Okulowka

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Stadt
Okulowka
Окуловка
Wappen
Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Nowgorod
Rajon Okulowka
Bürgermeister Fjodor Achmatow
Erste Erwähnung 1495
Stadt seit 1965
Fläche 29 km²
Bevölkerung 12.464 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 430 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 170 m
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7)81657
Postleitzahl 174350–174353
Kfz-Kennzeichen 53
OKATO 49 228 501
Website http://www.okuladm.ru/
Geographische Lage
Koordinaten 58° 24′ N, 33° 18′ O58.433.3170Koordinaten: 58° 24′ 0″ N, 33° 18′ 0″ O
Okulowka (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Okulowka (Oblast Nowgorod)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Nowgorod
Liste der Städte in Russland

Okulowka (russisch Окуловка) ist eine Stadt in der Oblast Nowgorod (Russland) mit 12.464 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt in den Waldaihöhen etwa 140 Kilometer östlich der Oblasthauptstadt Weliki Nowgorod an der Peretna, einem linken Nebenfluss der in den Wolchow mündenden Msta.

Okulowka ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Die Stadt liegt an der 1851 eröffneten Bahnstrecke Sankt Petersburg–Moskau, der ehemaligen Nikolaibahn (Streckenkilometer 249), von der hier eine Nebenstrecke nach Neboltschi abzweigt.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf Okulowka wurde erstmals 1495 in einer Nowgoroder Chronik erwähnt.

Um 1850 entstand eine gleichnamige Stationssiedlung im Zusammenhang mit dem Bau der Nikolaibahn.

Die Siedlung wurde 1927 zum Verwaltungszentrum eines Rajons und erhielt am 25. Juni 1928 den Status einer Siedlung städtischen Typs, wie auch der Nachbarort Parachino-Poddubje. Am 12. Januar 1965 wurden beide Siedlungen unter dem Namen Okulowka vereinigt und erhielten das Stadtrecht.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1897 1.716
1959 7.682
1970 19.194
1979 19.291
1989 17.197
2002 14.470
2010 12.464

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Okulowka sind verschiedene Gebäude aus dem 19. Jahrhundert erhalten, so das Depot von 1850 sowie die Wohnhäuser der Familien Soin und Subow vom Ende des Jahrhunderts.

25 Kilometer südöstlich von Okulowka steht die Georgskirche (Георгиевская церковь/Georgijewskaja zerkow) von 1801. In ihrer Nähe liegt der ehemalige Landsitz, auf dem der Anthropologe und Forschungsreisende Nikolai Miklucho-Maklai geboren wurde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die größten Betriebe der Stadt sind eine 1896 gegründete Papierfabrik und ein Elektrokabelwerk. Außerdem wird in zwei Werken am Ort gefördertes Mineralwasser abgefüllt (Rodnik Waldaja für Wimm-Bill-Dann Foods und Sem rutschjew).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Okulowka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien