Opalenica

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Opalenica
Wappen von Opalenica
Opalenica (Polen)
Opalenica
Opalenica
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Landkreis: Nowotomyski
Fläche: 147,69 km²
Geographische Lage: 52° 16′ N, 16° 25′ O52.27444444444416.413611111111Koordinaten: 52° 16′ 28″ N, 16° 24′ 49″ O
Einwohner: 9591
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 64-330
Telefonvorwahl: (+48) 61
Kfz-Kennzeichen: PNT
Wirtschaft und Verkehr
Straße: A2
Schienenweg: Berlin–Warschau
Nächster int. Flughafen: Posen-Ławica
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 16 Schulzenämter
Einwohner: 16.299
(31. Dez. 2013)[1]
Gemeindenummer (GUS): 3015053
Verwaltung
Adresse: ul. 3 Maja 1
64-330 Opalenica
Webpräsenz: www.opalenica.pl

Opalenica (deutsch: Opalenitza) ist eine Stadt mit 9.000 Einwohnern im Powiat Nowotomyski, Woiwodschaft Großpolen in Polen. Opalenica ist rund 37 km von Poznań entfernt. Die Gemeinde Opalenica grenzt an folgende Gemeinden: Nowy Tomyśl, Kuślin (Landkreis Nowy Tomyśl), Duszniki (Landkreis Szamotuły), Buk (Landkreis Poznań), Granowo und Grodzisk Wielkopolski. (Landkreis Grodzisk).

Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1393. Die Stadtrechte erhielt Opalenica, das damals im Besitz von Ticz Bar de Opalenicza, einem Vertreter einer pommerischen Ritterfamilie war, zwischen 1399 und 1401.

1793 bis 1807 geriet Opalenica infolge der zweiten Teilung Polens vorübergehend unter preußische Herrschaft. Aufgrund des Wiener Kongresses kam Opalenica 1815 abermals an Preußen, 1918 fiel es an Polen zurück.

Opalenica hat eine Städtepartnerschaft mit dem niederländischen Zevenbergen sowie Königslutter am Elm und Storkow in Deutschland.

Bis 2010 fand alljährlich in Opalenica der Remes Cup, das größte Jugendfußballturnier Polens, statt.

Das Fußballnationalteam Portugals hat sich für das Hotel REMES in Opalenica als sein Stammquartier während der Fußball-Europameisterschaft 2012 entschieden.

Gmina[Bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde Opalenica gehören folgende Orte:

Name deutscher Name
(1815–1918)
deutscher Name (1939–45)
Dakowy Mokre Dakowy Mokre Nassenau
Drapak Drapak Liebwalde
Jastrzębniki Jastrzembnik Eggendorf
Kopanki Kopanke Sandorf
Kozłowo Kozlowo Erlendorf
Łagwy Lagwy Krummdorf
Łęczyce Lenker Hauland Lenkerhauland
Niegolewo Niegolewo Lindental
Opalenica Opalenica
1875–1918 Opalenitza
1939–43 Opalenitza
1943–45 Oppenbach
Porażyn Porazyn Eichenhorst
Porażyn-Dworzec Bahnhof Eichenhorst Bahnhof Eichenhorst
Rudniki Rudnik Ruhenheim
Separówko Erlenhof Erlenhof
Sielenko Sielenko 1939–43 Schöneichen
1943–45 Sellingen
Terespotockie Terespotocke
1912–18 Teresfelde
Teresfelde
Troszczyn Troszczyn Wiesenhauland
Urbanowo Urbanowo Laubdorf
Uścięcice Usciencice Falldorf
Wojnowice Woynowice Kriegerau

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Die spätgotische St.-Matthias-Kirche mit separatem Glockenturm wurde Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut.
  • Die St.-Josephs-Kirche wurde 1900 im neugotischen Stil für die evangelische Gemeinde nach Plänen von Ludwig von Tiedemann erbaut und 1945 von der Katholischen Kirche übernommen.
  • Die Friedhofskapelle wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts im manieristischen Stil errichtet.
  • Das Rathaus der Stadt wurde 1897 im Stil der Neorenaissance errichtet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Opalenica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 14. Juni 2014.