Olympische Sommerspiele 1940

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Die Olympischen Sommerspiele 1940 (offiziell Spiele der XII. Olympiade genannt) wurden vom Internationalen Olympischen Komitee ursprünglich nach Tokio vergeben, doch Japan gab die Spiele am 16. Juli 1938 aufgrund des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges an das IOC zurück. Das IOC entschied, die Spiele an Helsinki zu vergeben, das in der Schlussabstimmung über die Vergabe der Spiele 1940 am 31. Juli 1936 in Berlin mit 27:36 Stimmen gegen Tokio verloren hatte. Weitere Bewerberstädte waren Alexandria, Athen, Barcelona, Budapest, Buenos Aires, Dublin, Lausanne, London, Montréal, Rio de Janeiro, Rom und Toronto.

Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verhinderte letztendlich die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 1940. Helsinki erhielt später die Olympischen Sommerspiele 1952, Tokio die Olympischen Sommerspiele 1964.

Geplante Wettkämpfe[Bearbeiten]

Das vorgesehene Wettkampfprogramm unterschied sich nur in wenigen Details von jenem der Sommerspiele 1936.

In der Leichtathletik sollten für die Damen zusätzlich 200-Meter-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen aufgenommen werden. Bei den Herren war eine zweite Strecke im Gehen (10 km) geplant.

Im Turnen hätten die Damen erstmals eine Olympiasiegerin im Einzel-Mehrkampf ermittelt.

Polo, Hockey, Handball und Basketball sollten aus dem Programm entfallen. Ein Wettbewerb im Segelfliegen war vorgesehen.

Literatur[Bearbeiten]

  • International Journal of the History of Sport, vol. 24, 2007, No. 8, Special Issue: The Missing Olympics: The 1940 Tokyo Games, Japan, Asia and the Olympic Movement