Opel Astra H
| Opel | |
|---|---|
|
Opel Astra Fünftürer (2004–2007) |
|
| Astra H | |
| Hersteller: | Opel |
| Produktionszeitraum: | 2004–2010 |
| Klasse: | Kompaktklasse |
| Karosserieversionen: | Schrägheck, drei-/fünftürig Stufenheck, viertürig Kombi, fünftürig Cabriolet, Stahldach |
| Motoren: | Ottomotoren: 1,4–2,0 Liter (55–177 kW) Dieselmotoren: 1,3–1,9 Liter (59–110 kW) |
| Länge: | 4249–4587 mm |
| Breite: | 1804 mm |
| Höhe: | 1435–1500 mm |
| Radstand: | 2614–2703 mm |
| Leergewicht: | 1210–1613 kg |
| Vorgängermodell: | Opel Astra G |
| Nachfolgemodell: | Opel Astra J Opel Cascada |
| Sterne im Euro NCAP-Crashtest[1] |
Der Astra H (lat. astra „Sterne“) ist ein Fahrzeug in der Kompaktklasse von Opel. Er ist der Nachfolger des Astra G und wurde zwischen April 2004 und November 2010 produziert. Seit Dezember 2009 wird die neunte Generation der Mitte 1962 eingeführten Modellreihe Opel Kadett/Astra als Astra J verkauft.
Auf seiner Delta-Plattform bauten auch Modelle der General-Motors-Marken Vauxhall, Holden und Saturn auf. Eine für den amerikanischen Markt geringfügig geänderte Schrägheck- und GTC-Variante des Astra H wurde von 2007 bis 2009 als Saturn Astra auch in Nordamerika verkauft. In Chile und Mexiko vertreibt General Motors den Astra H als Chevrolet Astra, in anderen Ländern Südamerikas wie Argentinien und Brasilien als Chevrolet Vectra (Stufenheck) bzw. Chevrolet Vectra GT (Schrägheck). In Australien und Neuseeland wird der Astra unter der Marke „Holden“ vertrieben.
Inhaltsverzeichnis |
Modellvarianten [Bearbeiten]
- fünftüriges Schrägheck (März 2004 bis Dezember 2009)
- fünftüriger Kombi (Caravan; Oktober 2004 bis Oktober 2010)
- dreitüriges Schrägheck (GTC; März 2005 bis November 2010)
- zweitüriges Cabrio (TwinTop) mit versenkbarem Stahlklappdach (Mai 2006 bis November 2010)
- viertüriges Stufenheck (Sedan; Oktober 2006 bis März 2010 – bevorzugt für den osteuropäischen Markt gebaut)
- Lieferwagen mit drei Türen
Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen wurde die klassische viertürige Limousine mit Stufenheck ab Herbst 2006 vorläufig nur in Osteuropa, der Türkei und Südamerika (dort unter der Bezeichnung Chevrolet Vectra) angeboten. Auf den anderen Märkten spielt der Viertürer fast keine Rolle mehr in dieser Klasse.
Modellpflege [Bearbeiten]
Im Februar 2007 wurde der Astra H optisch modifiziert, was unter anderem an geänderten Heckleuchten und anderen Stoßfänger (vorn und hinten) zu erkennen war. Beim dreitürigen GTC ist es noch dazu ein Kühlergrill mit Waben statt des vorherigen waagerechten Musters.
Ab Oktober 2008 konnte man die Stufenhecklimousine des Astra H nun auch in Deutschland bestellen. Sie war ausschließlich als 1.6 Twinport lieferbar.
Ausstattungsvarianten (für Deutschland) [Bearbeiten]
In Deutschland wurden die folgenden Ausstattungsvarianten angeboten:
- Astra (Grundmodell, Essentia als EU-Neufahrzeug, ab 2008 als Selection „110 Jahre“ bezeichnet).
- Black & White (2010)
- Edition, zwischenzeitlich Catch me now.
- Edition „111 Jahre“
- Enjoy ist die Ausstattungsversion für EU-Neufahrzeuge und entspricht bis auf ESPplus der Variante Edition.
- Navi, ehemals Catch me, davor Edition Plus. Sondermodell in Deutschland/Österreich, wie Edition jedoch mit Navigationssystem.
