Oerel
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Rotenburg (Wümme) | |
| Samtgemeinde: | Geestequelle | |
| Höhe: | 16 m ü. NN | |
| Fläche: | 33,7 km² | |
| Einwohner: |
1.869 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 55 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 27432 | |
| Vorwahlen: | 04761, 04765, 04766 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ROW | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 57 035 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Eichenstr. 4 27432 Oerel |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Helmut Ringe (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Oerel im Landkreis Rotenburg (Wümme) | ||
Oerel ist eine niedersächsische Gemeinde in der Samtgemeinde Geestequelle im Landkreis Rotenburg (Wümme). Neben dem Hauptort Oerel gehören die Orte Barchel und Glinde zur Gemeinde.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Oerel, bis in das 19. Jahrhundert auch Oehrel geschrieben[2], wird erstmals 937 als Urhala beziehungsweise Vrlaha urkundlich erwähnt.[3] Hierbei handelt es sich um eine Schenkungsurkunde von König Otto I. (dem späteren Kaiser Otto dem Großen) an die Abtei Magdeburg.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Rat der Gemeinde besteht aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)
[Bearbeiten] Wappen
Das Gemeindewappen zeigt ein in blau, mit von schwarz und gold gestückeltes Bord, in deren Mitte der heilige Gangolf in Silber und silberner Gewandung, mit goldenem Nimbus, Lanze und Schwert abgebildet ist.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Der angelsächsische Missionar Willehadus gründete nicht nur den Dom in Bremen, sondern vermutlich auch eine Betkirche in Oerel. An deren Stelle in der Dorfmitte steht die Gangolf-Kirche der evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Oerel, eine romanische Feldsteinkirche, die aus dem 12 Jahrhundert stammt. Der Kirchturm war ursprünglich nicht mit der Kirche verbunden, sondern stand einige Meter von ihr entfernt. Nachdem dieser Turm bei einem Unwetter von 1703 einstürzte, wurde er 1732 durch einen neuen ersetzt, der unmittelbar an die Westseite der Kirche angebaut wurde. Die Kirche beherbergt eine Orgel des Stader Orgelbauers Georg Wilhelm von 1830/31.[4]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Oerel liegt an der K 116 nahe der B 74, die am Ort vorbeiführt und ihn mit Bremervörde verbindet. Der Ort hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Bremerhaven–Buxtehude. Die Züge werden von den Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) betrieben.
[Bearbeiten] Bildung
In Oerel gibt es eine einzügige Grundschule, eine einzügige Hauptschule und eine zweizügige Realschule mit insgesamt rund 450 Schülerinnen und Schülern.[5]
[Bearbeiten] Sonstiges
Seit 2009 hat Oerel ein eigenes Glasfasernetz. Alle Haushalte sind daran angeschlossen. Die Leitungen ermöglichen eine Übertragungsrate von 50 MBit/s im Downstream.[6]
[Bearbeiten] Literatur
- Oerel 937 - 1987. Die Geschichte der Dörfer Oerel, Barchel und Glinde B. Borgardt KG, Bremervörde 1987
- Wilhelm von Hodenberg: Die Diöcese Bremen und deren Gaue in Sachsen und Friesland. Band 2. Capaun-Karlowa'sche Buchhandlung, 1858
- Peter von Kobbe: Geschichte und Landesbeschreibung der Herzogthümer Bremen und Verden. Vandenhoeck und Ruprecht, 1824
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Encyklopädie der Erd-, Völker- und Staatenkunde. Arnold Verlag. Ausgabe 2, 1866. Band 2, Seiten 1761 und 1763.
- ↑ Wilhelm von Hodenberg: Die Diöcese Bremen und deren Gaue in Sachsen und Friesland. S. 12.
- ↑ NOMINE e.V.
- ↑ Schule Oerel
- ↑ http://www.searchnetworking.de/specials/ngn/man-&wan-networking/articles/191977/
[Bearbeiten] Weblinks
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