Olha Saladucha

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Olha Saladucha 2011

Olha Saladucha (ukrainisch Ольга Саладуха, engl. Transkription Olha Saladukha; * 4. Juni 1983 in Donezk, damals Ukrainische SSR) ist eine ukrainische Dreispringerin. Sie war 2011 Weltmeisterin sowie 2010, 2012 und 2014 Europameisterin.

Leben[Bearbeiten]

Bereits im Juniorenbereich war sie erfolgreich und wurde 2002 Fünfte bei den Juniorenweltmeisterschaften. Ihre erste internationale Medaille gewann sie bei der Sommer-Universiade 2005 in İzmir, wo sie mit 13,96 m den zweiten Platz hinter der Chinesin Wang Hing belegte; zwei Jahre später siegte sie bei der Universiade in Bangkok mit 14,79 m.

Bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg belegte sie mit 14,38 m den vierten Platz, hatte aber 0,64 m Rückstand auf die Gewinnerin der Bronzemedaille. In den nächsten Jahren folgten ein siebter Platz bei den Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka, ein sechster Platz bei den Hallenweltmeisterschaften 2008 in Valencia und ein neunter Platz bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. 2008 verteidigte sie außerdem ihren Ukrainischen Meistertitel im Dreisprung und stellte dabei mit 14,84 m ihre persönliche Bestleistung auf.

2009 war Saladucha nicht aktiv, kehrte aber 2010 erfolgreich zurück. Bei den Europameisterschaften in Barcelona siegte sie mit 14,81 m und 0,25 m Vorsprung auf die Italienerin Simona La Mantia. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu wurde sie Weltmeisterin mit ihrer persönlichen Bestweite von 14,94 Metern.

2012 verteidigte Saladucha in Helsinki ihren Europameistertitel und verbesserte nochmal ihre persönliche Bestweite auf 14,99 Meter. Bei den Olympischen Sommerspielen kurz darauf in London als Favoritin angetreten, rettete sie erst im letzten Sprung auf 14,79 Meter die Bronzemedaille.[1] Im März 2013 gewann sie bei den Halleneuropameisterschaften im schwedischen Göteborg die Goldmedaille mit der persönlichen Bestweite von 14,88 m.

2014 folgte der dritte Titel in Folge bei den Europameisterschaften in Zürich.

Olha Saladucha ist 1,75 m groß und wiegt 55 kg.

Bestleistungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. HDsports.at: Olympia 5.8: Bolt triumphiert mit Olympiarekord. 5. August 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Olha Saladukha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien