Ole Edvard Antonsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ole Edvard Antonsen (* 25. April 1962 in Vang) ist ein norwegischer Trompeter.

Ole Edvard Antonsen, 2008

Antonsen begann dreijährig Klavier zu spielen, entdeckte aber bald die Trompete für sich, auf der er so schnelle Fortschritte machte, dass er im Alter von sieben Jahren schon als Solist mit der Tanzband seines Vaters Odd Antonsen auftrat, der ihn auch unterrichtete. Zehnjährig begann er eine Ausbildung an der Musikhochschule von Oslo bei Harry Kvebaek. 1975 trat er mit dem Odense Symphony Orchestra auf. Nach dem Abschluss seines Studiums 1982 wurde er Mitglied des Oslo Philharmonic Orchestra.

Nachdem er 1987 den Concours International d'Exécution Musicale (CIEM) in Genf und 1989 einen Musikwettbewerb der UNESCO in Bratislava gewonnen hatte, begann er eine internationale Karriere als Solotrompeter. Im Bereich der klassischen Musik arbeitete er u. a. mit dem Australian Chamber Orchestra, dem Atlanta Symphony Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, der Tschechischen Philharmonie, der Dresdner Philharmonie, dem English Chamber Orchestra, dem Israel Chamber Orchestra, der Kioi Sinfonietta Tokyo, dem Stockholm Radio Orchestra und dem Württembergischen Kammerorchester und unter Dirigenten wie Jiří Bělohlávek, Mariss Jansons, Kent Nagano, Joel Levi und Jeffrey Tate.

Er trat u. a. mit Wayne Marshall, Håvard Gimse und Kåre Nordstoga auf. Sein besonderes Interesse gilt den Kompositionen zeitgenössischer Musiker. Als Rock- und Jazztrompeter arbeitete er u.a. mit John Miles, der Gruppe Level 42, Mark King, Lisa Stansfield, Adam Taubitz und dem Willem Breuker Kollektif auf. Als Solist und Gastsolist wirkte er an mehr als sechzig Alben mit. Für das Crossover-Album Tour de Force erhielt er 1992 den Spellemannprisen.

Diskographie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]