort Hubhusa im Friesenfeld erstmals urkundlich erwähnt. [1]

999 wurde die Gemeinde als Upphusun morcha urkundlich erwähnt.

Bestehend aus den Pfarrort St. Petri mit seinen Filialen St. Johannis und St. Nicolai, welche zum Kapitel Merseburg gehörten. Später auch den Grafen von Mansfeld, den Edlen von Querfurt gehörig, welche diese an die v. Gleina (15. Jh.), v. Kötzschen (17. Jh.), die v. Rockhausen (1586-1752), dann die v. Nostitz u.a. weiter belehnten.

Der Familie von Rockhausen auf Kirchscheidungen gehörte das Erb- und Frei-Allodial- Rittergut Obhausen seit 1586. Letzte Besitzer waren der Kreiskommissar des Thüringischen Kreises Georg Friedrich von Rockhausen, Herr auf Obhausen, Leimbach und Albersroda und sein einziger Sohn Friedrich August von Rockhausen.

Die Erfurter Schriftstellerin Sidonia Hedwig Zäuneman verfasste anlässlich der Hochzeit am 8. Oktober 1736 im Schloss Obhausen die Hochzeits-Gedichte: „Da jetzo der Reichsfreyherr Stettner von Grabenhoff , mit seiner Braut der schönen Fräulein von Rockhausen mit viel Vergnügen wird getraut.“ und „Auf eben diese Vermählung“.

Nachdem im November 1750 durch einen Brand fast alle Hof- und Wirtschaftsgebäude in Obhausen zerstört wurden, verkauften die von Rockhausen 1752 ihren Besitz an die Familie von Nostitz auf Obhausen.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Kay-Uwe Böttcher wurde erstmals am 12. Juni 1994 gewählt.


[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Westlich des Gemeindegebiet verläuft die Bundesstraße 180 von Hettstedt nach Naumburg (Saale). Die Bundesautobahn 38 wird nördlich der Gemeinde gebaut.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Literatur

  • Quelle:
    • Sidonia Hedwig Zäuneman (* 1714 † 1740) Gedichtband „Poetische Rosen in Knospen“ 1738
    • Rüdiger Bier: 1500 Jahre Geschichte und Geschichten der herrschaftlichen Sitze zu Kirchscheidungen und Burgscheidungen.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Reg. Thur. Nr. 287

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Obhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Persönliche Werkzeuge
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