Olur

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Olur
Wappen fehlt
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Olur (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Erzurum
Koordinaten: 40° 50′ N, 42° 8′ O40.82972222222242.128611111111Koordinaten: 40° 49′ 47″ N, 42° 7′ 43″ O
Einwohner: 2.177[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 442
Postleitzahl: 25650
Kfz-Kennzeichen: 25
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Rüstem Polat (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Olur
Einwohner: 8.327[1] (2008)
Fläche: 798 km²
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner je km²
Kaymakam: Yunus Emre Altıner
Webpräsenz (Kaymakam):

Olur (armenisch Olor „Biege“) ist eine Stadt und zugleich Verwaltungszentrum des gleichnamigen Landkreises in der türkischen Provinz Erzurum in Ostanatolien. Die Stadt Olur hat 7181 Einwohner (Stand 2013)[2]. Olur liegt im Norden der Provinz und grenzt an die Provinzen Artvin und Ardahan.

Olur war Schauplatz im Russisch-Türkischen Krieg und war von 1878 bis 1918 unter russischer Besatzung. Nach der Russischen Revolution von 1917 fiel Olur für eine kurze Zeit unter armenischen Einfluss. In dieser Zeit kam es zu Konflikten zwischen armenischen Besatzungssoldaten und einheimischen Türken. Nach der Entsendung der regulären Armee fiel Olur am 28. März zurück an das Osmanische Reich

Von der ethnischen Zusammensetzung her besteht die Bevölkerung (der Reihenfolge nach) aus Kiptschak-Türken, Turkmenen[3] und in geringer Anzahl aus Lomen.

Olur grenzt an die Landkreise Şenkaya, Oltu, Tortum und Yusufeli.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 11. November 2009
  2. http://www.webcitation.org/6NPUp5Gz6
  3. ARTVİN VE ÇEVRESİ KIPÇAK TÜRK TARİHİ: Kurat ,Akdes Nimet-Türk kavimleri ve Türk Devletleri,s83,84. Kırzıoğlu,kıpçaklar s.148-M.Fahrettin Kırzıoğlu).-- Çoruh boyu kıpçak Türkleri kitabı-M.Fahrettin Kırzıoğlu ,Yukarı kür ve Çoruh boylarında kıpçaklar Ankara 1992