Broker

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Ein Broker (engl.; ‚(Börsen-)Makler‘, ‚Vermittler‘, ‚Zwischenhändler‘) ist für die Durchführung von Wertpapierordern von Anlegern zuständig. Hierzu handelt er mit Wertpapieren (z. B. Aktien, Devisen, Strom, Waren, Rohstoffen) an Börsen sowie außerbörslichen Handelsplätzen.[1][2] Für die Transaktionen erhält er eine Vermittlungsgebühr, die sog. Courtage oder auch Brokerage.
Zum Aufgabenfeld eines Brokers können auch Beratungstätigkeiten gehören, innerhalb derer er Analysen und Berichte zu Märkten (→ Marktanalyse), Branchen und Unternehmen erstellt. Des Weiteren bieten einige Broker auf Grundlage ihrer Analysen ihren Kunden Wertpapierempfehlungen an.

Im Unterschied zu Tradern (engl.; ‚Händler‘) arbeiten Broker stets auf fremde Rechnung; anders als Börsenmakler dürfen Broker jedoch auch Privatkunden bedienen. Die von den Händlern berechneten Gebühren heißen ticket fees.

Laut einer Statistik der Deutschen Bundesbank nutzten 2013 bereits über 55 % aller Bankkunden die Angebote einer Direktbank; vor zehn Jahren waren es nur knapp 30 %.[3]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsche Börse Börsenlexikon: Broker. Abgerufen am 1. Juni 2012.
  2. Comdirect Börsenlexikon. Abgerufen am 23. Oktober 2011.
  3. Online-Broker. Abgerufen am 11. März 2015.