Oil Imperium

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Oil Imperium
Oilimperium-logo.jpg
Logo von der DOS-Verkaufsbox
Studio DeutschlandDeutschland Reline Software
Publisher DeutschlandDeutschland Reline Software
DeutschlandDeutschland Rainbow Arts
Erstveröffent-
lichung
1989
Plattform Amiga, Atari ST, PC(DOS), Commodore 64
Genre Wirtschaftssimulation
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Computermaus
Medium Disketten
Sprache Deutsch, Englisch

Oil Imperium ist eine deutsche Wirtschaftssimulation, die 1989 für den PC, C64, Atari ST und den Amiga von Reline Software entwickelt und veröffentlicht wurde.

Spielverlauf und Aufbau[Bearbeiten]

Spielidee ist, möglichst viel Öl zu fördern und zu verkaufen sowie die Gegner mit allen möglichen fairen und unfairen Mitteln zu besiegen. Ein Spielzug dauert immer einen Monat, wobei jede Aktion im Spiel einen oder mehrere Tage kostet.

Das Spiel ist für vier Spieler konzipiert, die entweder von einem Menschen (im Hotseat-Verfahren) oder dem Computer gespielt werden können. Die Spieler übernehmen die Leitung eines der Unternehmen „Interoil“, „All American“, „Transoil“ oder „Explora Inc.“.

Es stehen vier verschiedene Spielziele zur Auswahl: Drei-Jahres-Spiel, Spiel um das längste Überdauern des Unternehmens im Spiel, Spiel bis 80 % Marktanteil eines Spielers oder Spiel bis zum Erreichen von 60 Millionen Dollar. Bei den Missionszielen gibt es gewisse Unterschiede. So dauert z. B. die manuelle Bohrung beim Missionsziel „als erster 60 Mio. $“ länger als bei den anderen Missionen.

Es stehen acht Ölfördergebiete zur Auswahl, in denen Lizenzen, Tanks und Ölfelder zu erwerben sind: Alaska, Nordamerika, Mittelamerika, Südamerika, Europa, UdSSR, die Golfregion und Indochina.

Man kann sich Expertisen über den wahrscheinlichen Ertrag eines Ölfeldes ausstellen lassen und dieses Feld - bei guten Erwartungen - kaufen. Anschließend hat man die Wahl, manuell zu bohren oder dies (gegen Bezahlung) vom Computer erledigen zu lassen.

Es gibt die Möglichkeit, die Gegner durch Sabotage empfindlich zu stören. Das geschieht z.B. durch Anzünden der Ölfelder, Zerstörung der Tanks, Manipulation der Bilanzen etc. Zum Schutz vor derartigen Spielzügen kann ein Spieler eine Security-Firma anheuern.

Im Spielverlauf können drei Arten von Action-Sequenzen stattfinden: Beim Ölverkauf kann es zu Verzögerungen kommen, was zur Folge hat, dass man selber die Rohre einer Pipeline legen muss, und zwar schneller als ein parallel dazu bauender Computergegner. Dazu kommen das manuelle Bohren, bei dem die Abweichung des Bohrkopfes vom Mittelpunkt korrigiert werden muss, und das Löschen brennender Ölquellen mittels Dynamit. Letzteres kann man auch von einem Spezialisten namens „Ted Redhair“ (in Anlehnung an den berühmten Red Adair) durchführen lassen.

Nachfolger und ähnliche Spiele[Bearbeiten]

Auch heute noch erfreut sich das Spiel großer Beliebtheit. 2006 veröffentlichte die auf die Entwicklung von Browsergames spezialisierte Firma, G.Labs GmbH, Oil Imperium als Browsergame-Variante.[1] Seit 2010 wird das Spiel von der bitComposer Online weiterentwickelt, welche eine Mehrheitsbeteiligung an der G.Labs GmbH erwarb.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pressemeldung der G.Labs GmbH, abgerufen am 7. August 2012
  2. bitComposer Online GmbH erwirbt Mehrheitsbeteiligung an G.Labs, abgerufen am 7. August 2012

Weblinks[Bearbeiten]