Operation Medusa

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit einer militärischen Operation. Für weitere Bedeutungen siehe Medusa.
Operation Medusa
Teil von: Krieg in Afghanistan seit 2001
Datum 2. - 17. September 2006
Ort Panjwaye und Zhari Distrikt, Provinz Kandahar, Afghanistan
Ausgang Taktischer Sieg der Alliierten
Folgen Strategische Ergebnisse unklar, Konflikt hält weiter an
Konfliktparteien
KanadaKanada Kanada
AfghanistanAfghanistan Afghanistan
NiederlandeNiederlande Niederlande

unterstützt durch
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
DanemarkDänemark Dänemark

Flag of Taliban.svg Taliban
Truppenstärke
2.000 1.200+
Verluste
Kanada:
12 Gefallene[1]
Niederlande:
1 Gefallener
USA:
1 Gefallener
Vereinigtes Königreich:
14 Gefallene (Flugzeugabsturz Nimrod MR2)
512 Gefallene,
136 Gefangene[2]

Operation Medusa ist die Bezeichnung für eine von kanadischen Streitkräften geführte Offensive der NATO und afghanischer Streitkräfte, die vom 2. bis zum 17. September 2006 in Afghanistan gegen die Taliban durchgeführt wurde.

Anlass der Offensive war der starke Widerstand, der der NATO bei der Übernahme des Kommandos der in Afghanistan stationierten Truppen überraschend entgegenschlug.

Die Operation konzentrierte sich auf das Gebiet des Bezirkes Panjwai. Das Gebiet liegt in der Nähe von Kandahar. Insgesamt wurden 200 Talibankämpfer, vier NATO-Soldaten kanadischer und jeweils ein NATO-Soldat niederländischer und amerikanischer Herkunft getötet. 14 britische Soldaten kamen bei einem Flugzeugabsturz im Rahmen von Aufklärungs- und Versorgungsmaßnahmen ums Leben.

Es war der erste reale Einsatz unter Kampfbedingungen der neuen Panzerhaubitze 2000. Sie verrichtete ihre Dienste in der niederländischen Armee.

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spiegel Online: Bundesregierung weist Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung zurück
  2. CTV.ca Canadian troops shut down bomb-making facility