Oblast Kaluga

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Subjekt der Russischen Föderation
Oblast Kaluga
Калужская область
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Fläche 29.777 km²[1]
Bevölkerung 1.010.930 Einwohner
(Stand: 14. Oktober 2010)[2]
Bevölkerungsdichte 34 Einw./km²
Verwaltungszentrum Kaluga
Offizielle Sprache Russisch
Ethnische
Zusammensetzung
Russen (93,5 %)
Ukrainer (2,2 %)
(Stand: 2002)[3]
Gouverneur Anatoli Artamonow
Gegründet 5. Juli 1944
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahlen (+7) 484xx
Postleitzahlen 248000–249999
Kfz-Kennzeichen 40
OKATO 29
ISO 3166-2 RU-KLU
Website www.admoblkaluga.ru
Iran Turkmenistan China Kasachstan Usbekistan Mongolei Japan Nordkorea China Norwegen Dänemark Deutschland Schweden Vereinigte Staaten Finnland Kirgisistan Georgien Türkei Armenien Aserbaidschan Ukraine Polen Litauen Letttland Estland Weissrussland Norwegen Oblast Sachalin Region Kamtschatka Jüdische Autonome Oblast Region Primorje Region Chabarowsk Tuwa Chakassien Oblast Kemerowo Republik Altai Region Altai Oblast Nowosibirsk Oblast Omsk Oblast Tjumen Oblast Tomsk Burjatien Region Transbaikalien Oblast Amur Oblast Magadan Autonomer Kreis der Tschuktschen Oblast Irkutsk Sacha Region Krasnojarsk Autonomer Kreis der Jamal-Nenzen Autonomer Kreis der Chanten und Mansen/Jugra Oblast Swerdlowsk Oblast Tscheljabinsk Oblast Kurgan Oblast Orenburg Autonomer Kreis der Nenzen Republik Komi Baschkortostan Region Perm Oblast Wologda Republik Karelien Oblast Murmansk Oblast Archangelsk Oblast Kaliningrad Sankt Petersburg Oblast Leningrad Tatarstan Udmurtien Oblast Kirow Oblast Kostroma Oblast Samara Oblast Pskow Oblast Twer Oblast Nowgorod Oblast Jaroslawl Oblast Smolensk Moskau Oblast Moskau Oblast Wladimir Oblast Iwanowo Mari El Tschuwaschien Mordwinien Oblast Pensa Oblast Nischni Nowgorod Oblast Uljanowsk Oblast Saratow Oblast Brjansk Oblast Kaluga Oblast Tula Oblast Rjasan Oblast Orjol Oblast Lipezk Oblast Woronesch Oblast Belgorod Oblast Kursk Oblast Tambow Oblast Wolgograd Oblast Rostow Oblast Astrachan Kalmückien Dagestan Adygeja Region Krasnodar Karatschai- Tscherkessien Kabardino-Balkarien Region Stawropol Nordossetien-Alanien Inguschetien TschetschenienLage in Russland
Über dieses Bild

54.30958635.3656769Koordinaten: 54° 19′ N, 35° 22′ O

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Die Oblast Kaluga (russisch Калужская область/ Kaluschskaja oblast)– Subjekt der Russischen Föderation. Gehört zum Föderationskreis Zentralrussland. Kalugaer Gebiet liegt im Zentrum des europäischen Teils Russlands, verfügt über eine gut entwickelte Transport- und Versorgungsinfrastruktur, weist ein hohes Tempo der Wirtschaftsentwicklung auf, besitzt ein beachtenswertes Personalpotential und ist eines der größten Wissenschafts-, Ausbildungs- und Kulturzentren des Landes. Im 14. Jahrhundert war ein Teil der Kalugaer Territorien unter der Herrschaft von Moskau; im gleichen Jahrhundert wird zum ersten Mal Kaluga erwähnt. Ab 1796 bis 1929 war das Kalugaer Gebiet eine selbständige administrative Einheit im Bestand des Russischen Kaiserreichs. Das Kalugaer Gebiet wurde im Jahre 1944 gegründet. Es grenzt an Moskau, Moskauer Gebiet, sowie an Gebiete von Tula, Briansk, Smolensk und Orjol. Vom Norden nach Süden erstreckt sich das Gebiet auf über 220 km, vom Westen nach Osten auf 220 km.

Verwaltungsgliederung und größte Orte[Bearbeiten]

Die Oblast Kaluga gliedert sich in 24 Rajons sowie zwei Stadtkreise, die von den Großstädten Kaluga und Obninsk gebildet werden. Weitere größere Städte sind Ljudinowo, Kirow, Malojaroslawez und Balabanowo. Insgesamt gibt es in der Oblast 19 Städte und 12 Siedlungen städtischen Typs.

Größte Städte
Name Russisch Einwohner
(14. Oktober 2010)[2]
Kaluga Калуга 324.698
Obninsk Обнинск 104.739
Ljudinowo Людиново 40.530
Kirow Киров 31.882
Malojaroslawez Малоярославец 30.392
Balabanowo Балабаново 26.337

Geographie[Bearbeiten]

Geographie[Bearbeiten]

Das Kalugaer Gebiet liegt im Zentrum der Osteuropäischen Ebene. Das Territorium der Region befindet sich zwischen dem Mittelrussischen Landrücken (mit den mittleren Höhen innerhalb der Region von höher als 200 m und der maximalen Höhe von 275 m im Südosten des Gebietes), den Smolensk-Moskauer Höhen und der Dneprisch-Desnische Provinz. Den großen Teil des Gebietes nehmen Ebenen, Felder und Wälder mit einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt ein. Das Zentrum des Gebietes liegt auf dem Barjatinsk-Suchinitschier Landrücken.

Im westlichen Teil des Gebietes innerhalb der Gletscherebene erhebt sich die Spas-Demensker Hügelreihe. Eine südlich anschließende Sanderhochebene gehört zu der Brjansk-Schisdraer Polessje, deren mittlere Höhen bis zu 200 m hoch ragen. Im Nordwesten des Gebietes erstreckt sich eine Moränenebene mit den Grandkuppen.

Von Norden nach Süden beträgt die Ausdehnung des Kalugaer Gebiets mehr als 220 km von 53°30' bis 55°30' Nord, von Westen nach Osten ca. 220 km. Die Fläche des Territoriums beträgt ca. 29,777 Tsd. km².

Über das Territorium des Gebietes verlaufen die wichtigsten internationalen Eisenbahn- und Autobahnlinien: Moskau – Kaluga – Brjansk – Kiew – Lwow – Warschau. Das Kalugaer Gebiet grenzt an die Brjansker, Smolensker, Moskauer, Tulaer, Orjoler Gebiete, die Stadt Moskau (ab dem 1. Juli 2012). Das Gebiet hat 303 munizipale Gebilde, einschließlich 24 Rayons, 2 Stadtkreise, 26 stadtartige und 251 ländliche Siedlungen. Flächenmäßig ist der Uljanowskij Rayon am größten, der Tarusskij Rayon ist dabei am kleinsten.

Die Städte des Kalugaer Gebiets sind Kaluga, Balabanowo, Beloussowo, Borowsk, Jermolino, Schisdra, Schukow, Kirow, Koselsk, Kondrowo, Kremenki, Ljudinowo, Malojaroslawez, Medyn, Meschtschowsk, Mossalsk, Obninsk, Sossenski, Spas-Demensk, Suchinitschi, Tarussa, Juchnow.

Relief, geologischer Bau und Bodenschätze[Bearbeiten]

Das gegenwärtige Relief des Kalugaer Gebiets hat sich in der Präglazialzeit herausgebildet: hügelig, mit den Flusstälern, Schluchten und Talsenken. Einige Gletscherseen sind bis heute erhalten geblieben, zum Beispiel, der tiefste See des Kalugaer Gebiets, der Besdon-See.

Die Region liegt zwischen dem Mittelrussischen Landrücken und den Smolensk-Moskauer Höhen. Auf dem Territorium des Gebietes befinden sich die Niedrigebenen mit einer Höhe von bis 200 m über dem Meeresspiegel, als auch die Hochebenen mit einer Höhe von über 200 m ü.d.M. Im Südosten des Gebietes erstreckt sich der Mittelrussische Landrücken, im hohen Nordwesten erhebt sich die Spas-Demensker Hügelreihe. Diese Anhöhen sind voneinander durch die Ugraisch-Protwaische Tiefebene getrennt. Im hohen Südwesten des Gebietes befindet sich die Brjansk-Schisdraer Polessje und im Zentrum erstreckt sich die Barjatinsk-Suchinitschier Ebene. Der höchste Reliefpunkt des Gebietes befindet sich auf der Höhe von 279 m innerhalb der Spas-Demensker Hügelreihe (Sajzewa-Berg), der niedrigste Punkt liegt im Tal des Flusses Oka (120 m über dem Meeresspiegel). So beläuft sich die Amplitude des Reliefs auf 160 m.

Das Kalugaer Gebiet liegt im Zentrum der Osteuropäischen Ebene. Die Mächtigkeit der oberen Sedimentenschicht wächst von 400-500 m im Süden bis auf 1000–1400 m im Norden. Der größte Teil der sedimentären Kappe ist aus Sedimenten der Devonformation zusammengesetzt. Ihr Anteil im Süden des Gebietes überschreitet 80 % der Mächtigkeit der ganzen Ablagerungsformation (inkl. quartärer Formation). Auf dem Territorium des Kalugaer Gebiets unterscheidet man 4 geologisch-wirtschaftliche Gebiete: nordöstliches, zentrales, südliches und nordwestliches Gebiet.

Der spezifische Wert von Lagerstätten des Kalugaer Gebiets beträgt mehr als 8 Mio. Rbl/m². Auf dem Territorium des Gebietes sind 550 Vorkommen mit 19 Arten harter Mineralrohstoffe sowie 131 Vorkommen süßer unterirdischer Gewässer und 13 Vorkommen unterirdischer Mineralwässer erkundet worden.

Die Mineralressourcen des Gebietes sind vertreten durch Phosphorite, Braunkohle, Erdfarben, Gipssteine, Bausteine, Kreide für die Bauarbeiten, Karbonatgesteine für die Kalkdüngung und die Anwendung in der Zellstoff- und Papierindustrie, feuerbeständige und schwerschmelzbare Tone, leichtschmelzbare Tone für die Produktion von Ziegel und Keramsit, Tripolite für die Produktion von Entfärbungserde und thermolytischen Kieselsteinen, Tone für die Bohrspülungen, Sandkiesmaterial, Glassande, Formsande, Sande für die Bauarbeiten und die Herstellung von Silikaterzeugnissen sowie durch Torf, Sapropel und Mineralwasser.

Das Gebiet verfügt über 24 Vorkommen mit den industriellen Tonvorräten von mehr als 220 Mio. m³, davon werden heute 14 Vorkommen intensiv erschlossen. Das Vorkommen feuerbeständiger und keramischer Tone „Uljanowskoje“ ist eines der größten in Russland und von der Industrie noch nicht aufgeschlossen. Auf seinen Anteil entfallen 16,2 % aller Vorräte schwerschmelzbarer Tone im Föderationskreis Zentralrussland. Solche Tone werden für die Herstellung von feuerfesten Erzeugnissen für Anwendungszwecke in der Metallurgie, Zement- und Glasindustrie und den anderen Industriezweigen, in welchen die Produktionsprozesse mit den hohen Temperaturen verbunden sind. Bei einer stabilen Entwicklung der Baubranche im Föderationskreis Zentralrussland wird das Bedürfnis nach Tonen des Vorkommens „Uljanowskoje“ 600-700 Tsd. Tonnen pro Jahr betragen. Das Vorkommen „Uljanowskoje“ hat alle Chancen, Hauptrohstoffbasis für die Unternehmen des Baukomplexes und der Feuerfestindustrie und zwar nicht nur für das Kalugaer Gebiet zu werden. Die summarischen Bilanzvorräte aus dem Braunkohlevorkommen des Moskauer Kohlenbeckens betragen 1240 Mio. t, darunter sind solche Lagerstättenabschnitte wie Worotynskoje (410 Mio. t), Severo-Agejewskoje (151 Mio. t), Seredejskoje (150 Mio. t), Studenowskie Abschnitte (103 Mio. t) und andere. Obwohl die Qualität von Kohlen nicht sehr hoch ist, sind die Rohstoffe infolge der Nähe zu den grossen Konsumenten von Interesse. Die Bilanzvorräte von Torf betragen ca. 24 Mio. t.

Das Rohstoffpotential des Gebietes kann die Bedürfnisse der Betriebe nach den Hauptarten von Erzbodenschätzen (Bausteine, Sandkiesmaterial, Bausand, Silikatsand, leichtschmelzender Ton und Lehmboden für die Herstellung von Ziegel und Keramsit) decken. Im Jahr 2013 sind auf dem Territorium des Kalugaer Gebiets 109 Lizenzen über das Recht auf die Nutzung von Bodenschätzen gültig, um die Baustoffe zu gewinnen.

Pflanzenwelt[Bearbeiten]

Die Wälder nehmen 45 % des Territoriums des Kalugaer Gebiets ein. Die Holzvorräte betragen insgesamt ca. 269 Mio. m³. Davon gehören 30 % zu den Nadelholzarten, 67 % zu den Weichlaubholzarten.

Nach Angaben für das Jahr 2013 beträgt der jährliche zulässige Umfang der Holzgewinnung ca. 3.136.900 m³. Der Gesamtholzeinschlag liegt bei 30 % des geplanten Hiebsatzes. Die jährliche Zunahme von Anpflanzungen beträgt 4,8 Mio. m³.

Die Waldzone der Region hat zwei Unterzonen: die Nadelwald- und Breitblattwaldunterzone sowie die Breitblattwaldunterzone. In der Nadelwald- und Breitblattwaldunterzone dominieren verschiedene Fichtenwaldarten. Die Baumschicht solcher Wälder bilden gemeine Fichten gemischt mit Kiefern, Birken, Espen, Linden, Stieleichen. In der Breitblattwaldunterzone nimmt der Primärwald eine kleine Fläche im Gebiet zwischen den Flüssen Wytebet, Schisdra und Oka.

Als Edifikatoren dienen in diesen Wäldern hauptsächlich solche Baumarten wie Stieleiche, Steinlinde, gemeine Esche, Ulme. Diese Wälder sind im Unterschied zum Nadelwald polydominant, haben bis 7-8 Schichten und sind normalerweise mit Birken und Espen in der zweiten Schicht, Strauchahorn, glattblättrigen Apfelbäumen, Ebereschen in der dritten Schicht gemischt. Die Strauchschicht ist gut entwickelt. In der Krautschicht dominieren die Vorfrühling-Ephemeroiden und mehrjährige Pflanzen.

Die nicht zonengebundene Vegetation auf dem Territorium des Gebietes ist durch Kieferwälder und kleinblättrige Wälder, Sümpfe und Wiesen vorgestellt. Die Weißkiefer bildet die Wälder auf den Sandschüttungen altertümlicher Alluvialebenen, den Sandterrassen von Flusstälern, den torfhaltigen Sumpfböden. Das sind Kiefernwälder mit Weißmoosdecken bzw. Grünmoosheiden, Sphagnum-Heiden, komplexe Kiefernwälder. Die Baumschicht kleinblättriger Wälder und derivativer Mischwälder ist durch Hängebirken, Winterbirken, Espen, Ziegenweide, Fichten, Kiefern und Eichen gebildet. Die Wiesen gliedern sich in Talauen und Festlandswiesen.

Die Sümpfe liegen auf dem Territorium des Gebietes ungleichmässig verteilt. Am meisten versumpft sind die nordwestlichen und westlichen Teile (Flussgebiet der Ugra), sowie die Brjansk-Schisdraer Polessje.

Tierwelt[Bearbeiten]

Im Verlauf eines zweihundertjährigen Zeitraums der Erforschung sind auf dem Territorium des Kalugaer Gebiets einige tausend Arten der Wirbellosen und 396 Arten der Wirbeltiere entdeckt. Auf der Roten Liste des Kalugaer Gebiets stehen 132 Arten der Wirbeltiere, davon sind 36 auch in die entsprechende Liste der Schutzobjekte der Russischen Föderation eingetragen.

Innerhalb des Gebietes gibt es 68 Arten der Säugetiere. Darunter sind solche typischen Waldtiere wie Braunbär, Luchs, Elch, Wolf, Schneehasen, Eichhörnchen, sowie die folgenden für die Steppen charakteristischen Tiere: Hamster, Großer Pferdespringer, Perlziesel, russisches Murmeltier. In den letzten Jahrzehnten führten die Mitarbeiter der hiesigen Jagdwirtschaften auf dem Territorium des Gebietes das Ansiedeln der Tiere durch, die eine geringe Anzahl haben. Darunter sind solche Tiere wie russischer Desman, Biber, Wildschwein, Reh, die sich gut eingelebt und ihren Bestand vergrößert haben. Es wurden auch die folgenden Tiere akklimatisiert, die früher auf dem Territorium des Gebietes nicht lebten: Marderhund, Bisamratte, Edelhirsch und Sikahirsch, in relativ kurzer Zeit erreichten sie dabei eine jagdbare Anzahl. Die Wisente fangen an, in die südlichen Teile des Gebietes zu kommen, nachdem sie vor kurzem in den Nationalpark „Orlowskoje Polessje“ ausgesetzt worden waren.

Unter den Süßwasserbewohnern des Gebietes sind 2 Arten der Neunaugen, 41 Arten der Knochenfische festgestellt. Die Vielfältigkeit der Fischfauna ist mit großen Unterschieden der Lebensbedingungen verbunden. So lebt im Flussgebiet der Oka das Bachneunauge (Lampetra planeri), und in der Desna und ihren Nebenflüssen lebt das ukrainische Bachneunauge (Eudontomyzon mariae). In den Stauteichen sind Gold- und Silberkarauschen, Schleie und viele andere Arten heimisch. In den Teichwirtschaften züchtet man Karpfen, Silberkarpfen, Graskarpfen und manchmal Peled-Lachse. Aus den wertvollen Nutzfischen fällt der meiste Anteil auf das Blei. An seltenen Arten kommen Sterlete, Schneiderfische und Kaulköpfe vor, die auf der Roten Liste Russlands stehen.

