Oligoklonale Banden

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Der Begriff der oligoklonalen Banden spielt in der Diagnostik des Nervenwassers (Liquor cerebrospinalis) eine Rolle. In der isoelektrischen Fokussierung stellen sich Immunglobuline vom Typ IgG als Banden dar. Wenn sich im Liquor, verglichen mit dem Serum, vermehrte Banden zeigen, lässt dies den Schluss auf eine Immunglobulinsynthese im zentralen Nervensystem zu. Dies ist ein Hinweis auf einen dort stattfindenden Entzündungsprozess, wie zum Beispiel bei der multiplen Sklerose.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • L. Thomas (Hrsg.): Labor und Diagnose. Indikation und Bewertung von Laborbefunden für die medizinische Diagnostik. TH-Books Verlagsgesellschaft mbH, 5. erweiterte Auflage, Frankfurt/Main 2000, S. 692 und 1348
  • Uwe K. Zettl, Reinhard Lehmitz und Eilhard Mix: Klinische Liquordiagnostik. Gruyter 2005. ISBN 978-3110181692.
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