- Innovation, ab 2008 als INNOVATION „110 Jahre“ bezeichnet.
- Endless Summer, nur als Cabrio (ab 2007).
- Sport
- Cosmo
- OPC
- OPC Nürburgring Edition
- OPC Race Camp
Die Ausstattungsvarianten in anderen Ländern weichen teilweise stark vom deutschen Angebot ab. So wird in Italien keine Version Sport angeboten, in anderen Ländern wie Großbritannien werden die Modelle mit völlig anderen Namen bei teilweise identischer Ausstattung („Club“, „Life“, „SRi“) angeboten. In Exportmärkten wie China oder Chile werden nur ein bis zwei Modelle verkauft. Serienmäßig gibt es bei allen Varianten Servolenkung, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber vorne und elektrische Außenspiegel, sechs Airbags, ABS, Wegfahrsperre und ESPplus, TCplus, Kurvenbremskontrolle (CBC), und einen Bremsassistent. Beim Astra GTC wird zusätzlich noch ein Parkpilot geliefert (ab Edition).
Optional erhältlich oder in höheren Ausstattungsvarianten serienmäßig sind Extras wie ein Tempomat, eine Klimaautomatik (ECC), ein DVD-Navigationssystem, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung (diese unterstützt allerdings nur das Hands-Free-Profile und nicht das modernere remote SIM Access Profile), ein Reifendruck-Kontrollsystem (TPMS) oder eine Einparkhilfe (PDC).
Zu den weiteren Sonderausstattungen zählt ein Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung (IDS+) und Kurvenlicht AFL (Adaptive Forward Lighting) in Verbindung mit Bi-Xenon-Scheinwerfern.
OPC [Bearbeiten]
Das ab Herbst 2005 verkaufte und sportlich ausgelegte Topmodell OPC hat vergrößerte Stoßfänger und Seitenschweller, einen mittig liegenden Auspuff, serienmäßig 18"-Räder (optional 19"-Räder) und Recaro-Sportsitze. Der 2,0-l-Turbo-Motor mit 176 kW (240 PS) ermöglicht eine Beschleunigung in 6,4 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 244 km/h.
Ende Oktober 2005 unterbot der OPC den Klassenstreckenrekord auf dem Nürburgring um vier Sekunden in 8:35,93 Minuten. Am Steuer saß der Rennfahrer Manuel Reuter. Diese Rekordfahrt unter dem Motto Techniktransfer von der Rennstrecke auf die Straße wurde aufwendig inszeniert (diverse Kameras am Wagen und an der Strecke, Hubschrauberaufnahmen) und schließlich auf einer DVD mit dem Titel Pure Passion, die u. a. Inboardaufnahmen mit eingeblendeten Messdaten, Luftaufnahmen und die komplette Runde aus der Cockpitperspektive enthält, als Marketinginstrument verbreitet.
Im Jahr 2008 gab es ein Sondermodell namens OPC Nürburgring Edition mit speziellem Rallye-Muster auf Motorhaube, Dach und dem Heckbereich. Die wichtigsten Ausstattungsdetails dieser Version waren die 19"-Leichtmetallräder im Bi-Color-Design sowie die elektronische Fahrwerksregelung IDS-Plus2 (neuere Generation). Die Nürburgring Edition war auf 835 Stück limitiert, dies war eine Hommage an die von Manuel Reuter 2005 auf einem Astra H OPC gefahrene Rundenzeit von 8:35,93 Minuten auf der Nürburgring Nordschleife.
2009 wurde der Astra OPC Race Camp angeboten. Dieser war ausschließlich in weiß lieferbar: Das Dach, der Kühlergrill, die Außenspiegel sowie die Felgen sind schwarz lackiert. Er besitzt außerdem das rein mechanische Fahrwerk vom englischen Schwestermodell VXR. Er weist zudem eine reduzierte Ausstattung gegenüber dem normalen OPC auf.
Ende 2010 wurde die Fertigung des Astra OPC eingestellt.
