Olevano sul Tusciano

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Olevano sul Tusciano
Wappen
Olevano sul Tusciano (Italien)
Olevano sul Tusciano
Staat: Italien
Region: Kampanien
Provinz: Salerno (SA)
Koordinaten: 40° 39′ N, 15° 1′ O40.6515.016666666667220Koordinaten: 40° 39′ 0″ N, 15° 1′ 0″ O
Höhe: 220 m s.l.m.
Fläche: 26,5 km²
Einwohner: 6.908 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 261 Einw./km²
Postleitzahl: 84062
Vorwahl: 0828
ISTAT-Nummer: 065082
Volksbezeichnung: Olevanesi
Schutzpatron: San Michele Arcangelo
Website: Portale Olevano
Fresko mit der Taufe Christi, 9. Jahrhundert
Ortsteil Ariano

Olevano sul Tusciano ist eine Gemeinde mit 6908 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Salerno in der Region Kampanien. Die Etymologie des Ortsnamens ist ungeklärt: vorgeschlagen werden Ableitungen von olibanus (reich an Ölbäumen) oder von dem Personennamen Olivius.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt nördlich von Battipaglia im engen Flusstal des Tusciano an den südlichen Ausläufern der Monti Picentini. Der Sitz der Gemeindeverwaltung ist Ariano, weitere Ortsteile sind Monticelli und Salitto. Die Gemeinde ist Mitglied folgender Verbände und Organisationen: Comunità Montana Monti Picentini; Regione Agraria n. 7 - Medio Sele, Parco dei Monti Picentini, Associazione delle Città della Mela Annurca[2], Associazione Nazionale Città dell'Olio[3], Associazione Nazionale delle Città della Nocciola[4]

Die Nachbargemeinden sind Acerno, Battipaglia, Campagna, Eboli, Montecorvino Rovella.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In der Landwirtschaft werden Wein, Oliven und Nüsse produziert, daneben spielt Geflügelzucht eine Rolle. Arbeitsplätze bietet das Wasserkraftwerk des italienischen Energiekonzerns ENEL, an dem die Atel Holding einen Anteil von 20 % hält. Auspendler arbeiten im Industriegebiet von Battipaglia.

Geschichte[Bearbeiten]

In römischer Zeit führten die Via Appia und die Via Popilia über Olevano. Das Kastell von Olevano gehörte seit der normannischen Zeit zum Kirchengut des Erzbistums Salerno.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Grotta di S. Michele: Tropfsteinhöhle mit einer einschiffigen Kapelle mit drei Apsiden, in der Wandmalereien im byzantinisch beeinflussten Stil erhalten sind. Die Fresken gehören in das 10. und 11. Jahrhundert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Guida d'Italia del Touring Club Italiano. Campania (non compresa Napoli). Mailand 1963, S. 365-366
  • Agostino Catalano, Il complesso monastico di Olevano sul Tusciano : architettura e tecnica del complesso monastico altomedievale della grotta di San Michele e della cella di San Vincenzo ad Olevano sul Tusciano . Malte, intonaci e diagnostica con metodi di prospezione geofisica, Napoli: Luciano editore, 2007
  • Heide Klinkhammer, Im Berg der Heiligtümer. Die Grotta di San Michele in Olevano sul Tusciano, in: werk, bauen + wohnen, 2004

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Alle drei Mitgliedsgemeinden dieses Verbandes zur Promotion dieser speziellen kampanischen Apfelsorte (Melannurca Campana I.G.P) liegen in der Provinz Salerno: Verbandsseite.
  3. 27 von den 250 Mitgliedsgemeinden des 1994 gegründeten Verbandes liegen in Kampanien; von den Nachbargemeinden Olevanos ist keine Mitglied:Seite der Associazione
  4. Der Verband wurde 2004 gegründet und hat 68 Mitglieder: Verbandsseite

Weblinks[Bearbeiten]