Odinzowo

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Stadt
Odinzowo
Одинцово
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Moskau
Rajon Odinzowo
Bürgermeister Alexander Gussew
Erste Erwähnung 1627
Stadt seit 1957
Fläche 64 km²
Bevölkerung 138.930 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 2171 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 190 m
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7) 49659
Postleitzahl 143001–143011
Kfz-Kennzeichen 50, 90, 150, 190, 750
OKATO 46 241 501
Website www.odin.ru
Geographische Lage
Koordinaten 55° 40′ N, 37° 17′ O55.66666666666737.283333333333190Koordinaten: 55° 40′ 0″ N, 37° 17′ 0″ O
Odinzowo (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Odinzowo (Oblast Moskau)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Moskau
Liste der Städte in Russland

Odinzowo (russisch Одинцо́во) ist eine Kreisstadt in Russland, in der Oblast Moskau mit 138.930 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1] Sie liegt sechs Kilometer westlich von der Stadtgrenze Moskaus, nahe der Fernstraße M1 und an der Bahnstrecke Moskau–MinskWarschau.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf Odinzowo war seit 1627 bekannt. Der 1870 begonnene Ausbau der Eisenbahnstrecke Moskau–Smolensk verhalf dem Ort zu einem Aufschwung, welcher sich durch seine Beliebtheit als Erholungsort für die Moskauer Bevölkerung fortsetzte. In der Folgezeit wurde Odinzowo ein beliebter Wohnvorort der Hauptstadt. 1957 wurden ihm die Stadtrechte verliehen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1926 - 3.000
  • 1939 - 12.500
  • 1959 - 20.300
  • 1967 - 43.000
  • 1973 - 69.000
  • 1979 - 101.000
  • 1989 - 125.000
  • 1996 - 128.700
  • 2002 - 134.844
  • 2004 - 133.616

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wichtige Wirtschaftszweige sind die Baustoff- und Chemieindustrie, auch die Kleider- und Möbelherstellung prägen die Stadt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Odinzowo gibt es eine Kirche (Grebnewskaja Zerkow) aus dem Jahr 1802. Weitere markante Bauwerke der Stadt sind das Bahnhofsgebäude aus dem späten 19. Jahrhundert sowie die 1887 erbaute ehemalige Ziegelei, in der heute das Heimatmuseum ansässig ist.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten]