Orchestre de Paris

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Orchestre de Paris ist mit seinen 119 permanenten Mitgliedern eines der größten und angesehensten Orchester. Ab September 2006 hat es seinen dauerhaften Sitz im Salle Pleyel, wo auch seine Pariser Konzerte stattfinden.

Gegründet wurde es 1967 und löste das Orchestre de la Société des Concerts du Conservatoire ab. Es waren der damalige Kulturminister André Malraux und der damalige Musikdirektor Marcel Landowski, welche den Dirigenten Charles Münch beauftragten, ein neues Orchester zu bilden. 1976 wurde der Chœur de l’Orchestre de Paris gegründet, der seither regelmäßig mit dem Orchester zusammen unter der Leitung der namhaftesten Dirigenten auftritt. In den Jahren 1994 bis 1996 war Stéphane Lissner Generaldirektor des Orchesters, das in dieser Zeit seinen Sitz am Théâtre du Châtelet in Paris hatte.

Das Orchestre de Paris räumt der zeitgenössischen Musik einen wichtigen Platz in seinem Repertoire ein und wirkt auch bei Opernaufführungen mit, insbesondere im Théâtre du Châtelet. Es spielt regelmäßig in vielen Städten Frankreichs und tritt auch in Europa und in den Vereinigten Staaten auf, wo es ein ständiger Gast der Carnegie Hall in New York ist , sowie in Latein Amerika. Im Oktober und November 2004 folgte eine erfolgreiche Tournee in China und im Februar 2005 in Deutschland. Es tritt auch bei den bekanntesten französischen und internationalen Festspielen auf.

Dirigenten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]