Oepfershausen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Schmalkalden-Meiningen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Wasungen-Amt Sand | |
| Höhe: | 454 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,26 km² | |
| Einwohner: |
484 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 39 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 98634 | |
| Vorwahl: | 036940 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SM, MGN | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 66 053 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Beckengasse 47 98634 Oepfershausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hubert Schmidt (WG Oepfershausen) | |
| Lage der Gemeinde Oepfershausen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen | ||
Oepfershausen ist eine Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Wasungen-Amt Sand an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Wasungen hat.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Oepfershausen liegt nordwestlich von Meiningen, in der Vorderrhön, am Fuße des Hahnberges.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Im Süden liegen die Gemeinden Unterkatz und Oberkatz, im Osten Wahns, im Nordosten Schwallungen, im Norden Friedelshausen sowie hinter dem Hahnberg im Westen die Gemeinde Kaltenlengsfeld und die Stadt Kaltennordheim.
Geschichte [Bearbeiten]
Erstmals wurde der hier stehende Gutshof 1183 erwähnt, wesentlich geprägt wurde er 1330 bis 1731 von der Familie von Auerochs und 1595 bis 1711 von der Familie von Herda. Nach dem Aussterben der Familie 1731 war das Gut eine Domäne. Nun ist das Gutshaus ein Künstlerhaus.[2]
Oepfershausen war von 1610 bis 1631 von Hexenverfolgungen betroffen: 19 Personen wurden in den Hexenprozessen angeklagt, mindestens acht hingerichtet, von elf Prozessen ist der Ausgang unbekannt. Erstes Opfer 1610 war Margaretha Heide.
Ab 1991 gehörte die Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Amt-Sand mit Sitz in Oepfershausen, 1995 erfolgte der Zusammenschluss mit der Verwaltungsgemeinschaft Wasungen und Walldorf.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat aus Oepfershausen setzt sich aus 8 Mitgliedern der Wählergruppe Oepfershausen zusammen. (Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)
Bürgermeister [Bearbeiten]
Der ehrenamtliche Bürgermeister ist Hubert Schmidt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
- Die evangelische Pfarrkirche wurde auf dem Vorgängerbau aus dem 15. Jahrhundert im Jahre 1718 erbaut. An der Südostseite befindet sich ein bärtiger Männerkopf, der Christuskopf genannt wird, statt der üblichen Bezeichnung Baumeisterkopf. Außerdem befindet sich in der Kirche ein prunkvolles Bildnis von 1731 ihres Bauherrn und Förderers Georg Friedrich von Auerochs.
- Im Ort befinden sich eine Kunststation, sowie nennenswerte Fachwerkhäuser wie das Haus Nr. 72, an dem sich ein Wappenstein des um 1800 abgerissenen Auerochsschen Schlosses befindet.
- Die weiträumige geschlossene Anlage des Schwarzen Schlosses, das als Wirtschaftshof des Auerochsschen Schlosses diente, stammt von 1708, wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts von der Gemeinde erworben, zum wirtschaftlichen Dorfmittelpunkt ausgebaut und 1993 restauriert.
- Das zwei Kilometer südwestlich des Ortes befindliche Gehöft Amönenhöhe wurde 1856 für den Pfarrer Köhler von Oepfershausen als Alterswohnsitz erbaut und nach dessen Ehefrau Amöne benannt. Im Jahr 1936 wurde gegenüber der Berggasthof Amönenhof errichtet - seit dem ein beliebter Treffpunkt für Wanderer in der Rhön. Der heutige Wirt hat eine beachtliche Sammlung alter Uhrwerke in seinem Besitz, die man in jedem Winkel des Anwesens betrachten kann. Der Gasthof ist daher auch als „Turmuhrenklause“ bekannt.[3]
Naturdenkmäler [Bearbeiten]
- Am Südhang des Hahnbergs befindet sich der vorgelagerte 604 Meter hohe Bergrücken Krücke sowie der Amönenhof mit zwei Ausflugsgaststätten, darunter die Turmuhrenklause mit historischen Turmuhr- und Schlagwerken.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Johann Wilhelm Hoßfeld (* 19. August 1768 in Oepfershausen, † am 23. Mai 1837 zu Dreißigacker), Forstmathematiker[4]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
- ↑ Thomas Bienert: Mittelalterliche Burgen in Thüringen Wartberg Verlag 2000 ISBN 3-86134-631-1 S. 261
- ↑ Katja Schramm: Hier ticken die Uhren anders - Eine Frau war es, die dem Amönenhof seinen Namen gab ... Südthüringer Zeitung (Redaktion Bad Salzungen), 27. April 2013, abgerufen am 27. April 2013.
- ↑ Richard Heß: Hoßfeld, Johann Wilhelm. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 13, Duncker & Humblot, Leipzig 1881, S. 188–190.
Literatur [Bearbeiten]
- Günther Wölfing: Öpfershausen als feudales Dorf. Von den Anfängen der Ortsentwicklung bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. In: Agrahistorisches Museum Kloster Veßra (Hrsg.): Zur Geschichte des Feudalismus und der Reformation in Südthüringen. Offizin Andersen Nexö, Kloster Veßra 1983, S. 40-85.
- E. Walch: Historisch-statistisch-geographische und topographische Beschreibung der Königlich und Herzoglich Sächsischen Häuser und Lande überhaupt und des Sachsen-Coburg-Meinigischen Hauses und dessen Lande insonderheit. Nürnberg 1811, S. 185. Digitalisat (ca. 23,5 MB)
- Paul Lehfeld, Georg Voss (Hrsg.): Amtsgerichtsbezirk Wasungen. In: Bau und Kunstdenkmäler Thüringens. Heft 36, Jena 1910, Oepfershausen, S. 229-232.
- Walter Höhn: Thüringische Rhön. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2005, ISBN 3-86568-060-7, S. 111
Weblinks [Bearbeiten]
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