Olivier Py

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Olivier Py (3. von links) und Amira Casar nach der Premiere von Enfants de Saturne (2009)

Olivier Py (* 24. Juli 1965 in Grasse, Alpes-Maritimes) ist ein französischer Schauspieler, Regisseur, Theaterintendant und Autor von Bühnenwerken.

Leben[Bearbeiten]

Py besuchte in Cannes die Schule und studierte in Paris am Conservatoire national supérieur d’art dramatique. Er arbeitet als Regisseur, als Schauspieler und Autor. Im Jahr 1997 wurde er in Orléans Leiter des Centre national de création d'Orléans und 2007 in Paris Intendant des Théâtre National de l’Odéon, bis er 2011 dort aus politischen Gründen abgelöst und durch Luc Bondy ersetzt wurde.[1]. Seit 2001 hatte er mehrere Aufträge für Operninszenierungen an der Oper Genf und im Jahr 2008 mit The Rake’s Progress von Igor Stravinsky seine erste Inszenierung an der Opéra National de Paris (Palais Garnier). Im April 2012 realisierte er am Theater an der Wien die Oper Hamlet von Ambroise Thomas.

Py hat eine Vielzahl von Theaterproduktionen entworfen, geschrieben und auch selbst herausgebracht. Sein die Theatersituation reflektierendes Stück Die Sonne wurde 2011 von ihm an der Berliner Volksbühne uraufgeführt.[2]. 2012 inszeniert Py erstmals als Opernregisseur in Deutschland an der Oper der Stadt Köln (Die Macht des Schicksals von Giuseppe Verdi).

Py leitet seit 2013 das Festival von Avignon, bei dem er zum ersten Mal 1995 arbeitete.[3]

Stücke und Schriften[Bearbeiten]

Schriften in deutscher Ausgabe[Bearbeiten]

  • Die Sonne, Übersetzung von Leopold von Verschuer, Gifkendorf : Merlin Verlag, 2011
  • Paradies der Traurigkeit, Gifkendorf : Merlin Verlag, 2005
  • Die Feier des Labyrinths, Gifkendorf : Merlin Verlag, 2003

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kulturpolitik nach Gutsherrenart? bei: dradio, 15. April 2011
  2. Die Sonne bei Nachtkritik.de
  3. Olivier Py, bei Festival von Avignon (en)