Operatives Leasing

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Das operative Leasing (auf Englisch auch Operate-Leasing oder Operatingleasing genannt) ist eine Form des Leasing, die der Miete weitgehend ähnlich ist, jedoch in vielen Fällen weitere mietuntypische Dienstleistungen einschließt. Wesentliche Merkmale sind:

  • Keine feste Grundmietzeit und somit jederzeitiges Kündigungsrecht innerhalb der Kündigungsfrist oder
  • Sehr kurze Grundmietzeit, innerhalb deren aber eine Vertragskündigung nicht gestattet ist
  • Der Leasing-Geber trägt das volle Investitionsrisiko und aktiviert das Leasinggut (Abschreibung über Nutzungsdauer)
  • Der Leasing-Nehmer verbucht die Leasingraten als Aufwand
  • Zusätzliche Dienstleistungen wie Wartung und Reparatur trägt der Leasinggeber

Die bilanzielle Zurechnung und Aktivierung erfolgt beim Leasing-Geber. Dieser schreibt die Leasing-Objekte über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ab (Abschreibung). Der Leasing-Nehmer kann die gezahlten Leasing-Raten als Aufwand verrechnen.

Beispiele[Bearbeiten]

  • Universalmaschinen (also keine Spezialanfertigungen) welche durch den Verkäufer (Leasinggeber) bei Rückgabe des Leasingguts schnell weiterverkauft werden können.

Siehe auch[Bearbeiten]