openSUSE

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openSUSE
Logo
Bildschirmfoto
Screenshot
openSUSE 13.1 mit KDE Plasma Desktop 4.11.2
Basisdaten
Entwickler SUSE Linux GmbH und Entwickler-Community
Aktuelle Version 13.1
(19. November 2013)
Abstammung GNU/Linux
↳ SLS
↳ Slackware
↳ jurix
↳ S.u.S.E. Linux (4.2)
↳ openSUSE
Architekturen i586, x86-64, ARM
Lizenz GPL und andere Lizenzen
Sonstiges Sprache: mehrsprachig
Desktop: Gnome, KDE SC, LXDE, Xfce u. a.
Website opensuse.org

openSUSE [ˌoʊpənˈsuːzə], ehemals SUSE Linux und SuSE Linux Professional,[1][2] ist eine Linux-Distribution des Unternehmens SUSE Linux GmbH. Sie wird insbesondere in Deutschland verbreitet eingesetzt.[3] Der Fokus der Entwickler liegt darauf, ein stabiles und benutzerfreundliches Betriebssystem mit großer Zielgruppe für Desktop und Server zu erschaffen.[4]

Geschichte der Distribution[Bearbeiten]

SuSE Linux[Bearbeiten]

Die Wurzeln von openSUSE reichen bis Anfang der 1990er zurück, als Linux noch auf ungefähr 10 Disketten (3,5"; 1,44 MB) aus dem Internet geladen werden konnte (siehe Softlanding Linux System), aber nur wenige potenzielle Nutzer überhaupt Internetzugang hatten. Die damalige S.u.S.E. GmbH (Gesellschaft für Software- und Systementwicklung GmbH) wurde am 2. September 1992 von Burchard Steinbild, Hubert Mantel, Thomas Fehr und Roland Dyroff gegründet[5] und stellte Linux-Disketten zu einem kaufbaren Paket zusammen. Daneben erschien bereits vorher die Slackware-Distribution von Patrick Volkerding, die – eine weitere Besonderheit des späteren S.u.S.E. Linux – weitgehend durch die S.u.S.E. GmbH für die Installation in deutscher Sprache übersetzt (lokalisiert) wurde und dadurch der Distribution eine große Anhängerschaft im deutschsprachigen Raum schuf. Zudem wurde das Slackware-eigene Installationstool alsbald durch das von der S.u.S.E. GmbH selbst entwickelte YaST ersetzt. Ab April 1994 wurde das S.u.S.E.-Linux-Paket in der Version 1.0 nicht mehr auf Disketten – am Ende waren es über 70 Stück –, sondern auf CD-ROM ausgeliefert.

Die erste eigenständige, auf Basis von jurix[6] entwickelte Version der Linux-Distribution wurde im Mai 1996 unter dem Namen S.u.S.E. Linux mit der Versionsnummer 4.2 veröffentlicht. Die Versionsnummer ergab sich nach langer Diskussion: da man die Versionsnummer 1.1 ablehnte, lehnte man die Nummer lieber an die Zahl 42, der Antwort auf die „Frage aller Fragen“ aus Douglas Adams Roman Per Anhalter durch die Galaxis an. Erstmals enthielt die drei CDs umfassende Distribution auch ein Live-Dateisystem.

Die Verkaufszahlen von S.u.S.E. Linux stiegen ab der Version 4.2 stark an. Ein professioneller Linux-Markt forderte angepasste Produkte, so dass S.u.S.E Linux ab der Version 5 erstmals parallel ein auf einer eingefrorenen Standard-S.u.S.E-Linux-Distribution basierendes S.u.S.E.-Business-Linux-Produkt anbot, das über längere Release-Zyklen und sogenannten Business-Support ein spezielles Publikum ansprechen sollte. Diese Konzeption wurde aber erst deutlich später durch den SUSE Linux Enterprise Server (SLES) konsequent umgesetzt, der neben den längeren Release- und Update-Zyklen auch mit verschiedenen Support-Angeboten und Training erworben werden kann.

Neben der Diversifizierung im Support-Level verbreiterte sich SuSE Linux – bis dahin nur für die Intel-80386-Plattform – ab der Version 6.1 auch auf die DEC-Alpha-AXP-Plattform, ab Version 6.3 auf die PowerPC-Plattform. Im weiteren Verlauf kamen SuSE-Linux-Versionen für AMD-Athlon-64-, Intel-Itanium- und IBM-S390-(Z-Series)-Systeme hinzu.

Für Endbenutzer gab es von der Version 7.0 bis einschließlich zur Version 9.1 zwei Versionen von SuSE Linux: eine vom Programmumfang eingeschränkte, günstigere Personal-Version und eine Professional-Version, der zusätzlich Server- und Entwicklungssoftware beilag. Daneben gab es eine ermäßigte Campusversion für Schüler und Studenten, die identisch mit der Professional-Version war. Ein preiswerteres Update-Paket für die Professional-Version war ebenfalls erhältlich, es enthielt jedoch kein gedrucktes Handbuch. SuSE 9.1 ist die erste Version, die unter der Leitung von Novell erschien. Zu den Änderungen gehörte, dass nun neben der Installation über FTP-Server ab Juni 2004 eine CD für eine grundlegende Installation im Internet verfügbar war. Nicht auf der CD enthaltene Pakete wurden per Internet geladen. Auch war bei der Professional-Edition im Handel eine zweite DVD mit der Software für 64-Bit-Systeme (AMD64- und Intel-64-CPUs) dabei (die 64-Bit-Version von SuSE 9.0 wurde separat verkauft). Außerdem wurde bei der Veröffentlichung von SuSE Linux 9.1 im April 2004 das Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST unter die GNU General Public License gestellt. Zu den von Novell eingeführten Neuerungen gehörte außerdem, dass neben K Desktop Environment der GNOME-Desktop ein stärkeres Gewicht fand, was unter anderem anhand eines eigenen Live-Systems mit diesem Desktop ab Version 9.2 deutlich wurde. Bei einigen Versionen gab es zusätzlich oder alternativ Live-DVDs mit KDE und GNOME. Beide Arbeitsumgebungen wurden gleichwertig behandelt. Der Anwender musste bei der Installation eine auswählen. Es gab keine Vorauswahl. Für SuSE 9.2 wurden dann erstmals umfassende ISO-Abbilder der Distribution zum Herunterladen angeboten und die Personal-Version wurde eingestellt. Die ermäßigte Campusversion und das preiswertere Update-Paket wurden noch bis einschließlich Version 9.3 vertrieben. Ab Version 10.0 ist jeweils nur noch eine Box in den Handel gekommen. Seit Version 11.2 ist KDE Plasma Desktop die Vorauswahl für die Arbeitsumgebung.[7] GNOME wird aber weiterhin angeboten.

openSUSE[Bearbeiten]

Mit der Schaffung des openSUSE-Projekts wurde die Entwicklung von SUSE Linux öffentlich gemacht, wodurch jeder Nutzer auch die Alpha- und Beta-Versionen von SUSE Linux testen und gefundene Fehler in einem öffentlichen Bugtracker melden kann. Weiterhin kann man sich im Rahmen dieses Projekts jetzt auch aktiv an der Entwicklung beteiligen, indem man Patches zu bestehenden oder ganz neue Pakete zur Distribution beisteuert. Auch am Schreiben der openSUSE-Dokumentation kann man sich beteiligen.

Die erste unter Mitwirkung dieses Projekts entstandene finale Version konnte entweder ohne jegliche proprietäre Software als vollständige Open-Source-Distribution heruntergeladen werden (SUSE Linux OSS 10.0) oder aber im Bündel mit proprietärer Software wie dem Adobe Reader und Flash Player sowie MP3-Spielern heruntergeladen oder gekauft werden (SUSE Linux 10.0 Eval).

Seit dem 11. Mai 2006 wurde das „OSS“ im Namen entfernt. Ferner werden inzwischen nur noch Versionen veröffentlicht, die ausschließlich freie Software und Treiber enthalten. Proprietäre Software wurde jedoch bis einschließlich Version 11.0 weiterhin in einem separaten Verzeichnis mitgeführt.

Mit der Veröffentlichung der Version 10.2 am 7. Dezember 2006 wurde der Name der Distribution von SUSE Linux in openSUSE geändert, um den Einfluss des Projekts widerzuspiegeln und Verwechslungen mit den kommerziellen Ablegern zu vermeiden.

Am 22. November 2010 kündigte Attachmate den Kauf von fast ganz Novell an. Dieser wurde am 27. April 2011 abgeschlossen.[8] Lediglich einige Patente von Novell wurden an ein von Microsoft geführtes Konsortium mit dem Namen CPTN Holdings veräußert.[9][10] SUSE wird in Zukunft wieder als eigene Sparte geführt. Für das openSUSE-Projekt soll dies keine unmittelbaren Veränderungen mit sich bringen.[11]

Ende Januar 2014 gab SUSE-Mitarbeiter Michal Hrušecký bekannt, dass sich die von SUSE zur Entwicklung der openSUSE-Distribution angestellten Mitarbeiter zeitweilig anderen Aufgaben innerhalb des openSUSE-Projektes zuwenden werden.[12] Man hoffe dabei auf die Community, die die Entwicklung der nächsten openSUSE-Version selbstständig vorantreiben soll. Ein Release wurde zeitgleich von Juli auf November 2014 verschoben. Laut Hrušecký könne die ungewisse Bereitstellung der Sicherheitsupdates seitens SUSE und die weniger umfangreiche Qualitätssicherung dazu führen, dass die kommende Entwicklungsversion nicht als openSUSE 13.2 betitelt wird. Die Klärung weiterer Details wurde von ihm auf August festgesetzt.

Anfang Februar nahm Hrušecký Stellung zu seiner ursprünglichen Aussage, da aufgrund dieser innerhalb der Community wilde Spekulationen über die weitere Zukunft der openSUSE-Distribution entstanden. [13] In einem ausführlicheren Blog-Eintrag wird dabei versichert, dass im November 2014 eine openSUSE-Distribution mit der Versionsnummer 13.2 erscheinen werde, welche seitens SUSE gewartet und mit Sicherheitsupdates versorgt wird. [14] Obwohl sich die von SUSE finanzierten openSUSE-Mitarbeiter anderen Teilprojekten widmen, verbleibt die Aufgabe des Release-Managers beim SUSE-Mitarbeiter Stephan Kulow. Dieser teilte am 13. Februar 2014 mit, dass openSUSE 13.2, unter Einhaltung des Zeitplans, den ersten Milestone erreicht habe. [15]

Besonderheiten der Distribution[Bearbeiten]

Die größte Besonderheit der Distribution ist das hauseigene Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST, das eine zentrale Schnittstelle für das gesamte System darstellt. Der Name „YaST“ stammt vom englischen „Yet another Setup Tool“ (deutsch: „Noch ein weiteres Einrichtungswerkzeug“).

Im Vergleich mit anderen Heimnutzer-Distributionen stellt auch die LSB-Zertifizierung der Distribution etwas Besonderes dar: So sind verschiedene Versionen der Distribution jeweils LSB-zertifiziert worden. Die Version openSUSE 10.2 ist LSB-3.1-zertifiziert.[16]

Der Build-Service ermöglicht Entwicklern und Benutzern Software für openSUSE zu packen und so fest und automatisiert in openSUSE zu integrieren. Dadurch kann openSUSE eine große Menge an Software und verschiedenen Versionen bereitstellen.

Traditionell war SuSE Linux stets eine KDE-zentrierte Distribution. Dessen auf der Qt-Bibliothek basierende Desktop-Umgebung wurde seit den späten 1990er Jahren standardmäßig als Arbeitsumgebung installiert, gleichzeitig standen und stehen zahlreiche KDE-Entwickler auf der Gehaltsliste von SUSE. Nach der Übernahme SUSEs durch den Softwarekonzern Novell, der zuvor das Unternehmen Ximian des GNOME-Gründers Miguel de Icaza aufgekauft hatte, verschob sich die Gewichtung der Entwicklungsarbeit stärker in Richtung GNOME. Ab openSUSE 10.3 standen nun auf jenen Installationsmedien, die beide Plattformen enthalten, GNOME und KDE Plasma Workspaces als gleichwertige Optionen zur Verfügung. Seit Version 11.2 ist KDE wieder die Standardoberfläche. Zudem werden CDs als Installationsmedium bereitgestellt, die jeweils nur eine dieser beiden Arbeitsumgebungen enthalten.

Auf den Installationsmedien werden zusätzlich weitere Arbeitsumgebungen wie Xfce und Fenstermanager wie FVWM mitgeliefert.

Rückblickend hatte sich SUSE im Vergleich mit anderen Distributionen vor allen Dingen durch eine fortgeschrittene Unterstützung und Integration von ISDN-Karten, die gegenüber dem Standard-Kernel deutlich erweiterte Treiberauswahl, das sehr frühzeitige Integrieren des K Desktop Environments und einen großen Paketumfang wesentlich unterschieden.

Eine weitere Besonderheit stellten die SUSE-Support-Datenbank und die SUSE-Component-Database dar. Beide stellten umfangreiche Informationen und Hilfestellungen für die Installation und Konfiguration des Systems und der entsprechenden Hardware zur Verfügung. Dabei ist vor allen Dingen die Hardware-Datenbank auch von Nutzern anderer Distributionen rege genutzt worden. Beide Mechanismen waren ebenfalls auf den Medien der Distribution enthalten und ergänzten so die Produkt-Dokumentation. Die Supportdatenbank (SDB) wurde in das openSUSE-Wiki integriert.

Das SUSE-eigene Installations- und Systemverwaltungsprogramm YaST2 stellt eine komfortable Suche nach Paketen zur Verfügung. Neben YaST setzte die Distribution ab der Version 10.1 auch auf die mono-basierte Paketverwaltung Novell ZENworks. Das seit openSUSE 10.2 als Backend für die Paketverwaltung eingesetzte Werkzeug zypper wurde mit Veröffentlichung der Version 11.0 für größere Geschwindigkeit überarbeitet.[17] Der neue Algorithmus führt die Aufgabe der Installation von Paketen und deren Abhängigkeiten auf das SAT-Problem zurück.

Seit openSUSE 10.3 bietet die Distribution durch die Migrationshilfe instlux die Möglichkeit, openSUSE aus einer bestehenden Microsoft-Windows-Installation heraus zu installieren.[18]

SUSE-Linux-Produkte[Bearbeiten]

openSUSE (ehem. SUSE Linux)[Bearbeiten]

  • Wird von der openSUSE-Community mitentwickelt und im Abstand von 8 Monaten[19] veröffentlicht
  • Die Distribution ist in mehreren Varianten (KDE Live, Gnome Live, Full DVD, Netinstall) per Download verfügbar
  • Sicherheits- und Bugfix-Updates werden für 18 Monate angeboten und sind kostenlos [20]
  • Zielgruppe: Privatpersonen
  • Boxversionen werden von Drittanbietern wie der Open Source Press oder unter der Bezeichnung „Balsam Professional“ von der open-slx GmbH angeboten[21]
  • unter der Bezeichnung „Evergreen“ werden ausgewählte Versionen als LTS für einen längeren Zeitraum von der Community weiter gepflegt um auch einen längeren Einsatz zu ermöglichen[22]

SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED)[Bearbeiten]

  • Namen der vorherigen Versionen waren SUSE Linux Desktop 1 und Novell Linux Desktop 9 (NLD)
  • Wartungs- und Sicherheitsupdates sowie Support werden für fünf bzw. sieben Jahre angeboten, benötigen aber einen aktiven Wartungsvertrag.
  • Zielgruppe: Unternehmen, die Support und einen langen Produktlebenszyklus für Desktopsysteme brauchen

SUSE Linux Enterprise Server (SLES)[Bearbeiten]

  • Für Server geeignet.
  • Wartungs- und Sicherheitsupdates sowie Support werden für fünf bzw. sieben Jahre angeboten, benötigen aber einen aktiven Maintenance-Vertrag.
  • Zielgruppe: Unternehmen

Entwicklungszweige[Bearbeiten]

  • openSUSE Factory ist der Hauptentwicklungszweig von openSUSE. Dieser Zweig mündet in die jeweilige kommende Veröffentlichung der Distribution.
  • openSUSE Factory Tested[23] ist ein weiterer Entwicklungszweig, der das Testen durch Benutzer der Distribution erleichtern soll. Dieser wird nur aktualisiert, wenn laut automatischem Test mehrere Kriterien zutreffen: Das System muss installierbar sein, zypper muss Software installieren können und das X Window System muss sich starten lassen.
  • openSUSE Tumbleweed[24] ist ein Rolling Release, aber nur mit stabilen Veröffentlichungen. Jeder kann neue Versionen, die von den Anwendungsentwicklern als stabil bezeichnet werden, vorschlagen. Die Verwalter prüfen dies und sorgen dafür, dass es beim Aktualisieren keine unangenehmen Überraschungen beim Nutzer gibt. Dieser Zweig richtet sich vor allem an fortgeschrittene Nutzer.

Versionen[Bearbeiten]

Das Kauf-Paket von S.u.S.E. Linux 4.2 aus dem Jahr 1996

Übersicht[Bearbeiten]

Version Veröffentlichung LTS Kernel LSB Anmerkung
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 1.0 März 1994 Nein 1.0.0
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 1.0.9 Juli 1994 Nein 1.0.9
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11/94 November 1994 Nein Auf Slackware-Basis
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4/95 April 1995 Nein 1.2.9
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8/95 August 1995 Nein
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9/95 September 1995 Nein Linux aktuell, erschien alle 2 Monate, deutsche Slackware-Distribution der S.u.S.E. GmbH
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11/95 November 1995 Nein Erstes S.u.S.E. Linux
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.2 Mai 1996 Nein 1.2.13 Erstes offizielles S.u.S.E. Linux
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.3 September 1996 Nein 2.0.18
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.4 November 1996 Nein 2.0.25
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.4.1 Februar 1997 Nein
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.0 Juni 1997 Nein 2.0.30 Basiert auf RPM
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.1 November 1997 Nein 2.0.32
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.2 23. März 1998 Nein 2.0.33
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.3 9. Oktober 1998 Nein 2.0.35
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.0 21. Dezember 1998 Nein 2.0.36 ALICE-Autoinstallation
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.1 7. April 1999 Nein 2.2.5 Unterstützung für AXP-Plattform
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.2 12. August 1999 Nein 2.2.10
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.3 25. November 1999 Nein 2.2.13 Unterstützung für PowerPC
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.4 27. März 2000 Nein 2.2.14
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.0 27. September 2000 Nein 2.2.16
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.1 24. Januar 2001 Nein 2.2.18, 2.4.0
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.2 15. Juni 2001 Nein 2.2.19, 2.4.4
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.3 13. Oktober 2001 Nein 2.4.10
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.0 22. April 2002 Nein 2.4.18 Erste Version von AutoYaST für automatische Installation[25]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.1 30. September 2002 Nein 2.4.19
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.2 7. April 2003 Nein 2.4.20
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9.0 15. Oktober 2003 Nein 2.4.21 Unterstützung für AMD64
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9.1 23. April 2004 Nein 2.6.4 1.3 Unicode (UTF-8) vollständig implementiert
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9.2 25. Oktober 2004 Nein 2.6.8 2.0
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9.3 16. April 2005 Nein 2.6.11.4
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 10.0 6. Oktober 2005 Nein 2.6.13 3.0 Unterstützung durch das openSUSE-Projekt
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 10.1 11. Mai 2006 Nein 2.6.16.13
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 10.1 Remastered 13. Oktober 2006 Nein 2.6.16.21 Enthält alle Updates seit 10.1[26]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 10.2 7. Dezember 2006 Nein 2.6.18.2 3.1 Erstes Release unter dem Namen openSUSE
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 10.3 4. Oktober 2007 Nein 2.6.22.5
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11.0 19. Juni 2008 Nein 2.6.25.5
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11.1 18. Dezember 2008 Ja 2.6.27.7
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11.2 12. November 2009 Ja 2.6.31.5 Codename „Emerald“
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11.3 15. Juli 2010[27] Nein 2.6.34[28] Codename „Teal“
Ältere Version; noch unterstützt: 11.4 10. März 2011[29] Ja 2.6.37[30] Codename „Celadon“, LibreOffice ersetzt OpenOffice,[31] Langzeitunterstützung durch das Evergreen-Projekt bis Juli 2015[32]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 12.1 16. November 2011[33] Nein 3.1[34] Codename „Asparagus“, neues Versionsnummernsystem,[19] Gnome 3, Umstellung auf systemd
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 12.2 5. September 2012[35] Nein 3.4[36] Codename „Mantis“, Umstellung auf GRUB 2, Einführung von Plymouth[37]
Ältere Version; noch unterstützt: 12.3 13. März 2013[38] Nein 3.7 CodenameDartmouth“ (nach dem Ort im Südwesten Englands); unter anderem wurde die Datenbank MySQL durch MariaDB ersetzt und die Unterstützung für UEFI Secure Boot eingearbeitet;[39] da die beiden Direktstartsysteme mit KDE (Ausgabe 4.10) und Gnome (Ausgabe 3.6) nun jeweils zu groß für normale CDs sind, wird nun ein Rescue genanntes Rettungssystem – mit rund 570 Megabyte und der Arbeitsumgebung XFCE (Ausgabe 4.10) – angeboten[40]
Aktuelle Version: 13.1 19. November 2013[41] Ja 3.11[42] Codename „Bottle“, YaST-Portierung von YCP auf Ruby in Milestone 4,[43][44] Langzeitunterstützung durch das Evergreen-Projekt bis November 2016[45][32]
Zukünftige Version: 13.2 4. November 2014[46] Nein 3.16[47] Überarbeiteter YaST-Installer[48] Btrfs wird als neues Standard-Dateisystem verwendet. Gnome ist auf Version 3.14 aktualisiert worden und enthält unter anderem neue Animationen, eine bessere Handhabung von WiFi-Hotspots und Verbesserung bei den Anwendungen. KDE kommt mit Version 4.14.1 und Xfce mit Version 4.10. Wicked ist nun das Verwaltungsprogramm für das Netzwerk und initale Ramdisks werden über dracut erstellt. [47]
Zukünftige Version: 13.3 2015[49] Nein
Legende:
Ältere Version; nicht mehr unterstützt
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Aktuelle Vorabversion
Zukünftige Version

Derivate[Bearbeiten]

Bekannte Abkömmlinge (Derivate):

JackLab
mit Enlightenment-Desktop, Echtzeit-Kernel und Software für Musiker, Medienkünstler, Produzenten von Musik (das Projekt wurde eingestellt).[50]
kmLinux
für den Einsatz als Arbeitsplatzrechner in Schulen optimierte Distribution.[51]
Linkat
Distribution des Bildungsministeriums des Generalitat de Catalunya, speziell für den Einsatz in Bildungseinrichtungen.
Linux-Musterlösung
vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg für den Schuleinsatz vertriebene Serverversion (bis Version 2.3, 2007).
NetSecL
auf Sicherheit ausgerichtet Live-DVD.
openSUSE Education
eine Zusatz-DVD für openSUSE, die über 100 Anwendungen für Schulen und Universitäten enthält.[52]
openSUSE Medical
eine auf SUSE Studio basierende Distribution für Ärzte, Kliniken und Medizinstudenten.[53]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: openSUSE – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alexandra Kleijn: Suse Linux wird Opensuse. Heise online, 13. Juli 2006, abgerufen am 7. Januar 2014.
  2. Andreas Jaeger: SUSE Linux 10.2 Alpha2 Release - and distribution rename. opensuse.org, 13. Juli 2006, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  3. openSUSE:Statistics
  4. Portal:Distribution
  5. SuSE GmbH – Seite beim Operating System Documentation Project; Stand: 18. September 2011. Abgerufen am 28. Februar 2012.
  6. jurix --- Linux distribution (englisch) – Textdokument von Florian La Roche, vom 24. April 1996. Abgerufen am 28. Februar 2012.
  7. Jörg Thoma: Test: Mit Opensuse 11.2 macht KDE Spaß. Golem.de, 12. November 2009, abgerufen am 7. Januar 2014.
  8. Erfolgreicher Abschluss der Übernahme von Novell durch The Attachmate Group. The Attachmate Group. Abgerufen am 28. April 2011.
  9. Attachmate Corporation to Acquire Novell, Inc.. attachmate.com. Abgerufen am 7. Dezember 2010 (englisch).
  10. Andre von Raison: Attachmate und Microsoft: Das Ende der Verkaufsgerüchte um Novell. Heise online, 22. November 2010, abgerufen am 7. Januar 2014.
  11. Oliver Dietrich: Die Zukunft von OpenSuse. Heise online, 24. November 2010, abgerufen am 7. Januar 2014.
  12. Michal Hrušecký: [opensuse-factory] Timeline and roadmap V2. lists.opensuse.org, 30. Januar 2014, abgerufen am 2. Februar 2014 (englisch).
  13. Michal Hrušecký: [opensuse-factory] Trying to improve our communication. lists.opensuse.org, 3. Februar 2014, abgerufen am 13. Februar 2014 (englisch).
  14. Calumma Brevicorne: Trying to add some light. lizards.opensuse.org, 3. Februar 2014, abgerufen am 13. Februar 2014 (englisch).
  15. Stephan Kulow: [opensuse-factory] Just an innocent screenshot. lists.opensuse.org, 13. Februar 2014, abgerufen am 13. Februar 2014 (englisch).
  16. Eintrag im „LSB Certification Register“. linuxfoundation.org. Abgerufen am 19. Oktober 2010 (englisch).
  17. Sneak Peeks at openSUSE 11.0: Package Management, with Duncan Mac-Vicar. opensuse.org, 6. Juni 2008, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  18. en.opensuse.org SDB:Instlux, mit Datenträger
  19. a b Bryen Yunashko: Plus ça change, plus c’est la même chose. news.opensuse.org, 6. April 2011, abgerufen am 8. April 2011 (englisch).
  20. Michael Loeffler: Change in maintenance for openSUSE 11.2 and future versions. opensuse.org, 14. August 2009, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  21. Community-Seite der Balsam Professional Produkte der open-slx GmbH
  22. openSUSE:Evergreen
  23. Bernhard Wiedemann: Announcing factory-tested. lizards.opensuse.org, 29. November 2010, abgerufen am 13. Dezember 2010 (englisch).
  24. Tumbleweed Portal
  25. Dokumentation von AutoYaST. users.suse.com, abgerufen am 19. Oktober 2010 (englisch).
  26. Andreas Jaeger: SUSE Linux 10.1 "Remastered" available. opensuse.org, 13. Oktober 2006, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  27. Portal:11.3. opensuse.org, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  28. Jörg Thoma: Opensuse: Version 11.3 auf der Zielgeraden. Golem.de, 18. Juni 2010, abgerufen am 7. Januar 2014.
  29. Will Stephenson: openSUSE Announce First 11.4 Development Milestone With Improved Package Management Performance, New XOrg, KDE and GNOME. openSUSE News, 2. September 2010, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  30. Jörg Thoma: Opensuse 11.4: Zweiter Release Candidate veröffentlicht. Golem.de, 25. Februar 2011, abgerufen am 7. Januar 2014.
  31. Andrea Müller: OpenSuse 11.4 installieren und entdecken. Heise online, 10. März 2011, abgerufen am 19. März 2011.
  32. a b openSUSE:Evergreen supported distributions. opensuse.org, abgerufen am 29. Oktober 2014 (englisch).
  33. Jos Poortvliet: openSUSE 12.1: All Green! opensuse.org, 16. November 2011, abgerufen am 5. Januar 2014 (englisch).
  34. Dr. Oliver Diedrich: OpenSuse 12.1 mit Systemd und Btrfs. Heise online, 16. November 2011, abgerufen am 5. Januar 2014 (deutsch).
  35. Thorsten Leemhuis: OpenSuse 12.2 freigegeben. Heise online, 5. September 2012, abgerufen am 7. Januar 2014.
  36. Thorsten Leemhuis: Die Neuerungen von OpenSuse 12.2. Heise online, 5. September 2012, abgerufen am 5. Januar 2014.
  37. Andreas Proschofsky: openSUSE 12.2: Das Chamäleon unter den Linux-Distributionen. derStandard.at, 5. September 2012, abgerufen am 1. Oktober 2012.
  38. openSUSE 12.3 Timeline. turing.suse.de, abgerufen am 27. Januar 2013 (englisch).
  39. Jörg Thoma: Linux-Distributionen: Opensuse 12.3 freigegeben. Golem.de, 13. März 2013, abgerufen am 7. Januar 2014.
  40. Dr. Oliver Diedrich: Die Neuerungen in Opensuse 12.3. Heise online, 13. März 2013, abgerufen am 5. Januar 2014.
  41. Jos Poortvliet: openSUSE 13.1: Ready For Action! opensuse.org, 19. November 2013, abgerufen am 5. Januar 2014 (englisch).
  42. Features. opensuse.org, abgerufen am 5. Januar 2014 (englisch).
  43. Andy Anditosan: openSUSE Milestone 4. opensuse.org, 12. August 2013, abgerufen am 10. Januar 2014 (englisch).
  44. Jos Poortvliet: Coming soon: openSUSE 13.1 with YaST in Ruby. opensuse.org, 10. Oktober 2013, abgerufen am 11. Januar 2014 (englisch).
  45. Jos Poortvliet: Upcoming openSUSE 13.1 will be kept Evergreen. pro-linux.de, 9. Oktober 2014, abgerufen am 27. Oktober 2014 (deutsch).
  46. openSUSE:Roadmap. opensuse.org, abgerufen am 22. Oktober 2014 (englisch).
  47. a b Mirko Lindner: OpenSuse 13.2 geht in die Zielgerade. pro-linux.de, 9. Oktober 2014, abgerufen am 27. Oktober 2014 (deutsch).
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  49. openSUSE:Roadmap planned release dates. opensuse.org, abgerufen am 30. Dezember 2013 (englisch).
  50. JackLab has closed. jacklab.org, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  51. kmLinux-Dokumentation
  52. openSUSE Education
  53. openSUSE Medical project