Oerlenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oerlenbach
Oerlenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oerlenbach hervorgehoben
50.14972222222210.133055555556304Koordinaten: 50° 9′ N, 10° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Bad Kissingen
Höhe: 304 m ü. NN
Fläche: 33,41 km²
Einwohner:

4.981 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 149 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97714
Vorwahlen: 09725, 09738
Kfz-Kennzeichen: KG
Gemeindeschlüssel: 09 6 72 140
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 8
97714 Oerlenbach
Webpräsenz: www.oerlenbach.de
Bürgermeister: Siegfried Erhard
Lage der Gemeinde Oerlenbach im Landkreis Bad Kissingen
Dreistelzer Forst Forst Detter-Süd Geiersnest-Ost Geiersnest-West Waldfensterer Forst Kälberberg (Unterfranken) Mottener Forst-Süd Neuwirtshauser Forst Omerz und Roter Berg Römershager Forst-Nord Römershager Forst-Ost Roßbacher Forst Waldfensterer Forst Großer Auersberg Münnerstadt Thundorf in Unterfranken Maßbach Rannungen Nüdlingen Oerlenbach Bad Kissingen Aura an der Saale Bad Bocklet Euerdorf Sulzthal Ramsthal Elfershausen Fuchsstadt Hammelburg Elfershausen Wartmannsroth Oberthulba Oberthulba Oberthulba Burkardroth Burkardroth Zeitlofs Zeitlofs Bad Brückenau Bad Brückenau Oberleichtersbach Geroda (Unterfranken) Schondra Schondra Schondra Riedenberg Motten (Bayern) Wildflecken Hessen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Main-Spessart Landkreis Schweinfurt Landkreis Haßberge Landkreis Haßberge SchweinfurtKarte
Über dieses Bild

Oerlenbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Die Gemeinde Oerlenbach liegt in der Vorrhön zwischen Schweinfurt im Süden, dem Staatsbad Bad Kissingen im Westen und Münnerstadt im Norden.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die politische Gemeinde Oerlenbach hat 8 amtlich benannte Ortsteile[2]:

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung (als Ornebach) erfolgte im Jahr 953, allerdings wurde der Ortsteil Ebenhausen bereits im Jahr 788 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1871 wurde die Fränkische Saaletalbahn nach Bad Kissingen gebaut. Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1972 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Ebenhausen, Eltingshausen, Rottershausen und Oerlenbach.[3]

[Bearbeiten] Religionen

Die Bevölkerung der Gemeinde Oerlenbach ist mehrheitlich römisch-katholisch. Die katholische Pfarrkirche ist ein moderner Bau aus dem Jahre 1968 und ist dem Heiligen Burkard, dem ersten Bischof von Würzburg, geweiht.In Ebenhausen trägt die Kirche das Patrozinium Alle Heiligen (Allerheiligen). Im Ortsteil Eltingshausen ist die barocke Pfarrkirche dem Heiligen Martin geweiht.


[Bearbeiten] Naturdenkmale

Die Alte Dorflinde bei der Kirche in Eltingshausen. Siehe hierzu die Liste der Naturdenkmäler im Landkreis Bad Kissingen.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 20 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,9 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Bürgerblock     7 Sitze  (30,6 %)
  Freie Wählergemeinschaft Ebenhausen 4 Sitze (21,3 %)
  Freie Wählergemeinschaft Eltingshausen 4 Sitze (20,3 %)
  Wählergemeinschaft Rottershausen 3 Sitze (17,4 %)
  Die Überörtliche 2 Sitze (10,4 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: Unter einem von Silber und Blau gespaltenen Schildhaupt gespalten von Rot und Silber, vorne ein nach links gewendeter silberner Wolf, hinten ein roter Flug.

Wappengeschichte: Die 1972 entstandene Gemeinde Oerlenbach besteht aus den in der oben aufgeführten Gemeindegliederung genannten ehemals selbständigen Gemeinden, von denen Eltingshausen ein eigenes Wappen führte, das durch den Zusammenschluss unterging. Aus diesem Wappen wurde der Wolf in das neue Gemeindewappen übernommen. Er ist das Wappentier des Ortsadelsgeschlechts der Herrn von Eltinghausen, die ihr Wappen im Mittelalter bis 1427 nachweislich führten und 1465 ausgestorben sind. Für Ebenhausen steht im Wappen der Flug, der dem Wappen der Herrn von Münster entnommen wurde, die Besitzungen in dieser Gemeinde hatten. Die im Schildhaupt gezeigten Farben Silber und Blau sind die Farben der Stadt Schweinfurt und weisen darauf hin, dass Rottershausen zu der dortigen kaiserlichen Vogtei gehörte. Die Farben Silber und Rot stehen für das Würzburger Hochstift, das im Mittelalter vor allem in Ebenhausen Herrschaftsrechte besaß.
Das Wappen wurde von der Regierung von Unterfranken am 12. Juli 1973 verliehen.

[Bearbeiten] Interkommunale Allianz

Die Gemeinde Oerlenbach ist Mitglied in der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Bildung

In Oerlenbach liegt das Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ) der Bundespolizei des Präsidium Süd. Für die angehenden Polizeivollzugsbeamten des gehobenen Dienstes findet hier das erste Eignungsauswahlverfahren für die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern, sowie die Vereidigung dieser, statt. Zusätzlich werden sie bei Praktika im Laufe ihres Studiums betreut. Die Beamten des mittleren Dienstes werden hier für den Bereich Süd ausgebildet.

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111112/223645&attr=OBJ&val=1576
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 427

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Oerlenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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