Odilo Globocnik

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Odilo Globocnik als SS-Standartenführer Aufnahme von 1938.

Odilo Lothar Ludwig Globocnik,[1] Spitzname Globus[2] (* 21. April 1904 in Triest; † 31. Mai 1945 in Paternion, Kärnten) war ein österreichischer Nationalsozialist, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei. Er war maßgeblich am Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich beteiligt und Gauleiter in Wien. Nach der deutschen Besetzung Polens wurde er SS- und Polizeiführer im Distrikt Lublin des Generalgouvernements. Als Leiter der Aktion Reinhardt zur Vernichtung der Juden im Generalgouvernement unterstanden ihm die Vernichtungslager Belzec, Sobibor und Treblinka. In seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der Ostindustrie GmbH war er auch an der Ausbeutung jüdischer Arbeitskräfte beteiligt. 1943 wurde er zum Höheren SS- und Polizeiführer in der Operationszone Adriatisches Küstenland ernannt. Nach Kriegsende wurde er Ende Mai 1945 durch Angehörige der britischen Armee festgenommen und beging kurz darauf Suizid.

Inhaltsverzeichnis

Leben [Bearbeiten]

Familiärer Hintergrund und Schulzeit [Bearbeiten]

Odilo Globocnik war das zweite Kind des Postbeamten Franz Globocnik. Die Familie stammte väterlicherseits aus Neumarktl (slowen. Tržič) in der Oberkrain.[3] Seine Mutter Anna, geborene Petschinka, kam aus Werschetz im Banat.[4] Der Vater war zunächst Berufsoffizier und trat dann als Rittmeister a.D. in den Postdienst ein. Globocniks Familie zog 1914 von Triest nach Cseklesz um.[5] Er beherrschte die italienische Sprache.[6]

Nach dem Besuch der Volksschule in seiner Heimatstadt trat Globocnik 1915 in die Militär-Unterrealschule Sankt Pölten ein. Er wird als „recht begabt“ und „sehr fleißig“ beschrieben und soll über „sehr anständige und gefällige Umgangsformen“ verfügt und sich stets „musterhaft“ angepasst haben.[7] Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges nahm er am 18. November 1918 die österreichische Staatsbürgerschaft an.[6] Er übersiedelte mit seiner Familie nach Klagenfurt und besuchte dort von Herbst 1919 bis Juli 1923 die Höhere Staatsgewerbeschule, die er mit der Matura abschloss.[7] Nebenbei arbeitete er als Kofferträger auf dem Bahnhof Klagenfurt.[8]

Ab 1922 war er mit Margarete Michner (* 1908) verlobt, die er jedoch nie heiratete.[6]

Ausbildung und Beruf [Bearbeiten]

Globocnik erhielt 1923 bei der Kärntner-Wasserkraft-AG (KAWAG) seine erste Anstellung als Bautechniker in Frantschach im Lavanttal und war bis 1930 an mehreren Kraftwerksbaustellen beschäftigt.[9] Anschließend fand er eine Beschäftigung bei dem Klagenfurter Bauunternehmen Rapatz, wo er bis Januar 1934 als Bauleiter (möglicherweise nur Polier) beschäftigt war.[8] Obwohl wegen nationalsozialistischer Betätigung nach dem NSDAP-Verbot in Österreich mehrmals festgenommen, konnte er in der Haft 1933 die Prüfung zum Bauleiter ablegen.[10] Danach konnte er seine Beruf nicht mehr ausüben und wurde hauptamtlicher NSDAP-Funktionär.

Politische Betätigung [Bearbeiten]

Globocnik nahm von 1918 bis 1920 am Kärntner Abwehrkampf teil und war während der Vorbereitungen für die Volksabstimmung als „‚illegaler‘ Propagandist“ tätig.[11] Als sich anschließend ein „Heimatschutz“ bildete, aus dem eine nationalsozialistisch geprägte Sturmabteilung entstand, schloss er sich dieser Gruppierung an.[12] Der DNSAP trat Globocnik 1922 bei, aus der er später ausschied. Im Januar 1931 wurde er Mitglied der NSDAP.[13] Bis zum NSDAP-Verbot in Österreich am 19. Juni 1933 war Globocnik Propagandaleiter der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation.[14]

Globocnik wurde mehrmals wegen politischer Vergehen verhaftet und viermal zu Haftstrafen verurteilt. Neben einer sechs- und einer vierwöchigen Haftstrafe im August bzw. November 1933 erhielt er im Dezember 1934 und August 1935 jeweils eine sechsmonatige Haftstrafe. Insgesamt befand er sich von 1933 bis 1936 jedoch weniger als ein Jahr in Haft.[15] Seine Rolle bei der Ermordung des jüdischen Juweliers Norbert Futterweit im Juni 1933 in Wien ist ungeklärt.[16]

Globocnik wurde 1933 Stellvertreter des Gauleiters von Kärnten Hubert Klausner.[13] Sehr wahrscheinlich nahm er nicht aktiv am Juliputsch 1934 teil.[17] Am 1. September 1932[13] oder 1. September 1934[14] trat Globocnik in die SS (SS-Nr. 292.776) ein. Er baute für diese Organisation einen illegalen Nachrichtendienst in Kärnten auf. Über die Schweiz und Italien schleuste er acht Millionen Schilling an „geheimen Hilfsgeldern aus dem Deutschen Reich“ nach Österreich. Nachdem sich fast alle Spitzenfunktionäre der österreichischen NSDAP in Haft befanden, leitete Globocnik im Sommer 1935 die Partei vorübergehend von Budapest aus.[18] Globocnik übernahm 1936 kurzzeitig kommissarisch die Landesleitung der NSDAP in Kärnten und wurde dann Stabsleiter der österreichischen Landesleitung.[13]

Eroberung der Macht in Österreich [Bearbeiten]

Nach Abschluss des „Juliabkommens“ am 11. Juli 1936 beorderte Adolf Hitler fünf Tage später Odilo Globocnik zusammen mit Friedrich Rainer zu sich auf den Berghof, um ihnen Instruktionen für das weitere Vorgehen der NSDAP in Österreich zu geben: Er forderte eine diszipliniert auftretende NSDAP in Österreich und nach Abstimmung mit Rainer und Globocnik eine Zusammenarbeit mit der Vaterländischen Front.[19] Globocnik gehörte neben Klausener und Rainer zur sogenannten Kärntner Gruppe, die in Opposition zum revolutionären Kurs des SA-Führers und Landesleiters der NSDAP in Österreich Josef Leopold stand. Globocnik wurde zum wichtigsten Verbindungsmann dieser innerparteilichen Opposition zur NSDAP im Deutschen Reich. Durch den von Globocnik aufgebauten österreichweit operierenden illegalen Nachrichtendienst (Sonderdienst der Gauleitung) der konnte diese Gruppierung erheblich an Einfluss gewinnen. Leopold enthob während des parteiinternen Konflikts Globocnik und Rainer im Herbst 1936 ihrer Parteifunktionen und verkündete im Österreichischen Beobachter im November 1937 Globocniks NSDAP-Ausschluss wegen „parteischädigen Verhaltens“.[20] Dieser Konflikt, der die Partei spaltete, führte im Februar 1938 zur Absetzung Leopolds als Landesleiter. Hitler ernannte für die Partei in Österreich am 21. Februar 1938 Klausner zum Landesleiter, Rainer zum politischen Leiter und Globocnik zum Organisationsleiter.[21]

Nach dem Anschluss Österreichs wurde Globocnik am 12. März 1938 zum Staatssekretär in der von Arthur Seyß-Inquart geführten und nur wenige Wochen bestehenden österreichischen Landesregierung ernannt.[22] Nach der Reichstagswahl vom 10. April 1938 zog er als Abgeordneter für das Land Österreich in den nationalsozialistischen Reichstag ein. Im Mai 1938 wurde er rückwirkend zum 12. März 1938 zum SS-Standartenführer befördert.[8]

Gauleiter von Wien [Bearbeiten]

Gauleiter Odilo Globocnik am Schreibtisch sitzend. Aufnahme von 1938.
Odilo Globocnik besichtigt die in Wien "Am Hof" vor der Gauleitung aufgestellten KdF-Wagen, November 1938

Am 24. Mai 1938 wurde Globocnik durch Hitler als Gauleiter von Wien eingesetzt. Diese Entscheidung wurde von vielen Wiener Parteigenossen und österreichischen SA-Führern kritisiert, da Globocnik Kärntner und SS-Führer war und Leopold in Wien noch über erheblichen Rückhalt in der Partei verfügte. Zum Antritt seines Amtes verkündete er die Reorganisation der Wiener Partei und die Übernahme von SA-Führern in Führungspositionen der Wiener NSDAP.[23] Globocnik sah sich selbstgefällig in einer bedeutenden Rolle beim „Anschluss“ Österreichs und verfasste diesbezüglich sogar ein Memorandum, in dem er seine Aktivitäten für die Partei und beim Anschluss Österreichs hervorhob.[24] In Personalunion wurde er örtlicher Gauwalter der DAF in Wien.[8]

Als Gauleiter versagte er vollkommen. Zunächst geriet er mit dem Reichskommissar für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich Josef Bürckel in Konflikt. Nach der Verwüstung des Erzbischöfliche Palais durch Hitlerjugend am 8. Oktober 1938 distanzierte sich auch der noch katholische Seyß-Inquart. Innerhalb der Wiener Bevölkerung wurde ihm vielfach übelgenommen, dass er Wien in seiner Bedeutung gegenüber Berlin nicht als ebenbürtig ansah.[25]

In Wien war Globocnik maßgeblich für die Vertreibung, Mißhandlung und Enteignung der örtlichen jüdischen Bevölkerung verantwortlich. Während der Arisierungen kam es in Wien zu willkürlichen Enteignungen und Korruption. Durch fehlende Verwaltungsstrukturen kam es zu finanziellen Unregelmäßigkeiten mit dem Parteivermögen: Globocnik hatte den Adolf-Luser-Verlag zu teuer erworben und das Haus der Vaterländischen Front weit unter Wert verkauft. Darlehen vergab er an Freunde, so 13.000 RM an den Salzburger Gauleiter Rainer. Des Weiteren wurden im Gau Wien Parteispenden nicht korrekt verbucht und zweckentfremdet. Schließlich geriet Globocnik auch mit dem Reichsschatzmeister Franz Xaver Schwarz in Konflikt, da er sich der "Finanzhoheit der Münchner NS-Behörden" nicht unterordnen wollte. Nach einer Buchprüfung des Gaus Wien im September 1938 wurde Globocniks Finanzgebaren stark kritisiert und ihm die Finanzhoheit entzogen.[26] Globocnik hinterließ im Gau Wien ein finanzielles und organisatorisches Chaos, als er am 30. Januar 1939 wegen dubioser Devisengeschäfte, Geheimkonten für erpresstes jüdisches Geld und wegen Unterschlagung von Parteigeldern aus dem Amt entfernt wurde.[27]

Nach seiner Ablösung wurde Globocnik nach drei bis vier Wochen Urlaub zur Bewährung zur SS-Verfügungstruppe versetzt, wo er seinen mehrmonatigen Militärdienst ableisten sollte.[28]

Zweiter Weltkrieg [Bearbeiten]

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges nahm er im Rang eines SS-Unterscharführers am Überfall auf Polen teil.[13]

SS- und Polizeiführer des Distrikts Lublin [Bearbeiten]

Globocnik (rechts im Bild) verabschiedet einen Umsiedlerzug im Rahmen der Umsiedlung von Wolhyniendeutschen. Aufnahme von 1940.

Am 9. November 1939 wurde Globocnik nach seiner „Bewährung“ von Reichsführer-SS Heinrich Himmler zum SS- und Polizeiführer (SSPF) des Distrikts Lublin im Generalgouvernement ernannt. Zeitgleich wurde er zum SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei befördert.[13] Zuvor hatte er dem Vater seiner Braut erklärt, ihm sei „ein hohes Amt“ angeboten worden, über das er schweigen müsse, deshalb wolle er seine Heirat erneut verschieben.[29] Im November 1939 löste Globocnik nach 17 Jahren die Verlobung mit Margarete Michner.[30]

Zusätzlich zu seiner Funktion als SSPF war er in Personalunion Hauptregierungsvertreter des Deutschen Reiches für die Umsiedlung von Wolhyniendeutschen.[8] Des Weiteren erhielt er von Himmler Kompetenzen, die über den Funktionsbereich eines SSPF hinausgingen und seine Position gegenüber der Zivilverwaltung des Distrikts Lublin stärkten. So unterstand ihm die örtliche NSDAP und nicht dem Distriktgouverneur.[31] Globocniks Vorgesetzter war der Distriktsgouverneur, dem er direkt unterstellt war. Trotz dieses Unterstellungsverhältnisses konnte Globocnik jedoch von Himmler protegiert im Distrikt Lublin weitestgehend autonom agieren.[32] In der SS-Hierarchie unterstand er de facto dem Höheren SS- und Polizeiführer (HSSPF Ost) Friedrich-Wilhelm Krüger.

Globocniks Amtsführung zeichnete sich durch besondere Brutalität gegenüber der Zivilbevölkerung aus. Die zahlenmäßig geringen deutschen Polizeieinheiten im Distrikt Lublin wurden durch den von Globocnik aufgebauten örtlichen Volksdeutschen Selbstschutz verstärkt und verübten bereits vor Beginn des Holocausts Massaker an polnischen Zivilisten.[33] Im Zuge der „AB-Aktion“ bezeichnete sogar der Generalgouverneur Hans Frank dessen Truppe als „Mörderbande“.[29]

Globocnik genoss seine Machtfülle in Lublin und führte einen aufwändigen Lebensstil in einer Villa in der Boczna Lubomelskiej Str. 4/6.[34] Während seiner Zeit in Lublin war er mit Irmgard Rickheim liiert, mit der er sich im Sommer 1941 verlobte.[35] Im April 1942 beschwerte sich ein SS-Führer bei Himmler über Rickheim wegen ungebührlichen Verhaltens in einem Zakopaner Lokal. Nach Rücksprache mit Himmler im August 1942 löste Globocnik auch diese Verlobung.[36]

Judenverfolgung und Leiter der Aktion Reinhardt [Bearbeiten]

Globocnik begann in seinem Einflussbereich umgehend nach seinem Amtsantritt mit der Judenverfolgung: Er gehörte zu den ersten SS- und Polizeiführern die Zwangsarbeitslager für Juden einrichten ließen, so bereits 1939 in Lublin-Lipowa und 1940 am Burggraben. In der Folge entstand ein Zwangsarbeitskomplex im Distrikt Lublin.[37] In Betrieben ließ er „wilde“ Razzien durchführen, denen danach die jüdischen Arbeitskräfte für den ordnungsgemäßen Arbeitsablauf fehlten.[38] Die Zwangsarbeitslager im Distrikt Lublin wurden im März 1943 in das neugegründete SS-Unternehmen Ostindustrie GmbH (OSTI) überführt, dessen Geschäftsführer Globocnik und Max Horn vom SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt wurden.[39]

Globocnik erhielt von Himmler zu einem unbekannten Zeitpunkt den Befehl zur Ermordung der Juden im Generalgouvernement und wurde im Frühjahr 1942 Leiter der „Aktion Reinhardt“.[40] Globocnik hatte bereits den Aufbau des Konzentrationslagers Majdanek überwacht, später organisierte er die Inbetriebnahme der Vernichtungslager Belzec, Sobibor und Treblinka.[37] Zu seinen Mitarbeitern im Stab der Aktion Reinhardt gehörten u.a. sein Adjutant und Stabsführer Ernst Lerch und der Leiter der „Hauptabteilung Reinhardt" Hermann Höfle (Absender des Höfle-Telegramms). Auch Christian Wirth, der bereits bei der Vernichtungsaktion behinderter Menschen (Aktion T4) Erfahrung in der Tötung mit Gas hatte, wurde von ihm zur Optimierung der fabrikmäßigen Tötung von Menschen als „Inspekteur der SS-Sonderkommandos Aktion Reinhard“ herangezogen.[41] Innerhalb von eineinhalb Jahren mit größter Brutalität im Zuge der Aktion Reinhard bis zu 2.000.000 Menschen beraubt und fabrikmäßig ermordet. Den Gesamtgewinn der Aktion Reinhardt gab Globocnik mit mehr als 178 Millionen Reichsmark an. In dieser Summe noch nicht enthalten sind der Wert der Immobilien und jene Gelder und Schmuckgegenstände, die von den an der Aktion beteiligten Personen gestohlen wurden.[42]

Zwangsumsiedlungen und Aktion Zamość [Bearbeiten]

Globocnik hatte sich für Himmler als so nützlich erwiesen, dass er ihn nach dem Überfall auf die Sowjetunion am 17. Juli 1941 zum „Beauftragten für die Errichtung der SS- und Polizeistützpunkte im neuen Ostraum“ ernannte.[13] In diesem Rahmen sollte Globocnik Himmler helfen, dass auf dem Generalplan Ost basierende „Programm Heinrich“ mit umzusetzen. Zur Umsetzung holte er sich teilweise seine Weggefährten aus der Kärntner Zeit, die seine Standortkommandeure wurden: Georg Michalsen für Riga, Kurt Claasen für Białystok und Minsk, Hermann Höfle für Mogilew, Richard Thomalla für Starakonstantinow, Zwiahel und Kiew und Hermann Dolp für Minsk und Mogilew.[43] Am 20. Juli 1941 wies Himmler Globocnik in diesem Rahmen an, in Lublin ein SS- und Polizeiviertel zu schaffen und im Distrikt Lublin Deutsche großflächig anzusiedeln zu lassen. Diese Planungen wurden in den Folgemonaten noch erweitert.[32] Globocnik ließ im November 1941 sieben Dörfer des Bezirks Zamość gewaltsam entvölkern und dort stattdessen volksdeutsche Familien neu ansiedeln. Im folgenden Jahr wurde die Aktion fortgesetzt und ausgeweitet. Von November 1942 bis März 1943 wurden während der Aktion Zamość 110.000 Polen „zwangsumgesiedelt“. Durch diese Maßnahme erhielt die polnische Widerstandsbewegung vor Ort erheblichen Zulauf. Bis zur Ablösung Globocniks als SSPF Lublin im August 1943 wurde diese Aktion unter anderen Bezeichnungen gegen den massiven Widerstand der Zivilverwaltung weitergeführt.[44]

Ablösung als SSPF Lublin [Bearbeiten]

Auch in Lublin verstrickte sich Globocnik wieder in Kompetenzstreitigkeiten mit NS-Institutionen, insbesondere mit der Zivilverwaltung bezüglich seiner Umsetzung von antijüdischen und antipolnischen Maßnahmen.[45] Kontrahent Globocniks war vor allem Generalgouverneur Hans Frank, unter den Konflikten hatte aber besonders der Zivilgouverneur Ernst Zörner zu leiden, der sich heftigen Anfeindungen Globocniks ausgesetzt sah.[32] Nachdem Globocnik auch mit Zörners Nachfolger im Gouverneursamt Richard Wendler wegen seiner fehlgeschlagener Umsiedlungsmaßnahmen in Konflikt kam, entschloss sich Himmler ihn zu versetzen. Zunächst war geplant Globocnik als Vertreter des HSSPF Russland-Mitte Höheren SS- und Polizeiführer (HSSPF) einzusetzen; wahrscheinlich trat er dieses Amt nie an.[46] Zum 16. August 1943 folgte Jakob Sporrenberg Globocnik im Amt des SSPF Lublin nach.[47]

Höherer SS- und Polizeiführer in der „Operationszone Adriatisches Küstenland“ [Bearbeiten]

Nach dem Waffenstillstand Italiens mit den Alliierten am 9. September 1943 und der anschließend anlaufenden Besetzung des Landes durch die Wehrmacht wurde Globocnik am 13. September 1943 zum Höheren SS- und Polizeiführer (HSSPF) in der „Operationszone Adriatisches Küstenland“ mit Dienstsitz in Triest ernannt. Hier war sein alter Weggefährte Friedrich Rainer als Oberster Kommissar Leiter der Zivilverwaltung dieses Gebiets geworden. Durch diese personelle Konstellation wollte Himmler einem möglichen Konflikt zwischen Zivilverwaltung und SS/Polizei vorbeugen. Außerdem hatte er mit dem fanatischen Nationalsozialisten Globocnik einen rücksichstlosen HSSPF gefunden, dessen Heimatstadt zudem Triest war und der dort sowie in Kärnten sozialisiert worden war. Aus Lublin brachte Globocnik zudem seine Gefolgsleute mit, unter anderem Christian Wirth und Franz Stangl sowie seinen Stabschef Ernst Lerch.[48] Unter Globocniks Gefolgsleuten befanden sich Spezialisten für die Bekämpfung von Partisanen, die Deportation und Ermordung von Juden sowie Umsiedlungs-, Volkstums- und Minderheitenfragen.[49] Des Weiteren führte er auch Beutegut mit. Trotzdem gefiel ihm sein neues Arbeitsgebiet nicht so recht, weil er mehr politische Rücksicht nehmen musste als in Polen und weil er sich nicht mehr so entfalten konnte, wie er es sich vorstellte. Doch versuchte Globocnik auch hier, möglichst unabhängig von anderen Dienststellen der SS und der Wehrmacht zu agieren.

Hauptaufgabengebiet Globocniks in der Operationszone Adriatisches Küstenland war die Bekämpfung der zunehmend erstarkenden Widerstandsbewegung, gegen die er die ihm unterstehenden Verbände rücksichtslos vorgehen ließ.[50] Als HSSPF unterstand ihm dort auch die Sonderabteilung Einsatz R.[51] Ab Oktober 1943 setzte unter Globocnik die Judenverfolgung in der Operationszone Adriatisches Küstenland ein. Das Polizeihaftlager Risiera di San Sabba in Triest wurde auch als Durchgangslager für ergriffene Juden genutzt, die dort bis zu ihrer Deportation u.a. in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau festgehalten wurden. Das Lager diente jedoch vor allem als Gefängnis und Hinrichtungsstätte für Partisanen in Istrien.[50] Hier lagerten auch die geraubten Wertgegenstände.

Nachdem Hitler am 26. Juli 1944 Rainer mit der Leitung des „Ausbaus eines rückwärtigen Stellungssystems in Norditalien“ beauftragt hatte, ernannte dieser wiederum Globocnik zu seinem „allgemeinen Vertreter für die gesamte Organisation des Stellungsbaus“. Rainer schlug Globocnik später für das Deutsche Kreuz in Silber vor, weil er für dieses Vorhaben täglich bis zu „120.000 Arbeitskräfte“ zwangsverpflichtet haben soll.[52]

Im Oktober 1944 heiratete er mit Himmlers Zustimmung schließlich Laurentia (Lore) Peterschinegg, eine Kärntner BDM-Führerin.[36][53]

Kriegsendphase, Flucht und Suizid [Bearbeiten]

In den letzten Kriegsmonaten befand sich Globocniks Dienstsitz nicht mehr in Triest, sondern in dem für die deutschen Besatzer sicheren Cividale del Friuli. Von dort setzte er sich über den Plöckenpass nach Österreich ab. Noch am 4. Mai 1945 gab er in Kötschach-Mauthen Durchhalteparolen für den Endsieg aus, in denen er sich auf den 1915 einsetzenden Gebirgskrieg besann: „Es sei kein Grund zur Besorgnis vorhanden“, da „genügend Truppen im Anmarsch“ seien, um die „Briten aufzuhalten, wie es ja auch im Jahre 1915 gegen die Italiener gelungen sei“.[54]

Danach verließ er das Gailtal in Richtung Klagenfurt. Von dort flüchtete er auf die Möslacher Alm im Gebiet des Weißensees, wo er auf Friedrich Rainer, Ernst Lerch, Georg Michalsen und Hermann Höfle traf. Geplant war sich gemeinsam durch Ortskundige nach Italien schleusen zu lassen, wozu es jedoch nicht mehr kam.[54] Am Morgen des 31. Mai 1945 wurde die Gruppe Rainer/Globocnik von einem britischen Kommando festgenommen und nach Paternion gebracht. Dort vergiftete sich Odilo Globocnik gegen 11.30 Uhr nach dem ersten Verhör mit Zyankali. Sein Leichnam wurde am Nachmittag seines Todestages an der Drau anonym verscharrt.[55]

Beurteilung Globocniks durch SS-Führer [Bearbeiten]

„Vollnatur mit all ihren großen Licht- und Schattenseiten. Wenig auf das Äußerliche gebend, fanatisch von der Aufgabe besessen, sich bis ins Letzte für sie einsetzend ohne Rücksicht auf Gesundheit oder äußerlichen Dank. Einer der besten und stärksten Pioniere im G.G. Verantwortungsbewußt, selbstbewußt, mutig, Tatsachenmensch. Sein Draufgängertum läßt ihn oft die gegebenen Grenzen sprengen und die ihm innerhalb des Ordens gezogenen Grenzen vergessen, jedoch nicht aus persönlichem Ehrgeiz, sondern vielmehr aus Besessenheit um der Sache willen. Der Erfolg spricht unbedingt für ihn.“

Beurteilung Globocniks durch den Leiter des SS-Personalhauptamts Maximilian von Herff nach einer im Mai 1943 durchgeführten Dienstreise ins Generalgouvernement[56]

Der Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz Rudolf Höß verfasste nach Kriegsende in polnischer Haft neben seiner Autobiografie auch Kurzberichte über andere SS-Führer. Zu Globocnik führte er u.a. aus: „Die Juden wollte er, soweit er sie nicht zur Arbeit brauchte, sofort an Ort und Stelle vernichten, ihr Eigentum in große Sammellager schaffen und für die SS auswerten. Er erzählte das in gemütlichem Plauderton in seinem Wiener Dialekt in der Nacht am Kamin, als wenn es sich um die harmlosesten Geschichten handelte [...] Während ich mich mit Eichmann immer herumschlug, um die Judentransporte nach Auschwitz abzubremsen, konnte Globocnik nicht genug bekommen, denn er wollte unbedingt mit seinen Vernichtungen und seinen erfaßten Werten an der Spitze stehen“.[57]

Bezug auf Globocnik in literarischen Werken [Bearbeiten]

In Robert Harris' 1992 erschienenen Kriminalroman Vaterland, der in einem fiktiven Hitlerdeutschland der 1960er Jahre spielt, wird die Figur Globocniks als Hauptwidersacher des Protagonisten eingesetzt, der die Ermordung der europäischen Juden aufdeckt.

Im literarischen Werk des in Kärnten geborenen Schriftstellers Werner Kofler finden sowohl Odilo Globocnik, sein Adjutant Ernst Lerch, wie auch zahlreiche andere an der "Aktion Reinhardt" maßgeblich Beteiligte mehrfache Erwähnung (siehe Tanzcafé Treblinka und Am Schreibtisch).

Auszeichnungen [Bearbeiten]

Globocniks SS- und Polizeiränge[8][58]
Datum Rang
November 1937 SS-Untersturmführer
März 1938 SS-Standartenführer
September 1938 SS-Oberführer
Juni 1939 SS-Rottenführer der Reserve der SS-Verfügungstruppe
November 1939 SS-Untersturmführer der Reserve der SS-Verfügungstruppe
November 1939 SS-Brigadeführer
September 1941 Generalmajor der Polizei
November 1942 SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei

Literatur [Bearbeiten]

  • Josef Wulf: Das Dritte Reich und seine Vollstrecker. Nachdruck der Ausgabe Berlin 1961. Saur u. a., München u. a. 1978, ISBN 3-598-04603-0.
  • Siegfried J. Pucher: „… in der Bewegung führend tätig“. Odilo Globocnik. Kämpfer für den „Anschluß“. Vollstrecker des Holocaust. Drava, Klagenfurt 1997, ISBN 3-85435-278-6, (Disertacije in razprave. Slowenisches Institut zur Alpen-Adria-Forschung 41).
  • Joseph Poprzeczny: Odilo Globocnik. Hitler’s man in the East. McFarland, London u. a. 2004, ISBN 0-7864-1625-4.
  • Berndt Rieger: Creator of Nazi Death Camps. The Life of Odilo Globocnik. Vallentine Mitchell, London 2007, ISBN 978-0-85303-523-7.
  • Alfred Elste, Siegfried Pucher: Kärntens braune Elite. Hermagoras/Mohorjeva, Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 1997, ISBN 3-85013-476-8.
  • Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen. Hermagoras-Verlag, Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, ISBN 978-3-7086-0578-4.

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Odilo Globocnik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Vollständiger Name nach Michael Wedekind: Nationalsozialistische Besatzungs- und Annexionspolitik in Norditalien 1943 bis 1945. München, 2003, S. 446.
  2. Der Dienstkalender Heinrich Himmlers: 1941/42. (im Auftrag der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg bearbeitet, kommentiert und eingeleitet von Peter Witte). Christians, Hamburg 1999, ISBN 3-7672-1329-X, S. 306
  3. Alfred Elste, Siegfried Pucher:Kärntens braune Elite., Klagenfurt, Ljubljana, Wien 1997, S. 181.
  4. Siegfried J. Pucher: „… in der Bewegung führend tätig“. Odilo Globocnik. Kämpfer für den „Anschluß“. Vollstrecker des Holocaust. Drava, Klagenfurt 1997, S. 16f.
  5. Alfred Elste, Siegfried Pucher:Kärntens braune Elite., Klagenfurt, Ljubljana, Wien 1997, S. 182.
  6. a b c Josef Wulf: Das Dritte Reich und seine Vollstrecker – Die Liquidation von 500.000 Juden im Ghetto Warschau, Berlin 1961, S. 262.
  7. a b Alfred Elste, Siegfried Pucher:Kärntens braune Elite., Klagenfurt, Ljubljana, Wien 1997, S. 183.
  8. a b c d e f Joachim Lilla u.a. (Bearbeiter): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Droste Verlag, Düsseldorf, 2004, SBN 3-7700-5254-4, S. 177f.
  9. Alfred Elste, Siegfried Pucher:Kärntens braune Elite., Klagenfurt, Ljubljana, Wien 1997, S. 185.
  10. Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen, Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, S. 113f.
  11. Siegfried J. Pucher: „… in der Bewegung führend tätig“. Odilo Globocnik. Kämpfer für den „Anschluß“. Vollstrecker des Holocaust. Drava, Klagenfurt 1997, S. 19.
  12. Siegfried J. Pucher: „… in der Bewegung führend tätig“. Odilo Globocnik. Kämpfer für den „Anschluß“. Vollstrecker des Holocaust. Drava, Klagenfurt 1997, S. 19f.
  13. a b c d e f g  Hermann Weiß (Hrsg.): Biographisches Lexikon zum Dritten Reich. Fischer-Verlag, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-10-091052-4., S. 148f.
  14. a b Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen, Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, S. 114.
  15. Joseph Poprzeczny: Odilo Globocnik. Hitler’s man in the East. McFarland, London u. a. 2004, S. 29.
  16. Gerhard Botz: Nationalsozialismus in Wien. Machtübernahme und Herrschaftssicherung 1938/39. Mandelbaum, 2008, S. 262.
  17. Alfred Elste, Siegfried Pucher: Kärntens braune Elite., Klagenfurt, Ljubljana, Wien 1997, S. 188.
  18. Alfred Elste, Siegfried Pucher: Kärntens braune Elite., Klagenfurt, Ljubljana, Wien 1997, S. 188f.
  19. Vollständiger Name nach Michael Wedekind: Nationalsozialistische Besatzungs- und Annexionspolitik in Norditalien 1943 bis 1945. München, 2003, S. 84f.
  20. Winfried R. Garscha: Nationalisten in Österreich 1933 − 1938. In: Emmerich Tálos, Wolfgang Neugebauer (Hrsg.): Austrofaschismus: Politik, Ökonomie, Kultur, 1933-1938. LIT-Verlag, Münster/ Wien/ Berlin 2005, ISBN 3-8258-7712-4, S. 113f.
  21. Angela Hermann: Der Weg in den Krieg 1938/39: Quellenkritische Studien zu den Tagebüchern von Joseph Goebbels. Oldenbourg Verlag, 2011, ISBN 978-3-486-70513-3, S. 90.
  22. Alfred Elste, Siegfried Pucher: Kärntens braune Elite. Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 1997, S. 194.
  23. Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen. Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, S. 115.
  24. Alfred Elste, Siegfried Pucher: Kärntens braune Elite. Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 1997, S. 194.
  25. Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen. Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, S. 116.
  26. Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen. Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, S. 116f.
  27. vgl. Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen. Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, S. 117f.
  28. Siegfried J. Pucher: „… in der Bewegung führend tätig“. Odilo Globocnik. Kämpfer für den „Anschluß“. Vollstrecker des Holocaust. Drava, Klagenfurt 1997, S. 68.
  29. a b Alfred Elste, Siegfried Pucher:Kärntens braune Elite., Klagenfurt, Ljubljana, Wien 1997, S. 196
