Operación Colombo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Die Operation Colombo war eine militärische Aktion in den Tagen der chilenischen Militärdiktatur (1975), die zum desaparecimiento (Verschwinden) von 119 Oppositionellen geführt haben soll.

Der Sachverhalt sollte nach dem Ende der chlilenischen Militärdiktatur aufgeklärt werden. Laut Anklage hatte der chilenische Geheimdienst DINA unter dem Befehl des Diktators Augusto Pinochet unliebsame Oppositionelle ermordet und versucht, diesen Mord linken Guerillieros der Movimiento de Izquierda Revolucionaria (MIR) in die Schuhe zu schieben. Angeklagt waren neben Pinochet auch der ehemalige General Manuel Contreras[1]. Pinochet, der 2005 für verhandlungsfähig erklärt worden war, starb jedoch 2006. 2008 wurde der ehemalige OberstMario Manriquez Bravo als Verantowrtlicher für die Durchführung der Operation verurteilt. Richter Juan Eduardo Fuentes Belmar beendete anschließend das Verfahren.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://edition.cnn.com/2008/WORLD/americas/05/26/chile.operation.colombo/index.html