P-26

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Dieser Artikel beschreibt die Schweizer Widerstandsorganisation. Für andere Objekte mit dieser Bezeichnung, siehe P26.

Das P-26 (Projekt 26) war eine geheime Kaderorganisation zur Aufrechterhaltung des Widerstandswillens in einer besetzten Schweiz. Sie wurde 1979/1981 als Nachfolgerin des Spezialdienstes in der Untergruppe Nachrichtendienst und Abwehr (UNA) eingesetzt und wurde 1990 – immer noch im Aufbau begriffen – nach der Bekanntmachung durch eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) durch den Bundesrat aufgelöst.[1] Für die P-26-Mitglieder war in Friedenszeiten keine Bewaffnung vorgesehen, und die Rekrutierten kannten sich nicht zellübergreifend. Vorgesehen war, dass sie ausschliesslich auf Befehl einer allenfalls verbleibenden Exilregierung aktiv geworden wären.[2]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Während fünfzig Jahren hatte die Armeeleitung nicht nur die Verteidigung der Schweiz gegen faschistische und linksextreme Aggressoren vorbereitet, sondern auch eine Niederlage ihrer Armee bedacht. Dazu sollte auch das von Albert Bachmann gestaltete Zivilverteidigungsbuch dienen, das 1969 vom Bundesrat an die Schweizer Bevölkerung abgegeben wurde und das wegen seiner Tendenz, die «Zivilgesellschaft zu militarisieren», in linken und pazifistischen Kreisen auf Ablehnung stiess. In Geheimhaltung wurden bis 1990 logistische Strukturen aufgebaut, um nach einer feindlichen Besetzung des Landes den Widerstand zu organisieren. 1940 wurde die Aktion Nationaler Widerstand (ANW) von Major Hagen und Korporal Fritz Frey gegründet, die bis 1945 bestand.[3] Diese wurde von 1948 bis 1967 vom Spezialdienst des Territorialdienstes abgelöst. Der Spezialdienst der Untergruppe Nachrichtendienst und Abwehr (UNA) war von 1968 bis 1980 deren Nachfolger. Nach der Affäre Schilling/Bachmann im Jahre 1979, welche dem Ersteren eine bedingte Haftstrafe einbrachte und für den Letzteren mit der Entlassung endete[4] wurden die Geheimdienste reorganisiert und in P-26 und P-27 umbenannt. Ab 1979 baute Efrem Cattelan, Oberst im Generalstab, das Projekt 26 bzw. die Organisation P-26 auf. Die Bezeichnung stammt im Wesentlichen von Bernard Stoll, dem damaligen Chef der Geheimhaltung im Eidgenössischen Militärdepartement (EMD, heute VBS) und Sicherheitschef im Spezialdienst unter Bachmann. Er schlug den Namen mit Blick auf die 26 Schweizer Kantone im Gespräch mit Cattelan vor. Gleichzeitig wurde der neue Nachrichtendienst unter der Bezeichnung Projekt 27 (P-27) ins Leben gerufen, organisatorisch und personell völlig getrennt von der Organisation P-26.[5]

Rechtliche Grundlage[Bearbeiten]

Der Ursprung des Projekts 26 lag im sicherheitspolitischen Bericht des Schweizer Bundesrates von 1973:

«Eine Besetzung des Landes darf nicht das Erlöschen jeden Widerstandes bedeuten. Ein Gegner soll auch in diesem Fall nicht nur mit Ablehnung, sondern mit aktivem Widerstand rechnen müssen. Diese Gewissheit muss in seiner Gewinn- und Verlustrechnung ein für uns positives Element sein. […] Aber alle Möglichkeiten, günstige Voraussetzungen für den aktiven Widerstand zu schaffen, müssen früh wahrgenommen werden.»

– Sicherheitspolitischer Bericht des Bundesrates von 1973, Ziffer 426[6]

1973 und 1981 hatte das Parlament von den Vorbereitungen des Projekts 26 zustimmend Kenntnis genommen und dabei die Rechtmässigkeit der Organisation bestätigt. Sie war als Teil der Gesamtverteidigung verfassungskonform und wurde ausschliesslich mit staatlichen Mitteln finanziert. Die Einzelheiten der Widerstandsvorbereitungen mussten jedoch streng geheim bleiben, sollten die Strukturen der Organisation nicht gleich zu Beginn einer Besetzung verraten und vom Feind vernichtet werden.[7]

Über die effektiven Dimensionen der Organisation P-26 konnte das Parlament nicht Bescheid wissen; in groben Zügen waren ausschliesslich die beiden parlamentarischen Beiräte des P-26 und P-27 im Bild.[8] Zwar fehlte für die Organisationen eine Gesetzesgrundlage, sie standen aber auf verfassungsmässiger Basis.[9]

Auftrag[Bearbeiten]

Im Falle einer Besetzung der Schweiz durch eine fremde Macht hätte das P-26 die Kaderleute (ausgerüstet mit den nötigen Mitteln) für einen kontinuierlichen Widerstand gegen den Aggressor bereitgestellt. Es sollte nicht dem Zufall oder dem Gegner überlassen werden, wie die Eidgenossenschaft zurück zur Unabhängigkeit findet.[2].

Hauptauftrag der während 50 Jahren bestehenden vier Kaderorganisationen für den Widerstand im feindbesetzten Gebiet war es, dem vorgesehenen Exil-Bundesrat, der nach der Vorstellung der Geheimdienstler in London, Irland oder Kanada operiert hätte, als letzte Nachrichtenquelle und letztes Instrument der Einflussnahme in einer durch die Wehrmacht oder durch die Sowjetunion besetzten Schweiz zu dienen. Der Exil-Bundesrat wäre die ultima ratio der Selbstbehauptung gewesen.[2] «Endziel des Widerstandes», heisst es im bundesrätlichen Sicherheitsbericht von 1973, «ist die Wiederherstellung der schweizerischen Souveränität in rechtsstaatlicher Freiheit in den heutigen Grenzen.»[10]

Bedrohungslage[Bearbeiten]

Infotafel: Sowjetische Generalstabskarte von 1988 mit Objektcharakteristik (im roten Rechteck) für die Brücke Rüdlingen (Baumaterial: ЖБ [= Железобетон / Stahlbeton]; Brückenlänge: 110 m; Fahrbahnbreite: 5 m; Tragfähigkeit: 30 t)

Funde aus den Archiven des KGBs zeigen auf, dass es noch bis zum Sommer 1988 Pläne für einen militärischen Vorstoss des Warschauer Paktes über den «neutralen Korridor» (Österreich und Schweiz) gab. Auf den Landkarten, die der sowjetische Generalstab nachführte, fanden sich Angaben zu den Belastungsgrenzen von schweizerischen Brücken. Beim Polizeieinsatz wegen der Besetzung der polnischen Botschaft in Bern wurden 1982 Spionageunterlagen des Ostblocks gefunden. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde in der Schweiz ein durch Sprengsätze geschütztes Versteck für Waffen und Ausrüstung aufgedeckt, das vermutlich 1966 von sowjetischen Agenten angelegt wurde.[11] [12]

Der ranghöchste Überläufer des Sowjetblockes, der tschechoslowakische Generalmajor Jan Šejna, flüchtete 1968 in die Vereinigten Staaten und berichtete in seinem Buch «We will bury you», dass sowjetische Kriegspläne zur Besetzung der Schweiz auch den Einsatz von Luftlandetruppen vorsahen. Im Falle eines Krieges gegen Deutschland war vorgesehen, die Schweiz zu besetzen, um einen Rückzug der besiegten «Faschisten» in die Schweiz zu verhindern. Die Planung sah auch vor, die Schweizer Neutralität mit Einheiten das Warschauer Paktes «zu schützen», falls der Westen versucht hätte, gegen Militäraktionen des Warschauer Paktes in Österreich oder Jugoslawien vorzugehen.[13]

Die Schweizer Militärs waren überzeugt, dass eine sowjetische Offensive Richtung Westen praktisch aus dem Stand, das heisst ohne erkennbare Vorbereitungen, ausgelöst werden könnte.[14]

Szenarien[Bearbeiten]

Efrem Cattelan formulierte 1982 in seinem streng geheimen Bericht folgende Szenarien:[15]

  1. Durchmarsch: Dieser führt zu einer Teilbesetzung des Landes. Das Ziel dieser Aktion gilt nicht primär der Eroberung der Schweiz.
  2. Einfall: Dieser führt vorerst zur Teilbesetzung. Das Ziel aber ist die Eroberung des Landes. Wird es erreicht, so tritt der dritte Fall ein.
  3. Besetzung: In diesem Fall würde die Schweiz militärisch erobert und besetzt. Ob sie anschliessend in ihren heutigen Grenzen bestehen bleibt oder ob sie z. B. nach Sprachen und Kulturen den entsprechenden grösseren europäischen Regionen zugeteilt wird, liegt in der Hand der Besatzungsmacht. Sollte das eintreten, so erlischt Zielsetzung und Auftrag an die Widerstandsorganisation nicht. Sie können höchstens dadurch erschwert werden.
  4. Umsturz: Als letzter Fall erscheint der innere Umsturz durch Erpressung, Unterwanderung und/oder dergleichen möglich. Auch in diesem Fall ist das Ziel eine Besetzung der ganzen Schweiz […]

Während die drei ersten Szenarien auch den späteren Kritikern einleuchteten, löste das Szenario «Umsturz» nach der Veröffentlichung des PUK-Berichtes im Jahre 1990 einen politischen Aufschrei aus.[16]

Resümee des Bundesrates[Bearbeiten]

«Unsere im Jahre 1973 festgelegte bisherige Sicherheitspolitik hat sich in der Zeit der Konfrontation zwischen Ost und West als richtig erwiesen. Mit ihrem allgemein friedenssichernden Teil einerseits und ihren defensiven, auf eine glaubwürdige Landesverteidigung zielenden Elementen anderseits bildete sie eine solide Basis für die Bewältigung unserer Sicherheitsprobleme in der Zeit des Kalten Krieges.»

– Bericht 90 des Bundesrates an die Bundesversammlung über die Sicherheitspolitik der Schweiz von 1990[17]

Organisation[Bearbeiten]

Das P-26 war eine elitäre Kaderorganisation, die aus kleinen Zellen zu zwei bis vier Personen bestand und im Ernstfall rund 80 Widerstandsregionen aufgebaut hätte. Die Mitglieder kannten sich nicht zellübergreifend. Es war vorgesehen, dass der Bundesrat mit seinem Führungsstab den Widerstand jeder der 80 Widerstandsregionen aus dem Exil über täglichen chiffrierten Kurzwellenfunk einzeln geführt hätte. Mit der zentralen Führung wäre die Mobilisierung landesweiter Propagandaaktionen ohne direkte Kommunikation der einzelnen Zellen möglich gewesen.

Jedem Chef einer Widerstandsregion standen ein Funker, ein Aktionsgruppenchef («Ressorts Nachrichten und Propaganda»), ein Kurier (mit seinem Materialdepot) und ein Geniespezialist (der u. a. darin ausgebildet war, mit einfachen Mitteln feindliche Eisenbahnzüge zu blockieren oder feindliche Telefonnetze zu sabotieren) zur Verfügung. Die Zusammenführung zu regionalen Widerstandszellen wäre erst unmittelbar vor oder gar nach einer Besetzung der Schweiz erfolgt. Die Kaderorganisation hätte dann auf Befehl der politischen Führung die eigentliche Widerstandsarmee aus jüngeren Jahrgängen rekrutiert und ausgebildet.

Jeder Chef einer Widerstandsregion rekrutierte ein Basisteam am «Lebensort», und jedes gewonnene Mitglied rekrutierte wiederum das nächste Mitglied, das zur Bewältigung der Aufgaben im Bereitstellungsraum benötigt wurde. Die in der Regel zwischen 45 und 50 Jahre alten Personen (weitgehend Männer, einige wenige Frauen[18]) wurden unter grösster Diskretion angegangen. Man fand neue Mitglieder z. B. in der Freimaurerloge von Chur oder im Schweizer Alpen-Club (SAC)[19]. Jeder kannte nur so viele Teammitglieder wie nötig, und das waren zumeist lediglich zwei Personen. Man suchte bereitwillige Leute, die man als verlässliche Mitglieder der Gesellschaft ansah wie Direktoren, Verbands- und Parteipräsidenten oder Politiker. Das Schweizer Milizsystem bot den Vorteil, dass die Männer bis 55 Jahre regelmässig ihren Truppendienst absolvierten und somit einen relativ hohen militärischen Ausbildungsgrad besassen sowie geübte Schützen waren. Bevor die Auserwählten über die Kaderorganisation ins Bild gesetzt wurden, liess eine geheime Stabsstelle im Eidgenössischen Militärdepartement (EMD, heute VBS) die Vorgeschichte der Kandidaten und Kandidatinnen von Spezialisten der Polizei prüfen. Die P-26-Mitglieder hatten ein einziges, oberstes Gebot: «Schweigen»[2].

Der Chef des P-26, Oberst im Generalstab Efrem Cattelan (Deckname «Rico», geschäftliche Tarnung «Personalvermittlung Consec» in Basel[4]), erhielt 1979 den Auftrag, die Organisation aufzubauen. Der Stab des P-26 setzte sich aus drei Personen zusammen. Ihnen standen drei Beamte des EMD und sieben Instruktionsoffiziere zur Verfügung. Bei ihrer Auflösung im Jahre 1991 bestand die Organisation aus 320 Personen, wovon zirka 10 Prozent fertig ausgebildet waren. Im Falle einer Feindbesetzung wäre geplant gewesen, die Truppenstärke auf rund 800 Personen in den insgesamt 80 Widerstandsregionen der Schweiz zu erweitern.

