Offenhausen (Mittelfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Offenhausen
Offenhausen (Mittelfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Offenhausen hervorgehoben
49.4511.416666666667387Koordinaten: 49° 27′ N, 11° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Nürnberger Land
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Henfenfeld
Höhe: 387 m ü. NHN
Fläche: 22,5 km²
Einwohner: 1556 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91238
Vorwahl: 09158
Kfz-Kennzeichen: LAU, ESB, HEB, N, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 5 74 145
Gemeindegliederung: 14 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 5
91238 Offenhausen
Webpräsenz: www.offenhausen.de
Bürgermeister: Georg Rauh (UBB)
Lage der Gemeinde Offenhausen im Landkreis Nürnberger Land
Nürnberg Nürnberg Landkreis Roth Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Landkreis Forchheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Amberg-Sulzbach Engelthaler Forst Zerzabelshofer Forst Schönberg (gemeindefreies Gebiet) Rückersdorfer Forst Laufamholzer Forst Günthersbühler Forst Forsthof (gemeindefreies Gebiet) Fischbach (gemeindefreies Gebiet) Feuchter Forst Brunn (gemeindefreies Gebiet) Behringersdorfer Forst Feucht Offenhausen (Mittelfranken) Alfeld (Mittelfranken) Altdorf bei Nürnberg Burgthann Engelthal Happurg Henfenfeld Hersbruck Kirchensittenbach Lauf an der Pegnitz Leinburg Ottensoos Pommelsbrunn Reichenschwand Röthenbach an der Pegnitz Rückersdorf (Mittelfranken) Schwaig bei Nürnberg Schwarzenbruck Velden (Pegnitz) Vorra Winkelhaid Schnaittach Neunkirchen am Sand Simmelsdorf Winkelhaid (gemeindefreies Gebiet) Haimendorfer Forst Neuhaus an der PegnitzKarte
Über dieses Bild

Offenhausen ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Henfenfeld.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindeteile[Bearbeiten]

Offenhausener Wehrkirche

Die Gemeinde gliedert sich in 14 Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Engelthal, Happurg, Lauterhofen, Altdorf bei Nürnberg, Leinburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Besiedlungsspuren in der Bronzezeit (1800–800 v. Chr.) wurden durch Ausgrabungen belegt.[3] Um 500 n. Chr. fiel das vorher von Baiern aus dem Regensburger Raum besiedelte Gebiet an die Franken. Seit 741 gehörte der Landkreis zum Bistum Eichstätt. Die erste urkundliche Erwähnung durch den Eichstätter Bischof Gundekar II. erfolgte zwischen 1057 und 1060. Das Gemeindegebiet gehörte lange Jahrhunderte zum Territorium der Reichsstadt Nürnberg, die ab 1500 ein Teil des Fränkischen Reichskreises war. Die ersten urkundlichen Erwähnungen anderer Orte des jetzigen Gemeindegebietes findet man Mitte des 13. Jahrhunderts (Kucha 1241, Egensbach 1241, Breitenbrunn 1248). Im Jahre 1268 gelangte das Patronatsrecht an das Dominikanerinnenkloster Engelthal, welches aber durch die Einführung der Reformation am 25. Juni 1528 wieder endete. [4]

Die Landgemeinde Offenhausen wurde infolge des Zweiten bayerischen Gemeindeedikt von 1818 gebildet. Am 1. Januar 1972 wurden Teile der bis dahin selbstständigen Gemeinde Breitenbrunn (mit dem Ort Breitenbrunn) eingegliedert.[5] 1978 entstand aus den bis dahin selbstständigen Gemeinden Offenhausen, Kucha und Püscheldorf die heutige Gemeinde Offenhausen.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Offenhausen setzt sich aus 12 Gemeinderäten und dem Ersten Bürgermeister zusammen.

CSU SPD Unabhängiger Bürgerblock Gesamt
2014 4 2 6 12 Sitze
2008 5 1 6 12 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die Bürgermeister von Offenhausen:

  • 1972–1984: Johann Gulden
  • 1984–1996: Leonhard Zimmermann
  • seit 1996: Georg Rauh (UBB)

Partnergemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde Offenhausen unterhält seit dem 7. September 2001 eine Partnerschaft mit Offenhausen in Oberösterreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ortskern von Offenhausen, Panoramablick, September 2013

Das bedeutendste Baudenkmal ist die Wehrkirche, welche St. Nikolaus geweiht ist. In ihrer jetzigen Form stammen die ältesten Bauteile aus dem 14. Jahrhundert.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Offenhausen (Mittelfranken)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111027/210540&attr=OBJ&val=1431
  3. Bayerisches Amt für Denkmalpflege (Abgerufen am 12. September 2013)
  4. Geschichte Offenhausen (Abgerufen am 12. September 2013)
  5.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 481

Literatur[Bearbeiten]

  • Nürnberger Land. Karl Pfeiffer’s Buchdruckerei und Verlag, Hersbruck 1993. ISBN 3-9800386-5-3
  •  Wolfgang Giersch: Offenhausen - Geschichte einer Gemeinde im Nürnberger Land. PuK Pfeiffer & Krämmer, Hersbruck 2008.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Offenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien