Open Source Business Alliance

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Open Source Business Alliance
(OSBA)
Rechtsform Eingetragener Verein
Zweck Förderung von Open Source Software
Sitz Stuttgart
Gründung 22. April 2011
Ort Stuttgart
Mitglieder ca. 150 (Unternehmen, Personen, Organisationen, Institutionen)
Website www.osb-alliance.de/

Die Open Source Business Alliance (OSB Alliance, OSBA) ist ein 2011 entstandener Verein, der Open-Source-Software und andere Formen offener Zusammenarbeit erfolgreich machen will. Seine Mitglieder sind IT-Hersteller, Anwender, Bildungs- und Forschungsinstitutionen sowie einige Einzelpersonen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Open Source Business Alliance (OSBA) ging aus dem 2005 gegründeten Lisog e.V. und dem 1997 gegründetem LIVE Linux Verband hervor. Die Mitgliederversammlungen beider Vereine beschlossen die Fusion zur Open Source Business Alliance am 21. beziehungsweise 22. April 2011[1].

Am 18. November 2013 haben die OSB Alliance und die OSBF erklärt, dass sich beide Vereine zusammenschließen wollen[2].

Die Vorstände beider Organisationen haben dazu gemeinsam einen „Letter of Intent“[3] und ein „Gemeinsames Leitbild von OSB Alliance und OSBF“[4] verabschiedet.

Ziele der Open Source Business Alliance[Bearbeiten]

Nach seiner Satzung[5] verfolgt der Verein „das nichtkommerzielle Ziel, Linux- und Open-Source-basierende Lösungen und deren Einsatz in Unternehmen und Institutionen zu fördern und die Anbieter von Open-Source-Software und -Dienstleistungen zu stärken“.

Dazu will die OSB Alliance laut ihrer Leitlinien[6] erstens Open-Source-orientierten IT-Anbietern und -Anwendern eine Kommunikationsplattform bieten, um Verbesserungen im Open-Source-Spektrum anzuregen und zu fördern. Dazu gehört auch die Interoperabilität zwischen Open-Source- und proprietären Lösungen. Zweitens versteht sich der Verband als Anlaufstelle für Open-Source-Interessierte aus dem professionellen Bereich. Drittens pflegt die OSB Alliance Kontakte zur Politik und Organisationen der Öffentlichen Verwaltung. Viertens engagiert sie sich für eine bessere Wahrnehmung von Open Source in der Industrie und in der Öffentlichkeit.

Zentrale Forderungen der OSB Alliance sind neben einer breiteren Anwendung von Open Source:

  • Verwendung von Open Standards mit herstellerunabhängigen, vollständig veröffentlichten, einschränkungsfreien und kostenlos oder gegen eine nominale Gebühr nutzbaren Spezifikationen
  • Abschaffung der Softwarepatente, ersatzweise unwiderruflich gebührenfreie Nutzung von bestehenden Softwarepatenten
  • Unantastbarkeit des Urheberrechts
  • Partizipation ermöglichendes Verhalten öffentlich finanzierter Organisationen, also Open Data, Open Innovation und Open Access
  • Open Minds Economy durch offene Formen der Zusammenarbeit in Wirtschaft und Politik
  • Netzneutralität, also Gleichbehandlung aller Datenströme im Internet

Die OSB Alliance fordert von der Politik:

  • die Förderung freier Communities, um kreative Potentiale in der Softwareentwicklung zu erschließen,
  • Open-Source-Software in öffentlichen Ausschreibungen zu bevorzugen
  • die Ergebnisse öffentlich finanzierter Entwicklungen (durch Behörden, Hochschulen etc.) der Gemeinschaft frei zur Verfügung zu stellen

Mitglieder und Organisation[Bearbeiten]

Die OSB Alliance hat 191 Mitglieder (Stand November 2013). Ihr Sitz ist Stuttgart. Mit der Führung der Geschäftsstelle ist die MFG Baden-Württemberg beauftragt.

Die Mitgliederversammlungen wählen alle zwei Jahre einen Vereinsvorstand. Seit der letzten Wahl 2012 gehören ihm an:

Ehrenvorstandsmitglied:

  • Karl-Heinz Strassemeyer, früher IBM Deutschland (Entwicklung, Distinguished Engineer)

Arbeitsweise[Bearbeiten]

Die OSB Alliance arbeitet an ihren Zielen in thematisch breiter angelegten Working Groups und spezifischen Aufgabenstellungen gewidmeten Taskforces. Aktuell (Stand November 2013) bestehen folgende Arbeitsgruppen:

Working Group - Office Interoperability[Bearbeiten]

Die Arbeitsgruppe Office Interoperability will die Kompatibilität der Open-Source-Lösungen LibreOffice und Apache OpenOffice mit der proprietären Office-Suite von Microsoft verbessern, um den geschäftskritischen Einsatz von Open-Source-Office-Lösungen zu fördern.

Als erstes Projekt realisierte die Arbeitsgruppe gemeinsam finanzierte Weiterentwicklung des OOXML-Filters von LibreOffice. Die Städte München, Freiburg im Breisgau und Jena, der Schweizer Kanton Waadt, das Schweizer Bundesgericht und das Informatiksteuerungsorgan des Bundes entwickelten bei einem Workshop im Oktober 2011 die Spezifikation "Layout-getreue Darstellung von OOXML-Dokumenten in Open Source Office Applikationen"[7]. Die Beteiligten brachten 140.000 Euro auf, um die Implementierung zu finanzieren. Nach einer Ausschreibung realisierten die Firmen SUSE und Laredo die Entwicklung. Sie wurde erstmals im Oktober 2011 präsentiert und steht samt der folgenden Patches unter der Apache Software License 2.0. Das Ergebnis ist Bestandteil von LibreOffice seit dessen Version 4.0.

Sprecher der Arbeitsgruppe ist Dr. Matthias Stürmer.

Working Group - Deutsche Wolke[Bearbeiten]

Mitglieder der Arbeitsgruppe Deutsche Wolke sind neben deutschen oder in Deutschland sitzenden kleine und mittlere Unternehmen. Gegründet wurde es als Initiative von Lisog Anfang 2011. Aufgabe ist eine auf deutsche Unternehmen angepasste Cloud-Lösung, die Sicherheit, Transparenz und Zuverlässigkeit bietet. Neben Infrastructure as a Service (IaaS) auf der Basis von OpenStack bieten die Mitglieder der Deutschen Wolke Groupware Services und Fileshare & Sync Services an.

Working Group - Public Affairs[Bearbeiten]

Die Working Group Public Affairs formuliert Positionen der OSB Alliance gegenüber der Politik und der öffentlichen Verwaltung. Die Arbeitsgruppe will den direkten und regelmäßigen Kontakt zu Politikern pflegen und koordinieren, Veranstaltungen für politische Entscheider organisieren sowie in europäischen Foren mitarbeiten.

Sprecher der Arbeitsgruppe sind Holger Dyroff und Peter Ganten.

Working Group - BITKOM[Bearbeiten]

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Bitkom repräsentieren die OSB Alliance im Bitkom. Sie vertreten dort die Interessen deutscher Open-Source-Anbieter und koordinieren in der Working Group ihre Positionen und ihr Votum im BITKOM.

Sprecher der Working Group ist Jens Ziemann.

Working Group - Veranstaltungen[Bearbeiten]

Die Working Group Veranstaltungen diskutiert und bestimmt, auf welchen Veranstaltungen der Verein auftritt und wie die Präsenz gestaltet werden sollte. Die Arbeitsgruppe koordiniert insbesondere den Auftritt der OSB Alliance auf dem LinuxTag, dem dazu parallelen Open IT Summit und der CeBIT. Außerdem gibt er Vereinsmitgliedern Erfahrungen und Know-how für potenziell interessante Veranstaltungen und Präsentationsformen weiter. Die Working Group Events organisiert den seit 2012 jährlich im Herbst stattfindenden Open Source Day der OSB Alliance.

Working Group - Education[Bearbeiten]

Ziel der Working Group Education ist „der zeitgemäße Einsatz digitaler und interaktiver Lehr- und Lernmittel in Schulen und digitale Bildungsplattformen auf Basis offener Technologien und Standards“, so ihr Arbeitsprogramm. In dem heißt es weiter: „Die Working Group definiert Mindeststandards und lizenzrechtliche und administrative Rahmenbedingungen, die festlegen, wie digitale Bildungsinhalte bereitgestellt, übertragen, dargestellt und angereichert werden, sodass eine individualisierbare Kollaboration zwischen Lehrenden und Lernenden ohne Hersteller- und Plattformabhängigkeiten ermöglicht wird.“

Im November 2013 hat die Arbeitsgruppe ein 30-seitiges Dokument „Digitale Medien, Bildungsplattformen und IT-Infrastruktur an Schulen auf Basis offener Systeme und Standards“[8] vorgelegt. Dieser „Referenzrahmen“ beschreibt laut der entsprechenden Pressemitteilung der OSB Alliance „eine an unterschiedliche Anforderungen anpassbare Bildungsplattform, auf deren Basis sich digitale Bildungsinhalte bereitstellen, kombinieren, bearbeiten, übertragen und nutzen lassen. Dabei vermeidet diese Umgebung durch Nutzung von offenen Standards und frei zugänglicher Open-Source-Software kostenträchtige Anbindeeffekte (Lock-in). Das Ziel ist eine zentral aufgestellte, aber dezentral gestaltete, offene 'Bildungs-Cloud'.“

Das zusammen mit IT-Anbietern, Anwendern, Kultusbehörden, Hochschulen, Schulbuchverlagen, Lehrkräften und Schülern entwickelte und an diese Kreise gerichtete Dokument beschreibt zum einen allgemeine technische, methodische sowie rechtliche Aspekte und spezifiziert im zweiten Teil die zur Umsetzung notwendigen Details. Nächste Ziele der Working Group Education sind konkrete Realisierungen solcher schulischen IT-Umgebungen in beispielgebenden Szenarien, wozu die Arbeitsgruppe Sponsoren sucht.

Die Working Group Education ist derzeit die aktivste der OSBA; es arbeiten mit: Tina Buhr, Emmerich Hernadi, Burkhard Firgau, Brian Krause und Vera Schäffer. Sprecherin der Gruppe ist Henriette Baumann.

Working Group - Marketing[Bearbeiten]

Die Working Group Marketing verfolgt zwei Ziele: Erstens versteht sie sich als Kommunikations-Plattform für Marketing-Verantwortliche bei den meist jungen und stark technisch orientierten Mitgliedsunternehmen der OSB Alliance. Diesem Personenkreis möchte sie eine Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Anstöße für Ideen geben. Dabei geht es um firmenspezifische Maßnahmen ebenso wie um gemeinsame Aktionen mehrerer Mitglieder der OSB Alliance (z.B. Organisation von Roadshows, gemeinsame Messeauftritte). Zur Weiterbildung von Marketing-Spezialisten bei Open-Source-Firmen organisiert die Working Group eine halbjährlich stattfindende Veranstaltungsreihe „Open Marketing Exchange“.

Das zweite Ziel der Working Group ist der Ausbau der Marke OSB Alliance, also deren Außendarstellung. Dazu gehören die beratende Unterstützung des Vereinsvorstands bei allen Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und eine bessere öffentliche Sichtbarkeit der Organisation. Aktuell (Ende 2013) liegt der Schwerpunkt bei beiden Zielen im Bereich Social Media.

Sprecher der Working Group ist Stefan Röcker.

Working Group - Mobility[Bearbeiten]

Die jüngste Arbeitsgruppe der OSB Alliance hat sich im Herbst 2013 zum Thema Mobility konstituiert. Diese möchte nach ihrem Mission Statement die Bedeutung von Open Source, offenen Standards und offenen Schnittstellen im Trend zu Mobility hervorheben. Dazu gehört, für die Offenheit der Mobilsysteme wichtige Techniken gemeinsam zu entwickeln, entsprechende Beratungskompetenz aufzubauen und für Show-cases Referenzimplementierungen zu schaffen. Das läuft also daraus hinaus, einerseits Anwender von den Vorteilen offener Mobility-Lösungen zu überzeugen und andererseits die geschäftlichen Möglichkeiten von Open-Source-Anbietern in diesem IT-Segment zu verbessern.

Auf dem Open Source Day der OSB Alliance im November 2013 hat die Working Group Mobility eine Initiative „Secure Phone Alliance“ vorgestellt. Anlass war, dass die Enthüllungen von Edward Snowden die Sicherheit heutiger IT-Infrastrukturen in Frage gestellt haben. Die Initiative möchte eine sichere mobile Infrastruktur durch Nutzung vorhandener Open-Source-Komponenten schaffen. Dazu gehört ein Review der verwendeten Verschlüsselungskompinente, die Zertifizierung mit Standardhardware, die Bereitstellung eines „Trusted Appstores“ sowie die Integration der Umgebung mit Lösungen für Groupware, Instant Messaging, Filesharing, Synch, Audio/Video und für Bezahlsysteme.

Taskforce - Security[Bearbeiten]

Die Spionage-Tätigkeiten von Geheimdiensten sorgt für zunehmende Verunsicherung in der Wirtschaft. Die meisten IT-Systeme scheinen mit Backdoors versehen zu sein oder nur über schwache Verschlüsselungsverfahren zu verfügen. Die OSB-Alliance ist der Auffassung, dass sich ein akzeptables Sicherheitslevel nur über Transparenz, sprich Open-Source-Software, gewährleisten lässt. Aus diesem Grund hat der Verein im November 2013 eine Security-Taskforce [21] ins Leben gerufen. Diese besteht aus Sicherheitsexperten und interessierten IT-Spezialisten, deren Firmen nicht unbedingt Mitglieder der OSBA sind.

Ziel der Taskforce ist es, im Dialog mit Experten geeignete Maßnahmen zu definieren, um das verloren gegangene Vertrauen der IT-Anwender wieder zugewinnen. Dies kann z.B. durch die Durchführung eines Sourcecode-Audits von Open-Source-Verschlüsselungsmodulen und deren Build-Prozesse erfolgen. Außerdem wäre die Schaffung eines Qualitätssiegels für Backdoor-freie Software wünschenswert. Die Taskforce will nach der Definition geeigneter Maßnahmen diese durch die öffentliche Hand oder Spender aus der Privatwirtschaft umzusetzen.

Arbeitsprogramm[Bearbeiten]

OSBA Open Source Stack

Die OSBA unterstützt Open Source-Projekte finanziell (openDICOM.NET, PHP4Mono, Browsershots.org, Samba4WINS) und organisatorisch.

Aktuell werden die Projekte FreeRDP und die Deutsche Wolke unterstützt[9][10].

Eine wichtige Initiative der OSBA ist die Zusammenstellung eines kompletten Open-Source-Solution-Stacks[11]. Der Stack richtet sich vor allem an professionelle IT-Anwender, die sich für eine konsequente Umsetzung einer Open-Source-Strategie entschieden haben.

Auf der Ebene der einzelnen Schichten werden verschiedene Lösungskomponenten einzelner OSBA-Mitglieder integriert.

Komponenten des Stacks[Bearbeiten]

Komponente Hersteller/Projekt Beschreibung
Virtual Desktop Environment Red Hat, Topalis, Univention Betrieb und Management virtualisierter Computerarbeitsplätze
Web-Portale Red Hat, Tarent, OpenSAGA
CRM/PM Projectile, Information Desire Software Customer Relation Management, Project-, Programm- und Portfoliomanagement
ERP Nuclos (Novabit), Helium V Enterprise Resource Planning
ITSM OTRS IT Service Management
GW Open-Xchange, VIPcom, Zarafa Groupware
PM OnePoint Project Management
PLM OSSWORX Product-Lifecycle-Management
BI JasperSoft Business Intelligence
DMS agorum core Dokumentenmanagement
BPM SOPERA BPM BPMN, BPEL, BPEL4PEOPLE, Process Server and Monitor
Database EnterpriseDB, Ingres, PostgreSQL, sones GraphDB Datenbanken
Application Server JBOSS, SOPERA ASF JEE Application Server, eclipseSOA WebService AppServer
ESB Sopera ASF, JBOSS, Mule Enterprise Service Bus
Application Integration Sopera DI Drag & Drop ETL Data Integration Components
OpenMAPI Topalis, VIPcom, Wilken, Zarafa E-Mail, Groupware
Mail-Archive Benno Mailarchivierung
VOIP Asterisk, Cowic Voice Over IP
Linux/Hypervisor Novell, Red Hat, debian (credativ), Univention Betriebssysteme
Filesharing filespots Dateiaustausch / Dateikonvertierung
iFolder Novell Cloudfähiges Filesystem
Online Storage RisingTide Systems iSCSI, FCoE,FC Storage Server, basierend auf LIO open-source Target
HA Pacemaker DRBD (LinBit/Red Hat/Novell) Hochverfügbarkeit, Spiegelung von Speichersystemen
Backup SEP Sesam Datensicherung
Archiv Grau Data AG Langzeit-Archivierung OPENARCHIVE
Hardware Boston Deutschland Hardware für Cloud-Center und Appliances

Projekte[Bearbeiten]

Open Source Integration Initiative (OSII)[Bearbeiten]

Lisog/OSBA OpenSource Cloud Integration

Die angestrebte Integration der Einzelkomponenten wird über eine serviceorientierte Architektur (SOA) erfolgen. Die MFG hat dazu im Rahmen des ZIM/Nemo Förderprojektes des BMWi eine Förderung zur Schaffung eines entsprechenden Firmennetzwerkes erhalten[12]. Der Name dieses neuen Netzwerkes lautet Open Source Integration Initiative (OSII)[13][14].

Verbesserung am OOXML-Filter[Bearbeiten]

Als erstes Projekt der Working Group Office Interoperability wurde der Filter für Dokumente, die in dem Office Open XML-Format gespeichert sind, überarbeitet. Im Oktober 2011 trafen sich hierzu mehrere Mitglieder aus dem öffentlichen Sektor (u. a. München, Freiburg i. B., Waadt) um die Spezifikation „Layout-getreue Darstellung von OOXML-Dokumenten in Open Source Office Applikationen“[7] auszuarbeiten. Mit Erscheinen der Versionen 4.0 (Februar 2013) bzw. 4.1 (Juli 2013) von LibreOffice ist die Überarbeitung mehrheitlich abgeschlossen. Maßgeblich an der Umsetzung waren die Firmen SuSE und Lanedo GmbH beteiligt, die die Verbesserungen unter der Apache-Lizenz 2.0 veröffentlichten.

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Open Source Business Alliance startet (COMPUTERWOCHE) (html) Computerwoche. 10. November 2011. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  2. OSBA und OSBF wollen fusionieren (html) pro-linux.de. 18. November 2013. Abgerufen am 12. Januar 2014.
  3. Letter of Intent der Fusion OSBA und OSBF (pdf; 86,3 kB) Open Source Business Alliance. 18. November 2013. Abgerufen am 12. Januar 2014.
  4. Leitbind OSBF und OSBA (pdf; 96,7 kB) Open Source Business Alliance. 21. November 2013. Abgerufen am 12. Januar 2014.
  5. Satzung der OSBA (pdf) Open Source Business Alliance. Abgerufen am 24. März 2014.
  6. Leitlinien der OSBA (pdf) Open Source Business Alliance. Abgerufen am 24. März 2014.
  7. a b Spezifikation „Layout-getreue Darstellung von OOXML-Dokumenten in Open Source Office Applikationen“ (pdf; 97,5 kB) Open Source Business Alliance. 12. Dezember 2011. Abgerufen am 28. November 2013.
  8. Digitale Medien, Bildungsplattformen und IT-Infrastruktur an Schulen auf Basis offener Systeme und Standards - Referenzrahmen Digitale Medien, Bildungsplattformen und IT-Infrastruktur an Schulen auf Basis offener Systeme und Standards (pdf; 221,1 kB) Working Group Education der Open Source Business Alliance. 14. November 2013. Abgerufen am 30. November 2013.
  9. Neuer Industriestandard mit FreeRDP: Hersteller gründen Open Thin Client Alliance (html) Linux-Magazin. 5. September 2011. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  10. Deutsche Wolke (html) Linux-Magazin. 23. Februar 2011. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  11. Artikel über Lisog/OSBA Stack (html) Linux-Magazin. März 2011. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  12. ZIM-Netzwerke Juryrunde 9 (html) Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. 24. November 2010. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  13. OSII (html) MFG Innovation. 3. März 2011. Abgerufen am 31. Juli 2011.
  14. OSII bei Heise (html) Heise online. 11. Mai 2011. Abgerufen am 31. Juli 2011.

Weblinks[Bearbeiten]