Okrug Severna Bačka

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Severno-Bački okrug
Северно-Бачки округ
Okrug Severna Bačka
Észak-bácskai körzet
Sjevernobački okrug
Severobáčsky okres
Districtul Bačka de Nord
Okrug Zapadna Bačka Okrug Severna Bačka Okrug Severni Banat Okrug Srednji Banat Okrug Južni Banat Okrug Južna Bačka Okrug Srem Okrug Pčinja Okrug Jablanica Okrug Pirot Okrug Toplica Okrug Zaječar Nišavski okrug Okrug Rasina Okrug Raška Okrug Zlatibor Okrug Moravica Okrug Šumadija Okrug Podunavlje Okrug Kolubara Belgrad Okrug Mačva Okrug Bor Okrug Braničevo Okrug Pomoravlje Okrug Peć Okrug Kosovo Okrug Kosovo-Pomoravlje Okrug Prizren Okrug Kosovska Mitrovica Okrug Kosovo-Pomoravlje
Lage in Serbien
Staat: Serbien
Landsteil: Vojvodina
Hauptstadt: Subotica
Gemeinden: 3
Ortschaften: 45
Fläche: 1.784 km²
Einwohner: 200.140 (2002)
Dichte: 112,2/km²
NorthBackaDistrict.PNG
Okrug
Severna Bačka
North backa ethnic2002.png

Der Okrug Severna Bačka (serbisch Северно-Бачки округ oder Severno-Bački okrug, ungarisch Észak-bácskai körzet, kroatisch Sjevernobački okrug, slowakisch Severobáčsky okres, rumänisch Districtul Bačka de Nord) oder Kreis Nördliche Batschka ist ein serbischer Kreis im nördlichen Teil der Vojvodina. Die Verwaltungssitz befindet sich in Subotica.

Gemeinden[Bearbeiten]

Der Kreis besteht aus drei Gemeinden (serbisch: Opština).

Gemeinde Kyrillische Bezeichnung Verwaltungssitz
Subotica Општина Суботица Subotica
Bačka Topola Општина Бачка Топола Bačka Topola
Mali Iđoš Општина Мали Иђош Mali Iđoš

Einwohner[Bearbeiten]

Bei der Volkszählung 2002 (Eigennennung) wurden in diesem Bezirk 200.140 Einwohner gezählt.

Die ethnische Verteilung im Bezirk ist sehr gemischt: Magyaren (87.181 oder 43,5 %), Serben (49.637 oder 24,8 %), Bunjewatzen, Kroaten, Jugoslawen und andere.

Die am häufigsten verwendeten Sprachen sind serbisch mit 48 % und ungarisch mit 44 %.

Zwei der Stadtverwaltungen haben eine magyarische Mehrheit: Bačka Topola (59 %) und Mali Iđoš (56 %), wobei Subotica ziemlich ausgeglichen ist: Magyaren (38,5 %), Serben (24,1 %), Bunjewatzen (11 %), Kroaten (11 %), Jugoslawen (6 %), Roma (2 %), Montenegriner (1 %) und andere.

Von den restlichen Ortschaften haben 20 eine magyarische, 15 eine serbische, sieben eine der Bunjewatzen, eine montenegrinische und zwei eine ethnisch gemischte Mehrheit.

Religionen und Kirchen[Bearbeiten]

Subotica ist auch ein multiethnisches und multireligiöses Zentrum, die Mehrheit ist serbisch-orthodox oder römisch-katholisch, aber es gibt auch andere Religionsgemeinden in der Stadt.

Unter den Kirchen sind die Kathedrale der Heiligen Theresa (1797), das Franziskanerkloster (1723), die orthodoxe Kirche aus dem 18. Jahrhundert, die Synagoge und die orthodoxe Kirche in Aleksandrovo, beide aus dem 17. Jahrhundert, erwähnenswert.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In der Region ist die Nahrungsmittelindustrie stark vertreten, zum Beispiel in den Bereichen Fleisch (29 Novembar), Süßwaren (Pionir) und Brot und Mehl (Fidelinka). Subotica zählt zu den Städten in Serbien mit dem höchsten Mais-, Weizen- und Sonnenblumenabsatz.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]