Oremus et pro perfidis Judaeis
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Oremus et pro perfidis Judaeis („Lasset uns auch beten für die treulosen Juden“) ist der Einleitungssatz des Gebetes, das in den Großen Fürbitten während der katholischen Karfreitagsliturgie in ihrer bis zur Liturgiereform unter Papst Paul VI. geltenden Fassung an vorletzter Stelle vorgesehen war. Allerdings wurden die Worte perfidis und perfidia 1959 durch Johannes XXIII. gestrichen und sind daher in der Ausgabe des Römischen Messbuches (Missale Romanum) von 1962 nicht mehr enthalten.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Die ältere Fassung
Seit dem Mittelalter bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts galt folgende Fassung:
„Oremus et pro perfidis Judaeis, ut Deus et Dominus noster auferat velamen de cordibus eorum, ut et ipsi cognoscant[1] Jesum Christum Dominum nostrum.“
Im Unterschied zu allen anderen Karfreitagsfürbitten wurde die Gemeinde bis zur Reform der Heiligen Woche durch Papst Pius XII. bei dieser Fürbitte nicht zum Niederknien aufgefordert, „um nicht das Andenken an die Schmach zu erneuern, mit der die Juden um diese Stunde den Heiland durch Kniebeugen verhöhnten.“ Wie bei den anderen Fürbitten folgte nach der Pause für das stille Gebet eine Schlussbitte:
„Omnipotens sempiterne Deus, qui etiam judaicam perfidiam a tua misericordia non repellis, exaudi preces nostras, quas pro illius populi obcæcatione deferimus, ut agnita[1] veritatis tuæ luce, quæ Christus est, a suis tenebris eruantur. Per eundem Dominum nostrum.“
Übersetzung ins Deutsche für beide Abschnitte:
„Lasset uns auch beten für die treulosen Juden: Gott, unser Herr, möge den Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf dass auch sie unseren Herrn Jesus Christus erkennen. / Allmächtiger ewiger Gott, du schließest sogar die treulosen Juden von deiner Erbarmung nicht aus; erhöre unsere Gebete, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor dich bringen: Möchten sie das Licht deiner Wahrheit, welches Christus ist, erkennen und ihrer Finsternis entrissen werden. Durch ihn, unseren Herrn.“
Diese Fassung des Gebets war im Missale Romanum enthalten, das 1570 durch Papst Pius V. herausgegeben wurde. Am 18. März 1959 verfügte Papst Johannes XXIII., dass künftig die Wörter perfidis und judaicam perfidiam zu entfallen haben. Ab 1960 wurde diese Änderung in der gesamten römisch-katholischen Kirche wirksam.
[Bearbeiten] Die jüngere Fassung (Normalform)
Nach der Erklärung „Nostra aetate“ [2] und der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils verwendet die erneuerte Karfreitagsliturgie seit 1970 in den „Großen Fürbitten“ des aktuellen Römischen Messbuches folgenden Text:
„Oremus et pro Iudaeis, ut ad quos prius locutus est Dominus Deus noster, eis tribuat in sui nominis amore et in sui foederis fidelitate proficere. [Flectamus genua. – Levate.] Omnipotens sempiterne Deus, qui promissiones tuas Abrahae eiusque semini contulisti, Ecclesiae tuae preces clementer exaudi, ut populus acquisitionis prioris ad redemptionis mereatur plenitudinem pervenire. Per Christum Dominum nostrum. Amen.“
Übersetzung im deutschsprachigen Messbuch:
„Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat: Er bewahre sie in der Treue zu seinem Bund und in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu dem sein Ratschluss sie führen will. [Beuget die Knie. – Erhebet Euch.][3] Allmächtiger, ewiger Gott, du hast Abraham und seinen Kindern deine Verheißung gegeben. Erhöre das Gebet deiner Kirche für das Volk, das du als erstes zu deinem Eigentum erwählt hast: Gib, dass es zur Fülle der Erlösung gelangt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.“
[Bearbeiten] Die Fassung Papst Benedikts XVI. (Sonderform)
Bis einschließlich 2007 wurde in den Karfreitagsgottesdiensten, die mit besonderer Erlaubnis des Bischofs nach dem Missale von 1962 gefeiert werden durften (Indultmessen), unverändert das Fürbittenformular von 1962 (also vor der Änderung Pauls VI.) verwendet. Nach der begrenzten allgemeinen Wiedereinführung der liturgischen Texte des Römischen Messbuches von 1962 durch das Motu Proprio Summorum Pontificum hat Papst Benedikt XVI. den zuvor verwendeten alten Text der Judenfürbitte am 5. Februar 2008 noch einmal verändert. Dieses Fürbittformular könnte allerdings faktisch nur bei altritualistische Orden und ordensähnliche Gemeinschaften und ausschließlich in deren „eigenen Kapellen“ (in oratoriis propriis) benutzt werden, da die Verwendung des Usus antiquior im Gemeindegottesdienst während der drei österlichen Tage in Summorum Pontificum ausdrücklich ausgeschlossen wird und Privatmessen am Karfreitag ohnehin nicht erlaubt sind.
Die von Papst Benedikt XVI. eingeführte Sonderform der Karfreitags-Fürbitte lautet:
„Oremus et pro Iudaeis. Ut Deus et Dominus noster illuminet corda eorum, ut agnoscant Iesum Christum salvatorem omnium hominum. Oremus. [Flectamus genua. – Levate.] Omnipotens sempiterne Deus, qui vis ut omnes homines salvi fiant et ad agnitionem veritatis veniant, concede propitius, ut plenitudine gentium in Ecclesiam Tuam intrante omnis Israel salvus fiat. Per Christum Dominum nostrum. Amen.“
In deutscher Übersetzung[4] lautet diese spezielle Fassung der Fürbitte wie folgt:
„Lasst uns auch beten für die Juden, auf dass Gott, unser Herr, ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus als den Retter aller Menschen erkennen. [Beuget die Knie. – Erhebet Euch.] Allmächtiger ewiger Gott, der du willst, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, gewähre gnädig, dass beim Eintritt der Fülle der Völker in deine Kirche ganz Israel gerettet wird. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.“
Die im alten Messbuch enthaltene Überschrift zur Fürbitte für die Juden wurde durch Benedikt XVI. nicht verändert; sie lautet weiterhin: „Pro conversione Judaeorum“ („Für die Bekehrung der Juden“).
Der mit der Neufassung verbundene „unverhohlene Schwenk“ (so die Kirchenzeitung RuhrWort) stieß besonders bei Vertretern der jüdischen Gemeinden, aber auch bei vielen Katholiken[5], auf Unverständnis und Kritik, da sie gegenüber der Normalform einen Rückschritt bedeute. Katholische Beobachter fragen sich vor allem, warum der Vatikan, der eine unveränderte Übernahme des alten Textes von 1962 offenbar für nicht angemessen hielt, nicht einfach die lateinische Fassung der von Papst Paul VI. 1970 veröffentlichten Normalform dieser Fürbitte übernommen hat. Der Kurienerzbischof und Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur, Gianfranco Ravasi, rechtfertigte die Bitte um eine Bekehrung der Juden zu Christus dagegen in einem Beitrag[6] im Osservatore Romano mit Hinweis auf ein Zitat von Julien Green, wonach es „immer schön und legitim ist, dem anderen das zu wünschen, was für Dich ein Gut und eine Freude ist.“ Auf der anderen Seite kritisierte auch die traditionalistische (von der römisch-katholischen Kirche nicht anerkannte) Priesterbruderschaft St. Pius X., die an den alten Texten von 1960 festhält, die Änderung als überflüssiges Zugeständnis an Vertreter des Judentums.[7]
Walter Kasper, Kurienkardinal und Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, gestand in einem Artikel in der FAZ[8] zu, dass die Formulierung der Fürbitte bei Juden und Christen zu Irritationen geführt habe, und forderte im jüdisch-christlichen Verhältnis „ein hohes Maß an Sensibilität“ ein. Er stellte klar, „dass die Kirche mit der neuen Formulierung nicht hinter Nostra aetate, die die Erklärung des II. Vatikanischen Konzils über die nichtchristlichen Religionen enthält, zurückgeht.“ Gleichzeitig bemühte er sich um eine theologisch begründete Darstellung der katholischen Position zu der Frage, ob die Christen für die Bekehrung der Juden beten sollen.
