Ofenkäse

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Fertig gebackener, handelsüblicher Ofenkäse (in einer Holzspanschachtel), hier mit Kräuterbutter-Baguette

Als Ofenkäse bezeichnet man im deutschen Sprachgebrauch einen im Backofen gebackenen ganzen, kleineren Käselaib. Verwendet wird hierfür meist ein Weichkäse wie z. B. Camembert. Der Käse wird im Ofen gebacken und anschließend die Kruste oben aufgeschnitten.

Der Ofenkäse wird, teilweise gewürzt mit Kräutern und einem Schuss Kirschwasser, durch das Eintauchen von kleinen Brotstückchen in das geschmolzene Innere des Käselaibs gegessen.

Ofenkäse kann bereits servierfertig in Holzspanschachteln gekauft werden. Dabei handelt es sich um natürlichen Weichkäse (teils auch mit Zutaten wie Kräuter, Chili und Knoblauch).

Im Allgäu und im Schwäbischen ist der Ofenkäse auch als Roorkäsle bekannt und wird dort mit Obstbrand zubereitet.

Der Begriff Ofenkäse ist ein von der Käserei Champignon als Marke eingetragenes Zeichen, er wird jedoch mittlerweile für Ofenkäse jeder Art verwendet (Deonymisierung).