Oman Air

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Oman Air
الطيران العماني
Logo der Oman Air
Airbus A330-300 der Oman Air
IATA-Code: WY
ICAO-Code: OMA
Rufzeichen: OMAN AIR
Gründung: 1981
Sitz: Sib,[1] OmanOman Oman
Drehkreuz:

Flughafen Maskat

Heimatflughafen: Flughafen Maskat
Unternehmensform: Société Anonyme Omanaise Générale
Leitung: Wayne Pearce[2]
Mitarbeiterzahl: 4082
Bilanzsumme: 510,930 Mio. OR (2011)
Fluggastaufkommen: 3,796 Mio. (2011)
Vielfliegerprogramm: Sindbad Frequent Flyer
Flottenstärke: 27 (+ 14 Bestellungen)
Ziele: International

Oman Air (الطيران العماني) ist die nationale Fluggesellschaft Omans mit Sitz in der Hauptstadtregion Maskat und Basis auf dem Flughafen Maskat sowie Mitglied der Arab Air Carriers Organization.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Oman Air wurde 1993 gegründet, doch lassen sich ihre Ursprünge bis Anfang der 1970er Jahre auf die Oman International Services (OIS) zurückführen. Sie entstand aus einer Fusion der ehemaligen Gulf Air Light Aircraft Division und Oman International Services zur Oman Aviation Services. Die Gesellschaft gehörte zu 41,7 % privaten Aktionären, zu 33,8 % der omanischen Regierung und zu 24,5 % privaten Firmen im Oman. Im März 2007 wurde die Gesellschaft durch die Regierung rekapitalisiert.

Die omanische Regierung hält derzeit (31. Dezember 2011) mit 99,865 % der Anteile die Mehrheit, die restlichen 0,135 % halten private Anteilseigner. Mit der Anteilsänderung wurde auch die Strategie von Oman Air geändert. Das Flugnetz wurde seitdem auf Langstreckenverbindungen ausgebaut. Im Mai 2007 trennte sich die omanische Regierung von ihren Anteilen an Gulf Air und konzentriert sich seitdem auf den Ausbau von Oman Air. Am 26. November 2007 wurden die ersten Langstreckenflüge von Maskat nach London-Gatwick und Bangkok aufgenommen. Ende 2009 wurden die ersten vier eigenen Airbus A330 mit einer 1-2-1 Sitzanordnung in der Business-Klasse in Dienst gestellt.[3]

Ziele [Bearbeiten]

Angeboten werden Inlandsflüge sowie Destinationen im Nahen Osten, Indien, Südasien und Europa. Auch ein lokaler Flugtaxi-Transport und Charterflüge hat die Airline im Programm. Das Drehkreuz ist der Flughafen Maskat. Mit den neuen Airbus A330 fliegt Oman Air unter anderem nach Frankfurt, Bangkok, Mailand, München, Paris, London, Kuala Lumpur und Zürich. Die Boeing 737 von Oman Air fliegen von Maskat nach Dubai, Salala, Dschidda und Mumbai sowie auch nach Malé und Colombo.

Flotte [Bearbeiten]

Eine Boeing 737-800 der Oman Air

Mit Stand November 2012 besteht die Flotte der Oman Air aus 27 Flugzeugen[4] mit einem Durchschnittsalter von 5,2 Jahren[5]:

Flugzeugtyp aktiv bestellt[6] Anmerkungen
Airbus A330-200 04
Airbus A330-300 03
ATR 42-500 02
Boeing 737-700 02
Boeing 737-800 13 06
Boeing 787-8 06 Auslieferung vsl. ab 2014
Embraer 175 03 02 + 5 Optionen[7]
Gesamt 27 14

Kennzahlen [Bearbeiten]

Die Gesellschaft ist seit dem Geschäftsjahr 2008 defizitär und weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 einen kumulierten Verlustvortrag in Höhe von 289,861 Mio. RO aus.

Kennzahlen in Mio.[8] 2007 2008 2009 2010 2011
Bilanzgewinn/ -verlust (in RO) 4,020 -42,755 -64,281 -78.087 -109,860
Betriebsergebnis (in RO) 4,898 -41,956 -63,145 -67,398 -96,598
Umsatz (in RO) 110,589 153,248 164,255 230,418 287,541
beförderte Passagiere (in Mio.) 1,513 1,985 2,361 3,263 3,796

Siehe auch [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Oman Air Annual Report 2009 (pdf; 2,3 MB)
  2. Wayne Pearce folgt den in den Ruhestand verabschiedeten Peter Hill und Interims-CEO Salim Al Kindy.
  3. FlugRevue November 2011, S.22-27, Klein aber fein - Oman baut nationale Airline auf
  4. ch-aviation.ch - Oman Air (englisch) abgerufen am 10. November 2012
  5. airfleets.net - Fleet age Oman Air (englisch) abgerufen am 10. November 2012
  6. boeing.com - Orders and Deliveries (englisch) abgerufen am 10. November 2012
  7. ameinfo.com - Oman Air buys five Embraer jets (englisch) 17. November 2009
  8. Geschäftsbericht der Oman Air 2011, S. 37

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Oman Air – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien