Odin Records

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Odin Records war ein norwegisches Jazz-Plattenlabel, das 1981 gegründet wurde und bis 1993 bestand.

Nachdem in den 1970er Jahren fast alle Aufnahmen des modernen norwegischen Jazz beim Münchner ECM-Label erschienen waren, entstand in den 1980er Jahren nach dem kurzlebigen Label Nordisc in Oslo das norwegische Jazz-Label Odin. Deren erste Produktion war 1981 ein Album des Thorgeir Stubø Quintetts; bis Mitte der 1990er Jahre waren über 50 Alben entstanden, darunter das Album Fairy Tales der Sängerin Radka Toneff und des Pianisten Steve Dobrogosz (1982), das zu meistverkauften norwegischen Jazz-Album wurde. An dem Label beteiligt war der Norsk jazzforbund; 1993 ging das Label in den Besitz des Labels Curling Legs über.

Bei Odin erschien die Musik von Künstlern wie Knut Riisnæs (Flukt, 1982), Oslo 13 (Anti Therapy, 1982), Espen Rud (Hotelsuite, 1984), Don Cherry/Ed Blackwell, Karin Krog und John Surman (Freestyle, 1986), Jon Eberson , Armen Donelian/Carl Morten Iversen/Audun Kleive (Trio '87), Tore Brunborg, Vigleik Storaas, Bjørn Kjellemyr, Per Husby (Notes for Nature, 1990), Jon Balke (On and On, 1991), Bjørn Alterhaug, Knut Riisnæs / Jon Christensen mit John Scofield und Palle Danielsson (1992), Carl Morten Iversen, Jan Gunnar Hoff (Syklus, 1992), Lee Konitz (Steps Towards a Dream, 1993) und Knut Kristiansen (Monk Moods, 1993).

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