Unter 11 Arten der Lurche sind Kamm- und Teichmolche, Rotbauchunken, Erd- und Wechselkröte heimisch, zahlreich sind See-, Tümpel-, Moor-und Grasfrösche. Die Reptilien sind durch 7 Arten, inkl. der Schlangen vertreten: Bei Giftschlangen sind Kreuzottern, bei ungiftigen Schlangen sind Wasser- und Glattnattern heimisch. Die hier im Gebiet vorkommenden Eidechsen sind durch Blindschleichen und flinke Schleichen vertreten, bei welchen die Gliedmaßen fehlen, dadurch werden sie oft mit Schlangen verwechselt.

Auf dem Territorium des Gebietes sind 267 Arten der Vögel registriert, davon haben hier 177 Arten ihre Vogelbrutplätze, 58 Arten wurden nur beim Vorbeifliegen bemerkt, 32 Arten flogen hier unregelmäßig hinein. Mit heutigen 93 Vogelarten kam es zu einer Vergrößerung der überwinternden Vögel, was mit den Anthropogentransformationen der Landschaften verbunden ist. Die wichtigsten Lebensorte der Raubvögel befinden sich auf dem Territorium des Naturschutzgebietes "Kaluschskije Saseki“ (Kalugaer Waldverhau) und im Gebiet zwischen der Wytebet und der Resseta. Besonders zahlreich sind bei Schwimmvögeln Stockenten vertreten; bei Semi-Aquatic-Vögeln – Seemöwen; bei Waldbewohnern – Finken und Weidenlaubsänger; an Flussufern – Uferschwalben; in den Siedlungen – Felsentauben, Mauerschwalben, Saatkrähen, Feldsperlinge.

Naturschutz und Umweltzustand[Bearbeiten]

Laut Angaben des staatlichen Berichtes „Über den Umweltzustand und den Umweltschutz in der Russischen Föderation“, veröffentlicht jährlich durch das Ministerium für Ökologie und natürliche Ressourcen der Russischen Föderation, ist das Kalugaer Gebiet eine der im ökologischen Sinne reinsten Regionen des Föderationskreises Zentralrussland. Nach den Ergebnissen des Jahres 2012 steht Kaluga unter 85 Städten Russlands auf der Top-10-Liste nach dem Zustand der Luftumgebung.

Die ökologische Expertise, die Normung, die Lizenzierung und die staatliche Kontrolle im Bereich Umweltschutz führen im Kalugaer Gebiet einige bevollmächtigten Behörden durch. Seit 2008 funktioniert auf dem Territorium des Gebietes das sog. Territoriale System zur Überwachung des Umweltzustandes (TSÜ).

Die territoriale Informationsressource mit den Daten über den Umweltzustand ist öffentlich zugänglich und befindet sich auf der offiziellen Webseite des Kalugaer Gebiets.

Der Investitionsrat beim Gouverneur des Kalugaer Gebiets hat in 2013 einen Beschluss über die Gründung eines Ökotechnoparks gefasst. Bei der Planung des Parks werden die besten Technologien verwendet sein, die die Hygienesicherheit und Umweltverträglichkeit gewährleisten. Vorrangig ist die Aufgabenlösung zum Schutz von Oberflächenwasser und Untergrundwasser vor den Verschmutzungsquellen, zur Abfalleinlagerung und Verwertung von Industrie- und Haushaltsabfällen, zur Strahlungssicherheit sowie zur Minderung von Schadstoffemissionen in die Außenluft.

Der Anteil des Kalugaer Gebiets am Gesamtemissionsvolumen bei den Schadstoffemissionen in die Außenluft und der Abwassereinleitung in die Wasserobjekte des Föderationskreises Zentralrussland ist unbedeutend. Nach der Kennziffer für Abscheidung und Entsorgung von Schadstoffen belegt das Gebiet den dritten Platz, indem es das Brjansker und das Belgoroder Gebiete vorlässt. Der größte Teil von Schadstoffemissionen in die Luft fällt auf den Anteil von Kaluga, Kirow, Obninsk, Ljudinow und des Kreises Dserschinskij.

Infolge der Tschernobylkatastrophe waren die Süd- und Südwestteile des Gebietes durch radioaktive Elemente verseucht. In 9 Rayons des Gebietes wird das radiologische Monitoring geführt. Die Hintergrundradioaktivität entspricht der entstandenen Strahlungssituation.

Auf dem Territorium des Gebietes wird aktiv an der Sammlung, Lagerung, Verlagerung und Verarbeitung von Eisen- und Nichteisenmetallschrott, Altglas, Altpapier gearbeitet. In den Betrieben des Gebietes werden abfallfreie Technologien eingeführt. Die primäre Abfallsortierung erfolgt im Kleinbetrieb „Polygon“ (Obninsk) u.a.m.

Im Kalugaer Gebiet sind einige ökologischen Siedlungen gegründet und diese entwickeln sich erfolgreich: Naturschutzgebiet «Kaluschskije Saseki», Naturschutzpark «Ugra», Naturschutzgebiet «Tarussa», Naturmonument «Kaluschskij Bor».

Geschichte[Bearbeiten]

Das Territorium des Kalugaer Gebiets ist seit frühesten Zeiten bewohnt. Die durch Archäologen untersuchten ältesten Lagerplätze von Urmenschen stammen aus dem Mesolithikum (6. - 10. Jahrtausend v. Chr.). Die Kalugaer Städte wurden erstmalig in Zusammenhang mit den Ereignissen des 12. Jh. und zwar mit dem feudalen Krieg zwischen den Olegowitschi- und Monomachowitschi-Klans (Koselsk – im Jahr 1146, Serensk – im Jahr 1147, Worotynsk – im Jahr 1155, Mossalsk – im Jahr 1231) erwähnt.

Im 14. Jh. war die Kalugaer Region ein Ort des ständigen Antagonismus zwischen Litauen und Moskau. 1371 nennt der litauische Fürst Olgerd in seiner Beschwerde an den Patriarchen von Konstantinopel Filofej über den Metropoliten von Kiew und ganz Russland Alexius unter den beim ihm durch Moskau abgenommen Städten zum ersten Mal auch Kaluga. Traditionell wird angenommen, dass Kaluga als eine Grenzfestung für den Schutz des Moskauer Fürstentums vor Angriffen seitens Litauens entstanden ist.

1480/81 passierte auf der Kalugaer Erde ein für die ganze russische Geschichte sehr wichtiges Ereignis, bekannt als «das Stehen an der Ugra», als Ergebnis erfolgte die Befreiung der russischen Erde von der tatarisch-mongolischen Tributherrschaft und die Umwandlung von Moskau in einen souveränen Staat.

In den 16. - 17. Jh. war Kaluga nicht nur ein Verteidigungspunkt, in der Region entwickelten sich aktiv der Handel und die Handwerke. Die Quellen bescheinigen davon, dass in der reichen Stadt die Holzschnitzerei sowie der Schmuckbereich hoch entwickelt waren. Nach der Wiedervereinigung Russlands und der Ukraine im Jahre 1654 wird Kaluga zu einem Vermittler im Handel zwischen Moskau und der Ukraine, was in hohem Maße zu einer weiteren wirtschaftlichen Entwicklung beitrug.

Durch den Erlass von Katharina II. vom 24. August 1776 wurde die Kalugaer Statthalterei gegründet, welche die Kalugaer und Tulaer Gouvernements vereinigte. Das Zentrum der Statthalterei hat eine neue Gestaltung angenommen, der Siedlungsplan und das Bebauen von Kaluga präsentieren auch bis heute eine Glanzleistung der russischen städtebaulichen Kunst am Ende des 18. Jh., Anfang des 19. Jh. In der Herrschaftszeit von Pawel I. wurde 1796 die Kalugaer Statthalterei in ein Gouvernement umgewandelt.