Technische Daten [Bearbeiten]
Motoren [Bearbeiten]
Die Motorenpalette reicht bei den Benzinern vom 1,4-l-Motor mit 66 kW (in Österreich ab 55 kW) bis zum Spitzenmodell 2,0 l Turbo mit 177 kW, sowie bei den Dieseln vom Einstiegsmodell mit 1,3 l Hubraum und 66 kW bis zum 1,9 l mit 110 kW. Seit Dezember 2005 wurde der neu entwickelte 1,8-Liter-Benziner (Z18XER) mit 140 PS ausgeliefert.
Benziner [Bearbeiten]
| Modell | Motor- kenn- zeichnung |
Hubraum (cm³) |
Leistung kW (PS) bei 1/min |
max. Drehmoment (Nm bei 1/min) |
Kraftstoffverbrauch[1] l/100 km |
CO2-Emission, kombiniert | Getriebe | Bemerkung | Bauzeit |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Reihenvierzylinder Ottomotoren | |||||||||
| 1.4 | Z14XEL | 1364 | 55 (75)/5200 | 120/3800 | 6,3 | 151 g/km | Fünfgang | (nur Österreich) | |
| 1.4 Twinport | Z14XEP | 1364 | 66 (90)/5600 | 125/4000 | 6,3 | 146 g/km | Fünfgang oder Fünfgang-Easytronic | 2004–2010 | |
| 1.4 LPG ecoFLEX | Z14XEP | 1364 | Autogas: 65 (89) Benzin: 66 (90) /5600 |
119/4000 | Autogas: 8,1 Benzin: 6,1 |
Autogas: 130 Benzin: 146 g/km |
Fünfgang | nur als Caravan | 2010 |
| 1.6 Twinport [2] | Z16XEP | 1598 | 77 (105)/6000 | 150/3900 | 6,6 | 158 g/km | Fünfgang oder Fünfgang-Easytronic | auch als Twin Top | 2004–11/2007 |
| 1.6 LPG ecoFLEX | Z16XEP Z16XER | 1598 | Autogas: 82 (112) Benzin: 85 (115)/6000 |
Autogas: 147/4000 Benzin: 155/4000 |
Autogas: 8,3 Benzin: 6,6 |
Autogas: 142 Benzin: 158 g/km |
Fünfgang | nur als Caravan | 2009–2010 |
| 1.6 [2] | Z16XER | 1598 | 85 (115)/6000 | 155/4000 | 6,5 | 155 g/km | Fünfgang oder Fünfgang-Easytronic | auch als Twin Top | 2007–2010 |
| 1.6 Turbo [2] | Z16LET | 1598 | 132 (180)/5500 | 230/1980–5500 | 7,7 SP | 185 g/km | Sechsgang | auch als Twin Top | 2007–2010 |
| 1.8 | Z18XE | 1796 | 92 (125)/5600 | 170/3800 | 7,7 | 185 g/km | Fünfgang oder Vierstufenautomatik | 2004–2006 | |
| 1.8 [2] | Z18XER | 1796 | 103 (140)/6300 | 170–175/3800 | 7,1 | 169 g/km | Fünfgang oder Vierstufenautomatik | auch als Twin Top | 2006–2010 |
| 2.0 Turbo [2] | Z20LEL | 1998 | 125 (170)/5200 | 250/1950–4000 | 9,0 | 216 g/km | Sechsgang | auch als Twin Top | 2004–2006 |
| 2.0 Turbo [2] | Z20LER | 1998 | 147 (200)/5400 | 262/4200 | 9,3 | 223 g/km | Sechsgang | auch als Twin Top | 2004–2010 |
| 2.0 Turbo OPC | Z20LEH | 1998 | 177 (240)/5600 | 320/2400–5000 | 9,2 | 221 g/km | Sechsgang | (nur als GTC) | 2005–2010 |
- [1]Kombiniert in l/100 km (1999/100/EG-Richtlinie), Limousine, Schaltgetriebe.
- [2]Dieser Motor ist auch im Twin Top erhältlich.
Diesel [Bearbeiten]
Zunächst war ein Rußpartikelfilter für die Dieselmodelle nur gegen Aufpreis erhältlich. Ab Februar 2007 gehörte dieser zum Serienumfang. Er muss sich jedoch je nach Fahrweise etwa alle 1000–2000 km regenerieren, was dann über einige Kilometer einen Mehrverbrauch von 5 bis 10 Liter Diesel/100 km zur Folge hat und zu einem leichten Dröhnen der Auspuffanlage führen kann. Opel setzt, wie auch die anderen deutschen Autohersteller, auf die Verbrennung und damit die Umwandlung in CO2 der gesammelten Rußpartikel per Nacheinspritzung.
Die 1.3- und 1.9-CDTI-Motoren wurden gemeinsam von GM Powertrain und Fiat entwickelt. Nach Beendigung des Joint Ventures teilen sich General Motors und Fiat die geistigen Rechte an diesem Motor, die Fertigung der Dieselmotoren erfolgt zum Teil in den Werken von General Motors, zum Teil bei Fiat. Die 1.7-CDTI-Motoren stammen von Isuzu.[2] Der 1,3 CDTI ECOTEC gewann den Engine Of The Year Award im Jahre 2005 in der Klasse von 1,0 bis 1,4 l Hubraum.[3]
| Modell | Motor- kenn- zeichnung |
Hubraum (cm³) |
Leistung kW (PS) bei 1/min |
max. Drehmoment (Nm bei 1/min) |
Kraftstoffverbrauch[1] l/100 km |
CO2-Emission, kombiniert | Getriebe | Bemerkung | Bauzeit | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Reihenvierzylinder Dieselmotoren | ||||||||||
| 1.3 CDTI | Z13DTH | 1248 | 66 (90)/4000 | 200/1750–2500 | 4,8 | 130 g/km | Sechsgang oder Easytronic | 2005–2010 | ||
| 1.7 CDTI | Z17DTL | 1686 | 59 (80)/4400 | 170/1800–2800 | 4,9 | 132 g/km | Fünfgang | nicht im GTC | 2004–2005 | |
| 1.7 CDTI[3] | Z17DTH | 1686 | 74 (101)/4400 | 240/2300 | 5,0 | 135 g/km | Fünf- oder Sechsgang | 2004–2006 | ||
| 1.7 CDTI (DPF) | Z17DTJ/A17DTJ[4] | 1686 | 81 (110)/3800 | 260/2300 | 5,2 | 138 g/km | Sechsgang | 2007–2010 | ||
| 1.7 CDTI ecoFLEX | Z17DTJ/A17DTJ[4] | 1686 | 81 (110)/3800 | 260/2300 | 4,5 | 119 g/km | Sechsgang | 2008–2009 | ||
| 1.7 CDTI[3] | Z17DTR/A17DTR[4] | 1686 | 92 (125)/4000 | 280/2300 | 5,4 | 143 g/km | Sechsgang | 2007–2010 | ||
| 1.9 CDTI | Z19DTL | 1910 | 74 (100)/3500 | 260/1700–2500 | 6,0 | 162 g/km | Sechsgang | 2005–2010 | ||
| 1.9 CDTI | Z19DT | 1910 | 88 (120)/3500 | 280/2000–2750 | 6,0 | 162 g/km | Sechsgangautomatik mit ActiveSelect | 2005–2010 | ||
| 1.9 CDTI | Z19DTJ | 1910 | 88 (120)/4000 | 280/2000–2750 | 5,8 | 158 g/km | Sechsgang | 2004–2006 | ||
| 1.9 CDTI[2][3] | Z19DTH | 1910 | 110 (150)/4000 | 320/2000–2750 | 5,8 | 157 g/km | Sechsgang | auch im Twin Top | 2004–2010 | |
- [1]Kombiniert in l/100 km (1999/100/EG-Richtlinie), Limousine, Schaltgetriebe.
- [2]Dieser Motor ist auch im Twin Top erhältlich.
- [3]Der CDTI-Schriftzug des 1.7 (74 kW) bzw. seit 2007 mit (92 kW) und des 1.9 (110 kW) Diesel unterscheiden sich von den anderen Dieselmotoren durch die zwei rot gefärbten „TI“-Buchstaben.
- [4] ab 04/2009
Kraftstoffbehälter [Bearbeiten]
Der Kraftstofftank fasst bei allen Modellvarianten 52 Liter.
