Lorenz Oken
Lorenz Oken (* 1. August 1779 in Bohlsbach bei Offenburg; † 11. August 1851 in Zürich; eigentlich Lorenz Okenfuß) war ein deutscher Naturphilosoph und vergleichender Anatom.
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[Bearbeiten] Leben und Wirken
[Bearbeiten] Herkunft und Ausbildung
Lorenz Oken war der Sohn des Bauern Johann Adam Okenfuß und dessen Frau Maria Anna Fröhle. Er wurde im in der Ortenau bei Offenburg gelegenen Dorf Bohlsbach geboren. Nach dem Tod seiner Mutter († 6. Februar 1792) und seines Vaters († 14. Oktober 1797) kümmerte sich vermutlich sein Stiefbruder Mathias um ihn. Zur Familie gehörte noch seine Halbschwester Katharina sowie seine Geschwister Theresia (* 1771), Franziskus Michael (* 1776) und Magdalena (* 1783). Vier weitere Geschwister starben im frühen Kindesalter.[1] Oken verdankte seine frühe Schulbildung dem Lehrer Josef Anton Herr sowie den Bohlsbacher Pfarrern Johann Georg Schwendemann und Anton Kohmann, die vom Josephinismus beeinflusst waren. Von 1793 bis Herbst 1798 besuchte er das Franziskaner-Gymnasiums in Offenburg. Nach Ostern 1799 wechselte er auf die Stiftsschule der Stadt Baden. Dort wurde Oken unter anderem durch Joseph Anton Maier († 1818[2]) in Physik, Naturgeschichte[3] und Mathematik unterrichtet.[4] Diesem widmete Oken 1805 seinen Abriß des Systems der Biologie.
Im Herbst 1800 begann Oken unter dem Prorektorat von Johann Leonhard Hug an der Universität Freiburg ein Medizinstudium. Aufgrund seiner vorzüglichen Leistungen in allen Fächern, und da er eltern- und mittellos war, wurde ihm am 26. November 1801 ein Sapienzstipendium in Höhe von 120 Gulden zugesprochen.[5] Zu seinen Lehrern gehörten Alois Nueffer (?–1822), der Anatom und Physiologe Anton Laumayer (1765–1814), der Botaniker und Chemiker Franz Ignaz Menzinger (1745–1830) und der Chirurg Johann Mathias Alexander Ecker. In Freiburg hatte Oken Zugang zu einem Kreis von Gelehrten um den Staatsrat Josef Albert von Ittner zu denen der Dichter Johann Georg Jacobi, der Orientalist Johann Leonhard Hug, der Staatsrat Karl von Baden und Johann Mathias Alexander Ecker gehörten. Dort lernte er Ittners Tochter Charlotte (1784–1874) kennen, mit der er einige Zeit liiert war. Am 29. Mai 1804[6] ersuchte Oken die Fakultät um die Zulassung zur Doktorprüfung, die er im Juli bestand. Noch als Lorenz Okenfuß erfolgte am 1. September 1804 die Promotion. Seine in deutscher Sprache verfasste Dissertation trug den lateinischen Titel Febris synochalis biliosa cum typo tertiano et complicatione rheumatica.[7]
Bereits 1802 entstand Okens 22 Oktavseiten umfassende Uebersicht des Grundrisses des Sistems der Naturfilosofie und der damit entstehenden Theorie der Sinne, die von der romantischen Naturphilosophie Friedrich Wilhelm Joseph Schellings beeinflußt war und die die Grundideen von Okens späterer Naturphilosophie enthielt.[8] Okens Lehrer Ecker, dem er das Manuskript im November 1802 zu lesen gab, reagierte ablehnend: „Was wollen Sie mit diesem Mystizismus? Den versteht kein Mensch, als einige der neueren nun überall verachteten Naturphilosophen! Ich kann ihnen sagen lieber Freund! Daß dieser Wisch hier nicht gedruckt werden darf, weil alles was Schellingsch ist, zum Atheismus führt!“[9] Nach dem Oken genügend Geld zusammengebracht hatte lies er die Schrift im folgenden Jahr auf eigene Kosten in Frankfurt am Main drucken.
[Bearbeiten] Aufenthalt in Würzburg
Vermutlich mit der Absicht sich zu habilitieren wechselte Oken an die Universität Würzburg, an er sich am 7. November 1804 als Lorenz Oken immatrikulierte.[10] In Würzburg verbrachte Oken lediglich das Wintersemester 1804/1805. Während dieser Zeit hörte er Materia medica bei Martin Heinrich Köhler (ca. 1780–1812) und allgemeine Therapie und Klinik bei Joseph Nikolaus Thomann (1764–1805). Bei Schelling, der seit 1803 in Würzburg lehrte und in dessen Haus Oken bald häufig verkehrte, konnte er nur dessen Philosophie-Vorlesungen, nicht aber die über Ästhetik hören. Unter Ignaz Döllinger, dessen Vorlesungen über Physiologie und Mineralogie Oken besuchte, beschäftigte er sich experimentell mit der Bildung des Darmkanals im Embryo der Säugetiere. Ein Ergebnis dieser Untersuchungen war seine Schrift Die Zeugung. In ihr legte er dar, dass alles Organische aus Urbläschen, den „Infusorien“, bestünde. Tiere und Pflanzen seien nur deren Umwandlungen. Mit dieser Auffassung nahm er intuitiv die später begründete Zelltheorie vorweg.[11]
[Bearbeiten] Privatdozent in Göttingen
Einem Wunsch Schellings entsprechend wechselte Oken im folgende Semester an die Universität Göttingen um dort bei Johann Friedrich Blumenbach seine Theorie der Sinne weiter auszuarbeiten. Er traf Anfang Mai 1805 in Göttingen ein und trug sich am 17. Mai in die Matrikel der Universität ein.[12] Von Blumenbachs Fähigkeiten als Vorlesender war Oken bald sehr enttäuscht. Oken habilitierte sich mit seiner in Würzburg entstandenen Schrift Die Zeugung und konnte so als Privatdozent Vorlesungen abhalten. Am 21. September kündigte er im Vorlesungsverzeichnis der Göttingischen Gelehrten Anzeigen zwei Vorlesungen an. Zum einen eine Vorlesungen über „Biologie, gegründet auf den Gesammt-Organismus der Natur“, zum anderen eine kostenlose über „Die Lehre von der Zeugung“.[13] Mit elf Zuhörern schätzte Oken seine Biologie-Vorlesung als gut besucht ein, da es zu dieser Zeit in Göttingen nicht einmal 50 Medizinstudenten gab.
Neben seiner Arbeit an seiner naturphilosophischen Tiersystematik befasste Oken sich mit anatomischen, embryologischen und osteologischen Themen. Am 12. Oktober stellte Karl Gustav Himly der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen Okens Abhandlung über den Darmkanal vor.[14] Im Januar 1806 bat Christian Gottlob Heyne Oken um seine Mitwirkung an den Göttingischen Gelehrten Anzeigen. Okens erster Beitrag war eine Selbstanzeige seine Schrift Die Zeugung.[15] Obwohl Oken seine Habilitationgebühr nicht bezahlt hatte, konnte er dennoch im Frühjahr 1806 erneut zwei Vorlesung anzeigen.[16] Die Vorlesung „Die Biologie und vergleichende Physiologie“ gedachte Oken nach seinem im Vorjahr erschienenen Abriß des Systems der Biologie abzuhalten, während er die zweite über „Die Arzneymittel-Lehre“, wie er in einem Brief an Schelling bekannte, nicht tatsächlich halten wollte.
Mitte April 1806 stellte Friedrich Benjamin Osiander der Göttinger Gesellschaft Okens Arbeit zur unteren Hohlvene (Vena cava inferior) vor.[17] Im Sommer 1806 rezensierte Oken für die Göttingischen gelehrten Anzeigen die Zeitschrift Memoirs de l'Academie Imperiale des Sciences, Litterature et Beaux-Arts de Turin [18] und besprach Georges Cuviers Leçons d'anatomie comparée.[19][20][21] Im September folgte eine Selbstanzeige seines Abriß des Systems der Biologie.[22] Zu dieser Zeit referierte Himly vor der Akademie über Okens „Untersuchungen … über die Eyergänge der Muscheln“.[23]
Bereits im August 1806 wurde Oken auf Vorschlag von Tobias Mayer zum Assessor der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen gewählt.[24] Ende September begann Oken seine im Juni 1806 geplante Reise an die Nordsee. Vom 30. Oktober an hielt er sich bis zum April 1807 auf der Insel Wangerooge auf. Dort vollendete Oken seine 1810 veröffentlichte Preisschrift über die Entstehung und Heilung der Nabelbrüche. Nach seiner Rückkehr wurde er auf Vorschlag Heynes im Mai 1807 zum Korrespondenten der Göttinger Gesellschaft ernannt. Die letzte dort von ihm vorgestellte Arbeit war seine „Abhandlung … über die Classenunterschiede der rückgrathslosen Thiere“.[25] Am 4. Juli 1807 verließ Oken Göttingen.[26]
[Bearbeiten] Politischer Professor in Jena
Nach seiner Rückkehr nach Göttingen erreichte ihn eine Nachricht aus Jena, in welcher ihm eine außerordentliche Professur für Medizin an der Universität Jena angeboten wurde. Im selben Jahr, im Oktober 1807, kam er durch Fürsprache Johann Wolfgang von Goethe zur Berufung als a. o. Professor der Medizin nach Jena. Seine Antrittsvorlesung am Montag, den 9. November 1807, hielt er Über die Bedeutung der Schädelknochen. Seine Wirbeltheorie des Schädels brachte ihn später zu einem Prioritätenstreit mit Johann Wolfgang von Goethe.
In Jena las Oken über Naturphilosophie, Naturgeschichte, Zoologie und vergleichende Anatomie, Pflanzen- und Tierphysiologie. 1812 erhielt er die ordentliche Honorarprofessur für Naturwissenschaften der Universität Jena.
Im Jahre 1814 heiratete er Louise Stark (1784–1862), Tochter des Jenaer Mediziners Johann Christian Stark. Das Paar bekam in der Folgezeit zwei Kinder, die Tochter Clothilde Oken (1815–1873) und den Sohn Offo Oken (1816–1842).
Er begann 1816 die Herausgabe der Isis, eines enzyklopädischen Blattes, vorzugsweise naturwissenschaftlichen Inhalts. Er nutzte die relative Pressefreiheit des damaligen Weimar und nahm viele der ihm zugesandten Klagen und Beschwerden in die Isis auf, soweit sie von allgemeinem Interesse waren. Bald kam er in Konflikt mit der Zensur. In einem bereits 1816 für den Weimarer Herzog erstellten Gutachten empfahl Goethe das Verbot der Zeitschrift. Die über das Wartburgfest (18. bis 19. Oktober 1817) berichtende Ausgabe von 1817, an dem Oken selbst teilgenommen hatte, wurde beschlagnahmt. Oken, der in seiner eigenen Zeitschrift Isis über das Wartburgfest berichtete, löste damit einen politischen Sturm aus. Aber nicht nur die Zeitschrift wurde beschlagnahmt, Oken selbst wurde zu sechs Wochen Festungshaft verurteilt. In einem Revisionsverfahren siegte er jedoch mit einem Freispruch. Der Prozess erregte in ganz Deutschland Aufsehen, und die Auflage der Isis nahm stark zu.
In Folge der Konflikte mit den deutschen und russischen Fürstenhäusern, hinsichtlich der Frage des Umgangs mit den Studenten und der Bewertung des Wartburgfestes, in dessen Verlauf Oken eindeutig positioniert blieb und das liberale Pressegesetz in Weimar nutzte, stellte ihm 1819 die weimarische Regierung Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach die Alternative, entweder die Isis oder seine Professur aufzugeben. Oken wählte das letztere. Am Dienstag, den 1. Juni 1819 erfolgt die offizielle Zwangs-Emeritierung durch den Weimarer Großherzog. Die Auszahlung seiner Bezüge wurde eingestellt. Am 26. Juli ordnete die großherzogliche Polizei-Commission eine provisorische Unterdrückung der Isis an. Zum Abschied übergab ihm die Jenaer Burschenschaft einen Silberpokal mit dem beziehungsreichen Spruch: Wermuth war Dir geboten – trink Wein!
1818 wurde Oken in die Kaiserlich Leopoldinisch-Carolinische Deutsche Akademie der Naturwissenschaftler aufgenommen.
Im Sommer des Jahres 1821 hielt er sich für drei Monate in Paris auf. Er wohnte dort im Hôtel du jardin des plantes in der Rue Copeau № 4, einer Unterkunft in der Nähe des Jardin des Plantes. 1821 erschien Okens Naturgeschichte für Schulen, sein erstes vollständig ausgearbeitetes System der Naturgeschichte.
Oken rief 1822 die Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte ins Leben. Aus ihr ging später die bis heute bestehende Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) hervor, die durch regelmäßige Versammlungen den Informations- und Meinungsaustausch zwischen Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen fördert. Bis zum Jahre 1827 lebte Oken in Jena von den Einkünften aus seinen Büchern und der Isis, die er zur führenden naturwissenschaftlichen Zeitschrift entwickelte.
[Bearbeiten] Professur in München
1827 ging er als Privatdozent an die Universität München und wurde dort 1828 ordentlicher Professor für Physiologie. Als er an eine andere bayerische Universität versetzt werden sollte, ging er darauf nicht ein, sondern begab sich 1832 als Professor für Allgemeine Naturgeschichte, Naturphilosophie und Physiologie nach Zürich und wurde wenige Monate später zum Rektor ernannt. 1827 hatte ihn die Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu ihrem ordentlichen Mitglied ernannt. Nach seinem Weggang nach Zürich blieb er der Akademie als auswärtiges Mitglied verbunden.
Am 12. Dezember 1832 wurde Oken als ausländisches Mitglied in die sechste Klasse der schwedischen Kungliga Vetenskapsakademien aufgenommen.[27]
[Bearbeiten] Lebensausklang in Zürich
Bei der Berufung Okens nach Zürich war der exilierte deutsche Dichter Adolf Ludwig Follen von großer Wichtigkeit. Er stellte wahrscheinlich auch den Kontakt mit dem Zürcher Bürgermeister Bernhard Hirzel her. (Siehe auch Züriputsch.)
Okens bekanntester Schüler war der früh verstorbene Dichter und Naturforscher Georg Büchner. Am 5. November 1836 hielt Büchner an der Universität Zürich seine Probevorlesung Über Schädelnerven. Er wurde zum Privatdozenten ernannt und offiziell in die Fakultät aufgenommen. Büchner hielt sein erstes Kolleg Zootomische Demonstrationen und knüpfte Kontakte zu den Mitgliedern der Fakultät, so vor allem zu Oken, Philipp Friedrich Arnold und Johann Lukas Schönlein.
Während seiner Zeit in Zürich verfasste Oken sein letztes großes Werk, die Allgemeine Naturgeschichte für alle Stände, die zwischen 1833 und 1845 in Stuttgart bei Carl Hoffmann gedruckt wurde. 1843 erschien in Zürich die dritte, neu bearbeitete Auflage seines Lehrbuchs der Naturphilosophie, die 1847 auch ins Englische übersetzt wurde.
1835 erhielt Oken das Bürgerrecht von Zürich. Oken wohnte in Zürich zunächst im Bleicherweg, aber dann ab 1835 bis 1844 mit seiner Familie am Rennweg 57 im Hause von Konrad Melchior Hirzel. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in der Winkelwiese.
Oken scheiterte zwei Mal bei Abstimmungen zur Aufnahme als Mitglied in die französische Académie des sciences. Als 1839 ein neues korrespondierendes Mitglied für die Sektion Anatomie und Zoologie gewählt wurde unterlag er bei der Abstimmung Richard Owen.[28] Ein Jahr später wurde nach dem Tod von Heinrich Wilhelm Olbers die vakante achte Stelle der auswärtigen Mitglieder der Académie des sciences mit Friedrich Wilhelm Bessel neu besetzt.[29] Oken erhielt bei der Wahl lediglich die Stimme von Étienne Geoffroy Saint-Hilaire. Als 1844 eine erneute Wahl anstand verweigerte Oken seine Nominierung.[30]
1851 verstarb Oken in Zürich an einer Bauchfellentzündung. Die gemeinsame Grabstätte Okens und seiner Tochter Clothilde befindet sich auf dem Friedhof Sihlfeld in Zürich.
[Bearbeiten] Ehrungen
Im November 1816 verlieh ihm die Universität Gießen die philosophische Ehrendoktorwürde.[31] 1843 wurde er wirkliches Ehrenmitglied der Naturforschenden Gesellschaft zu Emden.[32]
Kurz nach Okens Tod riefen die Jenenser Professoren Dietrich Georg von Kieser, Emil Huschke und Friedrich Wilhelm Theile am 1. September 1851 zu einer Subskription für ein Oken-Denkmal in Jena auf. Bereits Ende 1851 war die hierfür veranschlagte Summe von 2000 Thaler annähernd zusammengekommen.[33] Unter den zahlreichen Spendern befand sich beispielsweise Napoléon Bonaparte.[34] Mit der Anfertigung der Büste wurde der Berliner Bildhauer Friedrich Drake beauftragt, der sie 1852 fertigstellte. Als Aufstellungsort war ursprünglich der Eichplatz in Jena vorgesehen, was jedoch von der Stadtverwaltung verhindert wurde. Für die Büste wurde ein Postament aus Eklogit geschaffen. Die Einweihung am Fürstengraben fand erst am 18. September 1857 statt. Die heutige Inschrift wurde später ergänzt.[35] [36]
Auf dem Züricher Pfannenstiel wurde am 25. Juni 1854 eine Gedenktafel zu seinen Ehren eingeweiht.[37] 1883 wurde ihm ein Denkmal in Offenburg gesetzt. Franz von Kobell benannte Oken zu Ehren 1828 das Mineral Okenit.[38] Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte verleiht seit 1984 alle zwei Jahre die Lorenz-Oken-Medaille.
Nach ihm ist im Züricher Quartier Wipkingen die Okenstrasse benannt.
[Bearbeiten] Schriften (Auswahl)
[Bearbeiten] Originalausgaben
- Uebersicht des Grundrisses des Sistems der Naturfilosofie und der damit entstehenden Theorie der Sinne. P. W. Eichenberg, Frankfurt am Main [1803].
- Abriß des Systems der Biologie. Zum Behufe seiner Vorlesungen. Vandenhoek & Ruprecht, Göttingen 1805 (online).
- auch als: Abriß der Naturphilosophie. Bestimmt zur Grundlage seiner Vorlesungen über Biologie. Vandenhoek & Ruprecht, Göttingen 1805 - ohne Widmung.
- Die Zeugung. Joseph Anton Goebhardt, Bamberg/Würzburg 1805 (online).
- Beiträge zur Vergleichenden Zoologie, Anatomie und Physiologie. Joseph Anton Goebhardt, Bamberg/Würzburg 1806–1807. - als Herausgeber mit Dietrich Georg Kieser.
- I. Heft. 1806 (online). Darin:
- Vorrede. S. I–XIV.
- Anatomisch-physiologische Untersuchungen, angestellt in Schweinsfötus, Schweinsembryonen und Hundsembryonen zur Lösung des Problems über das Nabelbläschen. S. 1–4
- Anatomie von eilf beinahe reifen Schweinsfötus zur Bestimmung der Bedeutung und Function der Appendices allantoidis. S. 5–58.
- Anatomie von fünf noch nicht vier Wochen alten Schweinsembryonen zur Lösung des Problems über die Vesicula umbilicalis. S. 59–102.
- Entwiklung der wissenschaftlichen Systematik der Thiere. S. 103–122.
- II. Heft. 1807 (online). Darin:
- Anatomie von drei Hundsembryonen zwanzig Tage nach der Belegung, in denen sich die Därme kurz zuvor von dem Darmbläschen abgelöst hatten. S. 1–26.
- Beweis, dass alle Säugethiere die Darmblase (vesica omphalo-mesenterica) besitzen und die Därme aus ihr ihren Ursprung nehmen. S. 29–87.
- I. Heft. 1806 (online). Darin:
- Ueber den Athmungsprozeß des Fötus. In: Lucina. Zeitschrift zur Vervollkommnung der Entbindungskunst. Band 3, Heft 3, 1806.
- Idee der Pharmakologie als Wissenschaft. In: Jahrbücher der Medicin als Wissenschaft. Zweyten Bandes erstes Heft. Tübingen 1807, S. 75–94. - erschienen 1809.
- Über die Bedeutung der Schädelknochen. Ein Programm beim Antritt der Professur an der Gesammt-Universität zu Jena. Christian Gottfried Göpferdt, Jena 1807 (online).
- Erste Ideen zur Theorie des Lichts, der Finsterniß, der Farben und der Wärme. Friedrich Frommann, Jena 1808 (online)
- Über das Universum als Fortsetzung des Sinnensystems. Ein pythagoräisches Fragment. Friedrich Frommann, Jena 1808 (online).
- Grundzeichnung des natürlichen Systems der Erze. Friedrich Frommann, Jena 1809 (online).
- Newtons erster Beweis für die verschiedene Brechbarkeit der Lichtstrahlen, wodurch die Verschiedenheit der Farben erzeugt werden soll, widerlegt von Oken. In: Journal für die Chemie, Physik und Mineralogie. Band 8, Berlin 1809, S. 269–276 (online).
- Ueber den Werth der Naturgeschichte, besonders für die Bildung der Deutschen. Friedrich Frommann, Jena 1809 (online).
- Lehrbuch der Naturphilosophie. Frommann, Jena 1809–1811.
- Erster Theil und zweiter Theil. 1809. [Teil 1: Mathesis. Vom Ganzen, Teil 2: Ontologie. Vom Einzelnen] (online).
- Dritter Theil. Erstes und zweites Stück. 1810 [Pneumatologie. Vom Ganzen im Einzelnen]. (online).
- Dritter Theil. Drittes, letztes Stück. 1811 [Pneumatologie. Vom Ganzen im Einzelnen]. (online).
- Preisschrift über die Entstehung und Heilung der Nabelbrüche. Philipp Krüll, Landshut 1810 (online).
- Über die Erkenntniß des Muschelthiers aus der Schale, und über die darauf gründbare natürliche Classification der Schalthiere. In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der wissenschaften. Der dritte Band auf das Jahr 1810. 169. Stück, 22. Oktober 1810, S. 1681–1688 (online).
- Lehrbuch der Naturgeschichte. 1813–1826.
- Erster Theil: Mineralogie. Carl Heinrich Reclam, Leipzig 1813 (online).
- Zweyter Theil: Botanik
- Dritter Theil: Zoologie
- Entwurf von Oken’s philosophischem Pflanzensystem. In: Neues botanisches Garten-Journal. Band 1, Heft 1, 1813, S. 3–110 (online).
- Bemerkungen zu Macartney’s Beobachtungen über leuchtende Thiere. In: Neues Journal für Chemie und Physik. Band 12, Heft 3, 1814, S. 342–346 (online).
- Neue Bewaffnung, neues Frankreich, neues Theutschland. Cröker, Jena 1814 (online).
- Okens Überlegungen zu einer neuen Kriegskunst. In: Neue Bewaffnung, neues Frankreich, neues Theutschland. Cröker, Jena 1814, S. 1–30 (online).
- Donna Pedegache, die Wunderseherin: Nebst dazu gehörigen Bemerkungen. In: Curiositäten der physikalisch-literarisch-artistisch-historischen Vor- und Mitwelt. Band 5, 1816, S. 352–359 (online).
- Entwurf von Oken’s philosophischem Pflanzensystem. Weimar 1817.
- Esquisse du système d'anatomie, de physiologie et d'histoire naturelle. Paris 1821.
- Naturgeschichte für Schulen. Brockhaus, Leipzig 1821 (online).
- Beschreibung und Zergliederung eines Foetus von Bradypus torquatus. In: Maximilian zu Wied: Beiträge zur Naturgeschichte von Brasilien. Band 2, Weimar 1826, S. 496–500 (online).
- Vergleichung der Schädel von Bradypus torquatus und Bradypus tridactylus. In: Maximilian zu Wied: Beiträge zur Naturgeschichte von Brasilien. Band 2, Weimar 1826, S. 500–511 (online).
- Rede über das Zahlengesetz in den Wirbeln des Menschen. Lindauer, München [1828] (online).
- Rede bei der Inauguration der Züricher Hochschule. In: Reden gehalten bei der Inauguration der Zürcherischen Hochschule am 29. April 1833. Zürich 1833 (online).
- Für die Aufnahme der Naturwissenschaften in den allgemeinen Unterricht. In: Das Ausland. Eine Tagblatt für Kunde des geistigen und sittlichen Lebens der Völker. Band 2, Nummer 333/334, Cotta, München 29./30. November 1829, S. 1329–1333 (online).
- Allgemeine Naturgeschichte für alle Stände. Carl Hoffmann, Stuttgart 1833–1841.
- Erster Band. Mineralogie und Geognosie. Bearbeitet von F. A. Walchner, 1839 (online).
- Zweyter Band oder Botanik erster Band. 1839 (online).
- Dritter Band erste Abtheilung oder Botanik, zweyter Band erste Abtheilung. Mark- und Schaftpflanzen. 1841 (online).
- Dritter Band dritte Abtheilung oder Botanik, zweyter Band dritte Abtheilung. Fruchtpflanzen. 1841 (online).
- Dritter Band zweyte Abtheilung oder Botanik, zweyter Band zweyte Abtheilung. Stamm- und Blüthenpflanzen. 1841 (online).
- Vierter Band, oder Thiereich, erster Band. 1833 (online).
- Fünfter Band erste Abtheilung oder Thierreich, zweiter Band erste Abtheilung. 1835 (online).
- Fünfter Band zweite Abtheilung oder Thierreich, zweiter Band zweite Abtheilung. 1835 (online).
- Fünfter Band dritte Abtheilung oder Thierreich, zweiter Band letzte Abtheilung. 1836 (online).
- Sechster Band, oder Thierreich dritter Band. 1836 (online).
- Siebenter Band erste Abtheilung, oder Thierreich vierter Band erste Abtheilung. Vögel. 1837 (online).
- Siebenter Band zweyte Abtheilung, oder Thierreich, vierter Band zweyte Abtheilung. Säugthiere 1. 1838 (online).
- Siebenter Band dritte Abtheilung, oder Thierreich, vierter Band dritte Abtheilung. Säugthiere 2. Schluß des Thierreichs. 1838 (online).
- Idées sur la classification des Animaux. In: Annales des sciences naturelles. 2. Folge, Band 14, Paris 1840, S. 247–268 (online).
- Oken’s anatomischer Atlas in Stahlstich. Aus dessen Abbildungen zu seiner allgemeinen Naturgeschichte besonders abgedruckt. Carl Hoffmann, Stuttgart 1840 (online).
- Universal-Register zu Oken’s allgemeiner Naturgeschichte. Carl Hoffmann, Stuttgart 1842 (online).
- Abbildungen zu Oken’s allgemeiner Naturgeschichte für alle Stände. Carl Hoffmann, Stuttgart 1843 (online).
- [Vorwort]. In: Das mikroskopische Institut von August Menzel und Comp. 1. Heft, Zürich 1851.
[Bearbeiten] Moderne Ausgaben
- Julius Schuster (Hrsg.): Lorenz Oken: Gesammelte Schriften. Die sieben Programme zur Naturphilosophie, Physik, Mineralogie, vergleichenden Anatomie und Physiologie. Keiper, Berlin 1939 (online).
- Thomas Bach, Olaf Breidbach, Dietrich von Engelhardt (Hrsg.): Lorenz Oken: Gesammelte Werke. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 2007–2012, ISBN 978-3-7400-1170-3.
- Band 1: Frühe Schriften zur Naturphilosophie. 2007, ISBN 978-3-7400-1171-0.
- Band 2: Lehrbuch der Naturphilosophie. 2007, ISBN 978-3-7400-1223-6.
- Band 3: Schriften zur Naturforschung und Politik. 2012, ISBN 978-3-7400-1224-3.
- Band 4: Naturgeschichte für Schulen. 2012, ISBN 978-3-7400-1225-0.
[Bearbeiten] Zeitgenössische Rezensionen (Auswahl)
- [Anonym]: Bamberg und Würzburg bey Joseph Anton Göbhardt: Die Zeugung, von Oken. 1805 216 Seit. in 8vo. In: Johann Jakob Hartenkeil (Hrsg.): Medicinisch-chirurgische Zeitung. Erster Band 1806. Nummer 5, Salzburg 16. Januar 1806, S. 81–96 (online).
- Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck: Bamberg u. Würzburg, b. Goebhardt: Die Zeugung, von Dr. Oken. 1805. 216 S. gr. 8. (1 Rthlr. 4 gr.). In: Jenaische Allgemeine Literatur-Zeitung. 3. Jahrgang, Band 2, Nummer 147, 23. Juni 1806, Sp. 561–565 (online).
- [Anonym]: Ueber die Bedeutung der Schädelknochen. Ein Programm beym Antritt der Professur an der GesammtUniversität zu Jena von Dr. Oken, corresp. Mitgl. der Soc. der Wissensch. zu Göttingen. Jena, bey Göbhardt in Bamberg. 1807. 4. 18 S. (4 gr.). In Neue Leipziger Literaturzeitung. 144. Stück, 16. November 1807, Sp. 2289–2294 (online).
- Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck: Göttingen, b. Vandenhoeck und Ruprecht: Abriss des Systems der Biologie, von Dr. Oken. Zum Behuf seiner Vorlesungen. 1805. 206 S. 8. (12 Gr.). In: Jenaische Allgemeine Literatur-Zeitung. 5. Jahrgang, Band 2, Nummer 89, 15. April 1808, Sp. 97–102 (online).
- [Anonym]: 1. Ueber Licht und Wärme von Oken, Doctor und Professor in Jena. 1808. (10 gr.); 2. Lehrbuch der Naturphilosophie, von Oken. Erster und zweyter Theil. Jena, bey Friedrich Frommann. 1809. (1 Rthlr.). In: Heidelbergische Jahrbücher der Literatur für Theologie, Philosophie und Pädagogik. Band 3, Heft 3, 1810, S. 97–126 (online)
[Bearbeiten] Literatur
- Biografische Abrisse
- Stefan Büttner: Oken (eigentlich Okenfuß), Lorenz. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 19, Duncker & Humblot, Berlin 1999, S. 498 f. (Onlinefassung).
- Heiderose Brandt Butscher: Oken (or Okenfuss), Lorenz. In: Complete Dictionary of Scientific Biography. Band 23, Charles Scribner’s Sons, Detroit 2008, S. 331–335 (online).
- Marc Klein: Oken (or Okenfuss), Lorenz. In: Complete Dictionary of Scientific Biography. Band 10, Charles Scribner’s Sons, Detroit 2008, S. 194–196 (online).
- Arnold Lang: Oken, Lorenz. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24, Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 216–226.
- Erwin Neuenschwander: Oken, Lorenz im Historischen Lexikon der Schweiz
- Zur Rezeption
- Olaf Breidbach, Hans-Joachim Fliedner, Klaus Ries (Hrsg.): Lorenz Oken (1779–1851). Ein politischer Naturphilosoph. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 2001, ISBN 3-7400-1165-3.
- Alexander Ecker: Lorenz Oken. Eine biographische Skizze. E. Schweizerbart, Stuttgart 1880.
- Dietrich von Engelhardt, Jürgen Nolte: Von Freiheit und Verantwortung in der Forschung: Symposium zum 150. Todestag von Lorenz Oken (1779–1851). Schriftenreihe zur Geschichte der Versammlungen deutscher Naturforscher und Ärzte, Band 9, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2002, ISBN 978-3-8047-1955-2.
- Arnold Lang: Laurentius Oken, der erste Rektor der Zürcher Hochschule. In: Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich Band 43, Zürich 1898, S. 109–124 (online).
- Pierce C. Mullen: The Romantic as Scientist: Lorenz Oken. In: Studies in Romanticism. Band 16, Nummer 3, 1977, S. 381–399 (JSTOR).
- Janina Wellmann: Pariser Wallfahrten: Deutsch-französischer Wissenschaftstransfer am Beispiel Lorenz Okens und Étienne Geoffroy Saint-Hilaire. In: Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte. Band 27, Nummer 3, Thorbecke, Stuttgart 2000, S. 25–48 (online).
- Rudolph Zaunick (Hrsg).: Lorenz Oken und die Universität Freiburg i. Br. Erster Abschnitt einer für die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte bearbeiteten Quellensammlung: Aus Leben und Werk von Lorenz Oken, dem Begründer der deutschen Naturforscherversammlungen. In: Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. Band 31, Heft 6, 1938, S. 365–403, 410 (JSTOR).
- Rudolph Zaunick, Max Pfannenstiel: Aus Leben und Werk von Lorenz Oken: dem Begründer der deutschen Naturforscherversammlungen: Eine Quellensammlung im Auftrage der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte. Zweiter Abschnitt: Lorenz Oken und J. W. von Goethe. In: Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. Band 33, Heft 3/4, 1941, S. 113–173 (JSTOR).
- Sonstige
- Catalog der Bibliothek von Laurentius Oken welche am 17. Mai 1853 in Zürch gegen baare Zahlung öffentlich versteigert werden soll. J. J. Ulrich, Zürch 1852 (online).
- Emil Huschke: L. Oken. Gedächtnissrede gehalten am 18. September bei der Versammlung der Naturforscher zu Gotha. In: Akademische Monatsschrift. Herrmann Bethmann, Leipzig 1851, S. 494–506 (online).
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Wolfgang M. Gall: „… mit Scharfblick und starkem Geist.„ Kindheit, Jugend in Bohlsbach – Studienzeit in Freiburg: Lorenz Okenfuß – Eine kritische Spurensuche (1779–1804). In: Olaf Breidbach, Hans-Joachim Fliedner, Klaus Ries (Hrsg.): Lorenz Oken (1779–1851). Ein politischer Naturphilosoph. 2001, S. 36–38.
- ↑ Julius Mayer: Lyzeumsdirektor Joseph Loreye in Rastatt und Alban Stolz. In: Freiburger Diözesan-Archiv. Neue Folge, Band 25, 1924. S. 130 (PDF).
- ↑ J. B. Trenkle: Geschichte der Pfarrei und des Kollegiatstifts zu Baden-Baden. In: Freiburger Diözesan-Archiv. Band 20, 1889. S. 77 (PDF).
- ↑ Wolfgang M. Gall: „… mit Scharfblick und starkem Geist.“ Kindheit, Jugend in Bohlsbach – Studienzeit in Freiburg: Lorenz Okenfuß – Eine kritische Spurensuche (1779–1804). In: Olaf Breidbach, Hans-Joachim Fliedner, Klaus Ries (Hrsg.): Lorenz Oken (1779–1851). Ein politischer Naturphilosoph. 2001, S. 41–43.
- ↑ Alexander Ecker: Lorenz Oken. Eine biographische Skizze. 1880, S. 48.
- ↑ Alexander Ecker: Lorenz Oken. Eine biographische Skizze. 1880, S. 49–50.
- ↑ Wolfgang M. Gall: „… mit Scharfblick und starkem Geist." Kindheit, Jugend in Bohlsbach – Studienzeit in Freiburg: Lorenz Okenfuß – Eine kritische Spurensuche (1779–1804). In: Olaf Breidbach, Hans-Joachim Fliedner, Klaus Ries (Hrsg.): Lorenz Oken (1779–1851). Ein politischer Naturphilosoph. 2001, S. 43–47.
- ↑ Werner E. Gerabek: Lorenz Oken und die Medizin der Romantik. Die Würzburger Zeit des Naturforschers (1804–1805). In: Olaf Breidbach, Hans-Joachim Fliedner, Klaus Ries (Hrsg.): Lorenz Oken (1779–1851). Ein politischer Naturphilosoph. 2001, S. 59–62.
- ↑ Lorenz Oken an Matthias Keller, Brief vom 28. November 1802. In: Olaf Breidbach, Hans-Joachim Fliedner, Klaus Ries (Hrsg.): Lorenz Oken (1779–1851). Ein politischer Naturphilosoph. 2001, S. 45
- ↑ Alexander Ecker: Lorenz Oken. Eine biographische Skizze. 1880, S. 9.
- ↑ Werner E. Gerabek: Lorenz Oken und die Medizin der Romantik. Die Würzburger Zeit des Naturforschers (1804–1805). In: Olaf Breidbach, Hans-Joachim Fliedner, Klaus Ries (Hrsg.): Lorenz Oken (1779–1851). Ein politischer Naturphilosoph. 2001, S. 56–58.
- ↑ Götz von Selle (Hrsg.): Die Matrikel der Georg-August-Universität zu Göttingen, 1734-1837. A. Lax, Hildesheim/Leipzig 1937, S. 455.
- ↑ Verzeichniß der Vorlesungen, die von den hiesigen öffentlichen und Privat-Lehrern auf das künftige halbe Jahr angekündigt sind, nebst vorausgeschickter Anzeige öffentlicher gelehrter Anstalten zu Göttingen. In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der dritte Band auf das Jahr 1805. 151. Stück, 21. September 1805, S. 1504 (online).
- ↑ In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der dritte Band auf das Jahr 1805. 179. Stück, 9. November 1805, S. 1781–1784 (online).
- ↑ In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der erste Band auf das Jahr 1806. 18. Stück, 1. Februar 1806, S. 169–172 (online).
- ↑ Verzeichniß der Vorlesungen, die von den hiesigen öffentlichen und Privat-Lehrern auf das künftige halbe Jahr angekündigt sind, nebst vorausgeschickter Anzeige öffentlicher gelehrter Anstalten zu Göttingen. In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der erste Band auf das Jahr 1806. 47. Stück, 22. März 1806, S. 463–464 (online).