Ende des 18. Jh. bis – die erstes drei Jahrzehnte des 19. Jh. ist die Zeit der Wirtschaftsstabilität der Region. Kaluga spielt weiter eine vermittelnde Rolle im Handel mit Moskau, St. Petersburg, der Ukraine, Sibirien, Polen und den deutschen Städten. Während des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 nahmen an der Befreiung der Region von den nazideutsch Okkupanten die Einheiten und Verbände der 10., 16., 33., 43., 49., 50., 61. Armeen, die 20. Panzerbrigade, die 1. Luftarmee, das 1. Kavalleriekorps, die Staffel "Normandie“ teil. Im Jahre 1944 wurde durch einen Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR das Kalugaer Gebiet gegründet, wohin 27 Rayons der Smolensker, Orjoler und Tulaer Gebiete eingegangen sind. Kaluga wurde das Gebietszentrum. Nach der Liquidation der UdSSR wurde das Kalugaer Gebiet ein Subjekt der Russischen Föderation. Am 27. März 1996 wurde das Statut des Kalugaer Gebiets und am 6. Juni 1996 das Gesetz des Kalugaer Gebiets "Über die örtliche Selbstverwaltung im Kalugaer Gebiet» verabschiedet.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Das Gebiet Kaluga gehört zu den am besten wirtschaftlich entwickelten Regionen der RF. Die Region weist die russlandweit höchsten Wachstumsraten in der Industrie, das größte Pro-Kopf-Investitionsvolumen, die höchsten Wachstumsraten im Realeinkommen der Bevölkerung und der innovativen Technologien, die jährlich in der Industrie eingesetzt werden, auf. Das Wachstum beruht auf einer hochwertigen Verwaltungsqualität, einer vernünftigen Investitionspolitik und einem sachgerecht aufgebauten Förderungsprogramm für die traditionellen Industriebranchen. Produktionsstandorte in Industrieparks und in der Sonderwirtschaftszone (SWZ) Ljudinowo, Steuerpräferenzen und die Förderung von Entwicklungsinstituten garantieren die günstigsten Voraussetzungen für die jeweilige Geschäftstätigkeit. In dieser Region setzen die größten internationalen Konzerne ihre Projekte um: Volkswagen, Volvo, Peugeot, Citroen, Mitsubishi, GE, Samsung, Continental, Berlin-Chemie/Menarini, Novo Nordisk, STADA CIS u. a. Betriebe, die in den traditionellen Wirtschaftsbranchen tätig sind, entwickeln sich aktiv. Dazu gehören Hersteller von Turbogeneratoren und Gasturbinentriebwerken, Eisenbahntechnik, Baustoffen, Elektronik, Optik etc. Neue High-Tech-Produktionsstätten entstehen, die sich mit Forschung und Entwicklung in verschiedenen Bereichen befassen: von Kerntechnologien, Luft- und Raumfahrt bis hin zur Nanomechanik und Wasseraufbereitung. Mit seinen Wirtschaftsergebnissen für das Jahr 2013 liegt das Gebiet Kaluga auf Rang 1 im Föderationskreis Zentralrussland (ZFO) und auf Rang 2 in der RF mit dem Umfang von gelieferten Produkten der verarbeitenden Industrie pro Kopf Rang 1 im ZFO und Rang 1 in der RF mit dem Index der Erzeugung und Verteilung von Strom, Gas und Wasser Rang 1 im ZFO mit dem Umfang der Industrieproduktion pro Kopf; Rang 1 im ZFO mit dem Umfang von Investitionen in das Stammkapital pro Kopf (Januar bis September) Rang 2 im ZFO und Rang 3 in der RF mit dem Umfang von ausländischen Direktinvestitionen pro Kopf (Januar bis September) Rang 3 im ZFO mit dem Industrieindex Rang 3 im ZFO und Rang 28 in der RF mit dem durchschnittlichen Monatseinkommen (Januar bis November) Das angezeigte Investitionsvolumen lag in den Jahren zwischen 2006 und 2013 bei 376 Mrd. Rubeln. In dieser Zeit wurden im Gebiet 64 Betriebe neugegründet, unter anderem nahmen 13 High-Tech-Produktionsstätten und 4 Großbetriebe in der landwirtschaftlichen Branche in 2013 ihre Tätigkeit auf. Insgesamt werden in der Region 141 Investitionsprojekte umgesetzt. In 2013 wurde das Investmentportfolio durch 24 Verträge ergänzt. Die Wirtschaftserfolge bilden die finanzielle Grundlage für die Region. In 2013 sind dem regionalen Etat fast 43,5 Mrd. Rubel zugeflossen. Das überbietet diese Kennzahlen für das Jahr 2012 um 1 Mrd. Rubel. Die wachsenden Einnahmen der regionalen Staatskasse garantieren einen stabilen Etat, der über die Jahre hinweg sozial orientiert ist. Im Gebiet steigen die aus dem Etat finanzierten Löhne, sämtliche soziale Zuwendungen und Präferenzen. Im Jahr 2013 entsprachen die Lehrergehälter den durchschnittlichen Wirtschaftskennzahlen der Region. Programme zur Modernisierung des Gesundheits- und Bildungswesens, zur Förderung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Instandsetzung von Kindergärten wurden aktiv umgesetzt. 60 % bilden die Aufwendung des regionalen Etats für den sozialen Bereich.

Industrie[Bearbeiten]

Die Wirtschaftspolitik, die das Gebiet Kaluga durchsetzt, hat die Struktur der Industriebranche verändert und Voraussetzungen für die Entstehung von High-Tech-Produktionsstätten geschaffen. Im Gebiet haben 2700 verschiedene Betriebe ihre Standorte. Sie ergeben ca. 35 % vom BRP und sichern über die Hälfte aller Steuereinnahmen des regionalen Etats ab. In der Produktion ist fast ein Drittel der Bevölkerung des Gebiets beschäftigt. Der Maschinenbau bildet die industrielle Grundlage in der Region. In den letzten sieben Jahren ist der Umfang der Industrieproduktion im Gebiet Kaluga ums Zweieinhalbfache gestiegen. Praktisch hat sich die ursprüngliche Industrie des Gebiets Kaluga ums Anderthalbfache erweitert. 7,5 % Industriewachstum im Jahr 2013: 236,2 % — Zunahme des Produktionsvolumens von Maschinen und Anlagen 149,1 % — Zuwachs des Produktionsvolumens in der Chemieindustrie 121 % — Zunahme der Gewinnung von Bodenschätzen 151,1 % — Zunahme der Erzeugung und Verteilung von Strom, Gas und Wasser

2013 ist in der Industriestruktur der Anteil der Eisenhüttenindustrie und der Produktion von Fertigbauteilen aus Metall gestiegen, der 8,3 % erreicht hat (in 2012 waren es 7,3 %), der Anteil der Chemieindustrie hat ebenfalls zugenommen (1,7 % in 2013 gegenüber 1,3 % in 2012), während der Anteil des Maschinenbaus nach wie vor am größten ist — 64,2 % in 2013 (in 2012 waren es 66,3 %).

Struktur der Verarbeitungsbetrieben

Nach den Ergebnissen des Jahres 2012 betrug der Industrieproduktionsindex 106,6 %. Den größten Anteil an der industriellen Produktion bilden der Maschinenbau, die Metallbearbeitung (75,9 %), die Nahrungsmittelindustrie (9,1 %), die Holzindustrie (3,3 %), die Energetik (3,2 %). Im Jahr 2012 nahm die Herstellung von Personalkraft- und Lastkraftwagen (um 22,3 % bzw. 23,4 %) wesentlich zu, die Zunahme der pharmazeutischen Produktion betrug 43 %. Es wurde die Produktion von Dampfturbinen um 15,9 %, Fernsehempfängern um 13,7 %, Motorobote und Motorkultivatoren um 12,8 %, Metallfertigwaren um 2,1 % erhöht.

Entwicklung des Industrievolumens (Mrd. Rubel)

2006 — 78,2

2007 — 100,2

2008 — 162,9

2009 — 173,3

2010 — 275,5

2011 — 372,5

2012 — 438,8

2013 — 470,4

Maschinenbau und Metallbearbeitung

Grundlage für die Industrieproduktion im Gebiet Kaluga bilden der Maschinenbau und die Metallverarbeitung. In 2013 umfasste die Maschinenbaubranche 1071 Betriebe. Der Maschinenbau unterscheidet sich im Gebiet Kaluga durch eine weitgefächerte Diversifizierung von Fertigprodukten:

  • Personal- und Lastkraftwagen (ООО Volkswagen Group RUS, ООО PSMA Rus, ZAO Volvo Vostok)
  • Elektroanlagen für Verkehrsmittel (ОАО KZAE, ОАО Autoelektronika, ООО Continental Automotive Systems Rus)
  • Turbinen und Turbogeneratoren (ОАО KTZ)
  • Gasturbinentriebwerke und Kleintraktoren (ОАО KADVI)
  • Fernseher und Waschmaschinen (ООО Samsung Elektronics Rus Kaluga)
  • radioelektronische und Schaltgeräte für Telekommunikationsanlagen sowie Sonderanlagen im Bereich Telekommunikation (ОАО Kalugapribor, ОАО KEMZ, ОАО KNIITMU)
  • Erzeugnisse für die Verteidigungsindustrie (ОАО Taifun, ОАО ONPP Tekhnologiya, ОАО KNIRTI, ОАО KZRTA, ОАО KZTA)
  • Elektronische Leuchtstoffröhren und Quantentechnik (ОАО Voskhod-KRLZ)
  • Geräte und Anlagen für Kernkraftwerke und Radiochemie (ОАО PZ Signal)
  • Dieselloks, Maschinen und mechanisierte Werkzeuge für die Instandsetzung und den Betrieb von Bahngleisen (ОАО LTZ, ОАО Kalugaputmash, ОАО Remputmash Kaluga, ОАО Kalugatransmash)
  • Messgeräte (ZAO NPO Prompribor, ООО NPP Metra)
  • Küchenabzüge (ОАО Elmat)
  • Stahlrohre, Alu-Profilsysteme, Treibhäuser (ООО Agrisovgaz)
  • Metallkonstruktionen und Bauteile für die Sandwichbauweise (ООО Ruukki Rus)
  • Erzeugnisse aus Gusseisen, Stahl und Buntmetall (ZAO Krontif Center, ОАО Kirovski zavod, ОАО Spetslit)
  • Kabelerzeugnisse (ZAO Lyudinovkabel, ZAO Transvok) etc.

Chemieindustrie

Gute Aussichten hat im Gebiet Kaluga die Chemieindustrie, insbesondere die Pharmazeutik. In der „Entwicklungsstrategie der russischen Pharmaindustrie bis 2020“ wird das Gebiet Kaluga als eine russische Region bezeichnet, in der die Bündelung von Forschungs-, Bildungszentren und Produktionsstätten für die Entwicklung der Pharmaindustrie am effizientesten genutzt werden kann. In 2013 wurden im Gebiet 33 Pharmaunternehmen angemeldet. Im Gebiet Kaluga entsteht ein Pharma-Cluster, dessen Grundlage Betriebe bilden, die sich mit der Entwicklung von wissenschaftlichen Ideen und der Implementierung von neuen Technologien befassen. Geschäftspartner der Region sind die größten ausländischen Pharmakonzerne. Forschungszentrum ist Obninsk, die erste russische Stadt der Wissenschaftler.

Produktion von Fertigpräparaten:

  • Chemopharm (Unternehmensgruppe STADA, Deutschland), seit 2007 im Gebiet Kaluga tätig. Der Betrieb exportierte als erster in Russland Medikamente nicht nur nach Europa, sondern auch in die USA
  • Berlin Chemie/Menarini», Unternehmensgruppe Menarini (Italien);
  • Novo-Nordisk (Dänemark)
  • Nearmedic Plus (Russland)
  • AstraZeneca (Schweden/Großbritannien)

Musterfertigung von Pharmasubstanzen und Entwicklung von Technologien für Biopharmazeutika:

  • OOO BION, Unternehmen im Bereich Chemie und Pharmazeutik
  • ООО Forschungs- und Produktionsunternehmen Medbiopharm
  • ZAO MIR-PHARM Leistungen zur Entkontaminierung von Pharmasubstanzen, Fertigmedikamenten und Abfällen der Pharmaindustrie in Betrieben, die zum Biopharma-Cluster Kaluga gehören:
  • ООО NPP Omitex
  • ООО SVCtekh OZNT Group

Die Nahrungsmittelindustrie ist vertreten durch folgende Unternehmen:

  • ООО Nestle Russia
  • ZAO SABMiller RUS
  • ОАО Fleischfabrik Obninsk
  • ООО Invest Alyans
  • ООО Zuegg Russia
  • Milchfabrik Obninsk — Zweigstelle der ОАО Wimm-Bill-Dann
  • ОАО MosMedynAgroprom — Hersteller von Milchprodukten

Leichtindustrie:

Die Leichtindustrie umfasst im Gebiet Kaluga ca. 250 Betriebe und Unternehmer unterschiedlicher Rechtsformen, von denen 11 Groß- und mittelständische Unternehmen sind. Die wichtigsten Branchenarten der Leichtindustrie sind durch folgende Großbetriebe vertreten:

  • ОАО Ermolino, Textilindustrie
  • ОАО Runo, Textilindustrie
  • ОАО Nähfabrik Suchinitschi, Hersteller von Kleidung
  • ООО Nähfabrik Ljudinowo, Hersteller von Kleidung
  • ООО Nähfabrik Juchnowsk, Hersteller von Kleidung
  • ОАО KALITA, Schuhfabrik
  • ООО Kaluschskaya obuv, Schuhfabrik
  • ООО Forio, Schuhfabrik

Bei der wirtschaftlichen Diversifizierung schenkt die Verwaltung des Gebiets Kaluga großes Augenmerk der Entwicklung von verschiedenen Industriebranchen. Gegenwärtig werden in den Betrieben des Gebiets Kaluga Papier, Kartonverpackungen, Flachpress- und Faserplatten, Parkettbretter, Ziegelsteine, sanitärtechnische Anlagen aus Keramik, Eisenbetonbauteile, Gummi- und Kunststofferzeugnisse, Rohre, Profile und vieles andere hergestellt. Die Regierung des Gebiets Kaluga ist im Bereich der Industrieentwicklung vor allem dafür zuständig, das Investitions- und Unternehmensklima in der Region zu verbessern. Die Verwaltung für Industrie, Verkehrswesen und Telekommunikation des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung des Gebiets Kaluga hat für die Durchsetzung der regionalen staatlichen Wirtschaftspolitik zu sorgen, die auf eine Effizienzsteigerung der Industriebetriebe, auf eine Qualitätssteigerung der Produkte und auf eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industrie ausgerichtet ist.

Investitionen[Bearbeiten]

Das Gebiet Kaluga ist führend, was den Einsatz von ausländischen Investitionen in die regionale Wirtschaft betrifft. Im Gebiet Kaluga wurden eine klare Investitionsstrategie entwickelt und ein günstiges Investitionsklima geschaffen. Schwerpunkte in der Investitionsstrategie sind die Errichtung von Produktionsstätten in Industrieparks und SWZ, geringe Investitionsrisiken, Steuerpräferenzen sowie eine rechtlich abgesicherte administrative Unterstützung durch offizielle Behörden und speziell statuierte Entwicklungsinstitute (Entwicklungskörperschaft des Gebiets Kaluga, Agentur für regionale Entwicklung, Agentur für innovative Entwicklung und Industrielogistik). Jedes Institut hat seine Aufgaben und Verantwortlichkeiten zugeordnet bekommen. Ihre Tätigkeit wird vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung des Gebiets Kaluga kontrolliert. Die Sonderwirtschaftszone vom Industrietyp Ljudinowo und 10 Industrieparks sind dazu bereit, neue Produktionsstätten aufzunehmen. Die größten von ihnen sind Grabzewo, Rosva, Vorsino und Kaluga Süd. Die Projekte A-Park und B-Park bieten Brownfields. Auf dem Gelände der Industrieparks setzen 86 verschiedene Unternehmen ihre Projekte um. 64 Betriebe der neuen Wirtschaft üben bereits ihre Tätigkeit aus. Insgesamt werden in der Region 141 Investitionsprojekte umgesetzt. 2013 nahmen 13 neue Industriebetriebe und 4 landwirtschaftliche Großunternehmen ihre Tätigkeit auf.

Unternehmen Beginn Geschäftstätigkeit
Industriepark Rosva
ООО FUCHS OIL September 2013 Fabrik für die Herstellung von Schmierstoffen und Zubehör (FUCHS-Konzern)
ООО FAURECIA AUTOMOTIVE DEVELOPMENT Januar 2013 Fabrik für die Herstellung von Interior-Details (Faurecia Interior Division)
ООО FAURECIA AUTOMOTIVE DEVELOPMENT Januar 2013 Fabrik für die Herstellung von Auspuffsystemen für Verbrennungsmotoren (Faurecia emissions control technologies Division)
Industriepark Kaluga Süd
ООО Continental Kaluga Oktober 2013 Autoreifenfabrik
Industriepark Grabzewo
ZAO Volvo Vostok Mai 2013 Betrieb für die Herstellung von Erdbaggern
ООО Severstal Gonvarri Kaluga Dezember 2013 Stanzwerkhalle Nr. 2 des Service-Metallcenters
ООО Fuyao Glass Rus September 2013 Autoglasfabrik
Industriepark Vorsino
ООО Gestamp-Severstal-Kaluga September 2013 Betrieb für die Herstellung von Stanzteilen für Kfz-Karosserien
ООО NLMK-Kaluga Juli 2013 Elektrometallwerk
ООО ICM Glass Kaluga Dezember 2013 Baustofffabrik
ОАО Linde Gas Rus September 2013 Fabrik für Luftzerlegungsanlagen
Industriezone Detschino
ООО EkoNiva-Kaluga Juli 2013 Service-Center für Garantiereparaturen von Landwirtschaftstechnik
Zhukovski-Kreis
ООО POLAR SEEFOOD RUSSIA Oktober 2013 Bau einer Produktions- und Lagerstätte für die Lagerung und Verarbeitung von Meeresfrüchten

In 2013 wurde das Investitionsportfolio um 24 neue Investitionsverträge erweitert. In den Jahren von 2006 bis Oktober 2013 betrug das ausgewiesene Investitionsvolumen 376 Mrd. Rub. Im Gebiet Kaluga entwickeln sich aktiv ein Kfz-, ein Pharma-, ein Verkehrs- und Logistik-, ein Agrar- und ein IT-Cluster.

Kfz- und Kfz-Zubehör-Cluster

Anteil der Kfz-Produktion in der allgemeinen Industriebranche: 1. Quartal 2013 — 45,9 %,

7 Monate des Jahres 2013 — 45,1 %.

Zum Kfz-Cluster gehören 28 Betriebe:

3 Werke von ОЕМ-Herstellern:

VW stellt in Semi-Knocked-Down-Fertigung 5 Modelle her: 3 im Completely-Knocked-Down-Verfahren und 2 — im Medium-Knocked-Down-Verfahren. Im November 2013 lief vom Fließband der Volkswagen Group Rus das 700.000ste Fahrzeug — ein Volkswagen Polo Highline. Am 28. Februar 2014 nahm der Betrieb die Produktion des Škoda Rapid in der Kompaktklasse auf. Für das Modell Polo Sedan wurde ein Lokalisierungslevel von 40 % erreicht, für den VW Tiguan — 22 %, für den Škoda Fabia — 9 %.

PCMA RUS, Produktionsleistung — 125.000 jährlich. Erreichtes Lokalisierungslevel — 35 % (Сitroen C4). Реugeot 408 (ebenfalls CKD) — 33 %. Im April startete im Betrieb der PSA Peugeot Citroen und Mitsubishi Motors die Produktion des neuen Modells Сitroen С4 Sedan. Das Auto wurde speziell für den russischen Markt entwickelt. Der Betrieb kooperiert mit 18 russischen Zulieferern, von denen die meisten vor Ort sind und 70 % aller Zulieferteile sicherstellen.

Der Volvo-Betrieb in Kaluga gehört zu den weltweit modernsten Volvo-Werken mit einer Leistung von 15.000 Fahrzeugen jährlich: 10.000 — LKW‘s Volvo und 5000 LKW‘s Renault (mit der technologischen Möglichkeit, die Produktion auf 25.000 LKW‘s jährlich zu steigern). Volvo CE wurde im Mai 2013 in Betrieb genommen. Die Investitionen in dieses Projekt betrugen über 350 Mio. SEK ($54 Mio.). Die Produktionsleistung liegt bei 2000 Erdbaggern jährlich. Der Betrieb produziert 5 Modelle von schweren Hochleistungsbaggern Volvo mit einer Betriebsmasse von 20 bis 50 t in der neuen D-Klasse. Seit 2007 hat der Auto-Cluster von Kaluga über 771.000 Fahrzeuge hergestellt, darunter 755.900 Personenkraftwagen und 15.300 Lastkraftwagen. In den Betrieben des Auto-Clusters wurden 14.000 Arbeitsplätze geschaffen.

25 Fabriken für Autoteile:

  • ZАО Magna Tekhnoplast (Kanada-Österreich) — Herstellung von Pralldämpfern und zusätzlichen Modulen
  • ООО «YAPP Rus Automotive Systems (China) — Herstellung von Plastik-Kraftstofftanks
  • ООО Benteler Automotiv (Deutschland) — Herstellung von Federungsbauteilen
  • ООО Visteon Rus (Spanien) — Herstellung von Interior-Bauteilen
  • ООО Merkator Holding — Herstellung der LKW-Ausrüstungen
  • ООО Gestamp-Severstal Kaluga (Russland-Spanien) — Herstellung von Interior-Bauteilen
  • ООО Severstal-Gonvarri-Kaluga» (Russland-Spanien) — Service-Metallcenter
  • ООО HP Pelzer Rus (Deutschland) — Herstellung von Schalldämpfung
  • ООО Lear (USA) — Herstellung von Sitzen
  • ZAO Becema (Russland) — Herstellung von Aufhängeausrüstung für LKW‘s
  • ООО Fuyao Glass Rus (China) — Herstellung von Autoglas
  • ООО HT&L Fitting Rus (Italien) — Montage von Autorädern
  • ООО Scherdel Kaluga (Deutschland) — Herstellung von Sitzgestellen
  • ООО FUCHS OIL (Deutschland) — Herstellung von Schmierstoffen
  • ООО Faurecia Automotive Development (Frankreich) — Herstellung von Abgassystemen und Interior-Bauteilen
  • ООО Bosal (Belgien) — Herstellung von Abgassystemen
  • ООО Continental Automotive Systems Rus (Deutschland) — Herstellung von elektronischen Systemen für Fahrzeuge
  • ООО Continental Kaluga (Deutschland) — Herstellung von Autoreifen
  • ООО Rücker (Deutschland) — Consultingdienstleister
  • ООО AD Plastik (Chroatien) — Herstellung von Autobauteilen aus Kunststoff

Fachkräfte für den Kfz-Cluster werden in dem 2007 gegründeten Schulungszentrum für das Personal der Autobaubranche ausgebildet. Das Zentrum ist mit moderner Technik komplett ausgerüstet. Dort wurden an die 100 Ausbildungsprogramme geschaffen. Über 30 Labors und Werkstätten sind entstanden. Im Zentrum wurden inzwischen ca. 10.000 Fachkräfte für die Autowerke ausgebildet, davon allein in 2013 über 1.000. Für die Tätigkeit des Zentrums sind die Interaktionen und gemeinsamen Projekte mit Zulieferbetrieben von Anlagen und Technologien sowie mit europäischen Bildungsstätten wichtig. Im Rahmen des Kfz-Clusters Kaluga entwickelt sich auch die Logistik-Infrastruktur, werden Forschungen und Entwicklungsarbeiten vorgenommen, die auf eine Aufwertung von technischen Daten der bereits bestehenden Produkte und von Waren, die erstmals auf den Automarkt gebracht werden, ausgerichtet sind.

Cluster für Pharmazie, Biotechnologien und Biomedizin

Das Entwicklungsprogramm für den innovativen regionalen Cluster für Pharmazie, Biotechnologien und Biomedizin gewann 2012 im Wettbewerb des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung der RF, in dessen Rahmen Pilotprogramme für die Entwicklung von innovativen regionalen Clustern ausgewählt wurden.

Der „Kern“ des Pharma-Clusters entsteht an zwei Standorten:

  • Kaluga (Industrieparks Grabzewo und A-Park) — Produktion;
  • Obninsk (Industriegelände, High-Tech-Park Obninsk, Industriepark Vorsino) — innovative Projekte, unter anderem die Entwicklung von klein- und mittelständischen Unternehmen. Eine große Bedeutung kommt der Föderalen aus dem Etat finanzierten Einrichtung MNRZ des russischen Ministeriums für Gesundheitswesen und Soziales zu, auf deren Grundlage ein föderales Innovationszentrum für medizinische Radiologie geschaffen wird.

Der Pharma-Cluster entwickelt sich in drei Richtungen: Herstellung von Pharmazeutika Herstellung von Substanzen Forschungen auf den Gebieten Pharmazie, Biotechnologien und Biomedizin

Produktion:

  • ООО Chemopharm (Struktureinheit der STADA CIS, gehört der internationalen Unternehmensgruppe STADA AG, Deutschland, an) — Herstellung von Arzneimitteln
  • ООО Novo Nordisk Production Support (Niederlassung der Novo Nordisk A/S, Dänemark) — Herstellung von Insulin
  • ООО NEARMEDIC PHARMA (Russland) — Herstellung von Originalarzneimitteln
  • ZAO Berlin Pharma (Niederlassung der Berlin-Chemie AG (Deutschland), gehört der internationalen Unternehmensgruppe Menarini Ind (Italien) an) — Herstellung von festen Arzneimittelformen;
  • ООО Astra Zeneca Industries (Niederlassung der Astra Zeneca Ind (Großbritannien)) — Herstellung von innovativen Arzneimitteln
  • ООО Sfera-Pharm (Russland) — Herstellung von medizinischen Infusionslösungen Klein- und mittelständische Unternehmen, die an der Entwicklung und Herstellung von neuen Bio- und Pharmapräparaten arbeiten:
  • ООО Mir-Pharm
  • ZAO Chemisch-pharmazeutisches Unternehmen Obninsk (ZAO OChPhK)
  • Unternehmensgruppe Medbiopharm
  • Unternehmensgruppe BION

Netzwerkpartner: Forschungszentrum der Russischen Akademie der Wissenschaften in Puschtschino (Puschtschino. 9 Forschungsinstitute der RAW auf den Gebieten Molekularbiologie, Biotechnologien und Biomedizin) Nicht kommerzielle Partnerschaft ORCHIMED (14 führende russische Institute der RAW in den Bereichen Chemie und Biochemie) Fakultät für Fundamentalmedizin der Moskauer Lomonossow-Universität Verwaltungsgesellschaft des biotechnologischen Gründerzentrums der Moskauer Lomonossow-Universität.

Forschung und Bildung

Institut für Kernenergie Obninsk — Nationale Forschungsuniversität für Kernenergie MIFI Staatliche Ziolkowski-Universität Kaluga Filiale des Staatlichen Forschungszentrums der RF — Karpov-Forschungsinstitut für Physik und Chemie Medizinisches radiologisches Forschungszentrum des Russischen Gesundheitsministeriums Leipunski-Institut für Physik und Energiewesen

Innovationen

Zentrum für innovative Pharmazeutik „Park aktiver Moleküle“ (auf der Basis der Unternehmensgruppe Medbiopharm und von Netzwerkpatnern) Ein universeller Vollzyklus-GMP-Betrieb für biomedizinische Original-Nanopräparate, der auf der Grundlage der ООО NEARMEDIC PLUS gemeinsam mit der ОАО ROSNANO entsteht (ООО NEARMEDIC PHARMA in Obninsk) Innovative Labors sowie Forschungs- und Produktionsstätten der Unternehmen ООО Mir-Pharm, ООО BION, ООО Chemisch-pharmazeutisches Unternehmen Obninsk

Der Anteil von innovativen Unternehmen im Pharma-Cluster Kaluga liegt bei über 70 %. Gegenwärtig wird im Gebiet Kaluga ein Ausbildungszentrum für Fachkräfte der Pharmaindustrie geschaffen. Dieses Projekt zielt darauf ab, Pharmabetriebe der Region mit gut geschultem Personal für moderne GMP-Produktionsstätten zu versorgen. Die Schulung soll nach dem deutschen „dualen“ Ausbildungsmodell für Fachschulen erfolgen, das den russischen Verhältnissen angepasst wird. Das Zentrum hat bereits gemeinsam mit deutschen Partnern von der TÜV Rheinland Group 23 Mitarbeiter für den Betrieb der Berlin-Chemie AG in Kaluga im Testmodus ausgebildet.

Verkehrs- und Logistik-Cluster

Modernisierung der Logistikinfrastruktur, Gründung von neuen Zentren und Terminals sowie Straßenbau haben für die Regierung des Gebiets Kaluga Vorrang. Insbesondere seitdem die Grenzen von Moskau erweitert worden sind und Russland der WTO beigetreten ist. Für eine erfolgreiche Entwicklung des Verkehrs- und Logistik-Clusters verfügt die Region über recht viele Vorteile. Vor allem trifft das auf die geographische Lage zu: Das Gebiet grenzt an Moskau und hat ein erhebliches Transitpotential, wodurch es gute Chancen hat, sich zu dem wichtigsten Logistikzentrum des gesamten ZFO zu entwickeln. Zum Zweiten hat es zuverlässige Geschäftspartner: Die Region kooperiert mit den größten Logistikunternehmen: GEFCO, Green Logistics, Rhenus Logistics, TransContainer etc. Drittens verfügt es über eine klare Entwicklungsstrategie für den Cluster. In der Region werden multimodale Verkehrs- und Logistikterminals, Zoll- und Lagerstätten errichtet, die Autostraßen-, Eisenbahn- und Flughafeninfrastruktur wird entwickelt, d.h. es entsteht die gesamte notwendige Infrastruktur für ununterbrochene Arbeitsabläufe – von der Rohstofflieferung bis hin zur Auslieferung von Fertigprodukten an die Endabnehmer.

Freight Village Rosva, gegründet zwecks Optimierung von Logistikabläufen von Firmen, die in den Industrieparks des Gebiets Kaluga ansässig sind (Grabzewo, Rosva, Kaluga Süd), sowie zur Abfertigung anderer Außenhandelsunternehmen. Heute gehört die FV Rosva zu den Schwerpunktobjekten im Verteilungsnetz des gesamten ZFO.

Das Kfz-Terminal mit einer Gesamtfläche von 5 ha ist mit Fachladetechnik, Wiegeeinrichtungen, Radioaktivitätskontroll- und Röntgenanlagen ausgerüstet. Das Gelände des Terminals ist in zwei Bereiche eingeteilt: den Zollposten Kaluga des Zollamtes Kaluga und den Verbrauchssteuerposten des Zentralen Verbrauchssteueramtes.

Das Containerterminal mit einer Gesamtfläche von 3 ha umfasst einen Frachtgutpark (6 Betriebseisenbahngleise mit einer Gesamtlänge von über 10 km), einen Containerlagerplatz, einen Zollposten, Zufahrtstraßen etc. Die Produktionsleistung des Terminals beträgt bis zu 150.000 TEU p.a. (mit Containerladegeräten Kalmar).

Freight Village Vorsino, im Norden des Gebiets Kaluga 70 km vom Moskauer Autobahnring und 90 km von Kaluga entfernt gelegen, in unmittelbarer Nähe zur föderalen Autobahn М-3 Ukraine und zur Eisenbahnstrecke Moskau-Kiew. Die FV Vorsino ist in das Generalentwicklungsschema des Moskauer Eisenbahnknotens und ins Entwicklungsprogramm des Moskauer Verkehrsknotenpunktes aufgenommen worden. Die FV Vorsino wurde von der russischen Regierung als strategisch bedeutendes Logistikobjekt anerkannt. Die Gesamtfläche Logistikzentrums beträgt 450 ha. Die Gesamtlänge der Zufahrtgleise liegt bei 838,19 lfm. Die Gesamtlänge der internen Eisenbahngleise beträgt 9193 lfm. Die Produktionsleistung des Containerterminals beträgt in der ersten Phase 300.000 TEUs p.a. und nachfolgend bis zu 1.500.000 TEUs jährlich. Investitionsumfang: EUR 1,2 Mrd., davon ca. EUR 250 Mrd. Investitionen in den Bau des Logistikparks.

Internationaler Flughafen Kaluga, in unmittelbarer Nähe zum Industriepark Grabzewo gelegen. Großaktionär, der sich im Besitz von 99,99 % Geschäftsanteilen befindet, ist das Gebiet Kaluga, vertreten vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung des Gebiets Kaluga. Die Umsetzung des Investitionsprojektes „Internationaler Flughafen Kaluga“ setzt globale Umwandlungen voraus. In 2014 wird die Modernisierung der Start- und Landebahn komplett abgeschlossen. Binnen 2 bis 3 Jahren werden alle Infrastrukturobjekte abgeschlossen und zertifiziert.

Hauptdaten:

200 ha — Flughafengelände 2200х45 m — Abmessungen der Start- und Landebahn Status — international Startgewicht der landenden Flugzeuge — Klasse 2 Durchlassfähigkeit — 100 Passagiere pro Stunde Fluggaststrom — bis zu 500.000 Passagiere p.a. im Jahr 2030 Die Anlage ist für Landung und Start von Flugzeugen, einschließlich der А-319, Boeing-737 und ähnlicher (64 t) bestimmt.

Flughafen Emolino, 95 km von der Moskauer Innenstadt, 60 km vom internationalen Flughafen Vnukovo, 5 km von der föderalen Autobahn М-3 Ukraine und 5 bis 6 km von der nächsten Eisenbahnstation Balabanowo gelegen. Eigentümer des Flughafens sind die Binnenstreitkräfte des russischen Innenministeriums. Die Genehmigung der Föderalen Agentur für Flugverkehr und des russischen Verkehrsministeriums für die Errichtung des internationalen Zivilflughafens Ermolino mit einer gemeinsamen Stationierung mit den Binnenstreitkräften des russischen Innenministeriums liegt bereits vor. Bis 2015 wird in Ermolino der erste große Flughafen für Low-Coster geschaffen. Zu den Investoren des Projektes gehört die Gesellschaft UTair, welche den Bau eines Terminals für die Abfertigung von 8 Mio. Fluggästen p.a. beabsichtigt. Neben der Abfertigung von Low-Cost-Flügen soll eine große Flugverkehrsdrehscheibe für Frachtgüter entstehen. Der Flughafen Ermolino wird als ein Teil des bereits in Bau befindlichen multifunktionalen Logistikzentrums Vorsino (Freight Village Kaluga) betrachtet, welches 2 km von der Flughafeninfrastruktur entfernt auf 450 ha errichtet wird.

Bauwesen[Bearbeiten]

Unter den Regionen des ZFO liegt das Gebiet auf Rang 5 im Bereich Wohnungsbau und auf Rang 3 im Bereich Wohnungsbau pro Kopf der Bevölkerung. Die Region ist führend in der RF, was die Gasversorgung betrifft. Insgesamt sind über 80 % der Region mit Gasleitungen versorgt.

Laut Angaben des Statistikamtes Kaluga wurden zum 1. Januar 2013 im Gebiet Kaluga 642.000 m2 Baufläche in Betrieb genommen, was 109,5 % gegenüber 2011 und 128,2 % gegenüber 2010 beträgt. An die 53 % der in Betrieb genommenen Wohnhäuser wurden von privaten Bauherrn gebaut.

Im Gebiet Kaluga wurde ein staatliches Programm entwickelt, um die Bevölkerung der Region mit erschwinglichem und komfortablem Wohnraum und mit kommunalen Dienstleistungen zu versorgen. Es setzt Maßnahmen zur Verlegung von Versorgungsnetzen und zur Errichtung von sozialen Objekten auf Grundstücken voraus, die für den Wohnungsbau bestimmt sind. In 2013 wurden für diese Zwecke aus dem regionalen Etat über 120 Mio. Rubel aufgebracht. Kinderreichen Familien wurden auf Grund dieses Programms Baugrundstücke in der Umgebung von Kaluga zur Verfügung gestellt. Gegenwärtig sind für individuellen Wohnungsbau 579 Grundstücke bereitgestellt. Junge Familien sollen zusätzliche soziale Zuwendungen für die Auszahlung von Hypothekenzinsen erhalten. In 2013 wurden bereits 12 Mio. Rubel ausgegeben. Bis Jahresende sollen 260 Familien soziale Zuwendungen erhalten.

Im Gebiet werden gezielte regionale Programme zur Umsiedlung von Menschen aus baufälligen Wohnhäusern umgesetzt. Zwischen 2008 und 2012 wurden in 22 Gemeinden des Gebiets 3127 Menschen aus 279 baufälligen Wohnhäusern mit einer Gesamtfläche von 54.460 м2 umgesiedelt. In dieser Zeit wurden 1071 neue Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 68.500 м2 gebaut und erworben. Es wurden 2.191,4 Mio. Rubel aus dem konsolidierten Budget verwendet, davon 1.198,9 Mio. Rubel aus dem Fonds. In 2013 wurden 1944 Menschen aus 119 Mehrfamilienhäusern mit einer Wohnfläche von insgesamt 27.000 m2 umgesiedelt. In 2014 werden aus dem Etat des Gebiets Kaluga 1,2 Mrd. Rubel für das Programm zur Umsiedlung aus baufälligen Häusern bereitgestellt.

Das Programm „Entwicklung des Mietwohnungsbestandes im Gebiet Kaluga – Wohnungen für Fachkräfte“ soll den Bau von Wohnräumen stimulieren, die für eine nachfolgende Vermietung bestimmt sind (nachstehend — Mietwohnungen). Grundlegend für die Zielwerte des Programms ist die jährliche Inbetriebnahme von Mietwohnungen. Während der Umsetzung des Programms (bis 2015) sollen 87.000 m2 Mietwohnungen in Betrieb genommen werden.

Wichtigste Projekte, die im Rahmen des Programms „Bau von Mietwohnungen“ umgesetzt werden:

Stargorod — 420 Appartements mit einer Gesamtfläche von 14.000 m2 sowie Cafe-Bar, Geschäftscenter, Sportanlage und Parkplatz

Olympisches Dorf — 300 Einfamilienhäuser und 70 Reihenhäuser. In dieser Anlage leben bereits über 500 Fachkräfte.

Molodjozhny — 11 Wohnhäuser mit 840 Wohnungen. Gesamtfläche — 33.900 m2. Der erste Block (96 Wohnungen) ist bereits in Betrieb genommen und bezogen worden.

Europäischen Viertel — Wohnviertel mit 2-stöckigen Mehrfamilienhäusern und Sozialeinrichtungen

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft nimmt in der Wirtschaft der Region eine besondere Stellung ein. Der Anteil der landwirtschaftlichen Produkte am Bruttoregionalprodukt beträgt mehr als 8,1 %. Die Anzahl der Landbevölkerung des Kalugaer Gebiets beträgt 242,6 Tsd. Menschen und damit 24 % von der Gesamtzahl der Einwohner des Kalugaer Gebiets. Der Umfang der Agrarproduktion in den landwirtschaftlichen Betrieben aller Kategorien betrug 2012 ca. 26,2 Mrd. Rbl. Die im Kalugaer Gebiet insgesamt landwirtschaftlich genutzte Fläche liegt bei 1,821 Mio. Hektar, davon landwirtschaftliche Betriebsfläche bei 1,145 Mio. Hektar, inkl. Ackerfläche von 857,1 Tsd. Hektar.

Tierhaltung[Bearbeiten]

Der betriebliche Schwerpunkt der Agrarwirtschaft liegt auf der Milch- und Fleischviehhaltung. Die modernen Schweinezuchtbetriebe beliefern den Binnenmarkt mit dem Schweinefleisch, indem sie gekühltes Fleisch und Halbfabrikate für den Einzelhandel liefern. Zu diesen Betrieben gehören der gemeinsame russisch-thailändische Betrieb OOO „Charoen Pokphand Foods“ des Kreises Dserschinskij, OOO „KFH "Chartschewnikow“ des Kreises Uljanowskij, KFH "Tonojan"des Kreises Babyninskij. Nach dem Stand am 1. Januar 2013 betrug der Gesamtbestand von Rindern in den landwirtschaftlichen Betrieben aller Kategorien 132,4 Tsd. Tiere, darunter Kühe – 57,4 Tsd. Tiere, der Schweinebestand lag bei 74,1 Tsd. Tieren, der Geflügelbestand lag bei 3,8 Mio. Tieren. In den landwirtschaftlichen Betrieben aller Kategorien wurden 2012 ca. 234 Tsd. Tonnen Milch produziert. Die durchschnittliche Milchleistung je Kuh betrug dabei in den Agrarunternehmen 4.700 kg. Nach dem Tagesdurchschnitt bei der Milchleistung pro Kuh belegt das Gebiet Kaluga den 8. Platz unter den 17 Gebieten des Föderationskreises Zentralrussland der Russischen Föderation. Im industriellen Umfang werden automatisierte Systeme zum Melken von Kühen (AMS) in der Firmen OOO „Aleschinskoje“ des Kreises Meschtschowskij, OOO „Bebelewo“ des Kreises Fersikowskij, OOO „Lespuar“ des Kreises Suchinitschskij eingeführt. Neben dem o.g. Hauptzweig entwickelt sich im Kalugaer Gebiet auch die Geflügelzucht. Die größten Vogelfleischproduzenten sind die OAO „Geflügelfabrik „Kaluschskaja“, die OOO „Geflügelfabrik „Radon“ des Kreises Dserschinskij, die OOO „Geflügelfabrik in Beloussowo“ des Kreises Schukowskij. Im Kreis Medynskij werden in der OOO „Samson-Farm“ Perlhühner gehalten.

Acker- und Pflanzenbau[Bearbeiten]

Der Anteil von Acker- und Pflanzenbau an der Agrarproduktion des Kalugaer Gebiets liegt bei 10,2 %. Unter den Zweigen des Acker- und Pflanzenbaus fällt der größte Anteil der Getreidewirtschaft sowie dem Gemüse- und Kartoffelanbau zu. 2013 haben die landwirtschaftlichen Betriebe aller Kategorien 165,7 Tsd. Tonnen Getreide (Gewicht nach der Nachbearbeitung) produziert. Der Getreideertrag lag bei 21,5 Ztr./ha. Zu großen Getreideproduzenten gehören der Lenin-Kolchos („Kolchos imeni Lenina“) des Kreises Schukowskij, die Landwirtschaftliche Genossenschaft (Kolchos) „Moskwa“ des Kreises Borowskij, die OAO „Plemsawod imeni W.N.Zwetkowa“ des Kreises Malojaroslawezkij, der Kolchos „Majak“ des Kreises Peremyschlskij, die OOO „Agroressource“ des Kreises Suchinitschskij. Die höchste Bruttogetreideernte von 10.764 Tonnen wurde in der OAO „MosMedynAgroprom“ des Kreises Medynskij erzielt. 2013 konnten die landwirtschaftlichen Betriebe aller Kategorien 335,4 Tsd. Tonnen Kartoffeln, 98,0 Tsd. Tonnen Freilandgemüse, 6,6 Tsd. Tonnen Treibhausgemüse ernten. Der Kartoffelertrag liegt dabei bei 144,0 Zentner pro Hektar, der Ertrag von Freilandgemüsen bei 178,0 Zentner pro Hektar. Zu den größten Kartoffelproduzenten gehören die folgenden landwirtschaftlichen Betriebe: OOO „Aurora“ des Kreises Babyninskij, OOO „Slawjanskij Kartoffel“ des Kreises Duminitschskij, ZAO „Kolchos imeni Ordschonikidse“ des Kreises Koselskij, FGUSP „Rodina“ des Kreises Malojaroslawezkij, „SPK imeni K.Marx“ und SPK „Rus“ des Kreises Chwastowitschskij, Kolchos „Majak“ und OOO „Kaluschskaja Niwa“ des Peremyschlskij. Zu den führenden Produzenten von Treibhausgemüsen gehören die OAO „Teplitschnyj“ der Stadt Kaluga, die OOO „Obninski teplitschnyj Kombinat“, die OOO „Malojaroslawezki teplitschnyj Kombinat“. Stabil beliefert die OOO „Plodoowoschtschnoje chosjajstwo – Monastyrskoje podworje“ aus dem Vorort Kalugas die Stadtbewohner von Kaluga mit Freilandgemüsen.

Agrar-Industrie-Komplex[Bearbeiten]

Die Agrarindustrie des Kalugaer Gebiets ist durch 332 industrielle Agrarbetriebe, 45 große und mittlere Betriebe der Nahrungsmittel- und Verarbeitungsindustrie, 2248 Bauern- und Farmbetriebe, 117,8 Tsd. persönliche Nebenwirtschaften vertreten. Die Gesamtinvestitionen der großen und mittleren Betriebe der Nahrungsmittel- und Verarbeitungsindustrie lagen im Jahre 2012 bei 283 Mio. Rbl.

Infrastruktur und Logistik des Agrar-Industrie-Komplexes[Bearbeiten]

Dieser Bereich ist durch folgende aussichtsreiche Projekte des Agrar-Industrie-Komplexes vertreten:

  • „Kagro" ist ein agroindustrieller Park, der auf die Verarbeitung der im Gebiet hergestellten landwirtschaftlichen Produktion eingestellt ist;
  • „Dettschino“ ist ein agrotechnologisches Zentrum, in dem die folgenden Filialen von 5 großen europäischen Unternehmen aus dem Bereich Agrarbusiness ihren Sitz haben: „Grimme“, „Lemken“, „Big Dutchman“, *„Wolf System“ sowie die russisch-deutsche Holdinggesellschaft „EkoNiwa“;
  • „SME Park“ ist ein Agrarindustriepark für kleinere und mittlere Unternehmen, aufgebaut als Zentrum für effektive Verteilung landwirtschaftlicher Produktion mit sicheren Bedingungen ihrer Aufbewahrung.

Maßnahmen staatlicher Unterstützung[Bearbeiten]

Die staatliche Unterstützung wird für alle landwirtschaftlichen Warenproduzenten aufgrund der staatlichen Programme gewährt. Als Operator für kostenlose Beratungsdienstleistungen für landwirtschaftliche Warenproduzenten ist das Zentrum für die Entwicklung des Agrar-Industrie-Komplexes des Kalugaer Gebiets tätig. Das Gesamtvolumen der staatlichen Unterstützung betrug nach dem Stand vom 1. Oktober 2013 339,2 Mio. Rbl, davon 136,9 Mio. Rbl. aus dem föderalen Budget und 202,3 Mio. Rbl. aus dem Gebietsbudget.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oblast Kaluga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Administrativno-territorialʹnoe delenie po subʺektam Rossijskoj Federacii na 1 janvarja 2010 goda (Administrativ-territoriale Einteilung nach Subjekten der Russischen Föderation zum 1. Januar 2010). (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  3. Naselenie po nacional'nosti i vladeniju russkim jazykom po sub"ektam Rossijskoj Federacii. In: Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2002 goda. Rosstat, abgerufen am 1. November 2011 (XLS, russisch, Ethnische Zusammensetzung und Kenntnis der russischen Sprache nach Föderationssubjekt, Ergebnisse der Volkszählung 2002).