Oldenburgische G 1

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Oldenburgische G 1
Lokomotive „Landwührden“ der Baureihe G 1
Lokomotive „Landwührden“ der Baureihe G 1
Nummerierung: 46
Hersteller: Krauss u.a.
Baujahr(e): 1867–1877
Ausmusterung: 1925
Bauart: B n2 oder B n2t
Gattung: Güterzuglokomotive
Dienstmasse: 21,3 t
Reibungsmasse: 21,3 t
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Treibraddurchmesser: 1.500 mm
Zylinderdurchmesser: 355 mm
Kolbenhub: 560 mm
Kesselüberdruck: 10 bar
Rostfläche: 0,95 m²
Verdampfungsheizfläche: 75,0 m²

Die Dampflokomotiven der Gattung G1 der Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahnen waren sowohl für den Betrieb mit Schlepptender als auch als Tenderlok vorgesehen. Der Rahmen der Lokomotiven war als Wassertank ausgelegt, was als „System Krauss“ bekannt wurde.

Auf der Weltausstellung 1867 in Paris erhielt die erste der Lokomotiven, sie trug den Namen „Landwührden“ (Bild in der Infobox), eine goldene Medaille. Diese Maschine – es ist die erste von Georg Krauss gebaute Lokomotive überhaupt – befindet sich heute im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München, nachdem sie 1900 nach einer Laufleistung von 860.000 Kilometern von Krauss zurückgekauft und nach einer Restaurierung dem Museum gestiftet wurde.

Von der Reichsbahn sollten noch 19 Maschinen als Baureihe 51.70 übernommen werden, dazu ist es jedoch nicht mehr gekommen, weil bis zur Erstellung des endgültigen Umzeichnungsplans im Jahr 1925 bereits alle Lokomotiven ausgemustert waren.

Die Lokomotive „Münsterland“ mit Torf-Tender


Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]