  30. Peter Longerich: Heinrich Himmler. Biographie, Siedler, München 2008, ISBN 978-3-88680-859-5, S. 361
  31. Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen, Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, S. 265
  32. a b c Bogdan Musial: Deutsche Zivilverwaltung und Judenverfolgung im Generalgouvernement. Wiesbaden 1999, S. 37
  33. Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen, Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, S. 266
  34. Baudenkmäler in Lublin auf der offiziellen Seite der Stadt
  35. Tuviah Friedman: Himmlers Teufels-General: SS- und Polizeiführer Globoćnik in Lublin und Ein Bericht über die Judenvernichtung im General-Gouvernement in Polen 1941-1944, Institute of Documentation in Israel, 1994, S. 9f.
  36. a b Peter Longerich: Heinrich Himmler. Biographie, Siedler, München 2008, ISBN 978-3-88680-859-5, S. 362
  37. a b Enzyklopädie des Holocaust; Piper Verlag, München 1998, Band 1, Seite 546
  38. Josef Wulf: Das Dritte Reich und seine Vollstrecker – Die Liquidation von 500.000 Juden im Ghetto Warschau. Berlin 1961, S. 264
  39. Enzyklopädie des Holocaust; Piper Verlag, München 1998, Band 2, Seite 1081
  40. Barbara Schwindt: Das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek. Funktionswandel im Kontext der „Endlösung“. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-3123-7, S. 90
  41. vgl. Adalbert Rückerl (Hrsg.): Nationalsozialistische Vernichtungslager im Spiegel deutscher Strafprozesse. Belzec, Sobibor, Treblinka, Chelmno. dtv 2904, München 1977, ISBN 3-423-02904-8, S. 331
  42. Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bd. 8: Riga. Warschau. Kaunas. Vaivara. Plaszów. Klooga. Chelmo. Belzec. Treblinka. Sobibor. München 2008, ISBN 978-3-406-57237-1, S. 408
  43. Odilo Globocnik auf www.deathcamps.org
  44. Alfred Elste, Siegfried Pucher:Kärntens braune Elite., Klagenfurt, Ljubljana, Wien 1997, S. 197
  45. Enzyklopädie des Holocaust; Piper Verlag, München 1998, Band 1, Seite 546f
  46. Siegfried J. Pucher: „… in der Bewegung führend tätig“. Odilo Globocnik. Kämpfer für den „Anschluß“. Vollstrecker des Holocaust. Drava, Klagenfurt 1997, S. 102
  47. Ruth Bettina Birn: Die Höheren SS- und Polizeiführer. Himmlers Vertreter im Reich und in den besetzten Gebieten., Düsseldorf 1986, S. 346f.
  48. Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen. Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, S. 272.
  49. Rolf Wörsdörfer: Krisenherd Adria 1915-1955. Konstruktion und Artikulation des Nationalen im italienisch-jugoslawischen Grenzraum. Schöningh, Paderborn 2004, ISBN 3-506-70144-4, S. 446
  50. a b Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen. Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, S. 273.
  51. Michael Wedekind: Nationalsozialistische Besatzungs- und Annexionspolitik in Norditalien 1943 bis 1945. München, 2003, S. 446.
  52. Alfred Elste, Siegfried Pucher:Kärntens braune Elite., Klagenfurt, Ljubljana, Wien 1997, S. 198
  53. Reinhard Pohanka: Pflichterfüller, Picus, 1997, S. 73
  54. a b Alfred Elste, Siegfried Pucher:Kärntens braune Elite., Klagenfurt, Ljubljana, Wien 1997, S. 199
  55. Wolfgang Graf: Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen. Klagenfurt/ Ljubljana/ Wien 2012, S. 274f.
  56. Zitiert nach: Josef Wulf: Das Dritte Reich und seine Vollstrecker – Die Liquidation von 500.000 Juden im Ghetto Warschau. Berlin 1961, S. 270f.
  57. Zitiert nach: Josef Wulf: Das Dritte Reich und seine Vollstrecker – Die Liquidation von 500.000 Juden im Ghetto Warschau. Berlin 1961, S. 270
  58. Odilo Lotario ("Globus") Globocnik auf www.dws-xip.pl (poln. Sprache)
  59. August Walzl: Kärnten 1945. Vom NS-Regime zur Besatzungsherrschaft im Alpen-Adria-Raum. Universitätsverlag Carinthia, Klagenfurt 1985, ISBN 3-85378-235-3, S. 93.
  60. a b c Josef Wulf: Das Dritte Reich und seine Vollstrecker – Die Liquidation von 500.000 Juden im Ghetto Warschau. Berlin 1961, S. 274.
  61. a b Josef Wulf: Das Dritte Reich und seine Vollstrecker – Die Liquidation von 500.000 Juden im Ghetto Warschau. Berlin 1961, S. 273.