Getriebe [Bearbeiten]
Von Grund auf wird bei allen Motoren ein Fünfgang-Getriebe verbaut. Leistungsstärkere Motoren erhalten ein Sechsgang-Getriebe. Alternativ gibt es eine vier- bzw. sechsstufige Automatik oder ein automatisiertes Schaltgetriebe, welches bei Opel Easytronic heißt. Dieses hat fünf Gänge; für den 1.3 CDTi wird eine Sechsgangversion angeboten.
Maße [Bearbeiten]
Der Astra ist je nach Modell ca. 4,25 m (Fünftürer), 4,29 m (GTC), 4,52 m (Caravan/Lieferwagen) bzw. 4,48 m (TwinTop) lang, 1,75 m (2,03 m mit Spiegeln) breit und 1,44 m (GTC), 1,46 m (Fünftürer), 1,50 m (Caravan/Lieferwagen) bzw. 1,41 m (TwinTop) hoch. Gegenüber dem Vorgängermodell ist er damit um etwa 10 bis 23 cm in der Länge gewachsen.
Kofferrauminhalt [Bearbeiten]
Der Kofferrauminhalt beläuft sich auf folgende Volumina: Fünftürer: 380–1295 l, Caravan: 500–1590 l, GTC: 340–1070 l, TwinTop: 440 l geschlossen/ca. 200 l geöffnet
Preise [Bearbeiten]
Die Listenpreise reichen von 16.360 € bis 30.150 € (Stand Juni 2007, Deutschland) für die Modelle in Grundausstattung.
Rückruf [Bearbeiten]
Im April 2008 gab es einen sicherheitsrelevanten Rückruf für einige Astra G und H Fahrzeuge der Modelljahre 2003 bis 2005. Bedingt durch einen undichten oberen Öldruckschalter konnte sich Öl auf dem Auspuffkrümmer sammeln und unter ungünstigen Umständen entzünden. Im März 2011 gab es wegen des möglichen Ausfalls der Hupe einen Rückruf für Fahrzeuge, die vom 1. Oktober 2003 bis zum 3. September 2010 gebaut wurden.[4]
Der Astra H weltweit [Bearbeiten]
In Australien und Neuseeland wurde er unter dem Namen Holden Astra H als fünftürige Schräghecklimousine, als Coupé (GTC), Wagon (Caravan) und als Twin Top verkauft; zur Wahl stehen hier die Ecotec-Benzinmotoren 1,8l, 2,0l Turbo und 2,2l (Direkteinspritzer) sowie der 1,9-Liter-Dieselmotor (88 kW/120 PS).[5]
In Südamerika wird aus brasilianischer Produktion das fünftürige Astra-Schrägheck als Chevrolet Vectra GT mit Zweilitermotor angeboten (89–94 kW/121–126 PS), ferner eine viertürige Stufenheckversion (Chevrolet Vectra) mit dem Zweiliter oder einem 2,4-Liter-Vierzylinder (107 kW/146 PS, bei Alkoholbetrieb 110 kW/150 PS).[6] Der Wagen, der Chevrolet Astra heißt und aus Antwerpen stammt, steht als Fünftürer mit einem 1,8-Liter-Benziner und 103 kW (140 PS) sowie einem 1,9-Liter-Turbodiesel (88 kW/120 PS), ferner auch als Chevrolet Astra OPC mit 175 kW (240 PS) leistendem Zweiliter-Turbomotor im Programm. Optisch unterschied sich dieser OPC von der europäischen Variante nur durch die Chevrolet-Logo, wobei auf der Zündleistenabdeckung weiter das Opel-Logo zu finden war. Anfangs wurde auf das komplette OPC-Bodykit zurückgegriffen, doch später die OPC-spezifische Frontschürze durch eine herkömmliche Stoßstange des überarbeiteten Fünftürers mit OPC-Line-Ansatz ersetzt, während am Heck weiterhin die OPC-Heckschürze verbaut wurde.[7]
In den USA und Kanada wurde seit Herbst 2007 der Saturn Astra verkauft. Dabei handelt es sich um im Opel-Werk Antwerpen gebaute Astra Drei- und Fünftürer mit 1,8-Liter-Vierzylinder (103 kW/140 PS).[8] Mit Aufgabe der Marke Saturn durch General Motors ist der Astra jedoch in Nordamerika vom Markt verschwunden. In Mexiko wird der Wagen ausschließlich als Fünftürer unter der Bezeichnung Chevrolet Astra angeboten; hier steht neben dem 1,8-Liter auch der Zweiliter-Turbo mit hier 150 kW/204 PS im Angebot.[9]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ ADAC (Hrsg.): Crash-Test Opel Astra H. In: Motorwelt 07/2004 (PDF-Datei; 0,1 MB)
- ↑ Einigung bei GM und FIAT: Joint Venture wird beendet. 14. Februar 2005, abgerufen am 19. September 2010.
