Oppenberg (Steiermark)

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Oppenberg (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Katastralgemeinde Oppenberg
Oppenberg (Steiermark) (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Liezen (LI), Steiermark
Gerichtsbezirk Liezen
Pol. Gemeinde Rottenmann
Koordinaten 47° 29′ 16″ N, 14° 16′ 27″ O47.48786114.2741441006Koordinaten: 47° 29′ 16″ N, 14° 16′ 27″ Of1
Höhe 1006 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 240 (2011) (k.A. Hilfef3f0)
Gebäudestand 105 (2001) f2
Fläche d. KG 92,81 km²
Postleitzahl 8786f1f0
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 15830
Katastralgemeindenummer 67510
Zählsprengel/ -bezirk Oppenberg (61263 005)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Oppenberg ist eine ehemalige Gemeinde in der Steiermark im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Liezen. Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform wurde sie mit Beginn des Jahres 2015 mit der Gemeinde Rottenmann zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde wird den Namen Stadtgemeinde Rottenmann weiterführen. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Oppenberg liegt mit zwei Seitentälern auf ca. 1000 Meter Seehöhe im Bezirk Liezen im österreichischen Bundesland Steiermark. Umgebende Berge sind der Blosen, Hochgrössen und der Schüttkogel.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Oppenberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kirche „Maria Geburt“ mit dem berühmten anonymen Operationsgemälde aus dem 18. Jahrhundert stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Mittelalter wurde hier Gold-, Silber- und Kupferbergbau betrieben. Seit 1463 hatte das Augustinerchorherrenstift Rottenmann das Bergregal für alle Bergfunde dieser Gegend. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oppenberg (Steiermark)
  • Wallfahrtskirche „Maria Geburt“ aus dem 12. Jahrhundert mit dem Dreikönigsschrein (Krippenschrein) von Erasmus Grasser aus dem Jahr 1480.
  • Kalvarienberg
  • Jagdgut „in der Strechen“, ehemals von Max von Gutmann erbaut, heute im Eigentum der Flick Privatstiftung.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Schrattenthaler (OVL). Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 6 Oppenberger Volksliste, 2 ÖVP, 1 SPÖ

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. August 1994.
Wappenbeschreibung: In Blau ein zwölfstrahliger facettierter goldener Stern mit drei verlängerten Strahlen, umgeben von drei (1:2) auswärts gekehrten goldenen Laubkronen.[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 6 Z 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  3. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 47, 1997, S. 38

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oppenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien