Olympiastadion (Breslau)

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Olympiastadion Breslau
Olympisches Stadion in Breslau
Olympisches Stadion in Breslau
Frühere Namen

Schlesierkampfbahn[1],
Hermann–Göring–Stadion[2]

Daten
Ort PolenPolen Breslau, Polen
Koordinaten 51° 7′ 10″ N, 17° 5′ 47″ O51.11944444444417.096388888889Koordinaten: 51° 7′ 10″ N, 17° 5′ 47″ O
Renovierungen 1935 - 1939
Architekt Richard Konwiarz
Kapazität 35.000
Verein(e)

WTS Wrocław

Das Olympiastadion in Breslau (polnisch Stadion Olimpijski we Wrocławiu), ehemals Schlesierkampfbahn im Sportpark Leerbeutel, ist ein Multifunktionsstadion im polnischen Breslau. In der Heimstätte des Speedwayklubs WTS Wrocław werden heute nur noch Speedway-Rennen gefahren. Während die deutsche Fußballnationalmannschaft am 16. Mai 1937 in diesem Stadion ihren Ruf als Breslau-Elf mit einem 8:0 über Dänemark begründete, war das Stadion auch in polnischer Zeit keine Heimstätte eines Vereins, sondern lediglich Schauplatz von Länderspielen sowie Europapokalspielen von Śląsk Wrocław.

Das Stadion fasst rund 35.000 Zuschauer. Für die Fußball-Europameisterschaft 2012 war zunächst ein Komplettumbau vorgesehen. In der Diskussion setzte sich jedoch ein Stadionneubau im Breslauer Stadtteil Fabryczna für zirka 43.000 Zuschauer durch.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Stadion wurde nach einem Entwurf des Breslauer Architekten Richard Konwiarz von 1926 bis 1928 erbaut und 1935–39 erweitert. Entgegen seiner Bezeichnung wurde das Stadion jedoch nie im Rahmen von Olympischen Spielen genutzt. Der polnische Name des Stadions rührt her von der Olympischen Bronzemedaille für Architektonische Entwürfe, die Richard Konwiarz 1932 für diesen Bau erhielt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Olympiastadion (Breslau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nur Hitler konnte sie stoppen. Die Welt. 16. Mai 2007. Abgerufen am 17. Juni 2014.
  2. Das Plakat des Länderspiels Dänemark-Deutschland. Hermann–Göring–Stadion. Breslau. 16. Mai 1937. Abgerufen am 28. Juni 2014.