Olbersleben

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Olbersleben
Markierung
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Olbersleben hervorgehoben
51.147777777811.3383333333157Koordinaten: 51° 9′ N, 11° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Sömmerda
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Buttstädt
Höhe: 157 m ü. NN
Fläche: 13,2 km²
Einwohner: 804 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99628
Vorwahl: 036372
Kfz-Kennzeichen: SÖM
Gemeindeschlüssel: 16 0 68 038
Adresse der Verbandsverwaltung: Großemsener Weg 5
99628 Buttstädt
Webpräsenz:
Bürgermeister: Rudolf Nagel (FWG)
Lage der Gemeinde Olbersleben im Landkreis Sömmerda
Karte

Olbersleben ist eine Gemeinde im Landkreis Sömmerda in Thüringen. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Buttstädt.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Um 1264 wurde der Ort erstmals als Albrechsleybyn und Albrechtisleiben urkundlich erwähnt. Die Kirche St. Wigbert entstand um 1500.

Während des Zweiten Weltkrieges mussten etwa 300 Kriegsgefangene, Militärinternierte sowie Frauen und Männer aus Frankreich, Italien, Polen, der Sowjetunion und Jugoslawien Zwangsarbeit verrichten, u.a. auf dem Rittergut. Ein Russe wurde Opfer der Zwangsarbeit.[2]

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1994 - 795
  • 1995 - 816
  • 1996 - 823
  • 1997 - 819
  • 1998 - 821
  • 1999 - 813
  • 2000 - 793
  • 2001 - 784
  • 2002 - 795
  • 2003 - 790
  • 2004 - 790
  • 2005 - 794
  • 2006 - 803

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Rat setzt sich aus acht Mitgliedern einer Freien Wählergruppe zusammen (Stand: Kommunalwahl 2004).

[Bearbeiten] Wappen

Olbersleben führt drei Motive im Wappen. Im oberen Teil des Wappen befindet sich auf goldenem Feld mit roten Herzen bestreut ein wachsender Löwe.

Diese Figur verweist auf die Grafen von Orlamünde, die zur Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung im 13. Jahrhundert bereits Besitzungen in der Gemeinde hatten. Der Orlamünder Löwe wird in der Literatur blau tingiert beschrieben.

Da es sich hierbei um eine historisch ältere Version als die bekannte schwarze Tingierung in den Stadtwappen von Weimar und Orlamünde handelt, findet diese im Wappen Anwendung.

Der Hahnenkopf links unten im Gemeindewappen greift das alte Siegelmotiv der Gemeinde auf, das einen schreitenden Hahn zeigt. Die goldene Weintraube im linkenunteren Teil des Wappens ist ein Attribut des Heiligen Wigbert. Ihm ist eine der beiden Kirchen der Gemeinde, die im 15. Jahrhundert gebaut wurde, gewidmet.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Sport

In Olbersleben gibt es den Verein "Olberslebener Sportvereinigung 1914 e.V.".

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Quellen

  1. Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden
  2. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 272, ISBN 3-88864-343-0

[Bearbeiten] Weblinks


Persönliche Werkzeuge