Olbernhau
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Landkreis: | Erzgebirgskreis | |
| Höhe: | 450 m ü. NN | |
| Fläche: | 70,42 km² | |
| Einwohner: |
9439 (31. Dez. 2012)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 134 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 09526 | |
| Vorwahl: | 037360 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ERZ, ANA, ASZ, AU, MAB, MEK, STL, SZB, ZP | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 21 460 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Grünthaler Str. 28 09526 Olbernhau |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Steffen Laub (CDU) | |
| Lage der Stadt Olbernhau im Erzgebirgskreis | ||
Olbernhau ist eine Stadt im Erzgebirgskreis in Sachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Geographische Lage[Bearbeiten]
Die Stadt Olbernhau liegt im Mittleren Erzgebirge an der Grenze zur Tschechischen Republik. Sie wird auch „Stadt der sieben Täler“ genannt, weil sie im Tal der Flöha und ihrer Nebentäler liegt, deren Bäche in die Flöha münden. Die sieben Täler sind Flöhatal, Schweinitztal, Natzschungtal, Bielatal, Rungstocktal, Bärenbachtal und Dörfelbachtal. Olbernhau ist von Bergen zwischen 700 m bis 921 m (Lesenská pláň auf tschechischer Seite – Luftlinie weniger als 5 km) Höhe umgeben, die sich bis zu beinahe 500 m über die Talsohle erheben. Der höchste Berg auf Olbernhauer Grund ist der Steinhübel mit 816 m über NN.
Stadtgliederung[Bearbeiten]
- Gemeindeteile:
- Leibnitzdörfel (Dörfel)
- Rungstock
- Bauerndorf
- Ortsteile:
- Grünthal (1937 eingemeindet)
- Oberneuschönberg mit dem Ortsteil Hirschberg (1950 eingemeindet)
- Niederneuschönberg (1950 eingemeindet)
- Kleinneuschönberg mit dem Ortsteil Reukersdorf (1950 eingemeindet)
- Blumenau (1994 eingemeindet)
- Rothenthal (1994 eingemeindet)
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ortsname stammt vermutlich vom Eigennamen Albert (Albernhaw, Alberthau, Albernhau, Albretshain) ab. Die Anfänge des Ortes Olbernhau liegen in der Zeit des 12. und 13. Jahrhunderts. Der böhmische Adlige Slavko von Hrabischitz stifte 1196 das Zisterzienser-Kloster Ossegg, auch um Erze im oberen Flöhatal zu suchen. Die älteste nachweisliche urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1434 („Albernaw“). Aus diesem Vertrag geht hervor, dass Olbernhau an den Patrizier Caspar von Berbisdorf verkauft wurde.
Der älteste Nachweis bergbaulicher Tätigkeiten stammt von 1511. Mit der Reformation 1539 wurde Olbernhau selbstständige Parochie. 1556 wurde erstmals eine Schule erwähnt. Die steinerne Kirche wurde am 2. November 1590 eingeweiht. Um 1684 begann man in Olbernhau Büchsen herzustellen. 1690 wurde im Rungstocktal die erste Olbernhauer Rohrschmiede errichtet. 1708 lieferte die Gewehrmanufaktur 12.000 Gewehre an die sächsische Armee. Eine neue Schule wurde 1748 errichtet. Der erste praktizierende Arzt ist 1777 nachweisbar. 1815 wurde eine Pulvermühle errichtet; in den Jahren 1835, 1850 und 1865 kam es zu Explosionen in der Fabrik. 1854 wurde die letzte Waffe in Olbernhau gefertigt. 1868 wurde ein neues Schulgebäude eingeweiht und 1869 die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Mit der Eröffnung der Flöhatalbahn am 24. Mai 1875 erhielt Olbernhau Anschluss ans Eisenbahnnetz. 1878 wurde ein Kindergarten eingerichtet. Bei einem heftigen Gewitter kam es am 30. Mai 1882 zu starken Überschwemmungen. Am 1. Januar 1885 wurde das Krankenhaus eröffnet, 1886 eine Gasanstalt erbaut und die Gasbeleuchtung eingeführt. 1890 wurde von Braumeister Clemens Ferdinand Köhler am Markt 1 die Brauerei "Brauerei C. F. Köhler & Sohn" eröffnet. Am 5. Juli 1892 wurde das erste Elektrizitätswerk Sachsens eröffnet, 1895 die Eisenbahnstrecke nach Neuhausen sowie eine Hochdruckwasserleitung in Betrieb genommen. Am 1. Januar 1902 erhielt Olbernhau das Stadtrecht. Am 25. Dezember 1906 wurde das im Jugendstil erbaute Konzert- und Ballhaus „Tivoli“ eröffnet. Die Marktbrücke wurde 1928 verbreitert, das Schwimmbad 1930 eröffnet. Im Januar 1932 richtete ein Hochwasser beträchtlichen Schaden an. Das heutige Gymnasium wurde 1940 als Oberschule eingeweiht. Am Schäfereiberg wurde 1944 eine Molkerei mit einer Tagesproduktionskapazität von 15.000 l fertiggestellt.
Vom 12. zum 13. August 2002 verwüstete das schlimmste Flöha-Hochwasser der Geschichte die Innenstadt und alle Häuser zu beiden Seiten des Flusses. Durch Spenden aus ganz Deutschland konnten die Schäden, die sich auf mehrere Millionen Euro beliefen, innerhalb eines Jahres größtenteils beseitigt werden.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Folgende Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres mit Gebietsstand Januar 2007[2]:
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1982 bis 1988
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1989 bis 1995
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1996 bis 2002
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2003 bis 2009
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2010 bis 2012
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Politik[Bearbeiten]
Stadtrat und Bürgermeister[Bearbeiten]
Der Stadtrat Olbernhau setzt sich derzeit aus 22 Ratsfrauen und Ratsherren sowie dem Bürgermeister zusammen. Seit der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 setzt sich der Rat wie folgt zusammen:[3]
| Partei: | CDU | SPD | FDP | Linke | NPD | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sitze: | 12 | 4 | 3 | 2 | 1 | 22 Sitze |
Weiteres Mitglied des Gemeinderats ist der Bürgermeister. Dies ist Steffen Laub (CDU).
Wappen[Bearbeiten]
Zum Stadtwappen wird ausgeführt, dass der 1902 zur Stadt mit revidierter Städteordnung erhobene Ort in seinem Wappen nicht mehr den Frosch trage, „sondern über blauweißen Wasserwogen strecken drei Fichten ihre Kronen in die Luft, ein Sinnbild dafür, wie im Wasser und Holz die starken Wurzeln seiner Kraft und Blüte ruhen“.
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Seit 1989 besteht eine Partnerschaft mit Stadtbergen im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben nahe Augsburg und seit 1992 mit Litvínov in Tschechien und Brie-Comte-Robert in Frankreich.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Die Stadt entwickelt den Tourismus, durch sie führt die Silberstraße. Olbernhau ist reich an Naturschönheiten, als Ausgangspunkt für Wanderungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad, für Fahrten in die Umgebung mit ihren landschaftlichen und kulturhistorischen Besonderheiten hat die Stadt eine verkehrsgünstige Lage.
Museen[Bearbeiten]
- Saigerhütte Olbernhau-Grünthal
Die Saigerhütte Grünthal ist ein weitgehend erhaltenes Hüttenwerk, etwa 2,5 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums. Aufgrund seines geschlossenen Bestandes an Einzeldenkmalen gilt es als weltweit einmaliges Denkmal der Verhüttung im Saigerverfahren. Es umfasst unter anderem die nur noch in Resten vorhandene Schmelzhütte, das Herrenhaus, die „Hüttenschänke“, den noch funktionsfähigen „Althammer“ mit seinen wasserradgetriebenen Schwanzhämmern und Wohnhäuser der Arbeiter.
Der Denkmalkomplex umfasst neben dem technischen Museum vielfältige Freizeitmöglichkeiten: kleine Geschäfte, das Hotel Saigerhütte mit dem Restaurant Hüttenschänke (in den historischen Gebäuden „Hüttenschänke“ und „Haus des Anrichters“), eine Bowlingbahn und die Spiel- und Erlebniswelt „Stockhausen“.
- Museum Olbernhau
Das am Markt in einem Gebäude des ehemaligen Rittergutes befindliche Museum zeigt Dauerausstellungen, die sich auf die Darstellung der Stadt- und Wirtschaftsgeschichte sowie der Volkskunst konzentrieren. Die gezeigten Exponate umfassen unter anderem eine Bauernstube aus der Zeit um 1800 sowie eine über drei Meter hohe Weihnachtspyramide.
Gedenkstätten[Bearbeiten]
- Denkmal im Volkspark für die Opfer des Faschismus, das auf der Rückseite an den Kommunisten Hugo Franz erinnert, der im KZ Neuengamme ermordet wurde
- Gedenkstein an der Zöblitzer Straße, ebenfalls zur Erinnerung an Hugo Franz
- Grabstätte und Gedenkstein auf dem Ortsfriedhof für einen unbekannten KZ-Häftling
Europäische Schmiedestadt[Bearbeiten]
Olbernhau ist Mitglied im Ring der Europäischen Schmiedestädte, der sich zum Ziel gesetzt hat, die regionale Vielfalt des Schmiedehandwerks und der Metallgestaltung in der globalen Einheit Europas auf allen Ebenen zu fördern.
Theater[Bearbeiten]
- Theater im Museum: Das Areal der Saigerhütte Grünthal dient als Aufführungsort von Einpersonenstücken, die unter anderem das Leben von Barbara Uthmann zeigen.
- Im ehemaligen Rittergutshof befindet sich das „Theater Variabel“.
Sport[Bearbeiten]
Olbernhau verfügt über folgende Sportanlagen
- Freibad mit Beachvolleyballplatz, Tischtennisplatten, Freiluftkegelbahn, Freiluftschach
- Lehrschwimmhalle mit Sauna
- Bowling- und Kegelbahnen
- Minigolfanlage
- Skilift Frankwarte
- Tennisplatz
- Mehrzweckhalle Grünthal
- Sportkomplex, bestehend aus moderner Sporthalle und mit einer Flutlichtanlage ausgestattetem Sportplatz
- Sport- und Fußballplätze
- Stadion an der Blumenauer Straße (Kapazität: etwa 4.000 Plätze)
In Olbernhau beheimatete Sportvereine
- SV Olbernhau (Fußball), früher Stahl Olbernhau: Der traditionsreiche Fußballverein spielt derzeit in der Kreisliga-Ost, erfreut sich jedoch eines in dieser Liga ungewöhnlich hohen Zuschauerzuspruchs. Bis zu 1.000 Zuschauer sehen die Heimspiele im Stadion an der Blumenauer Straße.
- TSV Olbernhau
- ST Erzgebirge
Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]
- Alljährlich im August findet die Olbernhauer Radtour mit zur Wahl stehenden Strecken bis zu 140 km und über 2.000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland statt.
- Im Dezember findet das vom MDR unterstützte Weihnachtsliedersingen im Rittergutshof statt.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Vorrangig durch die Saigerhütte begründet und fortgeführt durch die Sächsischen Kupfer- und Messingwerke F. A. Lange bzw. den VEB Blechwalzwerk Olbernhau, hat sich Olbernhau im Laufe der Jahrhunderte zum wirtschaftlichen Zentrum des ehemaligen Kreisgebiets (Landkreis Marienberg) entwickelt.
Medizinische Versorgung[Bearbeiten]
Das Klinikum Mittleres Erzgebirge als Krankenhaus der Regelversorgung hat neben dem Hauptstandort in Zschopau einen weiteren in Olbernhau. Das Haus in Olbernhau hat 100 Betten.
Bildung[Bearbeiten]
- Bergbaulehrpfad: Der Markt von Olbernhau ist Ausgangspunkt eines deutsch-tschechischen Bergbaulehrpfades, welcher über 14 Stationen nach Deutschkatharinenberg führt.
- Stadtbibliothek: Die im ehemaligen Rittergut befindliche Stadtbibliothek verfügt über einen Bestand von etwa 13.000 Medien.
- Volkshochschule: 1919 gegründet – heute im Ortsteil Grünthal befindlich, die größte VHS im Erzgebirgskreis.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Johann Samuel Endler (1694–1762), Komponist, Hofkapellmeister in Darmstadt
- Karl Wilhelm Gebert (1811–1875), Jurist und Politiker, MdR, MdL (Königreich Sachsen)
- Ewald von Kleist (1825–1877), Politiker, Landrat, Reichstags- und Landtagsabgeordneter
- Hermann Kretzschmar (1848–1924), Musikwissenschaftler und -schriftsteller
- Kurt Schatter (1881–1962), Volksschullehrer, sozialdemokratischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Schulreferent, Abgeordneter des Deutschen Volksrates und der Volkskammer der DDR und VVN-Aktivist
- Friedrich Franz (1889–1969), Ingenieur
- Karl Horn (1898–1977), aus Rothenthal, Reichstagsabgeordneter (NSDAP)
- Heinz Wagner (1912–1994), evangelischer Theologe, 1945–1983 Rundfunkprediger zunächst im „Sender Leipzig“ und später in „Radio DDR“, 1961–1978 Professor für Praktische Theologie an der Universität Leipzig
- Werner Kaden (* 1928), Musikwissenschaftler
- Hans-Jürgen Zobel (1928–2000), evangelischer Theologe, Landtagsabgeordneter, Rektor der Universität Greifswald
- Werner Spickenreuther (* 1930), Lehrer und Heimatforscher
- Siegfried Bräuer (* 1930), aus Oberneuschönberg, evangelischer Theologe und Historiker
- Horst-Joachim Rahn (* 1944), Betriebswirt, Pädagoge und Fachbuchautor
- Helga Seidler (* 1949), aus Oberneuschönberg, Leichtathletin
- Joachim Käschel (* 1951), Wirtschaftswissenschaftler
- Heinz-Peter Haustein (* 1954), Unternehmer, Politiker (FDP) und MdB
- Lutz Martin (* 1954), vorderasiatischer Archäologe
- Andreas Martin (* 1956), Kettensägenschnitzer und Revierförster
- Hans Richter (* 1959), Fußballspieler
- Tino Günther (* 1962), Politiker (FDP)
Personen mit Bezug zum Ort[Bearbeiten]
- Adolph Lange (1815–1898), Unternehmer und Politiker, Besitzer des Kupferhammers Grünthal
- Oskar Schanz (1868–1920), Jurist und konservativer Politiker, erster Bürgermeister von Olbernhau, MdL (Königreich Sachsen)
- Engelbert Zaschka (1895–1955), Oberingenieur, Erfinder und Hubschrauberpionier; lebte zu Beginn der 1920er Jahre in Olbernhau
- Willy Flößner (1898–1979), Florist, starb in Olbernhau
- Erwin Günther (1909–1974), erzgebirgischer Mundartsprecher, lebte ab 1956 in Olbernhau
- Hermann Flade (1932–1980), Politikwissenschaftler und DDR-Oppositioneller
Literatur[Bearbeiten]
- Olbernhau. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 11. Band, Zwickau 1824, S. 792–806.
- Die Parochie Olbernhau. In: Neue Sächsische Kirchengalerie, Ephorie Marienberg. Strauch Verlag, Leipzig, Sp. 539–624 (Digitalisat)
- Landratsamt Mittlerer Erzgebirgskreis (Hrsg.): Zur Geschichte der Städte und Gemeinden im Mittleren Erzgebirgskreis. Eine Zeittafel (Teile 1-3).
- Rolf Morgenstern: Chronik von Olbernhau zur 750-Jahrfeier. Olbernhau, 2010. (PDF – 8 MB)
- Richard Steche: Olbernhau. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 5. Heft: Amtshauptmannschaft Marienberg. C. C. Meinhold, Dresden 1885, S. 24.
- Olbernhau. In: Max Grohmann: Das Obererzgebirge und seine Städte, S.1-40 des 11. Kap., Graser Annaberg 1903
Weblinks[Bearbeiten]
- Touristische Website von Olbernhau
- Bilder und Geschichte von Olbernhau
- Website über den Bergbau bei Olbernhau
- Olbernhau im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2012 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
- ↑ Website Olbernhau
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