Odisheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Odisheim
Odisheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Odisheim hervorgehoben
53.6940888888898.94072Koordinaten: 53° 42′ N, 8° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Land Hadeln
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 13,5 km²
Einwohner: 515 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21775
Vorwahl: 04756
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 043
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 49
21775 Odisheim
Webpräsenz: www.sietland.de
Bürgermeister: Stefan Skowron (CDU)
Lage der Gemeinde Odisheim im Landkreis Cuxhaven
Nordsee Schleswig-Holstein Bremerhaven Landkreis Osterholz Landkreis Rotenburg (Wümme) Landkreis Stade Landkreis Wesermarsch Armstorf Bad Bederkesa Belum Beverstedt Hagen im Bremischen Bülkau Cadenberge Cappel (Niedersachsen) Cuxhaven Drangstedt Hagen im Bremischen Dorum Elmlohe Flögeln Geversdorf Hagen im Bremischen Hechthausen Hemmoor Hollnseth Ihlienworth Köhlen Köhlen Kührstedt Lamstedt Lamstedt Langen (bei Bremerhaven) Lintig Loxstedt Midlum (Land Wursten) Misselwarden Mittelstenahe Mulsum (Land Wursten) Neuenkirchen (Land Hadeln) Neuhaus (Oste) Nordholz Nordleda Oberndorf (Oste) Odisheim Osten (Oste) Osterbruch Otterndorf Padingbüttel Ringstedt Hagen im Bremischen Schiffdorf Steinau (Niedersachsen) Stinstedt Stinstedt Hagen im Bremischen Wanna Wingst Wremen Hagen im BremischenKarte
Über dieses Bild
Luftbild
Betroffenes Gebiet bei einer „kleinen“ Sturmflut von nur 4,50 m bei einem Deichbruch am Glameyer Stack, Otterndorf.
Der Hadler Kanal am Lichtenpils Richtung Süd
Der Hadler Kanal am Lichtenpils Richtung Süd

Odisheim (plattdeutsch Godshem) ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Land Hadeln im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.

Geographie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Odisheim liegt im Niederelbegebiet.

Die Nähe zur Elbmündung und zur Nordsee bringen die Gefahr mit sich, dass im Falle eines Deichbruchs bei einer Sturmflut das maximal 2 m über NN, zu einem großen Teil aber auch unter dem Meeresspiegel liegende Gemeindegebiet zu weiten Teilen überflutet werden würde. Ein mögliches Szenario wird im Artikel Glameyer Stack beschrieben.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Ortsteile der Hadler Gemeinde sind Am See, Kirchdorf, Norderteil und Süderteil.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name des Ortes geht vermutlich auf vorchristliche und damit vorkarolingische Zeit zurück und bedeutet wohl Odins Heim. Die erste urkundliche Erwähnung fand jedoch erst 1325 statt. Von 1388 bis etwa 1484 gehörte das Kirchspiel Odisheim, zusammen mit den Kirchspielen Steinau, Oster- und Wester-Ihlienworth und Wanna (die „Fünf Kirchspiele“) zur Vogtei Bederkesa. In Dokumenten des 16. Jahrhunderts findet sich die Namensform Odeßhem neben der „christianisierten“ Form Gadeshem („Gottsheim“).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1987 1992 1997 2002 2007 2008 2009 2010 2011
Einwohner 600 583 613 607 590 572 570 568 554

(jeweils zum 31. Dezember)[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2001 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • CDU: 3 Ratsmitglieder
  • parteilos: 6 Ratsmitglieder

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen ist zweimal geteilt durch ein silber-blau gewürfeltes Band. Oben sind in blau zwei silberne Pfeilkrautblätter, unten in weiß ein blaues Pfeilkrautblatt.

Kultur[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Odisheim stehen die in der Denkmalliste des Landeskreises Cuxhaven eingetragenen Baudenkmale.

Museum[Bearbeiten]

Die Heimatstuben: Hier werden historische Gegenstände aus Haushalt und Landwirtschaft ausgestellt.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Ort liegt nahe dem Hadelner Kanal und an der Landstraße 144.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Personen mit Gemeindebezug[Bearbeiten]

Sagen und Legenden[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Odisheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. LSKN-Online
  3. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung ISBN 3-931771-16-4