Olympique Nîmes

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Nîmes Olympique
Olympique Nimes.svg
Voller Name Nîmes Olympique
Gegründet 1901
Stadion Stade des Costières
Plätze 18482
Präsident Jean-Marc Conrad
Trainer José Pasqualetti
Homepage [1]
Liga Ligue 2
2013/14 15. Rang
Heim
Auswärts

Nîmes Olympique ist ein französischer Fußballverein aus der Stadt Nîmes im südfranzösischen Département Gard.

Gegründet 1901 als Sporting Club de Nîmes, nahm er 1937 seinen heutigen Namen an. Die Vereinsfarben sind Rot und Weiß; die Ligamannschaft spielt im Stade des Costières, das eine Kapazität von 18.480 Plätzen aufweist. Vereinspräsident ist Jean-Marc Conrad; die erste Mannschaft wird seit Juni 2014 von José Pasqualetti trainiert.

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten]

Seit den 1930er Jahren gehörten die „Krokodile“ (so der Beiname des Vereins) bis 2004 immer zum Bereich des professionellen Fußballs; in den 1950er und 1960er Jahren hatten sie ihre größte Zeit. Allerdings blieb dem Verein ein nationaler Titel verwehrt: insgesamt achtmal landete Nîmes in den großen Landeswettbewerben auf Rang 2. Erstklassig (Division 1, seit 2002 in Ligue 1 umbenannt) spielte der Klub 1932–1935, 1939–1943, 1944/45, 1950–1967, 1968–1981, 1983/84 und 1991–1993. 2011 ist Olympique aus der zweiten wieder in die dritte Liga abgestiegen. Nur ein Jahr später gelang der direkte Wiederaufstieg.

Erfolge[Bearbeiten]

Außerdem konnte Olympique viermal den A-Jugend-Pokal (Coupe Gambardella) gewinnen, nämlich 1961, 1966, 1969 und 1977 – nur der AJ Auxerre ist dies häufiger gelungen.

Französische Nationalspieler[Bearbeiten]

Die Zahl der Länderspiele für Nîmes Olympique (bzw. bis 1937 SC Nîmes) und der Zeitraum dieser internationalen Einsätze sind in Klammern angegeben

  • Jean-Pierre Adams (8; 1972–1973) danach 14 weitere Länderspiele für einen anderen Klub
  • Pierre Bernard (11; 1961–1963) vorher 3 und danach 7 weitere Länderspiele für zwei andere Klubs
  • Laurent Blanc (5; 1993; schoss dabei zwei Tore) vorher und danach 92 weitere Länderspiele für fünf andere Klubs
  • Bernard Boissier (1; 1975)
  • Éric Cantona (2; 1991; schoss dabei zwei Tore) vorher 18 und danach 25 weitere Länderspiele für fünf andere Klubs
  • Daniel Charles-Alfred (4; 1964)
  • Paul Chillan (2; 1963)
  • Stéphane Dakoski (2; 1951)
  • René Dedieu (3; 1924–1926) danach 3 weitere Länderspiele für einen anderen Klub
  • Marcel Domergue (11; 1924–1926; Olympiateilnehmer 1924) vorher 3 und danach 6 weitere Länderspiele für drei andere Klubs
  • Kader Firoud (6; 1951–1952)
  • Maurice Lafont (4; 1958; dabei das Spiel um Platz 3 bei der WM 1958)
  • Michel Mézy (17; 1970–1973; schoss dabei ein Tor)
  • Albert Polge (3; 1933–1934)
  • Bernard Rahis (3; 1959–1961; schoss dabei ein Tor)
  • Henri Skiba (1; 1959) danach 2 weitere Länderspiele für einen anderen Klub
  • Joseph Ujlaki (6; 1952–1953; schoss dabei drei Tore) danach 15 weitere Länderspiele für zwei andere Klubs
  • Jacky Vergnes (1; 1971; schoss dabei ein Tor)
  • Alexandre Villaplane (13; 1928–1929; Olympiateilnehmer 1928) je 6 Länderspiele vorher und danach für zwei andere Klubs

Außerdem

Literatur[Bearbeiten]

  • Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A-Mo) ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu-W) ISBN 2-913146-02-3

Weblinks[Bearbeiten]