Operation Crimson

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Angriff auf Sabang
(Operation Crimson)
Datum 25. Juli 1944
Ort Sabang - Sumatra
Ausgang Taktischer Sieg
Konfliktparteien
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich (Seekriegsflagge) Vereinigtes Königreich
FrankreichFrankreich (Nationalflagge zur See) Frankreich
NiederlandeNiederlande Niederlande
AustralienAustralien (Seekriegsflagge) Australien
NeuseelandNeuseeland (Seekriegsflagge) Neuseeland
JapanJapan (Seekriegsflagge) Japan
Befehlshaber
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich (Seekriegsflagge) James Somerville JapanJapan (Seekriegsflagge) Moritake Tanabe
Truppenstärke
2 Flugzeugträger
3 Schlachtschiffe
1 Schwerer und
6 Leichte Kreuzer
10 Zerstörer
2 U-Boote
div. Küstenbatterien
10 Jagdflugzeuge
Verluste
2 Jagdbomber 7 Jagdflugzeuge

Die Operation Crimson war ein seegestützter, alliierter Luftangriff unter britischer Führung am 25. Juli 1944 auf das japanisch besetzte Sabang, während des Pazifikkrieges im Zweiten Weltkrieg.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Vom 14. Februar bis zum 28. März 1942 nahmen die Japaner während der Invasion Südostasiens Sumatra ein. Sabang wurde von ihnen am 12. März besetzt.

Die Schlacht[Bearbeiten]

Für die Operation Crimson versammelte sich die britische Eastern Fleet unter Admiral Somerville im Hafen von Trincomalee, den sie am 22. Juli 1944 mit Kurs auf Sumatra verließ. Zur Flotte gehörten die britischen Flugzeugträger Illustrious und Victorious, die Schlachtschiffe Queen Elizabeth , Valiant, Renown und die französische Richelieu, die Kreuzer Phoebe, Cumberland, Nigeria , Kenya, Ceylon, die neuseeländische Gambia, die niederländische Tromp, sowie die Zerstörer Relentless, Rotherham, Racehorse, Rocket, Raider, Roebuck, Rapid, Quilliam, Quality und die australische Quickmatch. Zwei U-Boote, die Tantivy und Templar, wurden als Seerettungsboote eingesetzt[1].

Gegen 8:40 Uhr am 25. Juli meldete eine japanische Einheit auf Sumatra Luftangriffe von neun Bombern auf Fabrikanlagen bei Sabang. Ein japanisches Erkundungsflugzeug sichtete um 9:10 Uhr zwei Schlachtschiffe und fünf Kreuzer etwa 30 km nordwestlich vor Sabang. Die Japaner erwarteten eine alliierte Landung; es konnten jedoch keine Landungsschiffe gesichtet werden[2].

Insgesamt waren von der Victorious und der Illustrious am frühen Morgen 34 Corsairs gestartet, die den Auftrag hatten Flugplätze und Industrieanlagen im Umkreis von Sabang zu bombardieren. Die vier Schlachtschiffe und sechs Kreuzer, sowie sieben Zerstörer begannen mit Artilleriebeschuss von See aus. Am Nachmittag liefen ein Kreuzer und drei Zerstörer in den Hafen von Sabang und feuerten Artillerie und Torpedos auf die dort liegenden Schiffe ab. Dabei gelangen japanischen Küstenbatterien zur Abwehr einige leichte Treffer auf die Schiffe. Ein japanischer Luftangriff, ausgeführt mit zehn Maschinen, konnte durch 13 Corsairs abgewehrt werden. Sieben japanische Flugzeuge wurden abgeschossen, die Alliierten verloren zwei.[1].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Jürgen Rohwer, Gerhard Hümmelchen: Chronik des Seekrieges 1939–1945 - Herausgegeben von der Bibliothek für Zeitgeschichte (Württembergische Landesbibliothek), Stuttgart 2007. Abgerufen am 12. Mai 2013.
  2. Imperial Japanese Navy Submarine, Air Base and Marine Oil Terminal at Sabang, Sumatra (Bob Hackett with Sander Kingsepp). Abgerufen am 12. Mai 2013.