Odemira

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Odemira
Wappen Karte
Wappen von Odemira
Odemira (Portugal)
Odemira
Basisdaten
Region: Alentejo
Unterregion: Alentejo Litoral
Distrikt: Beja
Concelho: Odemira
Koordinaten: 37° 36′ N, 8° 39′ W37.597996944444-8.6419919444444Koordinaten: 37° 36′ N, 8° 39′ W
Einwohner: 26.104 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 1720,6 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner pro km²
Kreis Odemira
Flagge Karte
Flagge von Odemira Position des Kreises Odemira
Einwohner: 26.104 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 1720,6 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 17
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Odemira
Praça da República
7630-139 Odemira
Präsident der Câmara Municipal: José Alberto Guerreiro (PS)
Webpräsenz: www.cm-odemira.pt


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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Straße ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Odemira ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 26.104 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011). Odemira gehört zum Alentejo Litoral und zum Distrikt von Beja.

Geografie[Bearbeiten]

Odemira liegt etwa 100 km südwestlich der Distrikthauptstadt Beja, und ist etwa 10 km östlich von der Atlantikküste entfernt. Das Küstengebiet der Region wird durch den Fluss Mira durchzogen und ist Teil des Naturparks Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina.

Geschichte[Bearbeiten]

Funde und Ausgrabungen belegen eine Besiedlung des Ortes vor der Ankunft der Römer. Die Mauren eroberten das Gebiet ab dem frühen 8. Jahrhundert und errichteten hier Befestigungsanlagen. Im Verlauf der Reconquista kam es 1166 zum Königreich Portugal. Im Jahr 1256 erhielt Odemira erstmals Stadtrechte (Foral). 1265 erhielt der Ort neue Festungsanlagen, die König D.Dinis im Jahr 1319 erweitern ließ. 1510 erneuerte König Manuel I. die Stadtrechte. Im Verlauf der Verwaltungsreformen nach der Liberalen Revolution 1822 und dem Miguelistenkrieg wurde der Kreis Odemira Mitte des 19. Jahrhunderts deutlich erweitert. [3]

Kultur, Sehenswürdigkeiten und regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Der Leuchtturm Farol do Cabo Sardão

Der Ort liegt am Rand des Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina, einem Naturschutzgebiet, das sich an der gesamten südwestportugiesischen Küste entlangzieht. Wanderwege sind angelegt.

Seit 1996 wird in der Gemeinde Zambujeira do Mar das Sudoeste-Festival veranstaltet, das zehntausende Gäste aus aller Welt anzieht. 2012 waren vom 1. bis 5. August Ben Harper, Eddie Vedder, David Guetta, The Roots, die Thievery Corporation, The Vaccines u.v.m. zu Gast.[4]

Zu den Baudenkmälern gehören verschiedene Gemeindefriedhöfe, Brücken, historische öffentliche Gebäude und private Wohnhäuser, alte Brunnenanlagen, der Leuchtturm Farol do Cabo Sardão, Wind- und Wassermühlen, und eine Vielzahl Sakralbauten. Auch einige historische Ortskerne stehen als Ganze unter Denkmalschutz, so der von Odemira selbst.[5]

Das Cineteatro Camacho Costa mit seinen Theateraufführungen, Kinoprogramm und Fachkonferenzen, die vielseitig aktive städtische Bibliothek Biblioteca Municipal, und die Kulturzentren der Gemeinden sind die wesentlichen Orte des kulturellen Lebens des Kreises.[6]

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

Der Strand von Zambujeira do Mar

Odemira ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises und Teil des Alentejo Litoral; dies ist eine Subregion in Portugal. Es handelt sich flächenmäßig um den größten Landkreis Portugals. Im Norden wird er durch die Landkreise von Sines und Santiago do Cacém, im Osten durch den Landkreis von Ourique, im Süden durch Monchique, Silves und Aljezur begrenzt, und im Westen befindet sich der Atlantische Ozean.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis von Odemira:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Odemira (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
6 390 11 669 20 489 32 541 43 999 29 463 26 418 26 106 26 036

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 8. September

Verkehr[Bearbeiten]

Die Eisenbahnstrecke Linha do Sul verläuft durch den Kreis Odemira, mit mehreren Haltepunkten. Die Nationalstraßen N123 und N263 queren Odemira und stellen die Verbindung des Kreises zur 37 km entfernten IC1 und zur etwa 60 km entfernten Autobahn A2.

Odemira ist in das landesweite Busnetz der Rede Expressos eingebunden.

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.verportugal.net, abgerufen am 3. März 2013
  4. Festival-Website, abgerufen am 3. März 2013
  5. www.monumentos.pt, abgerufen am 3. März 2013
  6. www.cm-odemira.pt, abgerufen am 3. März 2013