- ↑ In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der erste Band auf das Jahr 1806. 62. Stück, 19. April 1806, S. 612–615 (online).
- ↑ In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der zweyte Band auf das Jahr 1806. 103. Stück, 28. Juni 1806, S. 1017–1032 (online).
- ↑ In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der zweyte Band auf das Jahr 1806. 124. Stück, 4. August 1806, S. 1233–1239 (online).
- ↑ In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der zweyte Band auf das Jahr 1806. 125. Stück, 11. August 1806, S. 1275–1280 (online).
- ↑ In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der zweyte Band auf das Jahr 1806. 126. Stück, 18. August 1806, S. 1321–1328 (online).
- ↑ In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der dritte Band auf das Jahr 1806. 141. Stück, 4. September 1806, S. 1401–1407 (online).
- ↑ In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der dritte Band auf das Jahr 1806. 148. Stück, 15. September 1806, S. 1473–1476 (online).
- ↑ In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der dritte Band auf das Jahr 1806. 125. Stück 194, 6. Dezember 1806, S. 1930 (online).
- ↑ In: Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. Der zweyte Band auf das Jahr 1807. 117. Stück, 23. Juli 1807, S. 1161–1168 (online).
- ↑ Thomas Bach: „Was ist das Thierreich anders als der anatomirte Mensch …?" Oken in Göttingen (1805-1807). In: Olaf Breidbach, Hans-Joachim Fliedner, Klaus Ries (Hrsg.): Lorenz Oken (1779–1851). Ein politischer Naturphilosoph. 2001, S. 73–84.
- ↑ E. W. Dahlgren (Hrsg): Kungl. Svenska Vetenskapsakademien. Personförteckningar, 1739-1915. Almqvist & Wiksells, Stockholm 1915, S. 136 (online).
- ↑ Comptes rendus hebdomadaires des séances de l'Académie des sciences. Band 8, Paris 1839, S. 165 (online).
- ↑ Comptes rendus hebdomadaires des séances de l'Académie des sciences. Band 10, Paris 1840, S. 751 (online).
- ↑ Janina Wellmann: Pariser Wallfahrten: Deutsch-französischer Wissenschaftstransfer am Beispiel Lorenz Okens und Étienne Geoffroy Saint-Hilaire. 2000, S. 40-41.
- ↑ Alexander Ecker: Lorenz Oken. Eine biographische Skizze. 1880, S. 18.
- ↑ Ausgewählte Ehrenmitglieder der NfG-1814 (abgerufen am 8. März 2012).
- ↑ Johannes Günther: Lebensskizzen der Professoren der Universität Jena seit 1558 bis 1858. Eine Festgabe zur dreihundertjährigen Säcularfeier der Universität am 15., 16. und 17. August 1858. F. Mauke, Jena 1858, S. 141 (online).
- ↑ Summarische Verzeichniß der Beiträge zum Okendenkmale. In: Didaskalia: Blätter für Geist, Gemüth und Publizität. Nummer 200, 28. August 1854 (online).
- ↑ Michael Maurer: Aufbau einer Denkmallandschaft. Die Jenaer »via triumphalis« am Fürstengraben. In: Jürgen John, Justus H. Ulbricht (Hrsg.): Jena: ein nationaler Erinnerungsort?. Böhlau Verlag GmbH & Cie, Köln/Weimar/Wien 2007, ISBN 978-3-412-04506-7, S. 248.
- ↑ Hans-Joachim Fliedner: „… Denkmäler sind Volksgeister.“ Oken und seine Darstellung im Denkmal. In: Olaf Breidbach, Hans-Joachim Fliedner, Klaus Ries (Hrsg.): Lorenz Oken (1779–1851). Ein politischer Naturphilosoph. 2001, S. 220–227.
- ↑ Ein Denkmal für Oken. In: Didaskalia: Blätter für Geist, Gemüth und Publizität. Nummer 168, 15. Juli 1854 (online).
- ↑ Franz von Kobell: Ueber den Ockenit, eine neue Mineralspecies: In: Archiv für die gesammte Naturlehre, 1828, Band 14, S. 333–337 (online).
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Lorenz Oken im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- 150 Jahre Lorenz Oken. - Internetseite des Offenburger Stadtteils Bohlsbach
- Nachlass bei der UB Uni Freiburg (Digitalisiert)
- Übersicht über Okens Vorlesungen an der Universität Zürich
- Lorenz Oken – Namensgeber unserer Schule – Internetseiten des Oken-Gymnasiums in Offenburg
- Lorenz Oken – Über Schädelknochen und andere Dinge – Zur Sonderausstellung im Jenenser Ernst-Haeckel-Haus vom 8. November 2007 bis 30. Juni 2008
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Oken, Lorenz |
| ALTERNATIVNAMEN | Okenfuß, Lorenz (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Naturphilosoph und vergleichender Anatom |
| GEBURTSDATUM | 1. August 1779 |
| GEBURTSORT | Bohlsbach bei Offenburg |
| STERBEDATUM | 11. August 1851 |
| STERBEORT | Zürich |
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- Naturphilosoph
- Hochschullehrer (Universität Göttingen)
- Hochschullehrer (Universität Jena)
- Hochschullehrer (LMU München)
- Hochschullehrer (Universität Zürich)
- Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der Leopoldina
- Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft zu Emden
- Deutscher
- Geboren 1779
- Gestorben 1851
- Mann