Mittel[Bearbeiten]

Mittel wie ziviler Ungehorsam, Propaganda, Lächerlichmachen des Gegners, Sabotage gegen die Infrastruktur und andere Aktionen standen im Vordergrund. Um die Keimzellen für eine spätere Widerstandsorganisation im feindbesetzten Gebiet bilden zu können, mussten noch in Friedenszeiten geeignete Kader und Spezialisten rekrutiert, das nötige Spezialmaterial eingelagert sowie die notwendige Infrastruktur im In- und Ausland geschaffen werden. Das P-26 war nicht dazu gedacht und wäre dazu auch nicht im Stande gewesen, als kombattante Einheit den Kampf der Armee gegen die Besatzer fortzuführen.

Ausbildung[Bearbeiten]

Das P-26 stützte sich auf das in der Schweiz hochgehaltene Milizprinzip. Die Mitglieder waren Funker, Sprengstoffexperten, Logistiker sowie Personen mit Spezialkenntnissen in Propaganda- und Pressearbeit oder wurden darin ausgebildet. Sie wurden einzeln oder in kleinen Gruppen (im letzteren Fall mit Maske und Tarnnamen) in ihren jeweiligen Funktionen an geheimen Orten (meist in der Festungsanlage «Schweizerhof» in Gstaad, wo auch eine Pistolenschiessanlage zur Verfügung stand) geschult und durch «Plausibel-Geschichten» gedeckt. Die Kurse dauerten in der Regel drei bis vier Tage, häufig von Freitagabend bis Sonntag. Insgesamt besuchten die Mitglieder zehn bis zwölf Kurse, das ergab 30 bis 40 Ausbildungstage, verteilt über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren. Geübt wurden vor allem das Anlegen toter Briefkästen, das Abschütteln eines Verfolgers und die Erzeugung von Propagandamaterial mit alltäglichen Mitteln. Die Genisten, intern Pioniere genannt, übten auch mit Sprengstoff, Säuren, Laugen und Lösungsmitteln. Als Maxime für Sabotageakte galt: «Geringer Schaden, aber hoher Symbolwert».[20]

Instruktoren und Experten des P-26 und dessen Vorgängerorganisationen liessen sich von 1949 bis 1990 in einem Ausbildungszentrum des britischen Auslandsgeheimdiensts MI6 ausbilden. Diese Ausbildung umfasste konspirative Lebensführung, Organisieren von gewaltlosem Widerstand, Sabotagetechniken sowie Verhaltenstraining bei Gefangennahme und der anschliessenden Isolation.[2]

Ausrüstung[Bearbeiten]

Funkgerät der P-26
Zentrallager S der P-26

Rund 25 Prozent der Grundausrüstung befand sich in Lagern der Generalstabsabteilung des Eidgenössischen Militärdepartements (heute VBS), darunter vor allem das sensitive Material, wie Sprengstoff, Waffen (Pistole zur Selbstverteidigung, das eidgenössische schallgedämpfte Präzisionsgewehr G150 zur Auslösung von «Triggerladungen» und «Materialsabotage») sowie Munition. Dieses wäre erst im Ernstfall verteilt worden. Die Grundausrüstung der Widerstandszellen war in luftdichten Chromstahlbehältern verpackt, um sie bei einer Besetzung während der monate- oder jahrelangen Rekrutierung von Widerstandszellen versteckt im Boden lagern zu können. Waffen und Sprengstoff standen bis zur Liquidation des P-26 unter der direkten Kontrolle des Generalstabschefs.

Für die Friedenszeit standen den Widerstandszellen lediglich Funkgeräte mit Zubehör, Chiffrierübungsunterlagen, Karten im Massstab 1:25'000, Kompass, Feldstecher und Sanitätsmaterial sowie Medikamente zur Verfügung.

Die Ausrüstungsbehälter der Regionalchefs enthielten zusätzlich ein «Kobra»-Chiffriergerät, ein Netzladegerät sowie Akkus, vier Kilogramm Gold als Barren und Plättchen in verschiedener Stückelung, weitere Landkarten, eine Pistole «P225» mit drei Magazinen, 120 Pistolenpatronen, Sanitätsmaterial und Medikamente. Das Gold war nicht nur als Zahlungsmittel vorgesehen, sondern, wie Efrem Cattelan erklärte, auch zum Bestechen von Leuten, etwa zur Informationsbeschaffung unter Besetzungsbedingungen, gedacht.[2][21] Nach der Enttarnung der Organisation P-26 wurden der Schweizer Öffentlichkeit auch «schwere Waffen», wie Maschinenpistolen und Hohlpanzergranaten, die aus geheimen Lagern gehoben wurden, präsentiert.[22]

Finanzierung[Bearbeiten]

Die P-26-Organisation benötigte für ihre laufenden Ausgaben (Löhne, Entschädigungen, Mieten, Sold, Verpflegung, Unterkunft sowie kleinere Anschaffungen) durchschnittlich gegen 3 Millionen Schweizer Franken pro Jahr[2], insgesamt rund 25 Millionen; die Tranchen schwankten zwischen 1,2 Millionen (1985) und 10,7 Millionen (1989). Die Gelder stammten gemäss PUK EMD aus verschiedenen Kreditrubriken des EMD, namentlich des Oberkriegskommissariates. Die Beschaffung von Waffen, Ausrüstung und Sprengstoff lief dagegen zum Teil über die Gruppe für Rüstungsdienste.[23]

Ein besonderer Fall waren die modernen Funkgeräte und die Goldplättchen. Das «Harpoon»-Funksystem (rund 200 individuelle Geräte, plus die Zentraleinheiten) kostete die Schweiz 15 Millionen Schweizer Franken. Vor dieser Anschaffung informierte man den parlamentarischen Beirat.[24] 1986 bewilligte der Generalstabschef 6 Million Franken, für die in den folgenden Jahren Gold für die «Kriegskasse» angeschafft wurden.[25]

Bekannte Mitglieder[Bearbeiten]

Enttarnung und Auflösung[Bearbeiten]

In den Jahren 1989 und 1990 erschütterte eine Kaskade von Affären das Vertrauen in die Politik und in die Landesbehörden der Schweiz. Die Enttarnung der geheimen Organisationen P-26 und P-27 stand nicht am Anfang, sondern am Ende dieser Serie.[28] Auslöser war der Skandal um die erste Schweizer Bundesrätin und Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) Elisabeth Kopp. Die Vorkommnisse um Frau Kopp und ihren Ehegatten führten zur Einsetzung der Parlamentarischen Untersuchungskommission «PUK EJPD», die bei ihrer Tätigkeit auf 900'000 Fichen (Karteikarten) stiess, welche die Bundespolizei über Personen und Organisationen im Geheimen angelegt hatte (→ Fichenskandal). Da auf einigen der Fichen Querverweise zu einem möglichen Pendant im Militärdepartement gefunden wurden, wollte man mit der Einsetzung einer weiteren Parlamentarischen Untersuchungskommission – der «PUK EMD» – herausfinden, ob auch dort im Geheimen Daten in grösseren Mengen über Soldaten gesammelt wurden. Dabei stiess man auf die Existenz der Organisationen P-26 und P-27. Nur kurze Zeit nach Veröffentlichung des PUK-Berichtes am 17. November 1990 wurde der oberste Chef der Organisation, Efrem Cattelan, vom Weltwoche-Journalisten Urs Paul Engeler enttarnt[29]. Am 12. Dezember 1990 wurde – ebenfalls von der Weltwoche – Ferdinand J. Knecht als Chef des geheimen Nachrichtendienstes P-27 enttarnt.[30]

Fichenskandal[Bearbeiten]

Hauptartikel: Fichenskandal

Die «PUK EJPD» untersuchte auch die Tätigkeit der eidgenössischen «Politischen Polizei». Diese hatte zum Ziel, «Handlungen, die geeignet sind, die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz zu gefährden, zu beobachten und zu verhindern». Bekämpfung der Subversion war während des Kalten Krieges ein weitverbreitetes Schlagwort. Die PUK brachte zutage, wie weit dieser schwammige Begriff aufgefasst wurde. Wie aus den Unterlagen der Untergruppe Nachrichtendienst und Abwehr (UNA) hervorging, empfanden eifrige Staatsschützer «Linke», «Alternative», «Grüne», Friedensbewegte, Drittwelt-Aktivisten, Frauenbewegungen, Fremdarbeiterbetreuer, Anti-AKW-Bewegungen und religiöse Gruppierungen als potentiell gefährlich, denn sie könnten unterwandert, feindgesteuert oder manipuliert sein. Vor allem erwiesen sich die Ficheneinträge als «zum Teil äusserst unsystematisch und zufällig» (PUK EJPD), weil den Beamten ein einheitliches Bedrohungsbild fehlte und keinerlei konkrete Weisungen über die Erfüllung dieses heiklen präventiven Staatsschutzauftrages bestanden.[31]

Parlamentarische Untersuchung «PUK EMD»[Bearbeiten]

Teile der Schweizer Öffentlichkeit reagierten empört, als durch die Medien verbreitet wurde, dass Waffendepots angelegt und Personen für den Widerstand ausgebildet worden seien. Der als Beirat dienenden und aus Bundesparlamentariern aus fünf Parteien bestehenden «Gruppe 426» – die Zahl 426 bezog sich auf den sicherheitspolitischen Bericht des Bundesrates von 1973, Ziffer 426 – wurde vorgeworfen, sie befinde sich im Widerspruch zu den parlamentarischen Regeln, insbesondere der demokratischen Legitimierung, der parlamentarischen Kontrolle und Beherrschung durch die politische Führung. Im amtlichen Bulletin wurde von der «Verletzung des Primats der Politik» gesprochen und detailliert ausgeführt: «Die Mitglieder des Beirates hätten sich über die Fragen der politischen Führung, der parlamentarischen Kontrolle und der Finanzaufsicht vergewissern müssen.» Es wurde insbesondere die Einrichtung eines derartigen Gremiums kritisiert und dass es nicht sein kann, dass sich ein Generalstabschef einen «parlamentarischen Hofrat» halten kann. Hinsichtlich der Mitglieder der Organisation P-26 selbst wird ausgeführt, dass man «die Verfassungstreue dieser Personen nicht in Zweifel [zieht] und unterstellt ihnen keinerlei verfassungsfeindliche Absicht.»[32]

Im «Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) zur besonderen Klärung von Vorkommnissen von grosser Tragweite im Eidgenössischen Militärdepartement (EMD)» vom 17. November 1990 (Bericht Nr. 90.022) wurden von der PUK EMD unter der Leitung von Ständerat Carlo Schmid (CVP) Aufbau, Organisation und Tätigkeit der Widerstandsorganisationen P-26 und des Nachrichtendienstes P-27 eingehend untersucht.[33] Diese PUK hatte für ihre Arbeit nicht mit den namentlich bekannten P-26-Mitgliedern gesprochen. Die offiziellen Berichte und Belege unterliegen bis 2020 der Geheimhaltung.

«Untersuchungsbericht Cornu»[Bearbeiten]

Im Nachgang zum PUK-EMD-Bericht wurde vom Untersuchungsrichter Pierre Cornu der «Schlussbericht in der Administrativuntersuchung zur Abklärung der Natur von allfälligen Beziehungen zwischen der Organisation P-26 und analogen Organisationen im Ausland» erstellt und in einer gekürzten Fassung am 5. August 1991 veröffentlicht. Die integrale Version ist bis heute geheim, weil die Akten zur Organisation P-26 (Archivbestand E 5563) des Stabes der Gruppe für Generalstabsdienste zwischen 1969 und 1995 der «verlängerten Schutzfrist» unterliegen.

In seiner Antwort auf die im März 2005 eingereichte Motion von Nationalrat Josef Lang zur vorzeitigen Freigabe des ganzen Berichts argumentierte der Bundesrat unter anderem damit, dass eine vorzeitige vollständige Veröffentlichung des Berichts Cornu die Beziehungen der Schweiz zu mehreren befreundeten ausländischen Staaten belasten würde. Mit einer Veröffentlichung des Berichtes würden durch die Schweiz relevante geografische und organisatorische Einzelheiten befreundeter Staaten öffentlich, die diese ausdrücklich geheim zu halten wünschen («überwiegendes schutzwürdiges öffentliches Interesse»). Zudem gelte es festzuhalten, dass zahlreiche, zum grössten Teil noch lebende Personen gegenüber Untersuchungsrichter Cornu unter dem Aspekt der Vertraulichkeit Auskunft erteilt hätten. Diese Personen hätten darum weiterhin Anspruch auf den Persönlichkeitsschutz und den Schutz ihrer Aussagen («überwiegendes schutzwürdiges privates Interesse»). Die Motion wurde durch Nichtbehandeln innert der erforderlichen Frist hinfällig. Eine zweite Motion von Nationalrat Lang von 2009 wurde 2011 von der bürgerlichen Ratsmehrheit abgelehnt.[34]

Im Gegensatz zu den europäischen Stay-behind-Netzwerken (→ Gladio) kooperierte das P-26 gemäss dem Untersuchungsbericht Cornu weder mit der CIA noch mit der NATO. Mit dem britischen Nachrichtendienst MI6 bestand lediglich eine beschränkte Ausbildungszusammenarbeit. Die Organisation P-26 wird daher nicht als direkt mit dem NATO-Netzwerk verbunden angesehen; dies hätte einen Verstoss gegen die Neutralität der Schweiz dargestellt.[35]

Der Historiker Daniele Ganser berichtete von Zusammenhängen zwischen dem P-26 und dem britischen Geheimdienst, verneinte aber eine direkte Verbindung zur NATO-Geheimorganisation:[35]

«Die Schweiz hatte aber sehr enge Beziehungen zum britischen Geheimdienst MI6. Die Schweizer trainierten in England, richteten in London eine Funkübermittlungszentrale ein und verwendeten das Harpoon-Funksystem [Anm.: FS-5000 Harpoon von Telefunken] der Nato-Geheimarmeen. Mit dieser engen Verbindung nach London hatte die P-26 natürlich auch direkten Kontakt zur Geheimarmee-Leitstelle; sie war so also indirekt durchaus integriert.»

Das «Harpoon»-Funksystem war in der Schweiz beim P-26 nie in Betrieb, sondern erst in Beschaffung, als die Existenz der geheimen Organisation publik wurde. Seine Chiffrierungen waren für jeden Auftraggeber (als Kunden kamen ausschliesslich Regierungen infrage) spezifisch, so dass es über dieses Netz kein europaweites Funknetz gab. Funkmässige Querverbindungen benachbarter Zellen oder gar zu Zentralen in anderen Ländern hätten das überlebenswichtige Sicherheitskonzept aller Widerstandsorganisationen gefährdet.[36]

«Geheimarmee»[Bearbeiten]

Die Organisation P-26 war keine «Geheimarmee», wie sie teilweise genannt wurde. Der Begriff geht auf einen Artikel in der Wochenzeitschrift Schweizer Illustrierte von 1990 zurück. Unter dem Titel «Schnüffelstaat Schweiz – Die Geheimarmee der EMD-Spione» wurde im Vorspann des Artikels behauptet, dass «2000 Männer und Frauen ausgebildet im Bombenlegen sowie im lautlosen Töten» seien.[37] Der Begriff «Geheimarmee» wurde dann von der Boulevardzeitung Blick aus dem gleichen Verlag und von anderen Presseerzeugnissen aufgegriffen.

Historische Aufarbeitung[Bearbeiten]

Forschungsprojekt REWI[Bearbeiten]

Von 2005 bis 2015 arbeitet eine Gruppe von Historikern sowie ehemalige Chefs (ohne Efrem Cattelan) und Instruktoren der Geheimorganisationen im Forschungsprojekt «Résistance und Widerstand» (REWI) an einer sachgerechten Geschichtsschreibung der Schweizer Widerstandsorganisationen. Das Projekt zu den Widerstandsvorbereitungen im feindbesetzten Gebiet entstand auf Initiative der «Militärhistorische Stiftung des Kantons Zürich», die von Felix Werner Nöthiger präsidiert wird. Sie deckt alle vier sich folgenden Widerstandsstrukturen von 1940 bis 1990 ab. Aufgrund dieser Forschungen wurden zwei Dokumentarfilme erstellt, und ein Buch mit dem Titel «Widerstand – Résistance» ist in Vorbereitung. Das ausführliche Material (Interviews mit Zeitzeugen, Namensliste der Mitglieder usw.) muss wegen der bestehenden Sperrfrist von 50 Jahren bis 2041 unter Verschluss gehalten werden. Verschiedene Historiker und Laien, die sich ebenfalls um die Aufarbeitung der Materie bemühten, warfen Nöthiger «mangelnde Kooperationsbereitschaft» und «Monopolanspruch» vor.[38]

Ende der Geheimhaltung, Dank und späte Ehrung[Bearbeiten]

Der Gesamtbundesrat hat am 19. August 2009 auf eine Anfrage des Bündner CVP-Ständerates Theo Maissen beschlossen, den Veteranen und Veteraninnen der geheimen Widerstandsorganisationen der Armee in den Jahren 1940 bis 1990 für ihr stilles Dienen den Dank der Landesregierung auszusprechen. Gleichzeitig hat er die strikte Geheimhaltung aufgehoben, die während 69 Jahren eingehalten wurde.[39]

Als Zeichen des Dankes an die Mitglieder der Widerstandsorganisation für ihren Einsatz für das Vaterland lud Bundesrat Ueli Maurer den 92-jährigen Albert Stierli, den letzten lebenden Funker von General Guisans Widerstands-Geheimnetz G während des Zweiten Weltkriegs in der Schweiz, ins Bundeshaus ein.[40] Im Juni 2012 wurden im Schloss Spiez acht Veteranen und Veteraninnen aus Solothurn und Bern feierlich geehrt.[41]

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • Funken für den Widerstand, Abteilung Gestern am «Armeetag Comm’08» in Frauenfeld, vom 13. und 14. September 2008 (nicht öffentlich)
  • Zwischen dem 5. Juni und 3. Juli 2010 wurde im Bunker des Schaffhauser Zeughauses erstmals eine öffentliche Ausstellung zur Organisation P-26 gezeigt.[2]

Literatur[Bearbeiten]

  • Martin Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. Verlag hier + jetzt, Baden 2012, ISBN 978-3-03-919247-2.
  • René Zeller: Wir mussten ja schweigen. In: Neue Zürcher Zeitung vom 11. April 2012.
  • Jörg Zumstein: Widerstand hat viele Gesichter. Bedrohung und Widerstand aus heutiger schweizerischer Sicht. Vortrag, gehalten an der Generalversammlung der «Schweizerzeit-Verlags-AG» am 22. Mai 1991 in Zürich.
  • Stefanie Frey: Switzerland’s Defence and Security Policy during the Cold War (1945–1973). Verlag Merker im Effingerhof, Lenzburg 2002, ISBN 3-85648-123-0.
  • Hans Senn: Auf Wache im Kalten Krieg. Rückblick auf mein Leben. Gesellschaft für militärhistorische Studienreisen, Heft 28, Wettingen 2007.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stellungnahme des Bundesrates zum Bericht der PUK EMD vom 23. November 1990.
  2. a b c d e f g h Philipp Hauenstein: Schweiz – Widerstandsorganisationen 1940–1991, auf globaldefence.net.
  3. Vom Undank der Freiheit Geniessenden, auf Schweizerzeit vom 28. März 2012.
  4. a b Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 28, 34.
  5. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 40.
  6. Bericht des Bundesrates an die Bundesversammlung über die Sicherheitspolitik der Schweiz (Konzeption der Gesamtverteidigung; PDF, 2,1 MB) vom 27. Juni 1973.
  7. Chronologie – Sicherheitspolitische Konzeption in der Schweiz seit 1996, auf ETH Zürich, abgerufen am 14. Juni 2012.
  8. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 285.
  9. Thomas Knellwolf: Wir bunkerten Sprengstoff, Zünder, Gold. In: Tages-Anzeiger, 29. September 2009 (Interview mit Efrem «Rico» Cattelan).
  10. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 46.
  11. Carolin Foehr: Was der KGB in Belfaux verbarg., Freiburger Nachrichten, 8. Oktober 2009.
  12. Andrew/Mitrokhin: The Sword and the Shield, 1999, Seite 371.
  13. Zitiert in: Stefanie Frey: Switzerland’s Defence and Security Policy during the Cold War (1945–1973). Verlag Merker im Effingerhof, Lenzburg 2002. ISBN 3-85648-123-0.
  14. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 253.
  15. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 47.
  16. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 48.
  17. Schweizerische Sicherheitspolitik im Wandel, Bericht 90 des Bundesrates an die Bundesversammlung über die Sicherheitspolitik der Schweiz vom 1. Oktober 1990 (Bericht 90.061; PDF, 3,5 MB)
  18. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 16.
  19. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 82.
  20. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 64 ff.
  21. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 85 ff.
  22. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 91.
  23. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 103.
  24. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 91.
  25. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 107.
  26. a b c In geheimer Mission – Mitglieder von P-26 brechen ihr Schweigen. In: Schweizer Fernsehen («Reporter»), 16. Dezember 2009.
  27. a b Kleine Anfrage an die Regierung des Kantons Schaffhausen betreffend Ehrung vom Mitgliedern Geheimorganisation P-26 wirft Fragen auf, auf www.sh.ch vom 2. Februar 2010
  28. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 264.
  29. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 29.
  30. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 278.
  31. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 263 f.
  32. Amtliches Bulletin, 28. November 1990, Ständerat. S. 899 f., abgerufen am 30. Mai 2010 (archiviert auf Commons; 3,3 MB)
  33.  PUK EMD: Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission PUK EMD (Bericht 90.022). Bern 17. November 1990 (Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission PUK EMD (Bericht 90.022), abgerufen am 19. Dezember 2009).
  34. Namentliche Abstimmung vom 6. Juni 2011
  35. a b  Katrin Holenstein: CIA finanzierte staatlich organisierten Terror. In: Basler Zeitung. 16. Dezember 2004, S. 4, 4. Spalte unten (CIA finanzierte staatlich organisierten Terror (PDF, 163 kB), abgerufen am 20. Juli 2008).
  36. Felix Nöthiger: Buchmanuskript Résistance Suisse 1940–1990 und Materialsammlung des Forschungsprojektes Widerstand 2005–2015 der «Militärhistorischen Stiftung des Kantons Zürich»
  37.  Schnüffelstaat Schweiz – Die Geheimarmee der EMD-Spione. In: Schweizer Illustrierte. 26. Februar 1990, S. 15 ff.
  38. Matter: P-26. Die Geheimarmee, die keine war. 2012, S. 302 ff.
  39. Sicherheitsdirektion: Dank an Veteraninnen und Veteranen der Zentralschweizer Widerstandsregionen, auf Kantonale Verwaltung Uri, abgerufen am 8. Juni 2012, PDF S. 12–13
  40. Simone Matthieu: TV-Kritik: Veronikas Geheimmission im Dienste der Schweiz. In: Tages-Anzeiger, 17. Dezember 2009
  41. Lucien Fluri: Ehemalige «Geheimarmee» P-26: Die Geheimhaltung in Fleisch und Blut. In: Aargauer Zeitung. 14. Juli 2012, abgerufen am 15. Juli 2012.