Ogrodzieniec

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt Ogrodzieniec in Südpolen. Für das gleichnamige Dorf in Westpreußen, siehe: Ogrodzieniec (Ermland-Masuren)
Ogrodzieniec
Wappen von Ogrodzieniec
Ogrodzieniec (Polen)
Ogrodzieniec
Ogrodzieniec
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Landkreis: Zawiercie
Fläche: 28,94 km²
Geographische Lage: 50° 27′ N, 19° 31′ O50.4519.516666666667Koordinaten: 50° 27′ 0″ N, 19° 31′ 0″ O
Höhe: 370 m n.p.m
Einwohner: 4380
(30. Jun. 2013)[1]
Postleitzahl: 42-440
Telefonvorwahl: (+48) 32
Kfz-Kennzeichen: SZA
Wirtschaft und Verkehr
Straße: OlkuszMyszków
Nächster int. Flughafen: Katowice
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 10 Schulzenämter
Fläche: 85,69 km²
Einwohner: 9389
(30. Jun. 2013)[2]
Bevölkerungsdichte: 110 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2416063
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Andrzej Mikulski
Adresse: pl. Wolności 25
42-440 Ogrodzieniec
Webpräsenz: www.ogrodzieniec.pl

Ogrodzieniec [ɔgrɔˈʥɛnɛʦ] ist eine Stadt mit etwa 4.400 Einwohnern in Polen. Sie befindet sich zehn Kilometer südöstlich der Kreisstadt Zawiercie und gehört dem Powiat Zawierciański, Woiwodschaft Schlesien an.

Die Stadt ist vor allem durch die Schlossruine bekannt, die früher das Wappen der polnischen Gesellschaft für Landeskunde bildete. In unmittelbarer Nähe der Stadt befinden sich die von mehreren Burgruinen gekrönten Granitfelsen der Adlerhorste und das Kalksteingebiet des Oberjura.

Geschichte[Bearbeiten]

Ruine des Schlosses

Die erste Erwähnung von Ogrodzieniec stammt aus dem Jahre 1382. Das Stadtrecht wurde ihr 1386 verliehen. 1655 und 1702 wurde die Stadt und das Schloss von den Schweden niedergebrannt.

Im Jahre 1795 kam die Stadt zu Preußen und war Teil Neuschlesiens. Zwischen 1807 und 1815 gehörte Ogrodzieniec zum Herzogtum Warschau und anschließend zum Königreich Polen. Im Jahre 1870 verlor Ogrodzieniec seine Stadtrechte.

Zwischen 1939 und 1945 war der Ort dem deutschen Landkreis Ilkenau zugeordnet.

1956 bekam Ogrodzieniec den Status einer stadtartigen Siedlung und erhielt 1973 die Stadtrechte zurück.

Gemeinde[Bearbeiten]

Die Stadt- und Landgemeinde besteht neben der Stadt Ogrodzieniec aus weiteren zehn Schulzenämtern.

  • Fugasówka
  • Giebło
  • Giebło-Kolonia
  • Gulzów
  • Kiełkowice
  • Mokrus
  • Podzamcze
  • Ryczów
  • Ryczów-Kolonia
  • Żelazko

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind Markowizna und Śrubarnia.

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ogrodzieniec – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 14. Dezember 2013.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 14. Dezember 2013.