Operative Planung

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Unter dem Begriff der operativen Planung oder dem operativen Controlling werden in der Betriebswirtschaftslehre alle kurzfristigen Planungsmaßnahmen zur Erreichung des Unternehmens- oder Organisationszieles, in Abgrenzung zur längerfristigen strategischen Planung zusammengefasst.

Die operative Planung lässt sich nicht einheitlich definieren und setzt sich aus den verschiedenen Teilbereichen wie z. B. Controlling, Betriebliche Planung, Produktionsplanung, Kosten- und Leistungsrechnung (hier insbesondere die Sortimentsermittlung durch die Deckungsbeitragsrechnung und Plankostenrechnung) oder Marketing zusammen. Für die Auftragserfüllung in der Produktion und in der Dienstleistung sind die Funktionen der Bedarfsermittlungsstrategie und der Disposition zuständig.

Sie dient auch zur laufenden Ausschöpfung und Anpassung der vorhandenen Leistungspotenziale. Dabei handelt es sich beispielsweise um spezielle Anpassungen des Produktionsprogramms mit dem Ziel, eine möglichst wirtschaftliche Nutzung der Ressourcen zu erreichen. Dies wird auf der dispositiven Planungsebene (z. B. Materialbedarfsplanung, Auftragsplanung usw.) oder durch ereignisbezogene Steuerungsmaßnahmen konkret umgesetzt. Wichtig dabei ist, dass alle Führungsebenen miteinander koordiniert und aufeinander abgestimmt sind.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rahn, H.J.: Unternehmensführung. 8. Aufl., Herne 2012
  • Steinmann, H., Schreyögg, G.: Management. 6. Aufl., Wiesbaden 2005
  • Weber, J. u.a.: Operative Planung. Weinheim 2009
  • Wöhe, G., Döring, U.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. 24. Aufl., München 2010