Oppenberg (Steiermark)

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Oppenberg
Wappen von Oppenberg
Oppenberg (Steiermark) (Österreich)
Oppenberg (Steiermark)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Liezen
Kfz-Kennzeichen: LI
Fläche: 92,71 km²
Koordinaten: 47° 29′ N, 14° 17′ O47.48944444444414.2769444444441006Koordinaten: 47° 29′ 22″ N, 14° 16′ 37″ O
Höhe: 1006 m ü. A.
Einwohner: 242 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 2,6 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8786
Vorwahl: 03619
Gemeindekennziffer: 6 12 29
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rohrach 7
8786 Oppenberg
Website: www.oppenberg.at
Politik
Bürgermeister: Franz Schrattenthaler (OVL)
Gemeinderat: (2010)
(9 Mitglieder)
6
2
1
Von 9 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Oppenberg im Bezirk Liezen
Admont Aigen im Ennstal Altenmarkt bei Sankt Gallen Ardning Donnersbach Donnersbachwald Gaishorn am See Gams bei Hieflau Hall Irdning Johnsbach Landl Lassing Liezen Oppenberg Palfau Pürgg-Trautenfels Rottenmann Sankt Gallen Selzthal Stainach Tauplitz Treglwang Trieben Weißenbach an der Enns Weißenbach bei Liezen Weng im Gesäuse Wildalpen Wörschach Steiermark Bezirk LiezenLage der Gemeinde Oppenberg (Steiermark) im Bezirk Liezen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Oppenberg ist eine Gemeinde mit 242 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in der Steiermark im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Liezen. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie ab 2015 mit der Gemeinde Rottenmann zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde wird den Namen Stadtgemeinde Rottenmann weiterführen. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Oppenberg liegt mit zwei Seitentälern auf ca. 1000 Meter Seehöhe im Bezirk Liezen im österreichischen Bundesland Steiermark. Umgebende Berge sind der Blosen, Hochgrössen und der Schüttkogel.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Oppenberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kirche „Maria Geburt“ mit dem berühmten anonymen Operationsgemälde aus dem 18. Jahrhundert stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Mittelalter wurde hier Gold-, Silber- und Kupferbergbau betrieben. Seit 1463 hatte das Augustinerchorherrenstift Rottenmann das Bergregal für alle Bergfunde dieser Gegend. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oppenberg (Steiermark)
  • Wallfahrtskirche „Maria Geburt“ aus dem 12. Jahrhundert mit dem Dreikönigsschrein (Krippenschrein) von Erasmus Grasser aus dem Jahr 1480.
  • Kalvarienberg
  • Jagdgut „in der Strechen“, ehemals von Max von Gutmann erbaut, heute im Eigentum der Flick Privatstiftung.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Schrattenthaler (OVL). Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 6 Oppenberger Volksliste, 2 ÖVP, 1 SPÖ

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. August 1994.
Wappenbeschreibung: In Blau ein zwölfstrahliger facettierter goldener Stern mit drei verlängerten Strahlen, umgeben von drei (1:2) auswärts gekehrten goldenen Laubkronen.[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 6 Z 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  3. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 47, 1997, S. 38

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oppenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien