Olympische Sommerspiele 1912

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V. Olympische Sommerspiele
Olympische Ringe
Austragungsort Stockholm, Schweden
Mannschaften 28[1]
Athleten 2.407 (davon 48 Frauen)[1]
Wettbewerbe 102 in 14 Sportarten
Eröffnung 6. Juli 1912
Schlussfeier 22. Juli 1912
Eröffnet durch König Gustav V. von Schweden
Olympischer Eid (erst ab 1920)
Olympische Fackel (erst ab 1936)
Stadion Olympiastadion Stockholm
Medaillenspiegel (102 Wettbewerbe)
Platz Land Goldmedaillen Gold Silbermedaillen Silber Bronzemedaillen Bronze Gesamt
01 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 25 19 18 62
02 SchwedenSchweden Schweden 24 24 17 65
03 Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Großbritannien 10 15 16 41
04 Finnland Großfurstentum 1883Großfürstentum Finnland Finnland 9 8 9 26
05 FrankreichFrankreich Frankreich 7 4 3 14
06 Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich 5 13 7 25
07 Sudafrika 1910Südafrikanische Union Südafrikanische Union 4 2 6
08 NorwegenNorwegen Norwegen 4 1 5 10
09 Ungarn 1867Ungarn Ungarn 3 2 3 8
10 Kanada 1868Kanada Kanada 3 2 3 8
17 Osterreich KaisertumKaisertum Österreich Österreich 2 2 4
Vollständiger Medaillenspiegel
Eröffnung der Spiele im Stockholmer Stadion

Die Olympischen Sommerspiele 1912 (offiziell Spiele der V. Olympiade genannt) fanden vom 5. Mai bis zum 27. Juli 1912 in Stockholm, Schweden, statt. Andere Bewerberstädte gab es nicht.

Nach zum Teil chaotischen Verhältnissen während der Olympischen Spiele von 1900, 1904 und 1908 setzte Stockholm den Maßstab für die zukünftigen Austragungen. Erstmals kamen elektronische Zeitmessung und Zielfotographie zum Einsatz.

Wahl des Austragungsortes[Bearbeiten]

Nach den Olympischen Sommerspielen 1908 wurde erstmals über eine Austragung in Stockholm nachgedacht. Zu dem Zeitpunkt waren zwei Schweden Mitglieder des IOC's: Viktor Balck und Clarence von Rosen[2]. Die beiden traten an den schwedischen Leichtathletik- und Turnverband heran, um sich dort die nötige Unterstützung für eine Bewerbung zu sichern. Die Unterstützung der nationalen Verbände für die Bewerbung wurden am 18. April 1909 zugesagt, sofern finanzielle Unterstützung vorhanden wäre[3]. König Gustaf V. unterstützte die Bewerbung zusätzlich, nachdem am 6. Mai 1909 einen vorläufigen Finanzierungsplan veröffentlicht wurde, der die Kosten der Spiele auf 415.000 Kronen (23.050 Pfund bzw. 115.250 Dollar) bezifferte.

Die Regierung unterstütze die Bewerbung nach der Zusage des schwedischen Königs ebenfalls.[2] Bei einem Treffen des IOCs am 28. Mai in Berlin sicherten die schwedischen Abgesandten zu, dass die finanziellen Rahmenbedingungen für die Spiele in Stockholm gesichert waren. Mit den deutschen IOC-Mitgliedern, die um eine Vergabe der Spiele nach Berlin bemüht waren, wurde eine Abmachung getroffen, dass Berlin die Spiele vier Jahre später zugesprochen werden. IOC-Präsident Pierre de Coubertin sprach bei dem Treffen seine Bedenken bei der Auswahl von Schweden aus, da bereits bei der Vergabe der Spiele 1908 zu Problemen gekommen ist, als man der italienischen Hauptstadt Rom aus diversen Gründen die Spiele entzogen musste und neu an die britische Hauptstadt London vergeben mussten. Er betonte in seiner Ansprache ebenfalls, dass der Sport in den Vordergrund rücken müsse, diese mehr im Einklang mit klassischen und künstlerischen Anforderungen entsprechen müsse, würdevoller und dass es vor allem nicht teure Spiele sein sollten.[4] Als einziger Bewerber wurde daher Stockholm die Austragung der Spiele zugesprochen.[4]

Organisation[Bearbeiten]

Die Nachricht über die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 1912 an Stockholm wurde in Schweden sehr positiv aufgenommen. Das Organisationskomitee nahm sich die Worte von de Coubertin zu Herzen und zielte bei der Planung darauf ab, die Bereiche zu verbessern, die die letzten Spielen, von den Zwischenspiele 1906 in Athen mal abgesehen, in vielen Bereichen nicht zum Erfolg führten.[5]. Das Organisationskomitee wurde im Herbst 1909 mit Viktor Balck als Präsidenten gegründet. Das Komitee traf sich erstmals am 7. Oktober und verteilten am 11. Oktober die genaue Durchführung der einzelnen Disziplinen an Ausschüsse der jeweiligen nationalen Dachverbänden.[6] Moderner Fünfkampf, Schießen und Reiten spielten insofern eine Ausnahme, dass diese Wettbewerbe von Prinz Carl von Schweden organisiert wurden.[7] Zusammengenommen waren 187 Personen an den jeweiligen Ausschüssen beteiligt.[8]

Die offiziellen Einladungen zur Teilnahme an den Spielen wurden am 18. November an 27 Länder verschickt, entweder direkt oder über die jeweiligen Mitgliedern im IOC. Bei weiteren 15 Nationen gestaltete sich die Einladung für die Organisation schwieriger, da es keine IOC-Vertreter in den jeweiligen Ländern gab.[9] Daher verschickte man an die jeweiligen Sportverbände zunächst Anfragen und verschickte ebenfalls an diese Einladungen, nachdem diese ihr Interesse bekundeten.[10] Etwa 61.800 Anmeldeformulare wurden gedruckt und an die verschiedenen Länder geschickt.[11]

Der Transport der Ausrüstung war kostenlos für die eingeladenen Länder, Sportler und Delegierte erhielten 50% Ermäßigung auf Fahrkarten der staatlichen Eisenbahn.[11] Während der Spiele erschien eine olympische Tageszeitung in englischer und schwedischer Sprache.[12] Weitere Aktivitäten im Rahmen der Olympischen Spieler waren ein Harten im Norden des Olympiastadions; einige überdachte Tennisplätze wurden zu Restaurant umgebaut.[12]

Eröffnungsfeier[Bearbeiten]

Die fünften Sommerspiele wurden am 6. Juli 1912 eröffnet. Die königliche Familie aus Schweden verließ ihren Palast um 10:40 Uhr und wurden bei ihrem Ankunft im Olympiastadion von den IOC-Mitgliedern begrüßt.[13] Die Athleten hatten sich bereits auf einer freien Fläche in der Nähe des Stadions versammelt. Sie marschierten in Reihenfolge des schwedischen Alphabetes ein[14], das schwedische Team zuletzt. Entgegen der heutigen Tradition führten die Griechen den Einmarsch der Nation nicht an.[14]

Eine Hymne wurde gesungen, ein traditioneller Gesang wurde vorgetragen und es wurde auf englisch und schwedisch gebetet. König Gustav V. eröffnete offiziell die Spiele, danach erklang eine Fanfare und der Kronprinz ließ den König hochleben.[15] Die Athleten verließen das Stadion nach Nationen geordnet und beendeten somit die Feierlichkeiten.[16]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Anzahl der Athleten

An den Spielen haben 28 Mannschaften teilgenommen. Österreich protestierte gegen die gleichberechtigte Teilnahme einer böhmischen Mannschaft, ebenso Russland gegen Finnland. Als Kompromiss wurden neben der österreichischen bzw. russischen Flagge eine kleinere böhmische bzw. finnische Fahne gezeigt.[17]

Afrika (22)
Amerika (224)
Asien (2)
Europa (2.130)
Ozeanien (26)
(In Klammern: Zahl der teilnehmenden Athleten)

Sportarten, Zeitplan und Resultate[Bearbeiten]

Es wurden 102 Wettbewerbe in 14 Sportarten ausgetragen. Erstmals dabei war der von Pierre de Coubertin erfundene Moderne Fünfkampf.

Legende zum nachfolgend dargestellten Wettkampfprogramm:

    Eröffnungs- und Abschluss-Zeremonie         Qualifikationswettkämpfe      x  Anzahl Finalentscheidungen

Letzte Spalte: Gesamtanzahl der Entscheidungen in den einzelnen Sportarten

Mai[Bearbeiten]

Zeitplan der Olympischen Sommerspiele 1912
(mit Anzahl der Entscheidungen)
So Mo Di Mi Do Fr Sa So Gesamt
Mai 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.
Tennis 2 2 4
Medaillenentscheidungen 2 2 4
Mai 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.
So Mo Di Mi Do Fr Sa So Gesamt

Juni/Juli[Bearbeiten]

Zeitplan der Olympischen Sommerspiele 1912
(mit Anzahl der Entscheidungen)
Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Gesamt
Juni/Juli 28. 29. 30. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22.
Eröffnung
Fechten 1 1 1 1 1 5
Fußball 1 1
Leichtathletik 2 4 2 3 4 3 4 3 5 30
Moderner Fünfkampf 1 1
Radsport 1 1 2
Reiten 1 1 3 5
Ringen 1 4 5
Rudern 1 3 4
Schießen 2 4 3 3 4 2 18
Schwimmen 2 3 1 1 2 9
Segeln 4 4
Tauziehen 1 1
Tennis 1 3 4
Turnen 1 1 1 1 4
Wasserball 1 1 1 1 1
Wasserspringen 1 1 1 1 4
Abschluss
Medaillenentscheidungen 2 4 3 3 6 5 3 7 3 7 6 8 8 5 14 1 4 2 3 4 98
Juni/Juli 28. 29. 30. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22.
Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Gesamt
1 Im Wasserball wurde zunächst in einem Turnier der Olympiasieger ermittelt. Danach spielten die Verlierer in einer "Trostrunde" um die Silbermedaille.

Kunstwettbewerbe[Bearbeiten]

Walter Winans, der bei den Spielen 1912 sowohl im sportlichen als auch im künstlerischen Bereich eine Medaille gewann

Von 1912 bis 1948 wurden bei sieben Olympischen Spielen auch Medaillen für künstlerische Leistungen auf 18 Gebieten vergeben. 1912 gab es folgende prämierte Kunstwettbewerbe: Städtebauliche Entwürfe, Bildhauerkunst/Plastiken, Malerei und Graphik, Literatur/Dichtung jeder Art und Musik (mit den Unterteilungen in Musik jeder Art, Gesangskompositionen, Kompositionen für ein Instrument und Kompositionen für Orchester). Obwohl die schwedischen Organisatoren dieser Idee anfänglich ablehnend gegenüberstanden, lenkten sie schließlich ein. Die Kunst-Goldmedaille in der Literatur (Dichtung jeder Art) wurde den Dichtern Georg Hohrod und M. Eschbach für die „Ode an den Sport“ zugesprochen. Später stellte sich heraus, dass diese Namen Pseudonyme waren. Der wahre Verfasser war Baron Pierre de Coubertin, der Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit.

1912 gewann der in England lebende US-Amerikaner Walter Winans sowohl eine Silbermedaille in der Schießsport-Disziplin „Laufender Hirsch (Mannschaft)“ als auch eine Goldmedaille für seine Skulptur „An American Trotter“. Er ist bis jetzt der Einzige, der bei den gleichen Olympischen Spielen sowohl in einem sportlichen wie auch in einem künstlerischen Wettbewerb eine Medaille gewonnen hat.

Demonstrationssportarten[Bearbeiten]

Herausragende Sportler[Bearbeiten]

Die jüngste Teilnehmerin, die an den Spielen teilnahm, war die Schwedin Greta Carlsson, die kurz vor Beginn der Spiele ihren vierzehnten Geburtstag feierte und am Schwimmen teilnahm. Der älteste Sportler war der 64-jährige Sportschütze Oscar Swahn, der eine Gold- und eine Bronzemedaille gewann.[18]

Die erfolgreichsten Teilnehmer
Platz Athlet Land Sportart Gold Gold Silber Silber Bronze Bronze Gesamt
1 Vilhelm Carlberg SchwedenSchweden SWE Schießen 3 2 5
2 Hannes Kolehmainen Finnland Großfurstentum 1883Großfürstentum Finnland FIN Leichtathletik 3 1 4
3 Eric Carlberg SchwedenSchweden SWE Schießen 2 2 4
4 Hübner von Holst SchwedenSchweden SWE Schießen 2 1 1 4
5 Åke Lundeberg SchwedenSchweden SWE Schießen 2 1 3

Der schwedische Sportschütze Vilhelm Carlberg war der erfolgreichste Teilnehmer. Er gewann dreimal Gold (Kleinkaliber 25 m - Verschwindendes Ziel, Kleinkaliber 25 m - Verschwindendes Ziel Mannschaft, Militärrevolver 30 m Mannschaft) und zweimal Silber (Kleinkaliber 50 m - Mannschaft, Pistole 50 m Mannschaft).

Der Indianer Wa Tho Huck (auch bekannt als Jim Thorpe) gewann überlegen sowohl den Zehnkampf als auch den Fünfkampf. Er musste seine Goldmedaillen allerdings ein Jahr später wieder abgeben, weil er durch die bezahlte Teilnahme an einem Baseballmatch, bei dem er 60$ verdient hatte, seinen Amateurstatus verloren hatte. Nach seinem Tod (1953) wurden Wa Tho Huck seine Goldmedaillen im Jahre 1982 wieder zugesprochen.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Der Japaner Shisō Kanaguri kam beim Marathon, der bei extremer Hitze stattfand, an einem Haus vorbei, dessen Bewohner ihm anboten, etwas zu trinken und sich kurz auszuruhen. Als er seinen Durst gelöscht hatte und sich niederlegte, schlief er augenblicklich ein, sodass bis zum nächsten Tag niemand wusste, wo er geblieben war. 54 Jahre später wurde er nach Schweden eingeladen und beendete seinen Lauf von der Stelle an, an der er ihn abgebrochen hatte.
  • Den fünften Platz im modernen Fünfkampf belegte der spätere US-General George S. Patton.
  • Die Goldmedaille im Straßenrennen rund um den Mälarsee gewann der Südafrikaner Rudolph Lewis, der somit der zweite Olympiasieger aus Afrika war.
  • Der deutsche Fußballspieler Gottfried Fuchs schoss in einem Spiel zehn Tore und hält damit bis heute den deutschen Rekord.
  • Das amerikanische Team reiste an Bord des Ozeandampfers Finland der Red Star Line nach Stockholm.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Seite des IOC zu den Sommerspielen von 1912 (englisch), aufgerufen am 28. September 2012
  2. a b Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 7, abgerufen am 16. Mai 2014.
  3. Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 8, abgerufen am 16. Mai 2014.
  4. a b Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 9, abgerufen am 16. Mai 2014.
  5. Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 10, abgerufen am 16. Mai 2014.
  6. Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 11, abgerufen am 16. Mai 2014.
  7. Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 12, abgerufen am 16. Mai 2014.
  8. Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 13, abgerufen am 16. Mai 2014.
  9. Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 23, abgerufen am 16. Mai 2014.
  10. Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 25, abgerufen am 16. Mai 2014.
  11. a b Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 26, abgerufen am 16. Mai 2014.
  12. a b Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 27, abgerufen am 16. Mai 2014.
  13. Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 307, abgerufen am 16. Mai 2014.
  14. a b Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 308, abgerufen am 16. Mai 2014.
  15. Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 310, abgerufen am 16. Mai 2014.
  16. Internationales Olympisches Komitee: Offizieller Report der Olympischen Sommerspiele 1912. In: library.la84.org. S. 311, abgerufen am 16. Mai 2014.
  17. Volker Kluge, Olympische Sommerspiele, Die Chronik I, S. 297, ISBN 3-328-00715-6
  18. 1912 Stockholm Summer Games. In: sports-reference.com. Abgerufen am 17. Mai 2014.