[Bearbeiten] Zur Geschichte des Gebets
Der älteste Beleg des Gebetes pro perfidis Judaeis besteht aus einer etwas gekürzten Fassung desselben in der Geschichte der Franken des Bischofs Gregor von Tours (6. Jahrhundert). In einer Fassung, die unwesentlich von der oben aufgeführten abweicht, ist das Gebet in dem Sacramentarium Gelasianum (7.–8. Jahrhundert) enthalten.[9] In den Messbüchern war das Gebet von der Anweisung begleitet, das „Amen“ und die Aufforderung zur Kniebeugung zu unterlassen, „um nicht das Andenken an die Schmach zu erneuern, mit der die Juden um diese Stunde den Heiland durch Kniebeugungen verhöhnten“. Das Unterlassen der Kniebeugung ist seit dem Salzburger Kapitularien anfangs des 9. Jahrhunderts bezeugt und der hier aufgeführte Grund geht auf Amalarius von Metz (9. Jahrhundert) zurück, der die Verhöhnung Jesu durch die Geste der spöttischen Kniebeugung (Mt 27,29 EU; Mk 15,19 EU) den Juden zuschreibt: „Bei allen Gebeten (des Karfreitags) beugen wir das Knie, (…) ausgenommen, wenn wir pro perfidis Judaeis beten. Denn diese haben das Knie vor Christus gebeugt, dabei jedoch einen guten Brauch in sein Gegenteil verkehrt, da sie dies als Verhöhnung taten“.[10]
Ein oft von katholischer Seite aufgeführter Grund für diese Unterlassung war der angeblich im Volk verbreitete Hass auf die Juden, der die Vorschrift der Kniebeugung während des pro Judaeis nicht zugelassen habe. Diese Argumentation ist auch in einer Randnote, die in einem Manuskript des Sacramentariums von Saint-Vast des 10. Jahrhunderts erscheint, erkannt worden:
„Hic nostrum nullus debet modo flectere corpus ob populi noxam ac pariter rabiem.“
Die gängige Übersetzung dieser Bemerkung sieht den Grund für die Besonderheit in „… der Angst, die die Hassgefühle und der Zorn des [christlichen] Volkes seinen Priestern einflößte“. Einige Autoren haben darauf hingewiesen, dass noxa im mittelalterlichen Latein nur noch die Bedeutung von „(Ur-)Schuld“ hatte; sie sehen die Glosse selbst als Ausdruck des Antijudaismus und übersetzen: „… wegen der Sünde des [jüdischen] Volkes und wegen seines Zornes“.[11]
Eine weitere Frage, die kontrovers debattiert wurde, betraf die Übersetzung des perfidus / perfidia in dem Text des Gebets. Die Vorschläge schwanken zwischen „treulos“, „heuchlerisch“, „irrgläubig“, „ungläubig“ und „die sich dem Glauben verschließen“. Katholische Autoren und Theologen haben das Wort perfidus als Synonym von infidelis interpretiert.[12] Jules Isaac und nach ihm auch andere katholische Autoren haben dagegen die Ansicht vertreten, dass diese Interpretation, die sich allein auf die Etymologie des Wortes beruft, die Tatsache nicht beachte, dass das Wort in der Kirchensprache immer einen abwertenden und verächtlichen Bedeutungsinhalt gehabt habe.
[Bearbeiten] Anmerkungen
- ↑ a b Sowohl cognoscere als auch agnoscere sind an diesen beiden Stellen belegt.
- ↑ 4. Bei ihrer Besinnung auf das Geheimnis der Kirche gedenkt die Heilige Synode des Bandes, wodurch das Volk des Neuen Bundes mit dem Stamme Abrahams geistlich verbunden ist. So anerkennt die Kirche Christi, daß nach dem Heilsgeheimnis Gottes die Anfänge ihres Glaubens und ihrer Erwählung sich schon bei den Patriarchen, bei Moses und den Propheten finden. Sie bekennt, daß alle Christgläubigen als Söhne Abrahams dem Glauben nach6 in der Berufung dieses Patriarchen eingeschlossen sind und daß in dem Auszug des erwählten Volkes aus dem Lande der Knechtschaft das Heil der Kirche geheimnisvoll vorgebildet ist. Deshalb kann die Kirche auch nicht vergessen, daß sie durch jenes Volk, mit dem Gott aus unsagbarem Erbarmen den Alten Bund geschlossen hat, die Offenbarung des Alten Testamentes empfing und genährt wird von der Wurzel des guten Ölbaums, in den die Heiden als wilde Schößlinge eingepfropft sind. Denn die Kirche glaubt, daß Christus, unser Friede, Juden und Heiden durch das Kreuz versöhnt und beide in sich vereinigt hat. Die Kirche hat auch stets die Worte des Apostels Paulus vor Augen, der von seinen Stammverwandten sagt, daß "ihnen die Annahme an Sohnes Statt und die Herrlichkeit, der Bund und das Gesetz, der Gottesdienst und die Verheißungen gehören wie auch die Väter und daß aus ihnen Christus dem Fleische nach stammt" (Röm 9,4-5), der Sohn der Jungfrau Maria. Auch hält sie sich gegenwärtig, daß aus dem jüdischen Volk die Apostel stammen, die Grundfesten und Säulen der Kirche, sowie die meisten jener ersten Jünger, die das Evangelium Christi der Welt verkündet haben. Wie die Schrift bezeugt, hat Jerusalem die Zeit seiner Heimsuchung nicht erkannt, und ein großer Teil der Juden hat das Evangelium nicht angenommen, ja nicht wenige haben sich seiner Ausbreitung widersetzt. Nichtsdestoweniger sind die Juden nach dem Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben und seine Berufung unwiderruflich. Mit den Propheten und mit demselben Apostel erwartet die Kirche den Tag, der nur Gott bekannt ist, an dem alle Völker mit einer Stimme den Herrn anrufen und ihm "Schulter an Schulter dienen" (Soph 3,9). Da also das Christen und Juden gemeinsame geistliche Erbe so reich ist, will die Heilige Synode die gegenseitige Kenntnis und Achtung fördern, die vor allem die Frucht biblischer und theologischer Studien sowie des brüderlichen Gespräches ist. Obgleich die jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern auf den Tod Christi gedrungen haben13, kann man dennoch die Ereignisse seines Leidens weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den heutigen Juden zur Last legen. Gewiß ist die Kirche das neue Volk Gottes, trotzdem darf man die Juden nicht als von Gott verworfen oder verflucht darstellen, als wäre dies aus der Heiligen Schrift zu folgern. Darum sollen alle dafür Sorge tragen, daß niemand in der Katechese oder bei der Predigt des Gotteswortes etwas lehre, das mit der evangelischen Wahrheit und dem Geiste Christi nicht im Einklang steht. Im Bewußtsein des Erbes, das sie mit den Juden gemeinsam hat, beklagt die Kirche, die alle VerfoIgungen gegen irgendwelche Menschen verwirft, nicht aus politischen Gründen, sondern auf Antrieb der religiösen Liebe des Evangeliums alle Haßausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des Antisemitismus, die sich zu irgendeiner Zeit und von irgend jemandem gegen die Juden gerichtet haben. Auch hat ja Christus, wie die Kirche immer gelehrt hat und lehrt, in Freiheit, um der Sünden aller Menschen willen, sein Leiden und seinen Tod aus unendlicher Liebe auf sich genommen, damit alle das Heil erlangen. So ist es die Aufgabe der Predigt der Kirche, das Kreuz Christi als Zeichen der universalen Liebe Gottes und als Quelle aller Gnaden zu verkünden.
- ↑ Aufforderung zum Niederknien und Aufstehen wie bei allen anderen Karfreitagsfürbitten auch
- ↑ zitiert nach Kath.net (hier) und RuhrWort (hier)
- ↑ vgl. RuhrWort vom 15. März 2008, S. 1 („Streit um Fürbitte“) und S. 6 („Irritation wegen Karfreitagsfürbitte schlägt weiter Wellen“)
- ↑ Osservatore Romano vom 15. Februar 2008; eine deutsche Übersetzung des gesamten Beitrags findet sich bei Kath.net
- ↑ „We deeply regret this change“, heißt es in einer am 23. Februar von der amtlichen Presseagentur (DICI) der Priesterbruderschaft veröffentlichten Verlautbarung (Originaltext).
- ↑ Karfreitagsfürbitte. Das Wann und Wie entscheidet Gott, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20. März 2008, S. 39
- ↑ J. Isaac: Die Genesis des Antisemitismus; S. 220.
- ↑ Zitat und Übersetzung aus J. Isaac: Die Genesis …; S. 222f.
- ↑ Vgl. hierzu J. Isaac: Die Genesis …; S. 223–225.
- ↑ Vgl.: Erik Peterson: Perfidia Judaica; in: Ephemerides liturgicae, 50 (1936), S. 296ff. Peterson plädiert hier allerdings für ein ursprüngliches, objektives Verständnis von „ungläubig“ und gegen die moralische Abwertung, die mit der Konnotation bzw. Übersetzung „treulos“ verbunden ist) ; J.-M. Oesterreicher: Pro perfidis Judaeis; in: Cahiers Sioniens; 1947; S. 85ff. So auch die Erklärung der Ritenkongregation des 16. Aug. 1948 in: Acta Apostolicae Sedis, vol. IX, n. 8, S. 342, die als „nicht zu tadeln“ (meint: zulässig, erlaubt) die Übersetzungen dieser Wörter mit der Bedeutung von „Untreue, treulos in Glaubensdingen“ erklärte; zitiert in J. Isaac: Die Genesis …; 221f.)
[Bearbeiten] Literatur
- Jules Isaac: Die Genesis des Antisemitismus vor und nach Christus; Wien: Europa Verlag, 1969, ASIN B0000BRRGU
- Marie-Thérèse Hoch, Bernard Dupuy (Hrsg.): Les Églises devant le Judaïsme. Documents officiels 1948–1978; Paris: Cerf, 1980, ISBN 2-204-01557-1
- Hubert Wolf: Liturgischer Antisemitismus? Die Karfreitagsfürbitte für die Juden und die Römische Kurie (1928–1975); in: Florian Schuller, Giuseppe Veltri, Hubert Wolf (Hrsg.): Katholizismus und Judentum. Gemeinsamkeiten und Verwerfungen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert; Regensburg: Pustet, 2005, ISBN 3-7917-1955-6, S. 253–269
[Bearbeiten] Weblinks
- Benedict Maria Mülder: Neuer Respekt für die „treulosen“ Juden (Gesprach mit Prof. Hubert Wolf). Netzeitung.de, 8. Apr 2004
- Urs Altermatt: Das Syndrom des katholischen Antisemitismus; Neue Zürcher Zeitung, 20. November 1999 (gespiegelt auf kirchen.ch)
- Modification de la prière du Vendredi saint (1948–1969); aus: Marie-Thérèse Hoch und Bernard Dupuy: Les Églises devant le Judaïsme; S. 350–352 (französisch) chretiens-et-juifs.org
- Alexander Schwabe: "Welcher Teufel reitet Benedikt?" Spiegel online, 23. Mai 2008

