Ochotona himalayana

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Ochotona himalayana
Systematik
Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Euarchontoglires
Ordnung: Hasenartige (Lagomorpha)
Familie: Pfeifhasen (Ochotonidae)
Gattung: Ochotona
Art: Ochotona himalayana
Wissenschaftlicher Name
Ochotona himalayana
Feng, 1973

Ochotona himalayana ist eine Säugetierart aus der Familie der Pfeifhasen innerhalb der Hasenartigen. Ihr Verbreitungsgebiet ist auf den nördlichen Rand des Himalaya in der chinesischen Provinz Xizang (Autonomes Gebiet Tibet) beschränkt.

Merkmale[Bearbeiten]

Ochotona himalayana ist ein relativ großer Pfeifhase. Er erreicht eine Körperlänge von 14,0 bis 18,6 Zentimeter. Er hat ein stumpfgraues Rückenfell und zeichnet sich durch eine rotbraune bis braune Färbung am Kopf und an den Schultern aus. Wichtige Merkmale zur Unterscheidung von Ochotona roylei betreffen die Schädelmorphologie, vor allem das Fehlen von Schädelfenstern im Stirnbein.[1]

Verbreitung[Bearbeiten]

Verbreitungsgebiet von Ochotona himalayana

Das Verbreitungsgebiet von Ochotona himalayana zieht sich entlang der nördlichen Grenze des Himalaya in der chinesischen Provinz Xizang (Autonomes Gebiet Tibet). Unklar ist, ob die Art auch in Nepal vorkommt.[2]

Ochotona himalayana lebt an den Rändern von Nadelwäldern auf Geröllhalden, in Felswänden und an Steilhängen des Himalaya in Höhen zwischen 2400 und 4200 Metern.[1][2]

Lebensweise[Bearbeiten]

Über die Lebensweise dieses Pfeifhasen liegen nur sehr wenige Informationen vor. Seine Hauptaktivität liegt am Morgen und in der Abenddämmerung. Er ernährt sich generalistisch von Pflanzen. Die Würfe bestehen aus drei bis vier Jungtieren.[2][1]

Systematik[Bearbeiten]

Ochotona himalayana wurde als eigenständige Art den Pfeifhasen (Gattung Ochotona) zugeordnet, der Artstatus wurde durch molekularbiologische Untersuchungen bestätigt.[2] Ursprünglich stellte man ihn als Unterart zu Ochotona roylei.[2]

Gefährdung und Schutz[Bearbeiten]

Die Art wird von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) aufgrund ihres großen Verbreitungsgebietes und fehlender bekannter Bedrohung als nicht gefährdet (least concern) eingestuft. Es liegen jedoch weder Daten zur Größe des Bestandes noch zum Bestandstrend vor.[2]

Belege[Bearbeiten]

  1. a b c Joseph A. Chapman, John E. C. Flux (Hrsg.): Rabbits, Hares and Pikas. Status Survey and Conservation Action Plan. (PDF; 11,3 MB) International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN), Gland 1990; S. 33-34. ISBN 2-8317-0019-1.
  2. a b c d e f Ochotona himalayana in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: A. T. Smith, C. H. Johnston, 2008. Abgerufen am 21. Februar 2012

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ochotona himalayana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Ochotona himalayana in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: A. T. Smith, C. H. Johnston, 2008. Abgerufen am 21. Februar 2012