Operation CHAOS

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Ausschnitt aus dem Untersuchungsbericht der Church-Kommission

Die Operation CHAOS war die verdeckte Operation des amerikanischen Nachrichtendienstes CIA zur Überwachung und Bespitzelung von Gegnern des Vietnamkriegs sowie von Bürgerrechtsgruppen innerhalb der USA.

Die Aktion war illegal, weil die CIA nicht im Inland aktiv werden darf und die Überwachung gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten verstieß. Sie wurde 1974 von dem Enthüllungsjournalisten Seymour Hersh aufgedeckt. Hershs Artikel hatten maßgeblichen Anteil an der Einrichtung einer Untersuchungskommission des US-Kongresses zu illegalen Aktivitäten der CIA, des so genannten Church Committee.

Die Operation wurde von Richard Ober geleitet. Im Rahmen der Operation wurden u.a. tausende Bürger in einer elektronischen Datenbank ('computerized file') mit dem Namen 'HYDRA' erfasst und ihre Reisebewegungen protokolliert. Dabei erhielt die CIA auch Informationen anderer Behörden und sogar ausländischer Nachrichtendienste, so beispielsweise des FBI und befreundeter europäischer Geheimdienste.

Etwa zeitgleich wurde ein ähnlicher Kreis von Zielpersonen und -gruppen im Rahmen der Operation COINTELPRO des FBI aktiv unterwandert und mit zum Teil illegalen Methoden an weiterer politischer Betätigung gehindert.

Zeitnahe oder zeitgleiche Operationen der CIA [Bearbeiten]

Folgende CIA-Operationen (Auswahl) fanden zeitnah oder zeitgleich mit der Operation Chaos statt (die meisten davon durch das Office of Security):

  • HTLINGUAL (HGLINGUAL)
  • Project 2
  • Project MERRIMAC
  • Project RESISTANCE
  • Domestic Contact Service

Weblinks [Bearbeiten]