- ↑ International Engine of the Year Awards. Previous Winners. UKIP Media & Events Ltd, abgerufen am 19. September 2010 (englisch).
- ↑ http://autoschweiz.ch/Ruckrufe_de.html&?action=detail&brand=1050&start=Anzeigen
- ↑ Holden New Zealand – Astra – SRi – Specifications. Archiviert vom Original am 9. Februar 2008, abgerufen am 19. September 2010 (englisch).
- ↑ http://www.chevrolet.com.br/action/sessionAction?func=Static&cntry_cd=BR&lang_cd=pt&website_cd=GBPBR§ion=Home
- ↑ http://www.chevrolet.cl/content_data/LAAM/CL/es/GMCGBP/001/BRANDSITE/default.html
- ↑ http://www.saturn.com/saturn/vehicles/astra/5door/pricing.jsp
- ↑ Chevrolet® | Astra 2008 | Chevrolet® Astra. Abgerufen am 19. September 2010.
Aktuelle Modelle: Adam | Agila | Ampera | Antara | Astra | Astra Classic | Cascada | Combo | Corsa | Insignia | Meriva | Mokka | Movano | Vivaro | Zafira B | Zafira Tourer
Eingestellte Modelle:
Kleinwagen: Chevette | Tigra | Tigra TwinTop | Corsa (A, B, C) | Vita (A, B)
Kompaktklasse: Olympia A | K-180 | Kadett (A, B, C, D, E) | Astra (F, G, H)
Mittelklasse: Olympia Rekord | Rekord (P1, P2) | Ascona (A, B, C) | 1900 | Vectra (A, B, C) | Manta | Calibra
Obere Mittelklasse: Rekord (A, B, C, D, E) | Commodore | Monza (A1, A2) | Omega (A, B) | Signum
Oberklasse: Opel Kapitän (Kapitän'48, Kapitän'51, Kapitän'54, Kapitän P 2,5, Kapitän P 2,6, Kapitän A, Kapitän B) | Opel Admiral (Admiral A, Admiral B) | Diplomat (Opel Diplomat A, B) | Senator (A, B) |
Sportwagen/Roadster: GT | Speedster | GT Roadster
Van: Meriva A | Zafira (A) | Sintra
Geländewagen/SUV: Monterey | Frontera
Nutzfahrzeug: Blitz | V 3000 | Bedford Blitz | Isuzu Midi | Campo | Arena
Rennwagen: RAK1 | RAK2 | Calibra V6 | Astra V8 Coupé | Vectra GTS V8
Modelle bis 1940 (Auswahl): Patentmotorwagen „Lutzmann" (1899) | 4/8 PS „Doktorwagen" (1909) | 4/12 PS „Laubfrosch" (1924)
Opel Regent (1928) | Opel 1 Liter bis Opel „6" (1931/1934) | P4 und Olympia (1935) | Kadett I | Super 6 und Admiral | Kapitän'39
Modelle (Argentinien): Niva | Agile | Astra | Aveo | Blazer | Captiva | Corsa | Corsa Classic | Celta | Montana | Meriva | Nova | S10 | Spark | Vectra | Vectra GT | Zafira
Modelle (Brasilien): Niva | Agile | Astra | Blazer | Captiva | Celta | Chevetta | Classic | Corsa | Meriva | Montana | Monza | Omega | Opala | Prisma | S10 | Spark | Vectra | Vectra GT | Zafira