Oliver Berben

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Oliver Berben auf dem Filmfest München, 2014

Oliver Berben (* 29. August 1971 in München) ist ein deutscher Filmregisseur und Filmproduzent.

Leben[Bearbeiten]

Oliver Berben, geboren 1971 in München, studierte Elektrotechnik sowie Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität Berlin. Nach ersten Erfahrungen in der Werbung gründete er 1996 die MOOVIE – the art of entertainment GmbH, die seit 1999 Tochtergesellschaft der Constantin Film AG ist. Im Januar 2009 übernahm Oliver Berben zusätzlich die Geschäftsführung der Constantin Film Produktion GmbH.

Oliver Berben produzierte über 100 Fernseh- und Kinofilme. Dazu zählen Kinofilme wie ELEMENTARTEILCHEN (2006), WARUM MÄNNER NICHT ZUHÖREN UND FRAUEN SCHLECHT EINPARKEN (2007), MÄNNERSACHE (2008) sowie DIE PÄPSTIN (2009). 2011 war er an Roman Polanskis DER GOTT DES GEMETZELS als Co-Produzent beteiligt. Für die Verfilmung von Charlotte Roches Bestseller SCHOSSGEBETE (2013) gab Berben gleichzeitig sein Debüt als Drehbuchautor. Zu seinen aktuellen Projekten gehören MÄNNERHORT (2013), FRAU MÜLLER MUSS WEG (2014) und ER IST WIEDER DA (2014).

Für das Fernsehen produzierte Oliver Berben eine Vielzahl von Filmen, u.a. AFRIKA, MON AMOUR (2006), KRUPP – EINE DEUTSCHE FAMILIE (2008), die sechsteilige TV-Serie KLIMAWECHSEL (2009 / Regie: Doris Dörrie), Ferdinand von Schirachs VERBRECHEN (2011), den Event-Dreiteiler DAS ADLON: EINE FAMILIENSAGA (2012 / Regie: Uli Edel), den quotenstarken Ensemble-Film DAS ZEUGENHAUS (2014 / Regie: Matti Geschonneck) sowie den Zweiteiler ALLES MUSS RAUS. EINE FAMILIE RECHNET AB (2014). Zu seinen aktuellen TV-Projekten zählen SCHULD und DER ÄTHIOPIER, die auf den erfolgreichen Werken von Ferdinand von Schirach basieren.

Oliver Berben wurde 2014 mit der ROMY als "Bester Produzent TV-Film" für seine Mini-Serie VERBRECHEN sowie 2009 mit dem Bernd Burgemeister Fernsehpreis für DER VERLORENE SOHN geehrt. Auch seine Filme wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Grimme Preis, dem Bambi, der Goldenen Kamera, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis, der DIVA als auch dem silbernen Bär. DAS ADLON: EINE FAMILIENSAGA erhielt 2014 die Silver World Medal des New York Festivals in der Kategorie „TV Movie/Drama Special“ und wurde durch ein Special Screening im Rahmen des Pyongyang International Film Festivals prämiert.

Filmografie[Bearbeiten]

Produzent[Bearbeiten]

Regiearbeiten[Bearbeiten]

  • 1995: Im Himmel hört Dich niemand weinen (Regie-Assistenz)
  • 1996: Peanuts – Die Bank zahlt alles (Regie-Assistenz)
  • 1996: Verlorenes Leben (Regie-Assistenz)
  • 1999: Das Teufelsweib (Regie)

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]

  • 1997: New York Film Festival: „Finalist Award“ für Regie, Film, Produzent für Code Red – Die sieben Feuer des Todes
  • 2000: Adolf-Grimme-Preis: Nominierung für Der Solist – Kein Weg zurück
  • 2002: Tokyo International Film Festival: „Best Director-Award“ für Sass – Die Meisterdiebe
  • 2002: Bayerischer Filmpreis für die „Beste Kamera“ für Sass
  • 2003: Deutscher Comedypreis: Nominierung für „Beste Comedy-Serie“ für Bewegte Männer
  • 2003: Deutscher Fernsehpreis: Nominierung für „Beste Sitcom“ für Bewegte Männer
  • 2004: Adolf-Grimme-Preis für Dienstreise („Beste Regie“, beste Hauptdarsteller)
  • 2004: Deutscher Fernsehpreis: Nominierung für „Beste Sitcom“ für Bewegte Männer
  • 2005: Goldene Kamera für Die Patriarchin
  • 2005: Deutscher Fernsehpreis: Nominierungen in den Kategorien „Bester Fernsehfilm“, „Beste Schauspielerin“ und „Bester Schauspieler“ für Die Patriarchin
  • 2006: Fernsehfilm-Festival Baden-Baden: Einladung für den Film Silberhochzeit
  • 2009: Bernd Burgemeister Fernsehpreis für Der verlorene Sohn
  • 2012: Goldene Kamera für Liebesjahre („Bester Fernsehfilm“)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]