Okie

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Als Okies bezeichnete man eine Gruppe von Wirtschaftsflüchtlingen, die in den 1930er Jahren vor den wirtschaftlichen Folgen der Großen Depression, aber auch vor der ökologischen Katastrophe im sogenannten Dust Bowl aus Oklahoma nach Kalifornien geflohen waren und dort mit lateinamerikanischen und philippinischen Arbeitern um Tagelöhnerjobs in der Landwirtschaft und der weiterverarbeitenden Industrie konkurrierten.

Künstlerische Verarbeitung[Bearbeiten]

Das Schicksal der Okies in den 30er Jahren wurde unter anderem von dem Schriftsteller John Steinbeck in seinem Roman „Früchte des Zorns“ (Grapes of Wrath, 1939) und von dem Folksänger Woody Guthrie, der selber ein „Okie“ war, beschrieben.

Der Country-Sänger Merle Haggard landete 1969 mit dem Song Okie from Muskogee einen Nr.-1-Hit. Okie heißt auch ein Album von J. J. Cale.

Okie-Paradoxon[Bearbeiten]

Der Humorist und Philosoph Will Rogers schuf das bekannteste Beispiel für das „Stage migration“-Paradoxon, als er meinte: “When the Okies left Oklahoma and moved to California, they raised the average intelligence level in both states.” (deutsch: „Als die Einwohner von Oklahoma nach Kalifornien umzogen, hoben sie den Intelligenzdurchschnitt in beiden Staaten an.“)